Gegen 16:15 Uhr wurde der Einsatzzentrale ein Brand in einem landwirtschaftlichen Anwesen in Niederoberbach gemeldet. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehr stand eine Scheune des Anwesens bereits in Vollbrand. Das Feuer griff zudem auf eine angrenzende Maschinenhalle über. Mehrere Kälber, welche sich zuvor in der Scheune befanden, konnten durch den Landwirt aus der Halle in Sicherheit gebracht werden.

Einem Großaufgebot der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren gelang es das Feuer einzudämmen und das Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude und eine in unmittelbarer Nähe befindliche Biogasanlage zu verhindern. Personen kamen nicht zu Schaden. Der durch den Brand entstandene Sachschaden wird auf circa eine Million Euro geschätzt.

Die Brandermittler der Ansbacher Kriminalpolizei konnten nun die Brandursache verifizieren. Den Ermittlungen zufolge ging der Brand von einem Bereich der Lagerhalle aus, in welchem Heuballen gelagert waren. Dementsprechend konnte ermittelt werden, dass die Ursache des Brandes auf eine Selbstentzündung von den dort gelagerten Heuballen zurückzuführen ist.

Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung oder einen sonstigen technischen Defekt ergaben sich nicht.

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