Bad Kissingen
Tarifstreit

Eli-Mitarbeiter setzen Ultimatum

Die Angestellten der St. Elisabeth-Klinik setzen der Geschäftsführung ein Ultimatum. Und: Ab Mittwoch wird gestreikt.
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Foto: Archiv/Thomas Mäuser
Foto: Archiv/Thomas Mäuser
Die Beschäftigten des St. Elisabeth-Krankenhauses fordern, dass bis Ende Juni eine verbindliche, tarifvertragliche Regelung für das sogenannte "Holen aus dem Frei" gefunden wird. Andernfalls werden sie ab 15. August nicht mehr einspringen, wenn Personal fehlt. Das teilte gestern die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft "Verdi" mit.

"Wir sind nicht mehr bereit, unsere Gesundheit und die unserer Patienten aufs Spiel zu setzen", schreiben die Beschäftigten aller Stationen und Bereiche in einer Erklärung. Über 200 Unterschriften haben die Angestellten gesammelt, die dafür kämpfen, dass während der Tarifverhandlungen höhere Löhne und eine Regelung zur Personalplanung gefunden wird. "Das macht deutlich, wie wichtig den Beschäftigten diese verbindliche Regelung ist", sagt Marietta Eder, Verdi-Gewerkschaftssekretärin aus Schweinfurt.

Wie die Klinikleitung auf diese Unterschriftenaktion reagiert und wie das Ultimatum die anstehenden Verhandlungen beeinflusst, war von Helios gestern nicht zu erfahren. Die Geschäftsführung ließ sich nicht zu einem Kommentar hinreißen.

Ab Mittwoch wollen die Helios-Mitarbeiter für zwei Tage streiken. Die Beschäftigten planen zusammen mit Verdi unter anderem eine Kundgebung vor dem Landratsamt in Bad Kissingen. Die Versorgung soll währenddessen gesichert sein.


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