Gegen 18:30 Uhr teilte eine Zeugin brennende Altglascontainer in Ketteldorf mit.

Die alarmierten freiwilligen Feuerwehren Heilsbronn und Ketteldorf versuchten den Brand mittels Wasser zu löschen, worauf sich das Feuer verstärkte. Daraufhin leerte die Feuerwehr den Container und stellte mehrere Gebinde unterschiedlicher Chemikalien fest.

Da diese Chemikalien offensichtlich auf Wasser reagierten, stellte die Feuerwehr die Löscharbeiten vorerst ein und alarmierte den Gefahrguttrupp der Ansbacher Feuerwehr.

Zur Beurteilung der Stoffe trennten die Kräfte des Gefahrguttrupps zunächst die Chemikalienbehälter vom Altglas und kategorisierten diese.

Bei der Entleerung zweier weiterer Altglascontainer wurden ebenfalls Chemikalienbehälter aufgefunden.

Die Behälter sowie das verunreinigte Altglas wurden separat gesammelt und als Beweismittel sichergestellt.

Im Zuge der Reinigungs- und Löscharbeiten kam es zu kleineren Explosionen, wodurch jedoch niemand verletzt wurde.

Für die Anwohner bestand zu keiner Zeit eine Gefahr, eine Evakuierung war daher nicht erforderlich. Mittels Lautsprecherdurchsagen wurden die Bewohner jedoch vorsorglich darum gebeten, in ihren Häusern zu bleiben.

Das Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen hierzu übernommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die entsprechende Beobachtungen an den Altglascontainern gemacht haben oder Hinweise zur Herkunft der Chemikalien machen können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.

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