• Die Ruinen der Haßberge und ihre besondere Bedeutung
  • Der Burgenkundliche Lehrpfad der Haßberge
  • Ruine Altenstein, Gemeinde Maroldsweisach
  • Burgruine Bramberg, Markt Burgpreppach
  • Burgstall Gutenfels, Gemeinde Untermerzbach

Ursprünglich in den 90er Jahren als Projekt zum Schutz vandalismusgeschädigter Denkmäler im Bereich der fränkischen Haßberge gegründet, entwickelte sich der "Burgenkundliche Lehrpfad Haßberge" zu einem Kultur-touristischen Erfolg, der auch außerhalb der Region an Beliebtheit gewann. Jahrhundertealte Wahrzeichen und Symbole einer vergangenen Weltordnung finden sich heute an zahlreichen Orten Deutschlands, manchmal sind diese sogar näher als man denkt.

Die Ruinen der Haßberge und ihre besondere Bedeutung

In Deutschland gibt es laut grober Schätzung rund 25.000 Burgen und ungefähr 10.000 Burgruinen. Auch wenn Thüringen als das Bundesland mit der höchsten Schlösser-Dichte Europas gilt, so sind in dem unterfränkischen Gebiet der Haßberge doch etliche Burgruinen erhalten, welche bis heute sehenswerte und bildungsbedeutende Ausflugsziele sind, die auch gerne von Familien mit Kindern besucht werden und zu einer Reise in die Vergangenheit einladen. Die meisten Burgruinen im "Burgenkundlichen Lehrpfad Haßberge" sind gut zugänglich und größtenteils erschlossen, festes Schuhwerk wird jedoch empfohlen. Das Gebiet, das heute den Deutschen Burgenwinkel betrifft, gehörte früher zum Hochstift und später dem Bistum Würzburg, welches sich im Hochmittelalter sogar bis ins Fichtelgebirge ausdehnte. Auf Geheiß von König Heinrich II. wurde 1007 jedoch das Bistum Bamberg gegründet und Würzburg bekam nun einen ungeliebten Nachbarn, mit dem es eifrig in Wettstreit trat. Die Burgruinen im Gebiet des Burgenkundlichen Lehrpfad zeugen von einer spannenden Geschichte. Insgesamt zählen sieben Wehrbauten zum "Burgenkundlichen Lehrpfad" der Haßberge, die älteste davon ist wohl die Burgruine Bramberg, die allerdings aufgrund der Errichtung eines Steinbruchs aus den 1950er Jahren zusätzlich zerstört wurde. Besonders ist weiter auch die Burgruine Rotenhan nahe der Stadt Ebern. Diese gehörte zum Typ der seltenen Felsenburgen, wo die Burg nicht nur um, sondern auch auf und in dem Felsen errichtet wurde. Die Aushöhlung der Sandsteinfelsen für Korridore, Treppen oder Zisternen bedeutete einen hohen und kostenintensiven Aufwand für die Bauherren. Auch die Burgruine Teufelsstein wurde aus dem Fels gehauen, wenngleich diese Burg weniger bedeutend war, als die Burgen Lichtenstein, Altenstein, Raueneck, Königsberg und Bettenburg.

Diese Burgen entstanden ungefähr um 1200 und sind heute noch ein exemplarisches Beispiel für die gesellschaftliche und politische Bedeutung der Außenposten, welche von Adeligen und Rittern geführt wurden. Sie alle entsprachen dem zeitgenössischen Baustil einer typischen stauferischen Burganlage mit Bergfried, Palas, Ringmauer und Kapelle, das Baumaterial dieser Burgen bestand größtenteils aus Buckelquadern. Eine weitere Gemeinsamkeit dieser Burgen war ein quadratischer Bergfried, der auf die besondere Zugehörigkeit dieser Burgen zum Hochstift Würzburg hinweist, dagegen besitzt die Königsburg in Königsberg einen Rundturm, der auf den besonderen Status des Burgherren als Kaisertreueren Gefolgsmann verweist. Eine weitere Besonderheit der fränkischen Burgen stellt das sogenannte "Ganerbentum" dar, das bedeutet die bewusste, lehensmäßige und besitzrechtliche Aufteilung einzelner Burgen unter mehrere Familien durch das Bistum Würzburg. Baulich wurden diese Burgen vor allem durch die Einbauten von turmartigen Wohnbauten und Kemenaten hervorgehoben, wie eine kleine Burg in einer etwas größeren Anlage, was heute vor allem die vielen Gewölbekeller innerhalb der Ruinen erklärt.

Eine besondere Bedeutung erlangten die Burgen der Haßberge gegen Ende des Mittelalters, als von etwa 1420 bis 1440 Hussiten aus dem Böhmerland wiederholt einfielen und Städte und Dörfer den Plünderungen zum Opfer fielen. Nun erlangten die Burgen wieder eine gewisse Bedeutung als Befestigungsanlage und oft war die Burg der letzte Zufluchtsort der Bevölkerung. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts erlebten einige Burgen der Haßberge noch einmal eine Spätblüte unter der Reichsritterschaft, dies war eine politische Sondergruppierung und war dem Kaiser direkt unterstellt, hier ist vor allem der Ritterkanton Baunach zu erwähnen. Das Ende der meisten Haßberger Burgen kam nach dem 30-jährigen Krieg (1618-1648), sowie der Verlagerung der Amtssitze in leichter erreichbare Städte und Täler.

Der Burgenkundliche Lehrpfad der Haßberge

Im Laufe der Jahrhunderte waren die meisten Burgruinen nur noch Steinbruch für die Anwohner, oft finden sich heute noch zweitvermauerte Burgsteine in umliegenden Kirchen oder Hausbauten. Erst im 18. Jahrhundert kam wieder das Interesse an der eigenen Vergangenheit auf und man besann sich auf die Geschichte. Die Mittelaltereuphorie traf auch das Gebiet des heutigen Burgwinkels, hier ließ der Truchseß von Wetzhausen zu Ehren der Ritterschaft sogar einen Landschaftspark und eine künstliche Burgruine erstellen, er gründete eine eigene Tafelrunde, der zahlreiche Literaten und Philosophen angehörten, wie Gustav Schwab, Jean-Paul, Friedrich Schelling, Ludwig Spohr, Henrich Voss und auch der junge Friedrich Rückert.

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Die meisten Burgen waren jedoch Mitte des 20. Jahrhunderts so marode und zum Teil sogar einsturzgefährdet, sodass Landkreis und Freistaat etwas unternehmen mussten. Die Methoden waren mitunter so skurril, man begann einige der Burgen schlichtweg zu verstecken, weil dies den effektivsten Schutz darstellen sollte. Dem war jedoch nicht so und die Ruinen wurden durch vandalistisches Verhalten weiter geschädigt, auch bargen sie selbst eine große Gefahr für die Teilnehmer selbst, da die Ruinen größtenteils noch unbefestigt waren.

Heute ist das Gebiet durch den Burgenkundlichen Lehrpfad erschlossen, mehrere Wegesysteme und Infotafeln nehmen den Besucher mit auf eine Zeitreise, welche die regionalen Besonderheiten der eigenen Geschichte anschaulich erklären. Bis heute gilt die Burgruine Lichtenstein zu den besterforschten Burganlagen Deutschlands. Ein zusätzliches Burgeninformationszentrum findet sich an der Burgruine Altenstein, hier wird aufgezeigt, wie die moderne Burgenforschung funktioniert. Durch Mitmachen und Schau-Grabungen erfahren bereits die Kleinsten anschaulich, wie sich Mittelalterarchäologie anfühlt. Erlebnisstationen, unter anderem wie im Palasgewölbe der Burgruine Altenstein, zeugen nicht nur von der Religiosität der mittelalterlichen Welt, sondern erklären auch, wo und wie Speisen gelagert wurden, mit welchen Gegenständen Kinder auf einer Burg gespielt haben, wie ein mittelalterlicher Kamm aussieht oder was überhaupt gegessen wurde. Das vom Wetter geprägte Burgleben umfasste nicht nur Vor- und Hauptburg, durch aufwändig gestaltete Stationen erfährt der heutige Besucher auch etwas über die territorialen Herrschaftsverhältnisse und wie sich das Bistum Würzburg immer mehr Burgen der Haßberge einverleibte. Weiter gibt es eine digitale Burgen- und Schlösserkarte der Haßberge, eine erlesene kleine Bibliothek, sowie einen Film mit der virtuellen Rekonstruktion der Burg Altenstein. Weiter können Kindergeburtstage und sonstige Feiern in den verbliebenen Räumen der Burgruine gefeiert werden.

Fünf weitere Burgen als Ausflugsziele

Fünf weitere Burgen (Lichtenstein, Raueneck, Rotenhan, Bramberg und Königsberg), ein früherer Burgstall (Gutenfels) und die künstliche Burgruine Bettenburg besitzen Informationstische, die Auskunft über Burgen im Allgemeinen geben und weiter spezielle Informationen zur jeweiligen Ruine erhalten. Durch die gesamte Burgenlandschaft führt die fiktive Person des Steinmetzgesellen Jacob, der zur Zeit der Hussiteneinfälle (1420/30) zuerst als Geselle, später dann als Baumeister, an fast allen Burgen mit baute. Leider verliert sich Jacobs Spur auf mysteriöse Weise, dieses Rätsel können Abenteuerforscher jedoch mithilfe der App und in Kombination mit dem hierzu erschienenen Abenteuerbuch lösen. An jeder Station erklären umfassende, wissenschaftliche Informationen in einfacher Sprache die Geschichte der Burg und laden zum Mitmachen und Mitträumen ein. Es finden sich weiter verschiedene, regionale Geocaching Stationen und Rätselspiele im Bereich der Burgruinen, ein Actionbound ist aktuell noch in der Vorbereitung.

Die einzelnen Burgruinen sind in der Regel tagsüber zugänglich und kostenfrei, jedoch gibt es Ausnahmen wie die Ruine Altenstein in der Gemeinde Maroldsweisach, hier wird aufgrund des Burgen Informationszentrums und des Lehrpfades ein Eintritt erhoben.

Parkmöglichkeiten sind bei den Burgruinen auch vorhanden, ein kleiner Anstieg zur Ruine wie in Bamberg,  ergänzen das bewegende Natur- und Historienangebot. Die Möglichkeit eines selbstmitgebrachten Picknicks besteht ebenfalls nahezu überall, in der Königsberger Ruinen ist ein Restaurant untergebracht. Der Lehrpfad umschließt die Ruinen Altenstein, Lichtenstein, Gutenfels, Rotehnhan, Raueneck und Bramberg, er umgibt die Gegend von Ebern bis Königsberg, Hofheim und Maroldsweisach. Besucher sollten auf den ausgewiesenen Pfaden bleiben und keinesfalls die Felsen und Burgmauern auf eigene Faust erklimmen.

Ruine Altenstein, Gemeinde Maroldsweisach

Beginn und Ende des Rundweges ist die große Doppelburg Lichtenstein über Pfarrweisach. An die ansehnliche Nordburg, welche heute noch bewohnt wird, schließt sich die Ruine der Südburg an, die im Sommer von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr und im Winter von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen ist. Weiter werden kostenpflichtige Führungen angeboten. Unterhalb der Burg haben zahlreiche Rhätsandsteinfelsen ein weitläufiges Labyrinth ausgebildet, das ebenfalls durch einen Rundwanderweg zugänglich gemacht wurde. Die letzte Station des Lehrpfades ist die sanierte Burgruine Altenstein, von der man auf dem Höhenkamm zurück nach Lichtenstein gelangt. Gemeinsam mit der Burg Lichtenstein um 1200 entstanden, gehörte sie einst dem edelfreien Geschlecht derer von Stein, die hier ihren neuen Familienstammsitz errichteten. 1232 befand sich eine Burg samt Kirche auf dem Felsschollen aus Rhätsandstein und beheimatete bis zu fünf Familien.

Das friedliche Zusammenleben war durch sogenannte Burgfriedensverträge gewährleistet. Allerdings machte der Würzburger Bischof dem trauten Familienleben jäh ein Ende, als er die Burg 1254 belagerte und elf der zwölf Brüder hinterlistig ermorden ließ. Bis 1859 blieb die Burg im Besitz der Nachkommen derer von Stein, allerdings zerstörten 1525 durchs Land ziehende Bauernhorden erstmalig die Anlage. Nachdem Kaiser Karl V. die Familie mit der Blutgerichtsbarkeit, das heißt Hals- und Hochgericht mit Stock und Galgen, belehnt hatte, erfuhr die Burganlage wieder mehr Ansehen. Als sich jedoch Wilhelm von Stein kurz darauf im Grumbach`schen Händel gegen das Hochstift Würzburg stellte, wurde dieser in Gotha auf dem Marktplatz, zusammen mit Wilhelm von Grumbach, enthauptet.

Nach dem 30-jährigen Krieg geriet die Familie in finanzielle Nöte und sie verließen die marode Anlage. Nach dem Aussterben der Freiherren von Stein im 19. Jahrhundert, gelangte die Ruine über mehrere Umwege in den Besitz des heutigen Landkreises Haßberge. Von der wechselhaften Geschichte zeugen noch zahlreiche Gebäudereste, unter anderem befindet sich im engen Burghof die ehemalige Burgkapelle St. Niklas und Hl. Jungfrau Maria. Hier ist vor allem die natürliche Felsbewegung zu sehen, durch das Abdriften des östlichen Felspfahls weist der Chor der Kapelle eine erstaunliche Schrägstellung auf. Zahlreiche Gewölbekeller verweisen auf die unterschiedliche Nutzung und zahlreiche Umbauten durch die Familie derer von Stein. Nach dem Besuch des Burgenzentrums bietet sich der Spielplatz am anderen Ende des Dorfes für ein Picknick an.

Burgruine Bramberg, Markt Burgpreppach

Seit der letzten Freiholzung im Jahr 2008 ist die markanteste Burgruine der Haßberge wieder weithin ins Umland sichtbar. Der Name der Burgruine selbst stammt vom Basaltkegel, auf welchem sie errichtet ist.

Eine erste Erwähnung findet sich aus dem Jahr 1108 und verweist auf die Zugehörigkeit der Burg zum Bistum Bramberg. Dies ließ sich der Würzburger Bischof nicht gefallen, war er doch für seine Expansionsfreude bekannt. So beschuldigte der Würzburger Bischof Erhold die Herren von Bramberg, ihm wiederholt Schaden zugefügt zu haben, woraufhin Kaiser Friedrich I. die Burg schleifen ließ und sie samt dem Berg dem Hochstift Würzburg vermachte. Allerdings war dies mit einer Auflage versehen, dass an dieser Stelle keine weitere Burg errichtet werden durfte. Die ehemaligen Burgbesitzer, nun Würzburger Vasallen, zogen später auf den benachbarten Haubeberg und gründeten dort die Burg Raueneck. Das Hochstift Würzburg missachtete jedoch das Verbot des neuen Burgenaufbaus und ließ die Burg etwa 100 Jahre später zum Teil wieder errichten.

Während der Hussitenkriege wurde die Anlage erweitert, die Burg eigene Magdalenenkapelle in der Vorburg wurde sogar zu einer eigenen Pfarrei erhoben. Nach Zerstörungen im 15. und 16. Jahrhundert, sowie der Verlegung des Hauptsitzes nach Raueneck, verfiel die Burganlage zusehends. Erst im Zuge der aufkommenden Burgenromantik des 19. Jahrhunderts wurde der Hauptbau durch steinerne Treppen zunächst erschlossen. Leider zerstörte der Steinbruch im Basaltkegel in den 1950er Jahren einen Großteil der Anlage, erst durch eine engagierte Bürgerinitiative in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurde der Abbau 1954 gestoppt. Neben unglücklichen Sanierungen war 1995 eine paramilitärische Gruppe schuld am weiteren Verfall der Anlage. Sie stürmten die Anlage im Zuge eines Paintball-Spiels und verwandelten die Burg in ein Gotchaspielfeld und schossen mit Farbmunition um sich und schädigten so erhebliche Bauteile. Seitdem wurde die Burg sensibel nachsaniert und in virtuellen Rekonstruktionen wird nach und nach die originale Anlage sichtbar. Heute erklimmt der Besucher die Burgruine von Süden und tritt durch ein Torvorwerk die Vorburg, die sich ein wenig niedriger befindet als die Hauptburg. Der Ausblick reicht weit ins Umland und lässt den Besuchern Zeit, die Historie der einstigen prächtigen Anlage auf sich wirken zu lassen.

Burgstall Gutenfels, Gemeinde Untermerzbach

Die wohl versteckteste Burgruine des Burgenwinkels befindet sich zwischen Buch und Wütenwelsberg, auf einem ausgeschilderten Forstweg inmitten eines Waldes und erstreckt sich über ein weites Gelände. Der sogenannte Burgstall ist wegemäßig noch nicht vollkommen erschlossen, bietet dennoch ein interessantes und spannendes Ausflugsziel für Jung und Alt. Mit der Bezeichnung "Burgstall" ist zunächst kein Stall in einer Burg gemeint, sondern man bezeichnet heute Burgen so, deren einstige Aufbauten fast vollkommen verschwunden sind, im Mittelalter war damit eine, im Verfall begriffene Burg, gemeint.

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Nur ein einziges Mal finden sich geschichtliche Aufzeichnungen über die Anlage, diese stammen aus dem frühen 13. Jahrhundert und weisen auf einen Besitzerwechsel im Zuge einer Veräußerung an das Kloster Banz hin. Die Burg Gutenfels wurde bereits früh wieder abgetragen, auch Erdbewegungen und Erosionen hatten ihren Anteil am Verfall der einstigen prächtigen und ausgedehnten Anlage, im 12. Jahrhundert wird eine geologische Katastrophe vermutet, die größtenteils Schuld am Zusammenbruch der Burganlage war. Sie gehörte vermutlich zum Besitz der Herren von Arnstein, die im Laufe der Zeit ihre politischen Bestrebungen weiter in Richtung des Nordjuras verlegten und deshalb die Burg Gutenfels verließen.

Der Platz an einem steilen Hang scheint auf den ersten Blick für den Bau einer wehrhaften Burganlage eher ungeeignet, auch hier fand sich im 18. und 19. Jahrhundert ein Steinbruch. Zum Teil wurde die verwitterte und verfallene Anlage als Mülldeponie genutzt, alte Autoteile und Schrottreste zeugen vom zerstörerischen Umgang an Natur und historischen Denkmälern im letzten Jahrhundert.

Einkehren und Champingplätze

Auffallend ist die weitläufige Anlage, sie reicht über mehrere hundert Meter und scheint zahlreichen Bewohner Zuflucht gewährt zu haben. Reste religiösen Lebens und Spuren der einstigen Lebensweise finden sich heute noch in hohen Felsen der Vorburg, welche aus Sicherheitsgründen nur erfahrenen Archäologen zugänglich sind. Hier besteht noch ein erhöhter Forschungsbedarf, da bei sich bei der ersten Erschließung im Zuge der Erstellung des Burgenwinkels die Erforschung auf die Hauptburg konzentriert hatte. Dort finden sich im hinteren Bereich, versteckt im Wald und abseits der Wege, die Reste einer ehemaligen Zugbrücke, welche über den Halsgraben in die Hauptburg führte. Zahlreiche Quader und Felsbrocken ergeben das Gesamtbild, ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit, allerdings sind im Frühjahr und Sommer die Strukturen der ehemaligen Burganlage deutlicher zu erkennen.

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Neben Rundwanderwegen gibt es auch Radtouren, die in verschiedenen Schwierigkeitsgraden zu bewältigen sind und zu insgesamt acht Burgen, Burgruinen und Burgställen führen. Spezielle Wanderkarten gibt es unter anderem in der Tourist-Info zu kaufen. Eine Einkehr ist weiter an unterschiedlichen Orten möglich, ebenfalls bieten Campingplätze in der Region Stellplätze für Wohnmobile und Wohnwägen an.

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