Bamberg

Asche auf unser Haupt

Eyjafjallajökull, Bardarbunga. Warum tun wir uns mit dem Isländischen so schwer? Manchmal hilft eine kleine Eselsbrücke. Denken wir doch einfach an Silvio Berlusconi!
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Foto: dpa
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Wer demnächst fliegen will, muss zittern. Nur zu gut ist vielen noch in Erinnerung, als 2010 ein isländischer Vulkan mit seinen Aschewolken den kompletten Luftverkehr in Europa lahmlegte. Und jetzt kommt neue eruptive Kunde aus dem westlichsten europäischen Staat.

Nein, diesmal ist es nicht dieser "Eia-Dings", wie wir meist hilflos und stammelnd den Vulkan-Bösewicht von 2010 umschreiben. "Eyjafjallajökull" - das spricht höchstens derjenige fehlerfrei aus, der sich auf Günther Jauchs "Wer wird Millionär?" vorbereitet. Was da im Land der Geysire diesmal raucht und spuckt, heißt "Bardarbunga".

Das ist immerhin eine Schwierigkeitsstufe leichter für die deutsche Zunge. Und hat im Vergleich zum "Eia-Dings" wenigstens Potenzial für eine Eselsbrücke. Wir denken an zwei andere Bösewichte der Zeitgeschichte: "Bart Simpson" (d oder t spielt im Fränkischen keine Rolle) und Silvio "Bunga, Bunga" Berlusconi. Und schon klappt's auch mit "Bardarbunga" - zumindest sprachlich.

Wer fliegen will, hat zugegeben andere Sorgen - egal ob "Eia-Dings" oder "Bunga-Bums".

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