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Der größte See in der Rhön: Die Bernshäuser Kutte bei Bernshausen

Die Bernshäuser Kutte - auch als Grüne Kutte bekannt - ist der größte See in der Rhön und steht unter Naturschutz.
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Durch einen Erdeinbruch ist der größte See in der Rhön entstanden - die Bernshäuser Kutte. Foto: Arnulf Müller
Durch einen Erdeinbruch ist der größte See in der Rhön entstanden - die Bernshäuser Kutte. Foto: Arnulf Müller

Mit seinen 13,06 Hektar ist der See Bernshäuser Kutte der größte See in der Rhön. Seit 1942 steht der Erdfallweiher unter Naturschutz, aufgrund seines besonderen Lebensraums für viele dort lebende Tiere. Er befindet sich zwischen dem Naturschutzgebiet Horn und dem Berg Stoffelskuppe südöstlich von Bernshausen im Wartburgkreis (Thüringen).

Eine weitere interessante Sehenswürdigkeit in der Rhön ist das Staatsbad in Bad Brückenau, dass durch seinen romantisch gestalteten Garten mit üppigen Bäumen und Rosen-Arrangements einen Besuch wert ist.

Entstanden durch einen Erdeinbruch

Bei der Bernshäuser Kutte handelt es sich um einen Erdfallsee, der durch eine geologische Störungszone, bei dem die Hohlräume des Untergrundes eingestürzt sind, entstanden ist. Der Durchmesser des Sees liegt heute bei 250 Meter und ist bis zu 40 Meter tief.

Ein See mit sensiblen ökologischem Gleichgewicht

Durch die Entstehung des Sees durch einen Erdeinbruch hat dieser weder Zu- noch Abfluss und es handelt sich deshalb um einen meromiktischen See (stehendes Gewässer). Durch den fehlenden Zu- und Abfluss ist das ökologische Gleichgewicht des Sees sehr empfindlich und kann schnell kippen. Deshalb ist es offiziell verboten den See als Badegewässer zu nutzen, damit er besondere Lebensraum für die verschiedenen Tierarten erhalten bleiben kann.

Adresse

In der Nähe von Rosatal-Radweg, 36457 Urnshausen

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