Am 21. Februar hat ein Unbekannter einen Fahrkartenautomaten in Petersaurach im Landkreis Ansbach gesprengt. Die Polizisten sicherten damals Spuren, darunter auch Fingerabdrücke. Eine Spur führte die Beamten jetzt zu einem Tatverdächtigen. Das vermeldet die Polizei.

Mehrere tausend Euro Sachschaden und Beute im zweistelligen Bereich

Die alarmierten Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Heilsbronn stellten damals fest, dass der Fahrkartenautomat offensichtlich gesprengt worden war. Dadurch entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 4000 Euro. Der Täter entwendete außerdem einen hohen zweistelligen Bargeldbetrag.

Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamts stellten fest, dass die Sprengung durch das Einleiten eines Gases erfolgte. Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei hatte die Ermittlungen aufgenommen und Spuren am Tatort gesichert.

Fingerabdrücke überführten den Verdächtigen in Petersaurach

Eine Fingerabdruckspur führte nun zu einem 31-jährigen Tatverdächtigen. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest. Bei der vom Ansbacher Amtsgericht angeordneten Wohnungsdurchsuchung fanden die Ermittler der Ansbacher Kriminalpolizei zudem weitere Gegenstände. Diese stellten die Polizisten als Beweismittel sicher.

Der 31-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und des besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten.

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