Bischofsheim an der Rhön
Ausflug

Wieder aufgetauchte Burgruine: Die Osterburg bei Bischofsheim an der Rhön

Die Burgruine Osterburg bei Bischofsheim wurde nur durch Zufall Ende des 19. Jahrhunderts von Forstwegearbeitern entdeckt. Bis heute ist über die Osterburg nur wenig bekannt.
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Von der Osterburg bei Bischofsheim an der Rhön sind noch Treffen und Mauern erhalten.   Foto: maffy73/infrankenpix
Von der Osterburg bei Bischofsheim an der Rhön sind noch Treffen und Mauern erhalten. Foto: maffy73/infrankenpix

In der Nähe des Kreuzberges, südwestlich von Bischofsheim an der Rhön (Landkreis Rhön-Grabfeld) in Unterfranken, liegt die Burgruine Osterburg auf dem gleichnamigen Berg. Die Mauerreste wurden erst 1897 entdeckt, woraufhin der damalige Forstmeister die 114 Meter lange und 70 Meter breite Ruine freilegen ließ.

Um die Ruine als Ausflugsziel attraktiv zu gestalten wurden die Überreste des Bergfrieds erhöht. Allerdings sprengte man den so geschaffenen Turm aufgrund von Einsturzgefahr im Jahr 1919.

Erstmalige Erwähnung um das Jahr 1200

Urkundlich taucht die Osterburg erstmals um das Jahr 1200 auf, als ein Reinhold von der Osterburg erwähnt wird. Ansonsten liegt ein Großteil der Vergangenheit der Burg im Dunklen. Möglicherweise wurde sie bereits 1270 zerstört. Die Mauern dienten der Bevölkerung als Steinbruch, Zentturm und Ringmauern der Stadt Bischofsheim könnten ebenso aus den Burgsteinen entstanden sein wie das Kloster Kreuzberg.

Verein will die Burg als Ausflugsziel bekannter machen

Heute steht die Ruine unter der Obhut des Vereins Freunde der Osterburg e.V. Diese haben es sich als Ziel gesetzt, die Ruine unter fachmännischer Leitung zu sanieren und der Öffentlichkeit näher zu bringen.

Adresse

97653 Bischofsheim an der Rhön

Erreichbarkeit: Die Burg ist vom Wanderparkplatz Osterburg am schnellsten zu erreichen.

 

 

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