Allein im mittelfränkischen Landkreis Ansbach beschmierte der zunächst Unbekannte in 62 Fällen unter anderem Grundstücksmauern, Verkehrsschilder, Stromkästen und Garagen. Zwischen April und Mai 2020 brachte der Täter unter anderem mit Permanentmarker diverse Schriftzüge an den Örtlichkeiten im Markt Weidenbach und der Stadt Merkendorf an. Nach intensiver Ermittlungsarbeit überführte die Polizeiinspektion Ansbach nun den 20-Jährigen. Der entscheidende Hinweis kam aus der Bevölkerung. Ein Zeuge konnte den Täter namentlich benennen. Insgesamt verursachte der Tatverdächtige im Landkreis Ansbach einen Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 35.000 Euro.

Auch im unterfränkischen Würzburg ist der Verdächtigte für eine ganze Serie an Sachbeschädigungen durch Graffiti verantwortlich. Durch die enge Zusammenarbeit der Ermittlungsbeamten der jeweiligen örtlich zuständigen Dienststellen aus den Polizeipräsidien Mittelfranken und Unterfranken, konnten dem jungen Mann eine Vielzahl weiterer Fälle zugeschrieben werden. Hier hatte ihn kurz nach einer der Taten eine Überwachungskamera aufgezeichnet. Bei der Serie in Würzburg entstand an 95 angegangen Objekten ein Sachschaden von rund 25.000 Euro.

Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse beantragten die Ermittler in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Ansbach einen Durchsuchungsbeschluss. Nachdem dieser vom Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Ansbach erlassen worden war, durchsuchten die Beamten zwei Wohnungen des 20-Jährigen in Weidenbach und Würzburg. Hierbei konnte die Polizei umfangreiches Beweismaterial, darunter Laptop, Handy sowie das sogenannte "Blackbook" sicherstellen.

Zwischen zeitlich ist klar - auch in Frankfurt am Main war der junge Mann zu Werke. Dort konnte er Ende Juli 2020 auf frischen Tat von Polizeibeamten festgenommen werden. Er muss sich nun in einer Vielzahl von Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung verantworten.

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