Bad Kissingen
Technik

Drohnenflug filmt die Stadtwette am Rakoczyfest

Frank Sterrmann will Bilder von der Bad Kissinger Stadtwette am Rakoczy-Sonntag, 27. Juli, mit seinem Quadrocopter, einer Drohne mit Full-HD-Kamera, liefern.
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Blick auf Rosengarten und Regentenbau von der Drohne aus. Foto: Frank Sterrmann
Blick auf Rosengarten und Regentenbau von der Drohne aus. Foto: Frank Sterrmann
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Auf einer Dachterrasse in der Weingasse in Bad Kissingen geht es los. Frank Sterrmann packt den 55 Zentimeter großen Quadrocopter aus. "DJI-Phantom 2 Vision Plus" nennt der Hersteller das futuristische Modellfluggerät. Vier Rotoren hat die Drohne, eine 14 Megapixel-Full-HD-Kamera und wiegt 1,2 Kilogramm. "Das ist eine ganz heiße Kiste", schwärmt Sterrmann. Der Unternehmer (er bietet Segway-Touren an und betreibt eine Paintball- und Lasertag-Arena) ist seit Jahren enthusiastischer Hobbypilot und Technik-Fan. Anfangs hat er seine Modelle selbst zusammengeschraubt, jetzt ist er auf den Quadrocopter umgestiegen. "Damit kannst du stressfrei fliegen. Die Dinger stürzen nicht ab", sagt er.

Er schaltet die Fernbedienung an. Sofort sucht das Gerät nach GPS-Signalen, verbindet sich mit sechs Satelliten im Weltall. Das dient der Sicherheit. "Wenn ich die Fernbedienung los lasse oder wenn die Verbindung abbricht, schwebt sie allein in der Luft und wird zu mir zurück gelenkt", erklärt Sterrmann. Er selbst fliegt den Quadrocopter immer auf Sichtweite. Sterrmann lässt die Drohne auf etwa 50 Meter hochsteigen und beginnt den Probeflug für das Rakoczyfest (25. bis 27. Juli).

Lautlos schwebt das High-Tech-Gerät mit 15 Metern pro Sekunde in Richtung Medienwiese gegenüber des Rosengartens. Hier soll die Drohne Bilder und Videos von der Stadtwette der Saale-Zeitung (27. Juli, Beginn 19 Uhr) liefern. Die Saale-Zeitung wettet, dass Bad Kissingen es nicht schafft, mit Menschen in übergroßen Buchstaben das Wort Rakoczy auf der Medienwiese nachzustellen.

Die Drohne liefert den Foto-Beweis von dem Spektakel. Die Kamera schickt die Bilder direkt auf das I-Phone von Sterrmann, das mit der Fernbedienung gekoppelt ist. So kann er schon während des Flugs beobachten, wie die Lage ist. Vom I-Phone aus leitet er die Fotos für die Berichterstattung an die Redaktion weiter. "Das ist eine Perspektive, die man sonst nicht kennt", verspricht Sterrmann.


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