Nüdlingen
Gemeindeseiten

NEG gibt Windrad-Fakten aus erster Hand

Thorsten Köck (links) und Burkhard Schramm von der Nüdlinger Energiegenossenschaft testen ein neues Angebot auf dem Portal Infranken.de . Nach anfänglichen Bedenken haben sie sich angemeldet.
Thorsten Köck (links) und Burkhard Schramm von der NEG besichtigen die Baustelle. Foto: Benedikt Borst
Thorsten Köck (links) und Burkhard Schramm von der NEG besichtigen die Baustelle. Foto: Benedikt Borst
Die Baufortschritte auf dem Lerchenberg sind weit sichtbar: Etwa 60 Meter ragen die Masten der beiden Windanlagen, die die Energiegenossenschaft Nüdlingen (NEG) plant, über den Boden. Die fertigen Anlagen sollen an der höchsten Stelle gut 200 Meter in den Himmel reichen.

Der Bau der Windanlagen ist ein Thema, das die Gemeinde bewegt. "Ständig sind Leute oben an der Baustelle unterwegs", sagt Thorsten Köck, stellvertretender Vorsitzender der NEG. Deshalb informiert die Genossenschaft regelmäßig über die aktuellen Baufortschritte auf der eigenen Homepage. Zusätzlich wird alle paar Wochen ein Newsletter per E-Mail verschickt. Damit erreicht die NEG vor allem die eigenen 393 Mitglieder. Um mit ihren Informationen mehr Leser zu erreichen, hat sich der Vorstand entschlossen, die NEG bei den Nüdlinger Gemeindeseiten auf dem Internetportal Infranken.de anzumelden. "Wir wollen sachliche Informationen geben, über alle Themen, die für die Energiegenossenschaft relevant sind", sagt der Vorsitzende Burkhard Schramm.

Anfängliche Bedenken

Infranken.de
ist das Nachrichtenportalder Saale-Zeitung. Dort werden bis Ende des Jahres die Gemeindeseiten eingeführt. Gerade läuft die Pilotphase, und Nüdlingen testet als erste Kommune im Kreis Bad Kissingen das Angebot. Auf der Nüdlinger Gemeindeseite findet der Leser gebündelt alle Nachrichten aus der Saale-Zeitung und Veranstaltungshinweise aus Nüdlingen und Haard. Außerdem können Leser, Vereine, Parteien und andere Gruppen das Portal aktiv als Autoren nutzen, Beiträge verfassen und Bilder hochladen.

Schramm und Köck hatten zunächst Bedenken, die NEG auf der Seite anzumelden. "Die Genossenschaft ist ein Unternehmen, das profitorientiert wirtschaftet", überlegt Köck. Die NEG solle die Gemeindeseiten schließlich nicht als Werbeplattform missbrauchen. "Deshalb müssen wir mehr darauf schauen, was online gestellt werden kann", erklärt er.

Die Vorteile haben die beiden doch überzeugt, das Portal zu nutzen. "Ich finde, sie sind gut geeignet, um die Nüdlinger direkt zu erreichen", sagt Köck. Er wolle Fakten zeitnah und aus erster Hand weitergeben.

Erster Beitrag geplant

Am Wochenende hat Köck eine Profilseite für die NEG angelegt. "So hat es ganz gut geklappt. Es hat etwa eine Viertelstunde gedauert, bis man sich durchgeklickt hat", berichtet er. Die Seite sei einfach zu bedienen. Ein Punkt ist ihm aber aufgefallen, der Benutzerfreundlicher sein könnte: Ein Profilbild lässt sich nur quadratisch einfügen. "Wenn ich ein rechteckiges nehme, wird am rechten Rand etwas vom Bild abgeschnitten", merkt Köck an. Das könne verbessert werden. Ansonsten sei er mit dem Portal zufrieden und wolle es weiter nutzen. Was der erste Beitrag wird, steht noch nicht fest. "Wir müssen erst noch einen Text aufsetzen."



Gemeindeseiten auf Infranken.de: So funktioniert's

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