Hier sollen Prominente nicht nur ihre größten Sünden preisgeben, sondern auch die Quittung dafür bekommen: In der neuen Reality-Show "Das große Promi-Büßen" legen mehr oder weniger bekannte TV-Persönlichkeiten eine Beichte vor Millionen-Publikum ab. Den Anfang machte der Unterfranke Matthias Mangiapane – und gelangte schon in der ersten Folge an seine Grenzen. Dabei ließ er jedoch eine große Chance ungenutzt.

Egal ob im "Dschungelcamp", beim "Perfekten Promi-Dinner " oder bei "Hot oder Schrott": Matthias Mangiapane eckt mit seiner schrillen und extrovertierten Art immer wieder an. Nun ist der 38-Jährige, der mit seinem Ehemann Hubert Fella in Hammelburg im Landkreis Bad Kissingen lebt, Teilnehmer der Sendung "Das große Promi-Büßen" auf ProSieben und stand am Donnerstag (7. Juli 2022) in der Auftaktsfolge Rede und Antwort. Dabei machte er deutlich: "Ich polarisiere – und das ist gut so!"

Matthias Mangiapane bei "Das große Promi-Büßen": Was war sein schlimmster Fauxpas?

In der Show sollen sich Mangiapane und seine zehn Mitstreiter*innen – darunter Dschungelcamp-Teilnehmerin Helena Fürst, Model Gisele Oppermann, Sänger Daniele Negroni und YouTuber Simex – nicht nur Wettbewerben, sondern auch "ihren Dämonen" stellen. Bei Moderatorin Olivia Jones müssen die Kandidaten und Kandidatinnen in der "Runde der Schande" daher eine Beichte ablegen und offen zugeben, was ihr bisher "größer Fauxpas" war.

Bei Matthias Mangiapane gäbe es da sicherlich einiges zu beichten: Der 38-Jährige fiel in der Vergangenheit besonders mit seinen fiesen Lästereien gegen Unternehmerin Claudia Obert auf, über die Mangiapane beispielsweise sagte: "Das ist keine Frau, das ist ein Viech." Auch seine Mitstreiterin Helena Fürst, die er in der Show als "Fürstin der Finsternis" und "tollwütigen Hund" betitelte, bekam schon mehrere seiner Verbalattacken ab.

Aber eine ernstgemeinte Entschuldigung dafür brachte der Franke nur schwer über die Lippen: "Meine Meinung, in andere, normale Wörter gefasst, wäre heute die gleiche, die ich dort mit verkehrten Worten gesagt habe. (…) Ganz ehrlich: Da schäme ich mich auch bis heute für. Ich war vor dem Fernseher gesessen, mir sind die Tränen gelaufen. Dieser Ausschnitt ist etwas, das hätte nie passieren dürfen."

Gleichzeitig spielte er die Beleidigungen aber als "typisch menschliches Versagen" herunter und ließ seine Chance, echte Reue zu zeigen, verstreichen. Zur Strafe wurde der 38-Jährige daraufhin von Olivia Jones zum Toiletten-Putzdienst verdonnert.

"Ich denke jeder, der sich seinen Dämonen stellt, ist schon ein Gewinner. Man braucht aber Mumm und ein gutes Selbstbewusstsein, um 'Das große Promi-Büßen' zu meistern", fasste Mangiapane die Herausforderungen der neuen Reality-Show vorab zusammen. Er wolle dabei beweisen, dass er das "Herz am rechten Fleck" und nicht nur eine "eine große Klappe habe". Sein erstes Fazit zur Show fiel dann aber weniger optimistisch aus: "Das ist so krass, ist das wirklich euer Ernst? Sowas habe ich bisher noch nie erlebt."

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