• Wintereinbruch 2021? Steht uns die "erste Polarpeitsche" ins Haus?
  • Wetter-Prognose: Experten warnen vor fallenden Temperaturen
  • Wie lange lässt der Winter noch auf sich warten? 

Ist das die Ruhe vor dem Wintereinbruch? Während sich in dieser Woche noch Regenschauer und Nebel mit zeitweisem Sonnenschein abwechseln, wird es ab nächster Woche in Deutschland deutlich kälter und ziemlich neblig. Dank des Hochs „Silvi“ bleibt das Herbstwetter in der aktuellen Woche ruhig und entspannt: Nebel und Dunst werden immer wieder von Sonnenschein abgelöst, sagt Meteorologe Dominik Jung voraus. Regenschauer gibt es voraussichtlich nur im Norden Deutschlands, ansonsten bleibt es bis zum Wochenende größtenteils trocken.

Nebel oder klare Sicht: Wettervorhersagen sind noch unklar

Beim Thema Nebel sind die Prognosen dagegen weniger sicher: „Wir spielen täglich Nebel-Bingo“, sagt Wetterexperte Dominik Jung. Das bedeutet: „Mal löst sich der Nebel auf, mal bleibt er den ganzen Tag erhalten. Wo sich der Nebel genau auflösen kann oder wo es den ganzen Tag trüb bleibt, kann man aktuell noch nicht vorhersagen. Das ist wirklich tagesabhängig.“

Durch die Woche zieht sich eine Mischung aus Sonne, Wolken und Nebel, die Temperaturen schwanken zwischen sieben und 12 Grad. Nachts sinken sie auf plus drei bis minus drei Grad ab, prognostiziert der Herzogenauracher Wetterexperte Stefan Ochs. Dazu weht ein schwacher Wind aus wechselnden Richtungen. „Für den Samstag wird eine kleine Abwechslung in Form einer schwachen Kaltfront erwartet“, erklärt Stefan Ochs. Diese bringe Wolkenfelder, etwas Regen und in höheren Lagen auch Schnee mit sich.

Am Sonntag (14. November 2021) wird es mit vier bis acht Grad deutlich unangenehmer. Von da an rollt eine frostige Kältewelle über Deutschland: Der Montag startet mit null bis fünf Grad. Dem Modell des amerikanischen Wetterdienstes „NOAA“ sowie dem des europäischen Wetterdienstes zufolge steht in der kommenden Woche ein „massiver Kaltluftvorstoß“ bevor, erklärt Meteorologe Dominik Jung. „Es könnte sogar die erste Polarpeitsche des kommenden Winters werden.“

Wintereinbruch lässt doch noch auf sich warten

Eine eindeutige Prognose könne aber noch nicht getroffen werden: Zwar rechnen beide Modelle mit polaren Luftmassen und sinkenden Temperaturen, dabei soll es aber trocken bleiben. „Der heftige Wintereinbruch mit viel Schnee wäre das eben noch nicht, da kaum etwas vom Himmel fallen würde“, gibt Dominik Jung Entwarnung. „In den kommenden Tagen werden wir weiter beobachten, ob die Kaltluft auch tatsächlich auf Deutschland trifft oder ob es am Ende doch wieder nur ein Streifschuss werden wird.“

Mit den stark abfallenden Temperaturen rücke der Winter zwar näher. Wann der erste Schneefall ansteht, müsse aber noch abgewartet werden, sagt der Wetterexperte.

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