• Sparangebote auf der Website suchen
  • Die richtige BahnCard nutzen
  • Günstige Gruppenangebote
  • Der richtige Zeitpunkt für die Buchung
  • Hilfe im DB-Reisezentrum

Der Trend geht zum Bahnfahren, es ist klimaschonend und bei Langstrecken kann man sich bequem zurücklehnen oder sogar die Zeit zum Arbeiten nutzen. Besonders für Kurzentschiedene kann die Buchung aber haarsträubend sein, manchmal ist Bahnfahren unbezahlbar. Hier gibt es neun Tipps, um günstig von A nach B zu kommen.

Offizielle Bahnangebote zum Sparen

1. Sparangebote auf der Website suchen

Wer eine Bahnreise buchen will, sollte sich zunächst auf der offiziellen Website der Deutschen Bahn* erkundigen. Unter dem Reiter Tickets & Angebote* kannst du eine Weile stöbern und dich mit den Angeboten vertraut machen, die die Bahn dauerhaft führt. Dazu gehören der Super Sparpreis (aktuell ab 12,90 Euro, sonst ab 17,90 Euro) und der Sparpreis (ab 21,50 Euro), regionale Angebote* wie Ländertickets (ab 22 Euro) und auch Vergünstigungen für Reisende in Gruppen* (ab 8,90 Euro pro Person). Um Frust zu vermeiden, sei aber gesagt, dass es diese günstigen Preise keinesfalls für alle Strecken zu allen Zeiten gibt. Wer bei Aussagen wie "ab 12,90 Euro" das ab überliest, kann schnell enttäuscht werden.

Möglich ist auch, die gewünschten Reisedaten in die Reiseauskunft einzugeben und sich dann gezielt Angebote und die dazugehörigen Konditionen anzeigen zu lassen. Unter dem Reiter "weitere günstigere Angebote"* finden sich noch andere Angebote, die zwar nicht auf bahn.de zu buchen sind, aber je nach Tarif auf anderen Websites oder in jedem DB-Reisezentrum erworben werden können. Der Internetauftritt der Bahn* ist in dieser Hinsicht manchmal etwas unübersichtlich und manche Angebote sind schwer zu finden. Ein Tipp ist deshalb, den Bahn-Newsletter* zu abonnieren. Bestenfalls stößt du hier auf aktuelle Vergünstigungen.

2. Wissen, was sich mehr lohnt: Sparpreis oder Super Sparpreis

Wer sich bei dieser Frage entscheiden will, sollte die Vorzüge und Nachteile der beiden Angebote* kennen. Allgemein gilt, Sparpreise* können nicht auf andere Personen übertragen und nur für den gebuchten Zug genutzt werden. Die Zugbindung gilt allerdings nur für den Fernverkehr. Sie entfällt, wenn dein Zug ausfällt oder sich um mindestens zwanzig Minuten verspätet. Der Sparpreis* lässt sich bis zum ersten Geltungstag stornieren. Das kostet dich allerdings 10 Euro und das Geld erhältst du nur in Form eines Reisegutscheins zurück, der drei Jahre lang gültig ist. Der Super Sparpreis* ist zwar günstiger, kann aber nicht storniert werden. Ein Vorteil des Sparpreises ist außerdem das City-Ticket*. Das ist nützlich, wenn du in deinem Ankunftsort die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen willst. Die Sparpreise zeigt die Reiseauskunft praktischerweise an, wenn du "Bestpreise anzeigen" klickst. Hier siehst du entlang einer Zeitleiste, zu welchen Zeiten die günstigsten Fahrten angeboten werden.

Der perfekte Zeitpunkt für die Bahnfahrt

7. Wer jünger ist, reist günstiger

Für jüngere Leute hält die Bahn einige Vergünstigungen bereit. Oft reisen Kinder und Enkel unter 15 Jahren kostenlos mit ihren Eltern oder Großeltern. Sie müssen aber bei der Buchung mitangegeben werden. Seit Ende des vergangenen Jahres gibt es obendrein den (Super) Sparpreis Young* für Menschen zwischen 15 und 26 Jahren ab 12,90 Euro. Auch BahnCards sind für diese Altersgruppen besonders erschwinglich*. Für unter 27-Jährige tragen sie den Namen "My BahnCard". Hier lohnt sich oft die BC 50, die nur 66,90 Euro kostet*. Für noch jüngere Fahrer*innen, die unter 18 Jahre alt sind, gibt es die Jugend BahnCard für einmalige 9,50 Euro*.

8. Früh genug buchen

Die Bahn hält immer nur ein begrenztes Kontingent an Sparpreisen bereit, die logischerweise weniger werden, je näher das Reisedatum rückt. Etwa zwei Wochen vor der Fahrt zu buchen, ist deshalb der günstigste Zeitraum. Buchst du eine Woche im Voraus, kannst du dir für 6 Uhr morgens und 20 Uhr abends günstige Angebote schnappen. Weniger erfolgreich wirst du freitags und sonntags sein. Früher buchen ist aber nicht in jedem Fall günstiger. Manchmal kann es sich lohnen, erst am Vortag, statt drei Tage vorher zu buchen, dann sind vielleicht noch Sparpreisedazugekommen. Natürlich ist es auch sinnvoll, Hauptreisezeiten aus dem Weg zu gehen. Unter der Woche wird die Bahnfahrt wahrscheinlich günstiger sein als am Wochenende.

Bequem reisen mit der Deutschen Bahn - Info & Buchung

9. Ins DB-Reisebüro gehen

Gerade für Leute, die nicht so vertraut mit Zugfahren sind, kann das Wirrwarr an Angeboten ganz schön überfordernd sein. Manchmal lohnt sich auch der Besuch im Reisezentrum. Hier kennen sich die Mitarbeitenden meistens gut aus und können vielleicht noch den ein oder anderen Trick anwenden, um einen Schnapper zu machen. Klicke hier* und finde dein nächstes DB-Reisezentrum.

Wann sich welche BahnCard lohnt

3. Nutze eine BahnCard

Die Bahn bietet verschiedene Rabatt-Karten an, die BahnCard 25, 50 und 100*. Die BahnCard 25 (BC 25)* lohnt sich dann, wenn du ab und zu mal reist. Wie der Name sagt, bekommst du mit ihr 25 Prozent Rabatt auf (Super) Sparpreise und Flexpreise, also die Standardpreise. Wenn du 2. Klasse fährst, bist du mit 56,90 Euro im Jahr dabei. Für junge Menschen und Senior*innen ist es noch günstiger. Wenn du dir noch nicht sicher bist oder du nur ganz selten mit der Bahn fährst, ist vielleicht auch ein Probe-Bahncard 25* das Richtige für dich, die lohnt sich manchmal schon bei einer einzigen Bahnfahrt. Sie ist drei Monate gültig und kostet 17,90 Euro, muss aber rechtzeitig gekündigt werden. Auch regionale Fahrten können mit der BC 25 manchmal günstiger werden, das kommt auf den Verkehrsbund an. Für den VGN, den Nürnberger Verkehrsbund, gilt das leider nicht. Die BC 25 rechnet sich für dich, wenn du innerhalb des Geltungsjahres für mindestens 225 Euro im Fernverkehr unterwegs sein wirst.

Die Bahncard 50* hingegen rentiert sich nur bei Flexpreisen. Flexpreise sind die "Vollpreise", mit denen du aber auch einige Vorteile genießt, wie die kostenfreie Stornierung vor dem ersten Geltungstag, das inklusive City-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr am Ankunftsort und vor allem eine freie Zugwahl an deinem Reisetag. Auf (Super) Sparpreise gibt es genau wie bei der BC 25 nur 25 Prozent Rabatt. Sie kostet für 2. Klasse-Fahrer*innen 234 Euro im Jahr. Rechnet man die Vergünstigung hoch, rentiert sich die BC 50 erst ab einer Summe von ungefähr 772 Euro, die man im Geltungsjahr ausschließlich für Flexpreis-Tickets ausgibt. Dieses Angebot ist daher eher für Menschen empfehlenswert, die wirklich viel Zug fahren oder für Reisende, die zeitlich unflexibel sind.

Mit der BahnCard 100* bist du all-inclusive unterwegs. Das heißt, du kannst in ganz Deutschland beliebig viel Zug fahren; ohne ein zusätzliches Ticket und ohne vorherige Reservierung. Dazu kommt die kostenfreie Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln in über 130 Städten. Außerdem kannst du sogar dein Fahrrad kostenlos mitnehmen. Das Ganze hat natürlich auch seinen Preis: Für die BC 100 zahlst du 4.144 Euro pro Jahr. Der Bahncard-Rechner des VCD hilft dir herauszufinden, ob sich eine BahnCard für dein persönliches Reiserverhalten lohnt. Ein sehr lukratives Angebot gibt es noch zum bis zum 30. April: Die Jubiläums-BahnCard 25 zum 30. Geburtstag der BahnCard. Hier sparst du fast 50 Prozent beim Einkauf.

Punkte sammeln, in der Gruppe fahren und nicht reservieren

4. Punkte sammeln und sparen

Wer eine Bahncard* besitzt, kann zudem fleißig Punkte sammeln. Genauso geht das auch mit der BahnBonus Card. Für jeden Euro, den du für ein Zugticket ausgibst, gibt es im BahnBonus-Punkteprogramm* einen Punkt. Preise sind beispielsweise Bücher, Haushaltsgeräte, Geschirr, aber auch Freifahrten. Wenn du 2000 Punkte gesammelt hast und als Prämie die Freifahrt wählst, die beispielsweise 200 Euro kostet, erhältst du also auf alle bisherigen Fahrten 10 Prozent Rabatt. Auf Dauer zahlt sich das Punktesammeln also auf jeden Fall aus.

5. Tut euch zusammen

Günstig können Reisende unterwegs sein, wenn sie sich Gefährt*innen suchen. Zum Beispiel auf der Website bessermitfahren.de kannst du dich mit anderen Menschen zusammentun und Gruppenangebote nutzen. Wichtig ist, dass alle Namen auf dem Ticket eingetragen sind. Wenn das Gruppenangebot ausgelastet wird, ist es am günstigsten für die einzelne Person.

6. Einen Sitzplan ohne Reservierung ergattern

Eine Sitzplatzreservierung kostet in der Regel vier Euro. Mit diesen Tipps kannst du dir die paar Taler aber auch sparen. Direkt hinter dem Speisewagen befinden sich Sitze für Bahn-Comfort Kund*innen*. Hier darf allerdings jede*r Platz nehmen; bis ein*e tatsächliche*r Bahn-Comfort-Kund*in* dich bittet, den Platz freizumachen. Gut zu wissen ist auch, dass eine Platzreservierung 15 Minuten nachdem der Zug den angegebenen Bahnhof verlassen hat, entfällt. Eine Reservierung ist ohnehin nur dann nötig, wenn der Zug mittel bis stark ausgelastet ist. Das wird in der Bahn-App oder auch auf bahn.de* bei deiner Verbindung angezeigt.

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