Bad Kissingen
Aktion

Sicher dank der Warndreiecke der Saale-Zeitung

Die Verkehrserzieher Matthias Kleren und Martin Kaiser kontrollieren regelmäßig, ob Schüler auf dem Weg zur Schule gut zu sehen sind. Die Warndreiecke der Saale-Zeitung sorgen am Morgen, aber auch in der Freizeit für Sicherheit.
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Wenn Lehrer Klaus Dittmann seine 1. Klasse an der Garitzer Henneberg-Schule fragt, wer sein Sicherheitsdreieck dabeihat, gehen alle Hände nach oben. Für die Abc-Schützen ist es selbstverständlich, dass sie das Geschenk von Sparkasse und Saale-Zeitung jeden Morgen tragen. "Weil es draußen dunkel ist, und wir besser zu sehen sind", kennt Daniel auch den Grund.
Dass die Erstklässler der Henneberg-Schule die Warndreiecke so eifrig tragen, ist kein Zufall: "Wir bauen das immer in den Sachkunde-Unterricht ein", berichtet Dittmann. Beim Thema Verkehrserziehung gibt es ein anschauliches Experiment: Das Klassenzimmer wird abgedunkelt und die Kinder stehen unterschiedlich angezogen in einer Reihe. Wenn Klaus Dittmann dann die Mädchen und Jungen mit einer Taschenlampe anleuchtet und die Reflektoren das Licht zurückwerfen, gibt es manches Ah und Oh.
Im Unterricht angesprochen hat auch Christina Middel, stellvertrende Leiterin der Premicher Grundschule, die Dreiecke, aber: "Wir kontrollieren nicht, ob die Kinder sie tatsächlich tragen." Zumindest in der Burkardrother Siedlung sieht man die Warndreiecke eher selten: "Für die Kinder ist es uncool, weil man halt als Erstklässler abgestempelt ist", berichtet Mutter Manuela Jäger. Schon kurz nach Schulbeginn habe ihre Tochter Anni das Dreieck relativ selten getragen. "Ich find's einfach unpraktisch", sagt Manuela Jäger, lieber wären ihr "ein Sticker oder wenigstens etwas, was blinkt". Stattdessen vertraut die Burkardrotherin lieber auf den Busdienst der Eltern.
Von blinkenden Lichtern hält Verkehrserzieher Martin Kaiser wenig: "Die Kinder sind ja keine kleinen Christbäume." Wenn die Reflektoren das Licht der Autos zurückwerfen, sei für ausreichend Sicherheit gesorgt: "Wer sichtbar ist, ist sicher", lautet das Credo der Polizisten. Deshalb gibt es regelmäßige Kontrollen, bei denen die, die die Dreiecke tragen, mit Gummi-Bärchen der Saale-Zeitung belohnt werden. Und das nicht nur auf dem Schulweg: "Die Kinder sollen das natürlich auch am Abend oder in den Ferien tragen, man kann es dann in der Christmette selbst ja abnehmen und einstecken", sagt Kaiser.
Kein Verlass ist laut Kaiser auf die Reflektoren an der Büchertasche: "Die schützen nur, solange die Kinder den Ranzen aufhaben", verweist er auf umherspringende Kinder an der Bushaltestelle oder vor der Schule. Und: "Wir versuchen, die Kinder dazu zu animieren, die Sicherheitsdreiecke auch in der 2. und 3. Klasse zu tragen."