Als frischgebackener Bauherr besteht die erste große Herausforderung darin, das passende Grundstück für das Bauvorhaben zu finden. Als Laie hat man da Fragen über Fragen.

Budget, Bebauungsplan und Co.: 5 Tipps für die Auswahl des richtigen Grundstücks

Deswegen hat immo.inFranken.de hilfreiche Tipps für die Entscheidung zusammengestellt. Vor allem, welche Auskünfte vorab bei den jeweiligen Behörden angefordert und geprüft werden sollten.

  1. Budget festlegen

Bevor man die Suche nach dem Grundstück für das zukünftige Eigenheim angeht, sollte man sich über die Kostenstruktur und die Budgets für die einzelnen Elemente im Klaren sein. Grundstückskauf, Hausbau, diverse Gutachten und Nebenkosten sollten in der Gesamtkalkulation berücksichtigt werden. Online gibt es diverse Tools, die auf Basis des Einkommens sowie des Eigenkapitals eine Empfehlung erstellen.

  1. Lage und Gegebenheiten des Grundstücks prüfen

Hanglage, Gewässer, Bäume – bei der engeren Auswahl der Grundstücke sollte man unbedingt auf die natürlichen Rahmenbedingungen achten. Eine Hanglage könnte für die Kosten des Bauvorhabens extreme Folgen haben, da eventuell Stützmauern oder andere Schutzvorrichtungen eingeplant werden müssen. Das Fällen und Entsorgen von Bäumen kann ebenfalls hohe Kosten verursachen und das Bauvorhaben sogar verzögern. Auch Hochwassergefahr durch Flüsse oder Bäche in der Umgebung sollte vorab geprüft werden.

Des Weiteren sollte unbedingt eine persönliche Begehung des Grundstücks stattfinden. So kann festgestellt werden, ob eine unakzeptable Lärmbelästigung, etwa durch eine Einflugschneise oder eine viel befahrene Straße, den späteren Hausfrieden stören könnte.

  1. Grundbucheinträge anfordern

Für die Baugrundstücke in der engeren Auswahl sollte man einen Grundbuchauszug beim jeweiligen städtischen Grundbuchamt anfordern. So kann ausgeschlossen werden, dass das Gebiet bereits mit einer Hypothek belastet ist oder anderweitige Dienstbarkeiten bestehen. Letzteres hätte zur Folge, dass Eigentümer angrenzender Gebiete ein Wegerecht oder sogar ein Einspruchsrecht bei bestimmten Bauvorhaben haben.

  1. Flächennutzung- und Bebauungspläne berücksichtigen

Jede Gemeinde hat bestimmte Vorgaben, welche Haustypen und –größen erlaubt sind. Fragen Sie deshalb frühzeitig den Bebauungsplan der Gemeinde beim zuständigen Bauordnungs- und Stadtplanungsamt an.

Zusätzlich sollten Sie den örtlichen Flächennutzungsplan der Gemeinde prüfen. Möglicherweise sind in der Nachbarschaft beispielsweise Straßenbaumaßnahmen geplant, die den Grundstückswert zukünftig mindern könnten.

  1. Expertenrat einholen und ein Baugrundgutachten erstellen lassen

Für die finale Entscheidung bezüglich des Grundstücks-Kaufes sollten Sie auf jeden Fall den Rat eines Experten mit einbeziehen. Hierzu sollte man Kopien des Grundbuchauszuges sowie des Bebauungs- und Flächennutzungsplans mit dem Architekten oder dem Bauunternehmer besprechen. Durch ihre Erfahrung und Expertise können diese einen auf mögliche Probleme rechtzeitig aufmerksam machen.

Zusätzlich sollte ein Baugrundgutachten in Auftrag gegeben werden. Selbst bei schlüsselfertigen Häusern ist dies nicht zwingend im Bauvertrag inbegriffen. Die Kosten für das Guthaben in Höhe von 500 bis 1000 Euro rechnen sich auf jeden Fall, da dadurch weitaus höhere Kosten durch spätere Korrektur-Arbeiten vermieden werden können. Schadstoffe oder anderweitiger Altlasten auf dem Gelände können somit rechtzeitig berücksichtigt und eingeplant werden.

Wo finde ich Baugrundstücke?

Auf immo.inFranken.de findet man eine große Auswahl an Baugrundstücken aus der Region Franken. Mit unseren Tipps kann bei der Suche nichts mehr schief gehen.

Jetzt das passende Grundstück finden auf immo.inFranken.de.