Neustadt bei Coburg

Vereine und Verbände

Sonderausstellung „Verborgene Schätze“

12.09.2018 | 10:00 - 17:00
Anlässlich des 30jährigen Bestehens des Museums erinnert diese Ausstellung an die interessante Geschichte der frühen Anfänge...

1929 wurde der Museums- und Heimatverein gegründet, der bis 2017 die Trägerschaft des Museums innehatte.

1930 initiierte er mit Carl Otto Witthauer als Vorsitzenden und vielen anderen die "VÖTRA" (Völker- und Trachtenschau). Dafür wurden in Neustadt 40 cm große Puppen als Erwachsene hergestellt und in alle Welt verschickt, um sie vor Ort originalgetreu und maßstabsgerecht bekleiden zu lassen. Sie waren nie für einen Verkauf gedacht, sondern brachten über die Darstellung der unterschiedlichen Gewandformen die vielfältigen Kulturen im Kleinen zusammen.

Die Sponsoren legten oftmals als "Dreingaben" landestypische Puppen und Souvenirs bei die, gerade aus fernen Ländern, besonders exotisch wirkten.

In der Vereinsgeschichte einmalig ist der Erwerb einer Puppen-Sammlung. Schon 1935 kaufte sie der Verein von Freifrau Frieda Luise Zündt von Kentzingen (1874-1965). Sie war u. a. Sammlerin von historischen Puppen und lebte zeitweise in Russland, den USA und in Japan.

Viele Exponate lagen von 1945 bis 1988 unbeachtet in Schachteln und Kartons und auch bei der Neugestaltung des Museums können sie, aufgrund ihrer Erhaltung, nicht dauerhaft präsentiert werden.

Das Jubiläum des Museums ist daher ein willkommener Anlass, diese so langen verborgenen Schätze endlich, wenn auch nur für kurze Zeit, ans Licht zu holen.
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