Die US-Armee stockt nach Angaben der Bayerischen Staatskanzlei ihren Standort im mittelfränkischen Ansbach auf. Insgesamt würden 500 zusätzliche Soldatinnen und Soldaten und ihre Familienangehörigen dauerhaft im Bereich Ansbach stationiert.

Insgesamt würden so mehr als 1000 Personen nach Ansbach ziehen, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit. Darüber hinaus hätten die USA Investitionen von rund 1,6 Milliarden Dollar in die US-Garnison Ansbach bis zum Jahr 2032 angekündigt. Zu dem Stützpunkt gehört auch der Standort Illesheim.

500 G.I.s nach Ansbach - "nachhaltiges Bekenntnis" zu Standort

Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) sagte dazu: "Ein großartiger Tag für Bayern, wir freuen uns über dieses klare Bekenntnis zum Standort Ansbach. Bayern ist stolzer Partner der U.S. Army."

Es sei ein wertvolles Signal in der transatlantischen Sicherheitspartnerschaft, dass US-Präsident Biden seiner Ankündigung, weitere US-Truppen in Europa zu stationieren, so rasch Taten folgen lasse, betonte er. Und die geplanten Investitionen von 1,6 Milliarden Dollar in die US-Garnison Ansbach seien ein nachhaltiges Bekenntnis zum Standort und unterstrichen die Bedeutung Bayerns als Stationierungsland in der langfristigen Planung der USA.

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