Um dieser traurigen Entwicklung konsequent entgegenzutreten, erhöhte die Polizeiinspektion Feuchtwangen die sichtbare Präsenz und die Zahl der Verkehrskontrollen zielgerichtet. Hierbei wurde die Dienststelle durch Kräfte der Ansbacher Verkehrspolizei, mehrere Einsatzzüge, der Motorradkontrollgruppe des Polizeipräsidiums Mittelfranken, dem bei der Nürnberger Verkehrspolizei befindlichen Enforcement Trailer (siehe Meldung 289 vom 03.03.2021) und der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt.

Im Fokus der Aktion stehen die Hauptunfallursachen

- überhöhte Geschwindigkeit

- Ablenkung (z.B. Handy am Steuer)

- Alkohol und Drogen

In den letzten zehn Tagen waren die Beamten in gut 20 verschiedenen Kontrollstellen eingesetzt. Diese befanden sich überwiegend an verschiedenen Streckenabschnitten der Bundesstraße 25, den Staatsstraßen 1066, 2221, 2222 sowie an einzelnen Ortsverbindungsstraßen.

Die Polizeiinspektion Feuchtwangen setzte bei den Verkehrskontrollen auf persönliche Gespräche mit den Verkehrsteilnehmern, um möglichst eine dauerhafte Verhaltensänderung im Straßenverkehr zu erreichen.

Jedoch wurden auch Geschwindigkeitsmessstellen, unter anderem mit dem Enforcement Trailer, aber auch mit Laser- und Radarmessgeräten betrieben. Hierbei überschritten gut 250 Autofahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Auf der Staatsstraße 1066 bei Feuchtwangen wurden in diesem Zusammenhang zwei Fahrzeugführer mit erheblichen Geschwindigkeitsübertretungen gemessen.

Hiervon war ein Fahrer mit einem Kleinkind an Bord bei erlaubten 100 km/h mit 173 km/h unterwegs, der andere Autofahrer wurde mit 191 km/h von dem Messgerät erfasst.

Weiterhin betrieb die Motorradkontrollgruppe des Polizeipräsidiums Mittelfranken eine Kontrollstelle im Bereich der Bundesstraße 25. Hier mussten die Beamten einige Mängel feststellen und entsprechende Bußgeldverwahren einleiten. Bei fünf Motorrädern wurden Mängel an den Reifen sowie bei sieben Fahrzeugen zu laute Abgasanlagen festgestellt. Dies führte bei drei Motorrädern zum Erlöschen der Betriebserlaubnis.

Neben weiteren Mängelanzeigen an Rückstrahlern, Kennzeichen, Spiegeln und Bremshebeln war ein durchgeführter Drogentest eines Motorradfahrers positiv auf THC. Gegen den Fahrer wird nun wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter der Wirkung berauschender Mittel ermittelt.

Die Schwerpunktaktion der Polizeiinspektion Feuchtwangen wird weiterhin fortgeführt. Das Polizeipräsidium Mittelfranken bittet alle Verkehrsteilnehmer in diesem Sinne um ein faires und sicheres Miteinander im Straßenverkehr und die Einhaltungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten. Rasen ist kein Kavaliersdelikt - Rasen tötet.

Die Schwerpunktaktion ist weiterhin ein wichtiger Baustein zur Erreichung der Ziele des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogrammes 2030 "Bayern mobil - sicher ans Ziel".

Weitere Informationen zum Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramm 2030 "Bayern mobil - sicher ans Ziel" sind unter folgendem Link zu finden:

https://www.sichermobil.bayern.de/pkw/index.php

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