Bad Kissingen

Zwei Abteilungen künftig unter einem Dach

Die Staatsbad GmbH muss umziehen, weil das Steigenberger-Areal abgerissen wird. Im neuen Domizil sollen die Veranstaltungsabteilung der GmbH und Kissinger-Sommer-Büro enger zusammenrücken.
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Das Telekom-Gebäude ist als neuer Standort der Staatsbad GmbH im Gespräch.  Foto: Carmen Schmitt
Das Telekom-Gebäude ist als neuer Standort der Staatsbad GmbH im Gespräch. Foto: Carmen Schmitt
Für die Staatsbad GmbH wird es langsam ernst. Wegen der bevorstehenden Abrissarbeiten am alten Steigenberger und an der früheren Kurverwaltung, zieht das gemeinsame Unternehmen von Freistaat und Stadt um. Von September ist die Rede. Und auch schon von einem Ziel, dem Gebäude der Telekom an der Münchner Straße, gleich gegenüber vom Busbahnhof.

Grundsätzlich bestätigen sowohl die Stadt als auch die Staatsbad GmbH auf Anfrage den Umzug im Herbst. Das genannte Ziel bestätigen sie nicht. Kurdirektor Frank Oette sagt, der Freistaat suche, er habe drei bis vier Optionen. Unterschrieben sei noch nichts.

Bekanntlich handelt es sich bei dem künftigen Domizil ohnehin nur um eine Interimslösung. Die Verwaltung der Staatsbad GmbH wird, sobald die vor einigen Monaten begonnene Sanierung dort abgeschlossen ist, in das künftige Behördenzentrum Luitpoldbad umziehen.

Gleichzeitig mit dem Schritt zu einem Zwischenwirt, wollen Stadt und Staatsbad GmbH auch die räumliche Annäherung von zwei ihrer Aufgabenbereiche vollziehen. Die Veranstaltungsabteilung der Staatsbad GmbH und das Büro Kissinger Sommer auf Seiten der Stadt arbeiten nicht nur beim Rakoczy-Fest bereits jetzt eng zusammen. Künftig wollen sie auch noch enger beieinander sitzen.

Thomas Lutz, der Leiter des Büros Kissinger Sommer, und die Mitarbeiter, die nicht nur für Kultur, sondern auch für Stadtmarketing zuständig sind, ziehen deshalb nach Angaben von Thomas Hack, dem Pressesprecher des Rathauses, mit in die Übergangsräume der Staatsbad GmbH. Egal, ob die bei der Telekom sind oder anderswo. In der Planung für die künftige Belegung des Luitpoldbads ist diese räumliche Nähe schon lange mit vorgesehen.

Keine Verschmelzung

Die seit Jahren immer wieder mal geforderte Zusammenlegung von Kurgärtnerei auf Staatsbadseite und Servicebetrieb bei der Stadt, steht übrigens nicht zur Debatte, sagt Oette. Sie bleiben sie als getrennte Einheiten bestehen.

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