Auf die Spur des Mannes kamen die Ermittler bereits im Herbst 2019. Bei einer Verkehrskontrolle fiel Polizisten vor Ort auf, dass es sich bei dem vorgezeigten Führerschein um eine Fälschung handelte. Die Polizeibeamten stellten das Dokument sicher und leiteten es an das Fachkommissariat für Betrugsdelikte der Ansbacher Kriminalpolizei weiter, welches die Ermittlungen wegen des Verdachts der Urkundenfälschung übernahm.

Im weiteren Verlauf rückte ein 54-jähriger Geschäftsmann aus Treuchtlingen in den Fokus der Kriminalpolizei. Es bestand der Verdacht, dass der 54-Jährige mit gefälschten Führerscheinen handelt. Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann gefälschte spanische Führerscheine zum Kauf angeboten und verkauft hatte. Bei den Kunden handelte es sich meist um Personen, die entweder nicht oder nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis waren. Der Kontakt zum Verkäufer wurde entweder "unter der Hand" weitergegeben oder aufgrund einer in sozialen Netzwerken veröffentlichten Telefonnummer hergestellt.

Bei Durchsuchungsmaßnahmen stellten die Polizeibeamten umfangreiches Beweismittel sicher.

Der 54-Jährige aber auch seine Kunden, die gefälschte Führerscheine erworben hatten, müssen sich nun in einem Ermittlungsverfahren u. a. wegen des Verdachts der Urkundenfälschung verantworten.

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