Bad Kissingen
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Der Winterzauber hat seinen Weg gefunden - im Gespräch mit Sylvie Thormann und Bruno Heynen
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Es war durchaus ein Wagnis, als vor 20 Jahren der Kissinger Winterzauber aus der Taufe gehoben wurde. Denn Festivals im Winter galten nicht nur wegen des Wetters als Risiko. Aber der Winterzauber hat seinen Weg gefunden, auch wenn er sich stark verändert hat. Wie, darüber sprach die Redaktion mit den beiden Hauptverantwortlichen, Veranstaltungsleiter Bruno Heynen und Kurdirektorin Sylvie Thormann. Im Dezember 1999, beim 1. Kissinger Winterzauber, da waren Sie beide noch nicht auf der Welt, zumindest nicht auf der Kissinger Welt...

Bruno Heynen: Doch. In Bad Kissingen war ich schon, aber nicht bei der Staatsbad GmbH, sondern im Hotel Bristol. Ich habe das Ganze also von der Hotelseite aus mitbekommen. Aber dann beim zweiten, 2000, hatte ich bei der Staatsbad GmbH angefangen und habe mitgemacht. Die Macher waren Staatsbad-Kulturmanager Andreas Dobmeier und Kissinger-Sommer-Intendantin Kari Kahl-Wolfsjäger. Mit dem Inhaltlichen hatte ich damals nichts zu tun, aber von den Abläufen her habe ich viel mitgemacht.

Das war ja damals eine ziemlich opulente Sache. Der erste Winterzauber mit 49 Veranstaltungen begann am 2. Dezember und endete am 15. Januar - und war fast doppelt so lang wie der erste Kissinger Sommer.

Heynen: Ja. Es ist Anfang Dezember losgegangen und ging bis Mitte Januar, je nachdem, wie das Wochenende lag.

Wissen Sie noch, natürlich aus der Sicht des Hoteliers, wie die Resonanz im ersten Winterzauber war?

Heynen: Die Resonanz war bei den Hotels gut, vor allem über die Weihnachts- und Neujahrszeit. Ich glaube aber nicht, dass Anfang Dezember schon Gäste in die Hotels gekommen sind, die dann länger Urlaub gemacht haben. Die Intention war, dass man die ruhige Zeit befruchten wollte. Ist das gelungen? Denn der Zeitrahmen für das "Festival zur 4. Jahreszeit" ist deutlich geschrumpft.

Heynen: Es ist komprimierter. Wir sind so ab 2009, 2010 zwei Wochen nach hinten gegangen und haben auch am Ende gekürzt, also wir haben uns verstärkt auf die Weihnachts- und Neujahrszeit konzentriert. Das Dreikönigsfest war immer der Termin, den wir noch mitgenommen haben, weil die Gäste einfach auch so lange da sind.



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