Am Montagmorgen (12. Juli 2021) hat sich im Landkreis Ansbach ein schwerer Unfall ereignet. Die Bundesstraße 13 ist derzeit in beide Richtungen voll gesperrt. Eine Person verlor noch an der Unfallstelle sein  Leben. 

Der Unfall ereignete sich gegen 6.40 Uhr - vermutlich bei einem Überholvorgang, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken auf Nachfrage von inFranken.de erklärte. Es waren vier Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt, darunter zwei Lkw und zwei Autos. 

Autofahrer gerät auf Gegenfahrbahn

Gegen 6.40 Uhr fuhr ein mit Bauschutt beladener Lkw mit Anhänger in südliche Richtung auf der B13. Dahinter fuhr ein Sattelzug. Ein entgegenkommender 22-jähriger Autofahrer geriet aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn, streifte den Bauschutt-Lkw und prallte frontal auf die Zugmaschine des dahinter fahrenden Sattelzuges.

Durch ein Ausweichmanöver kam der mit Bauschutt beladene Lkw ins Schleudern, kam auf die Gegenfahrbahn und der Anhänger kippte um. Der Fahrer eines in Gegenrichtung fahrenden Kleintransporters konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte frontal auf den schleudernden Lkw. Der 52-jährige Fahrer des Kleintransporters wurde bei dem Aufprall so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlag.

Der 22-Jährige wurde von einem Rettungshubschrauber mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen. Beide Lkw-Fahrer erlitten einen Schock, blieben aber körperlich unverletzt.

Gutachter soll Unfallursache klären

Auf Anordnung der Ansbacher Staatsanwaltschaft wurde zur Klärung der Unfallursache ein Gutachter angefordert.

Die B 13 wird wegen der Bergung der verunfallten Fahrzeuge und der Aufräumarbeiten des über die Fahrbahnen verstreuten Bauschutts bis weit in die Mittagsstunden in beiden Richtungen gesperrt sein.