Tödlicher Unfall im Landkreis Ansbach: Ein 31 Jahre alter Motorradfahrer ist am Abend des Ostersonntags (4. April 2021) bei einem Unfall ums Leben gekommen. 

Wie ein Polizeisprecher des Präsidiums Mittelfranken auf Nachfrage von inFranken.de bestätigt, ereignete sich der Unfall am frühen Sonntagabend bei Herrieden. Der Biker konnte jedoch erst rund drei Stunden später gefunden werden. Zu diesem Zeitpunkt, gegen 21.22 Uhr, war der 31-Jährige bereits tot. 

Motorradfahrer nach Unfall in Waldstück geschleudert

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei und eines Gutachters der Staatsanwaltschaft flog der Motorradfahrer zwischen 17.30 Uhr und 18.30 Uhr aus einer Kurve auf der Staatsstraße 22249 zwischen Burgoberbach und Rauenzell im Kreis Ansbach. Ein genauerer Unfallzeitpunkt ließe sich erst nach einer Obduktion klären, erklärte der Polizeisprecher. 

Aufgrund der Rekonstruktion des Unfalls gehen die Ermittler davon aus, dass der Motorradfahrer am früheren Abend in Richtung Rauenzell unterwegs war, als er zu Beginn einer Gefällstrecke, im Bereich einer leichten Rechtskurve, mit seinem Motorrad aus ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam. Daraufhin prallte der Fahrer gegen die gegenüberliegende Grabenböschung und wurde anschließend in den Wald geschleudert. Gegen 21.22 Uhr ging schließlich der Notruf eines anderen Verkehrsteilnehmers ein, der den verunglückten Motorradfahrer quasi zufällig entdeckte. 

Als Einsatzkräfte am Fundort eintrafen, konnte ein Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen. Kräfte der Feuerwehr unterstützten die Rettungskräfte und leuchteten die Unfallstelle aus. Die Fahrbahn der Staatsstraße wurde auf Bitten der Polizei mit Wärmebildkameras und Licht nach einer möglichen zweiten Person abgesucht, wie ein Sprecher der Feuerwehr im Gespräch mit der Fotoagentur News5 berichtet.