Kronach

Kaspar-Zeuß-Gymnasium feiert Einweihung

Nach der Generalsanierung ist am 14. April zum "Tag der offenen Tür" eingeladen
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Über 17 Millionen Euro flossen in die Generalsanierung des Kaspar-Zeuß-Gymnasiums.  Foto: Heike Schülein
Über 17 Millionen Euro flossen in die Generalsanierung des Kaspar-Zeuß-Gymnasiums. Foto: Heike Schülein

Nach einer Bauzeit von rund sieben Jahren konnte die Generalsanierung des Kaspar-Zeuß-Gymnasiums (KZG), Langer Steig 1, in Kronach abgeschlossen werden. Über 17 Millionen Euro investierte der Landkreis Kronach in die aufwändige Renovierung. In mehreren Bauabschnitten waren dabei das Schulgebäude, die Unterrichtsräume sowie die technische Ausstattung auf den neuesten Stand gebracht worden. Das freudige Ereignis wird am Samstag, 14. April, gefeiert. Am Vormittag erfolgt ein offizieller Festakt für geladene Gäste im Kreiskulturraum. Nachmittags ist dann die ganze Bevölkerung von 13 Uhr bis 16.30 Uhr dazu eingeladen, bei einem Schulfest in Verbindung mit einem großen "Tag der offenen Tür" die im neuen Glanz erstrahlende Schule kennenzulernen.
Viele fleißige Hände und kluge Köpfe waren es, die im Vorfeld und bei Durchführung des ehrgeizigen Großprojekts mit Ideenreichtum und Gestaltungskraft, Wissen und Know-How, aber auch jeder Muskelkraft und "Bizeps" das Schulgebäude zu einem der modernsten ganz Bayerns werden ließen. Alle Klassenzimmer verfügen nunmehr über eine moderne, multimediale Lehr-Lern-Ausstattung mit Whiteboard, die nahtlos in ein umfassendes Medien-Konzept der Schule integriert ist. Am Lehrerpult ermöglichen es PC, Bildschirm und eine Dokumentenkamera, Schülerergebnisse im Heft auf die Whiteboard-Fläche zu projizieren, eventuell mit Anmerkungen zu versehen und damit didaktisch sehr wertvoll und ertragreich zu arbeiten. Auch in Sachen Energie- und Wärmebedarf gehen die Kronacher ganz neue, sehr energieeffiziente Wege.
Der Weg bis zur Realisation des ehrgeizigen Bauprojekts war alles andere als einfach, was insbesondere für die Anlaufphase gilt. Alleine die Vorbereitungen hatten sich über drei Jahre hingezogen, nachdem der Kreis am 14. Juli 2007 die erste Anfrage an die Regierung in Oberfranken hinsichtlich der Abklärung von Förder- und Finanzierungsfragen gestellt hatte. Nach vielen Gesprächen mit den Behörden erteilte die Regierung schließlich am 1. Juli 2010 die Unbedenklichkeitsbescheinigung für den ersten Bauabschnitt am KZG. Sehr viel Geld wurde seitdem in die Hand genommen, um die Schule von den Räumlichkeiten wie auch von der technischen Ausstattung her auf den aktuellsten Stand zu bringen und damit für die nächsten Jahrzehnte zukunftsfähig zu machen. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen: Schüler und Lehrer sind begeistert vom "neuen" Gymnasium, das nun nach Abschluss der - auf drei Bauabschnitte verteilten, sich über sieben Jahre hinziehenden - Generalsanierung zu den am besten ausgestattesten Schulen ganz Bayerns gehört.
So ein freudiges Ereignis muss natürlich gebührend gefeiert werden - und auch bei der Einweihungsfeier geht die Schule neue Wege. Die Lehrkräfte Verena Zeuß, Tina Kremer sowie Martin Jungkunz als Mitglied der Schulleitung haben - nach den Ideen von Schülern und Lehrern - ein abwechslungsreiches und vielseitiges Programm auf die Beine gestellt, mit dem die Vielfalt des Gymnasiums erlebt werden kann. Bei einem Schulfest in Verbindung mit einem "Tag der offenen Tür" kann die Bevölkerung in aller Ruhe von 13 Uhr bis 16.30 Uhr das Schulhaus erkunden und dieses dabei insbesondere auch aktiv erleben. Seinen Beginn findet das Nachmittagsprogramm um 13 Uhr mit der geistlichen Weihe durch Regionaldekan Thomas Teuchgräber und Dekanin Dorothea Richter.
Beim anschließenden Schulfest unter dem Motto "Unser Schule kann sich sehen lassen" können alle Interessierten mit der gesamten Schulfamilie auf Entdeckungsreise durch die Schule gehen. An jeder Ecke im Schulhaus wird es dabei etwas zu entdecken geben - egal ob aus der guten alten Zeit oder aus dem modernen Schulalltag. An Aktionen und Mitmachgelegenheiten erwartet die Gäste unter anderem informative Schulhausführungen, eine digitale Schnitzeljagd, physikalische Experimente, Chemie-Vorführungen und künstlerische Aktivitäten im Werkraum. Besonders gedacht ist auch an die kleinen Gäste. Diese können in einer Spielstraße ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen, sich auf einer Hüpfburg auspowern, beim Kinderschminken in Phantasiegestalten verwandeln lassen, beim Torwandschießen Treffsicherheit zeigen sowie Luftballons in den Himmel steigen lassen. Desweiteren lädt ein digitales Archäologie-Quiz zum Knobeln ein, während man bei einem "Kahoot!" das Wissen über die Schule testen kann.
Eine große Tombola lockt mit einem Laptop als Hauptpreis. Darüber hinaus können aber auch viele weitere wertvolle Sachpreise sowie einzigartige Erlebnisse gewonnen werden - so beispielsweise eine Fahrt mit einem Schneepflug über die Frankenwaldhöhen oder eine Fahrt im Dienstwagen des Landrats. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt: Von Bratwürsten und Steaks über Pizza bis zu einer Joghurtbar und belegten Fisch- und Käsestangen bis zu Kaffee und Kuchen ist alles dabei. Außerdem gibt es eine Saft-, Cocktail- und eine Sektbar sowie einen Ausschank mit Bier und Limo. Für Musik sorgt im ganzen Haus die Fachschaft Musik mit Blasorchester, Schulband und Chor.
Bereits am Samstagvormittag erfolgt der offizielle Festakt der Einweihung für geladene Gäste in Kreiskulturraum. Hierzu zählen beispielsweise Ministerialbeauftragter Dr. Harald Vorleuter, Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, MdL Jürgen Baumgärtner sowie Landrat Klaus Löffler. Die hierfür anberaumten zwei Stunden sollen - gespickt mit einigen Showeinlagen - in Form einer Talkshow gestaltet werden, durch die Holger Lappe als Moderator führen wird. Lappe ist selbst ehemaliger Schüler des KZG, wohnt aber mittlerweile mit seiner Familie in München. Bekannt in Kronach ist er insbesondere als Darsteller der Faust-Festspiele - so als Valentin in Faust I. Die gesamte Schulfamilie lädt alle Interessierten zum Tag der offenen Tür herzlich ein und freut sich auf viele schöne gemeinsame Stunden. Heike Schülein



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