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Franken
Wander-Tipps

Frühlingswanderungen in Franken: 10 Routen-Tipps vom Frankenwald bis zur Rhön

Wenn die Temperaturen steigen, wächst auch die Lust der Menschen am Wandern. In Franken gibt es zahlreiche Wandergebiete, die für Erholung und Abwechslung sorgen. Wir haben 10 Tipps für Wanderungen im Frühling für Sie zusammengestellt.
 
Tipps zum Wandern im Frühling in Franken: Zahlreiche Wanderwege und Tagesrouten laden zum Erholen und Erkunden der fränkischen Landschaften ein.
Tipps zum Wandern im Frühling in Franken: Zahlreiche Wanderwege und Tagesrouten laden zum Erholen und Erkunden der fränkischen Landschaften ein. Foto: Lars_Nissen/pixabay.com
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im Frühling erwacht nicht nur die Natur, auch die Menschen zieht es nach der kalten Jahreszeit wieder vermehrt ins Freie. Und auch der anhaltende Corona-Lockdown sorgt dafür, dass die Lust auf Wanderungen und ausgedehnte Spaziergänge steigt. 

Franken hat für Wanderer jede Menge zu bieten: Rund 40.000 Kilometer markierte Wege schlängeln sich durch die Region und laden zu Ausflügen mit der Familie ein. 

Die besten Frühlings-Wanderungen in Franken: Viele Qualitäts- und Premium Wege

Auf ihnen erkundet man überwältigende Mittelgebirgs­land­schaften und weite Wälder, wandert durch idyllische Flusstäler oder spaziert durch Städte und Dörfer – je nachdem, in welchem der zahlreichen Wander­gebiete man sich gerade befindet.

Die große Qualität der fränkischen Wan­der­welt zeigt sich auch darin, dass sehr viele zertifizierte Wanderwege durch die Region führen:  Stolze 23 Wander­wege in Franken tragen die Auszeich­nung "Qua­li­tätsweg Wander­bares Deutschland" und 25 Wanderwege das "Deutsche Wandersiegel Premium-Wege." 

Aus den schönsten Wandergebieten Frankens stellen wir ihnen 10 Tagestouren vor, die sich im Frünling besonders gut erwandern lassen - von Oberfranken über Mittelfranken bis Unterfranken

Frühlingswanderungen in Oberfranken - das sind unsere Tipps

Frankenwald: "Der Dörnach-Steig"

  • Dauer: circa 2,5 Stunden
  • Länge: circa 7,6 Kilometer
  • Höhenmeterdifferenz: 350 Meter
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel
  • Internet: Frankenwald

Tiefe Wälder, helle Lichtungen, Hochflächen mit überraschenden Ausblicken: Wandern im Frankenwald eröffnet unerwartete Horizonte für Auge und Seele. Startpunkt ist der Wanderparkplatz Leutnitztal am westlichen Ortseingang von Wallenfels.

Folgen Sie dem "Dörnach-Steig" im Wechsel von Wald und Wiese auf naturbelassenen Pfaden hinauf zur Wanderhütte "Hergottswinkel". Genießen Sie auf den Höhenzügen die herrlichen Ausblicke auf die umliegenden Berge. Von hier werfen Sie einen Blick ins Tal der Wilden Rodach und hinüber ins Leutnitztal. Auch im beschaulichen Ortsteil Dörnach öffnet sich das Tal der Wilden Rodach Ihrem Blick.  

Fichtelgebirge: "Der Thiesenring" 

  • Dauer: circa 4,2 Stunden
  • Länge: circa 12 Kilometer
  • Höhenmeterdifferenz: 516 Meter
  • Schwierigkeitsgrad: Leicht
  • Internet: Fichtelgebirge

Der Thiesenring ist einer der großen Wanderwege rund um Bad Berneck und einer der schönsten im Norden Bayerns. Startpunkt ist der Parkplatz am Anger in Bad Berneck. Er ist ein sehr variabler Rundweg und lässt sich vielfach erweitern.

Der Wanderweg besticht durch eine große Anzahl an Aussichtspunkten, Burgen, Bergwerken und alten Handelsstraßen. Wahre Naturschönheiten, wie beispielsweise der Thiesenfels oder das Ölschnitztal und der fortwährende Wechsel zwischen Wald und Lichtung sowie Berg und Tal machen den Thiesenring zu einem wunderschönen Ausflug im Frühling.

Fränkische Schweiz: "Zum Felsendorf und Felsentor"

  • Dauer: circa 4,5 Stunden
  • Länge: circa 13 Kilometer
  • Höhenmeterdifferenz: 178 Meter
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel
  • Internet: Fränkische Schweiz 
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Bei den vielfältigen Wanderwegen in der Fränkischen Schweiz ist es unmöglich, den schönsten Weg zu küren. Ein sehr erholsamer und abwechslungsreicher Rundweg führt durch skurrile Felsformationen, welche für die Fränkische Schweiz so typisch sind. Der Weg bietet zahlreiche Möglichkeiten, zum Staunen und Erkunden - für die gesamte Familie.  Möglicher Startpunkt ist der Parkplatz beim "Haus des Gastes" in Gößweinstein.

Der Weg führt weiter durch das Felsendorf Tüchersfeld, Hühnerloh, Sachsendorf und dem Staatswald Heide. Zahlreiche Hinweisschilder symbolisieren die Route. Rastmöglichkeiten zum Aufwärmen und Energie tanken gibt es reichlich.

Frühlingswanderungen in Mittelfranken - das sind unsere Tipps

Altmühltal: "Der Römerkastellweg"

  • Dauer: circa 5 Stunden
  • Länge: circa 17 Kilometer
  • Höhenmeterdifferenz: 510
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel
  • Internet: Altmühltal

Vom Gästeparkplatz in Walting aus geht es zuerst ein Stück Richtung Inching, bevor die Strecke rechts abzweigt und auf die Anhöhe führt. Dort stoßen die Wanderer auf den „Wildschweinsteig“, der sich ins Tal hinunter schlängelt. Ein Waldweg führt sie weiter zur Mammuthöhle, in der zahlreiche eiszeitliche Tierskelette entdeckt wurden.

Das namensgebende Mammut ist heute im Eichstätter Museum für Ur- und Frühgeschichte auf der Willibaldsburg zu sehen. Weiter geht es ins Altmühltal. Über Berg und Tal führt die Route zu herrlichen Aussichten – und schlägt ein spannendes Kapitel römischer Geschichte auf. 

Taubertal: Qualitätswanderweg - "Romantisches Wildbachtal"

  • Dauer: circa 4,5 Stunden
  • Länge: circa 16,5 Kilometer
  • Höhenmeterdifferenz: 230 Meter
  • Schwierigkeitsgrad: Leicht
  • Internet: Taubertal

Ab der Kirche in der Ortsmitte von Boxtal folgt der Aufstieg in westlicher Richtung durch Streuobstwiesen bis zum Waldrand. Vorbei am Naturdenkmal und Geotop „Hohe Steine“ und dem Hoi Hopp Stein geht es durch einen idyllischen Hochwald weiter zur "Fichtenfeldhütte" mit Rastplatz und weiter nach Rauenberg.

Über den ehemaligen Wessentaler Kirchweg gelangt man über schöne Hangwiesen nach Wessental. Ab Wessental erfolgt ein Aufstieg in nördlicher Richtung vorbei am "Dühmig Gedenkstein" zur Jagdhütte „Diana“ und danach hinunter zurück nach Boxtal.

Nürnberger Land: Tour22 -  "1000 Höhenmeter Rundwanderweg / Nordkette"

  • Dauer: circa 3,5 Stunden
  • Länge: circa 9,7 Kilometer
  • Höhenmeterdifferenz: 435 Meter
  • Schwierigkeitsgrad: Schwer
  • Internet: Nürnberger Land

Als abwechslungsreiche Gipfeltour erweist sich die Nordkette des 1000 Höhenmeter Rundwanderwegs. Sie entführt auf einige Dächer der Frankenalb und zu markanten Aussichtspunkten mit herrlichen Blicken ins Nürnberger Land.

Auf der anspruchsvollen Strecke mit teils kräftigen Anstiegen und steilen Abstiegen belohnen beeindruckende Ausblicke die Wanderung.  In Pommelsbrunn startet die bestens ausgeschilderte Tour, am Parkplatz von "Holz Pirner".

Frühlingswanderungen in Unterfranken - das sind unsere Tipps

Haßberge: "Erlebnistour - Auf dem alten Postweg"

  • Dauer: circa 3 Stunden
  • Länge: circa 9,7 Kilometer
  • Höhenmeterdifferenz: 210 Meter
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel
  • Internet: Haßberge

Vom Startpunkt an der Kirche in Ebelsbach führt die Tour zunächst aus dem Ort heraus und dann direkt in den sogenannten "Herrenwald" und den Kamm des Haßbergtraufs hinauf. Nach der Durchschreitung des idyllischen Laubwaldes öffnet sich der Blick am Golfplatz Steinbach/Schönbach mit einer tollen Aussicht über den Steigerwald. Entlang von Weinreben geht es anschließend weiter, wobei sich nun die "Heiligen Länder" - wie dieser Bereich der Haßberge von den Einheimischen gerne genannt werden - gut überschauen lassen und auch der Stachel, der Veitenstein und die Kleine Kufe gut zu sehen sind.

Auf schmalen Waldpfaden führt die Tour danach zum Steinbach und seinem dazugehörige Tälchen, welchem die Route bis hinunter ins Dorf Schönbach folgt. Der letzte Abschnitt führt über den alten Postweg zurück nach Ebelsbach.

Rhön: "Die Hüttentour"

  • Dauer: circa 5 Stunden
  • Länge: circa 16,1 Kilometer
  • Aufstiegshöhenmeter: 570  Meter
  • Schwierigkeitsgrad: Schwer
  • Internet: Rhön

Die Hüttentour beginnt auf einer Höhe von 450 Meter über Normalnull am Informationszentrum „Haus der Schwarzen Berge“ in Oberbach. Durch die Symbol "H", welche den gesamten Rundweg markiert und leitet, kann man das Handy getrost in der Tasche lassen.

Zuerst geht es hinauf in Richtung Basaltsee. Der Abstieg entlang des Kultur-Landschafts-Wanderweges führt durch eine abwechslungsreiche Parklandschaft, vorbei an altehrwürdigen Buchen, am Islandpferdegestüt an der Ziegelhütte und am Rosengarten, zurück zum Informationszentrum „Haus der Schwarzen Berge“. 

Fränkisches Weinland:  "TraumRunde Rödelsee"

  • Dauer: circa 2,4 Stunden
  • Länge: circa 9 Kilometer
  • Höhenmeterdifferenz: 309 Meter
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel
  • Internet: Fränkisches Weinland
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Startpunkt ist der Wanderparkplatz am Ortsrand Mönchshöflein, direkt vor den Weinbergen. Vorbei am "Weintempel" führt der Weg am Waldesrand entlang, mit einem herrlichen Blick ins Maintal. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Informationstafeln sorgen für einen abwechslungsreichen Ausflug. Seit Jahrhunderten ranken sich viele Legenden um Rödelsee und seinen Schwanberg. Vieles davon wird bei den Stationen „Wein & Wahrheit“, welche die "TraumRunde" durch die Weinberge zum Weintempel begleiten, erläutert.

Der anspruchsvolle Anstieg zum Plateau wird entschädigt mit tollen Ausblicken und dem einmaligen Schlosspark. Beim steilen Abstieg wird das „terroir f“ passiert, ein „magischer Ort des Frankenweins“. Zum Aufwärmen und Energietanken laden zahlreiche Gasthäuser ein. 

Spessart-Mainland: Durch das Buchental 

  • Dauer: circa 2,5 Stunden
  • Länge: circa 9,8 Kilometer
  • Höhenmeterdifferenz: 130 Meter
  • Schwierigkeitsgrad: Leicht
  • Internet: Spessart-Mainland

Zwischen der fränkischen Platte und dem Main erstreckt sich eine Bilderbuch-Kulturlandschaft mit sieben Mühlen und einer Wallfahrtskirche. Der Kulturweg durch das Buchental kann an der Info-Tafel in Steinfeld am Main begonnen werden. Von der Kirche in Steinfeld gelangt man vorbei am historischen Waschkeller im Steinfelder Ortsteil Hausen. Es folgt die Station "Reußenmühle", von wo aus heute Landwirtschaft und Landschaftspflege betrieben wird - damit der Blick ins Tal erhalten bleibt. Die abschließende Station Steinbach beeindruckt durch das Ensemble von Barockkirche und Schlossanlage.

Info: Die beschriebenen Wanderwege, welche größtenteils Rundwege darstellen, sind in ihrer Gestaltung leicht abzuändern. Zahlreiche Informationstafeln und Wegweiser sorgen für einen entspannten Ausflug mit einer Menge an Informationsmaterial rund um die Regionen. Für alternative Routenplanungen und gastronomische Einrichtungen lohnt ein Blick auf die Internetseite der beschriebenen Wanderregion. Wer die Wanderstiefel schnürt, sollte das eine oder andere wissen. Hier sind unsere Ratschläge - nicht ganz bierernst gemeint.

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