• Felicia aus Zweibrücken: Rheinland-Pfälzerin nimmt bei "The Voice of Germany" teil
  • So beschreibt Felicia die Erfahrungen, die sie bei TVOG sammeln durfte
  • Ausgeschieden in den Blind Auditions: Warum die Pfälzerin nicht weitergekommen ist

Schon in der siebten Klasse hat Felicia angefangen, Musik zu machen und seither nicht mehr damit aufgehört. Bei "The Voice of Germany" ergriff die angehende Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin nun die Chance, auf der großen Bühne zu stehen. Im Interview mit inRLP.de erzählt die Rheinland-Pfälzerin, was das für eine Erfahrung war.

Zweibrückerin bei The Voice of Germany: Felicia macht schon seit der siebten Klasse Musik

Bei den Blind Auditions stand Felicia so souverän vor der Jury, dass es fast so wirkte, als würde sie ständig vor so einem großen Publikum auftreten. Tatsächlich ist der Alltag der 21-Jährigen sonst aber ein anderer. "Ich mache eine Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin", erzählt sie.

Ein Musikneuling ist Felicia, die im südpfälzischen Zweibrücken zu Hause ist, aber auch nicht. Schon als Schülerin, in der siebten Klasse, hat sie ihre Liebe zur Musik entdeckt. "Tatsächlich war das in der Schule, in der Musik AG", beschreibt Felicia ihre musikalischen Anfänge im Interview.

Zunächst habe sie vor allem zusammen mit ihrer Schwester musiziert. Gemeinsam hätten die beiden "etliche Auftritte" gehabt. Doch ihre Schwester verlor irgendwann die Lust daran. Anders war das bei Felicia: Auch als ihre Schwester aufhörte, machte sie weiter. "Später habe ich allein weitergemacht", erzählt sie. Und das tut sie auch heute noch. Dabei hat sie vor allem eine Sängerin vor Augen - Whitney Houston, ihr musikalisches Vorbild.

Felicia: "Also dachte ich mir: Tu was für dich, vielleicht kommt was bei raus"

Auch wenn sie schon seit vielen Jahren Musik macht, war Felicias Teilnahme bei "The Voice of Germany" nichts, was die Pfälzerin lange im Voraus geplant hat. "Eigentlich war das eher eine Kurzschlussreaktion", berichtet sie. "Zu dem Zeitpunkt, als ich mich beworben habe, ging es mir nicht besonders prickelnd, also dachte ich mir: Tu was für dich, vielleicht kommt was bei raus."

Auch ihre Freund*innen und Familie seien ein großer Ansporn für die 21-Jährige gewesen. In der Sendung am Freitag (26. August 2022) feuerten sie ihre Felicia so lautstark an, dass die Coaches nicht schlecht staunten und Silbermond-Frontfrau Stefanie sogar einen neugierigen Blick hinter die Bühne warf.

Kein Stuhl dreht sich um: Felicia ist bei den Blind Auditions ausgeschieden

Ein besonders Ziel hat Felicia mit ihrer Teilnahme nicht verfolgt. Sie trat ihre "The Voice of Germany"-Reise ohne große Erwartungen und Wünsche an. "Aber natürlich schon, mit dem Gedanken, dass es schön wäre, wenn sich jemand umdreht", gibt sie dann doch zu, "aber ich dachte mir auch, dass es genauso okay ist, wenn sich niemand umdreht."

Leider ist letzteres eingetreten und für Felicia ist nach ihrem Auftritt bei den Blind Auditions schon wieder Schluss. Dabei kam ihr Aufritt bei den Coaches nicht mal schlecht an. Mehrfach sah man deren Hände über den Buzzern schweben, nur gedrückt hat keine*r.

"Du erreichst viel mehr Menschen, wenn du singst, wie du dich fühlst"

Trotzdem gab es von Felicias persönlichen Coach-Liebling Rea Garvey lobende Worte: "Es war sehr stark", sagte er über ihre Darbietung von Katy Perrys Hit "Firework". Sie habe eine starke Stimmung, doch bei ihrem Auftritt habe es an Gefühl gefehlt.

"Du erreichst viel mehr Menschen, wenn du singst, wie du dich fühlst, als wenn immer nur versuchst, die Töne zu treffen", riet ihr der irische Sänger. Er ist sich dennoch sicher: Felicia ist auf einem guten Weg und er würde sie gern in einer der nächsten Staffeln wiedersehen.

"Ich kann jedem empfehlen mitzumachen": Felicia hatte jede Menge Spaß

Sicher ist Felicia dem Vorschlag ihres Idols nicht abgeneigt, denn die Pfälzerin hat ihre Zeit bei der Gesangsshow, trotz des frühen Endes genossen. "Gerade mit Vocal Coaches zu arbeiten, war eine tolle Erfahrung", schwärmt sie. Außerdem habe sie großen Spaß gehabt.

Vor ihrem Auftritt sei die Aufregung aber riesengroß gewesen. "Ich war davor noch nie auf so einer großen Bühne, ich war super excited", erzählt sie vor der Ausstrahlung der Sendung im Interview mit inRLP.de. Richtiges Lampenfieber oder Angst vor dem Auftritt habe sie, trotz Aufregung, nicht gehabt. Die Vorfreude habe überwogen.

So blickt die 21-Jährige positiv auf die Zeit, die sie bei der erfolgreichen Castingshow verbringen durfte, zurück. "Ich kann jedem empfehlen, mitzumachen", erklärt sie deshalb auch ohne zu zögern. "The Voice of Germany" geht schon an diesem Donnerstag (1. September 2022) weiter.