Fladungen
Ausflug

Das Schwarze Moor in der Rhön: Eines der bedeutendsten Hochmoore in Mitteleuropa

Das Schwarze Moor in der Rhön zählt zu den bedeutendsten Hochmooren in Mitteleuropa. Aufgrund des dortigen Naturlehrpfads können Besucher des Moores die Artenvielfalt der Tiere und Pflanzen erkunden und bestaunen.
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Das Schwarze Moor in der Rhön ist eine geologische Rarität und gehört zu den bedeutendsten Hochmooren in Mitteleuropa. Foto: Wolfgang Fallier/Rhön GmbH/dpa-tmn
Das Schwarze Moor in der Rhön ist eine geologische Rarität und gehört zu den bedeutendsten Hochmooren in Mitteleuropa. Foto: Wolfgang Fallier/Rhön GmbH/dpa-tmn

Das Schwarze Moor in der Rhön stellt eine geologische Rarität dar und zählt zu den bedeutendsten Hochmooren in Mitteleuropa. Außerdem gehört das Moor zu dem europaweiten Schutzgebietsnetz NATURA 2000, denn es beherbergt gefährdete Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten. Zusätzlich ist das Schwarze Moor Teil des UNESCO-Biosphärenreservat Rhön.

Das größte Hochmoor in der Rhön

Bei dem Schwarzen Moor handelt es sich um ein Hochmoor, das auf einer Höhe zwischen 770 und 782 Meter über Normalnull (Meeresspiegel) liegt. Die Fläche des Moores beträgt circa 66 Hektar - damit ist es das größte Hochmoor in der Rhön. Das Moor bildet die Wasserscheide zwischen dem Main und der Weser und gilt somit als eines der bedeutendsten Hochmoore Europas.

Vom Torfabbau verschont geblieben

Das Schwarze Moor besteht aus intakten Niedermooren und Regenmooren. Bei einem Moorboden handelt es sich um einen wassergesättigten Boden, der aus mindestens 30 Zentimetern Torf besteht. Das Schwarze Moor zeichnet sich vor allem durch seine große Torfmächtigkeit von teilweise über acht Metern aus, welches bis heute vom Torfabbau verschont geblieben ist.

Hinweistafeln helfen beim Erkunden

Damit bei einem Besuch des Schwarzen Moores die Natur nicht zerstört wird, wurde ein Rundwanderweg aus Holzbohlen errichtet und ermöglicht somit ein Kennenlernen der Moorwelt auf besonderer Art. Die aufgestellten Hinweistafeln im Moor informieren über einzelne Tiere und Pflanzen. Auch seltene Arten, wie das Birkenhuhn oder den Sonnentau finden im Moor noch Raum zum Leben.

Der 17 Meter hohe Beobachtungsturm bietet viel Platz für größere Gruppen und ermöglicht zusätzlich die Beobachtung großer Teile des Moores und erweitert das Erlebnis eines Ausfluges zum Schwarzen Moor.

Jahreszeit für einen Besuch beachten

Die beste Zeit das Schwarze Moor zu besuchen ist in den warmen Monaten. Für Besucher ist das Moor in der Regel von November bis April gesperrt.

Adresse

Schwarzes Moor, 97650 Fladungen

Ebenfalls sehenswert in der bayerischen Rhön ist der Gangolfsberg mit seinen Basaltsäulen und -prismen.

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