Münnerstadt

Zwei Premieren bei Heimatspiel

Erstmals stand Sophia Braun als Ottilia auf der Bühne bei der Aufführung der "Schutzfrau von Münnerstadt". Die neue Beschallungsanlage bestand ihre Bewährungsprobe.
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Der Schwedenobrist von Rosen fordert den Schlüssel der Stadt, die Münnerstädter rücken ihn nicht heraus.  Fotos: Thomas Malz
Der Schwedenobrist von Rosen fordert den Schlüssel der Stadt, die Münnerstädter rücken ihn nicht heraus. Fotos: Thomas Malz
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Diesmal hat es geklappt: Rund 330 Zuschauer sahen die erste Aufführung des fränkischen Heimatspiels "Die Schutzfrau von Münnerstadt". Nachdem in der letzten Woche wegen des unsicheren Wetter die Aufführung abgesagt worden war, lief diesmal alles wie am Schnürchen. Einen überzeugenden Auftritt bot Sophia Braun, die erstmals als Ottilia, die Tochter des Oberbürgermeisters, auf der Bühne stand. Ebenso bestand die neue Beschallungsanlage ihre Bewährungsprobe. Dies beinhaltete , dass die Kanonierin ihre Signale über Funk erhielt und nicht mehr durch Winken mit Fähnchen. Auch das hat richtig gut funktioniert.

Schon Schnitterin gewesen

Sophia Braun hat schon als Schnitterin Erfahrungen beim Heimatspiel gesammelt. Dann hat die langjährige Ottilia-Darstellerin Carolin Schwarz sie gefragt, ob sie nicht diese Rolle übernehmen will. "Carolin wollte auch einmal ein Wochenende frei haben", sagt Sophia Braun.
Zusammen mit Spielleiterin Anneliese Albert und Carolin Schwarz hat sich Sophia Braun auf ihren ersten Auftritt vorbereitet. Große Probleme hatte sie beim Lernen der doch recht umfangreichen Rolle nicht. "Den Text zu lernen hat mir keine Schwierigkeiten gemacht, aber die alte Sprache", sagt sie. Und ist sie aufgeregt? "Es geht", sagt sie kurz vor dem Spiel. War eigentlich nur ein Auftritt in diesem Jahr vorgesehen, so wird sie nun zwei Mal auf der Bühne stehen - vorausgesetzt das Wetter spielt nächste Woche mit.

Gewitter angekündigt

Auch wenn bei der Aufführung am Sonntag bei schönstem Wetter gespielt wurde - manchem Heimatspieler war es in der dicken Kluft schon wieder zu warm - so hatte der Vorsitzende der Heimatspielgemeinde, Bruno Eckert trotzdem eine nahezu schlaflose Nacht. Das lag zum einen daran, dass bis Mitternacht Anfragen wegen Karten eintrafen, andererseits hatte die Wettervorhersage Gewitter für die Region nicht ausgeschlossen. Nächste Aufführung ist am Sonntag, 14. September.
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