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Aldi, Lidl & Co: In diesen No-Name-Artikeln stecken berühmte Markenprodukte

Wer beim Kauf von Lebensmitteln Geld sparen möchte, geht zu den Discountern Aldi, Lidl & Co. Der billigere Preis sagt allerdings noch nicht viel über die Qualität aus. Tatsächlich verbergen sich hinter einigen No-Name-Artikeln berühmte Marken.
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Versteckte Markenprodukte: Bei Discountern, wie Aldi, Lidl & Co, gibt es berühmte Marken in No-Name-Artikeln. Foto: Matthias Balk (dpa)

Versteckte Markenprodukte bei Aldi, Lidl & Co: Sowohl Supermärkte als auch Discounter bieten neben den klassischen Markenprodukten auch ihre Eigenmarken an. Diese sind meist günstiger.

Was viele Verbraucher nicht wissen: Hinter den vermeintlichen No-Name-Produkten stecken oft eigentlich bekannte Hersteller.

Welche Unternehmen verbergen sich hinter den No-Name-Produkten?

Ihre wahre Herkunft sieht man den Produkten auf den ersten Blick nicht an. Doch No-Name-Produkte und Markenprodukte unterscheiden sich oft nur in der Verpackung und der Verwendung einzelner Rohstoffe.

Welche No-Name-Produkte von namhaften Marken produziert werden, kann man auf wer-zu-wem.de nachlesen. Von Molkereiprodukten und Fleischwaren, über Getränke bis hin zu Haushaltswaren: Die Liste der No-Name-Produkte, die eigentlich von bekannten Herstellern produziert werden, ist schier unendlich.

So sind die Schoko-Butterkekse von Aldi Süd eigentlich von Bahlsen - auch wenn sie von außen nicht so aussehen. Bei Lidl kommen die Ocean Traders Fischstäbchen von der bekannten Marke Frosta. Das ja! Kräuterbaguette bei Rewe ist von Meggle und der Tiefkühl-Käsekuchen, den es bei Kaufland gibt, kommt von Coppenrath & Wiese.

Aus welchem Grund stellt eine Marke günstigere No-Name-Produkte her?

Bei den Markenprodukten gibt der Hersteller Preisvorgaben, die Supermärkte und Discounter umsetzen müssen. Durch den hohen Preis verkaufen sie sich unter Umständen nicht so gut.

Laut businessinisider.de darf der Discounter bei Eigenmarken den Preis selbst festlegen, da der Hersteller den Auftrag des Discounters ausführen muss.

Die günstigen Produkte rentieren sich sowohl für den Kunden als auch für die Lebensmittelgeschäfte. Wer sich vor dem Einkauf informiert, kann Produkte in Markenqualität für einen günstigeren Preis kaufen.

Weitere Tipps zur Enttarnung von Produkten

Der Markendetektiv Stefan Duphorn hat bei Wer Zu Wem noch weitere Tipps gegeben, um die eigentlichen Hersteller von No-Name-Produkten zu erkennen.

  • Bei tierischen Produkten, wie Eiern, Fleisch und Milch findet man Veterinärnummern. Durch diese lässt sich die Herkunft von den Lebensmitteln herausfinden.
  • Auch die Adresse, die auf das Lebensmittel aufgedruckt ist, kann man entweder direkt mit der von Markenprodukten vergleichen oder einfach im Internet danach suchen.
  • Wer es ganz genau wissen möchte, kann im Handelsregister oder Bundesanzeiger nachschauen. Wenn auf dem Produkt nur ein Postfach angegeben wird, muss die vollständige Adresse des Unternehmens im Handelsregister stehen.
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