Bamberg

Das ist wohl der Gipfel!

Dass Beutekunst aus Franken zahllosen Museen und Sammlungen in Bayern zur Zierde gereicht, ist ein Umstand, an den sich die intellektuelle Elite des Freistaats mehr oder weniger freiwillig gewöhnt hat. Dass aber jetzt der Ausverkauf der fränkischen Landschaft beginnt, schlägt dem Selbstbewusstsein des Franken einen Zacken aus dem Rechen.
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Da ist es kein Trost, dass der Schneeberg nicht von einem Münchner Wasserkopf verscherbelt wird, sondern von einer monströsen Behörde in Bonn namens "Bundesanstalt für Immobilienaufgaben".

Angesichts der Wahlversprechen der Regierung Merkel rauchen dort 6000 Beamtenköpfe, weil schnell viel Geld her muss, so um die 28,5 Milliarden Euro. Ob die allein mit dem Verkauf des Schneebergs samt Funkturm zu erlösen sind? Kaum.

Wir schlagen als Mehrwert vor, auch den Zabelstein auf die Schnäppchenliste zu setzen (da steht auch ein Turm, und auf einem privatisierten Berg im Steigerwald wäre ein Nationalpark ein für allemal Schnee von gestern!), das tiefste Loch der Republik in der Oberpfalz (wenn man schon Geld versenken will, dann bitte hier) und den Obersalzberg wegen der historischen Dimension. Wer dafür den Zuschlag erhält, bekommt das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg gratis dazu. Auflage: ab damit nach München - als Beutekunst.
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