Insgesamt zwölf Städte aus allen drei fränkischen Regierungsbezirken haben die "Fränkische Fachwerkstraße" gegründet.

Sie wollen das kulturelle Erbe erhalten und auf das Fachwerk aufmerksam machen, sagte Bürgermeister Jürgen Heckel der Deutschen Presse-Agentur (dpa) nach der Gründung in Bad Windsheim

Um "Duftmarke" zu setzen: Zwölf Städte gründen "Fränkische Fachwerkstraße"

"Wir werden mit der Fachwerkstraße eine richtige Duftmarke setzen", erklärte Heckel. 

Zu den Mitgliedern zählen nach Angaben der Deutschen Fachwerkstraße bereits folgende Orte:

  • Bad Windsheim (Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim/Mittelfranken)
  • Seßlach (Landkreis Coburg/Oberfranken)
  • Ebern (Landkreis Haßberge/Unterfranken)
  • Untermerzbach (Landkreis Haßberge/Unterfranken)
  • Marktbreit (Landkreis Kitzingen/Unterfranken)
  • Ochsenfurt (Landkreis Würzburg/Unterfranken)

Eine Mitgliedschaft beantragt haben auch diese Orte, die bei der Gründung dabei waren: 

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Allein in Bad Windsheim gebe es 211 Baudenkmäler und historische Fachwerkhäuser, betonte der Bürgermeister. In Zukunft wolle die Stadt eigene Führungen zum Thema Fachwerk anbieten.

Die Deutsche Fachwerkstraße wurde 1990 ins Leben gerufen. Sie erstreckt sich von der Elbe im Norden über die Oberlausitz im östlichen Sachsen bis hin zum Bodensee im Süden. Unter dem Motto "Fachwerk verbindet" schlossen sich inzwischen mehr als 100 Städte zusammen. Zu den sieben Regionalstrecken kommt jetzt die achte Strecke quer durch Franken.

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