Sie ist die Schlager-Queen Deutschlands, doch ihre Interviews sind genauso rar wie ihre Posts auf Instagram: Helene Fischer lässt ihre Fans öfters auf Updates warten. Seit die 38-Jährige im Dezember vergangenen Jahres zum ersten Mal Mutter geworden ist, schützt sie ihr Privatleben noch intensiver. In einem seltenen Interview spricht die Sängerin nun aber über den perfekten Song, womit sie ihre Plattenfirma zum Verzweifeln bringt und auf was ihre Fans vergeblich hoffen müssen.

Mit nur 25 Minuten fiel das Gespräch dann aber nicht wirklich lang aus, für das sich der Schlagerstar am vergangenen Wochenende mit der Neuen Zürcher Zeitung traf. Privates und Politisches waren dabei außerdem tabu. Etwas persönlich wurde Helene Fischer dann aber doch: Sie sei als Künstlerin "reifer geworden" und habe mehr eigene Lebenserfahrung in ihre Songs auf dem aktuellen Album "Rausch" einfließen lassen.

Helene Fischer spricht über den perfekten Song und zieht Vergleich

Ob sie den perfekten Helene-Fischer-Song bereits veröffentlicht habe, könne sie selbst nicht sagen. Ihr bisher größter Hit "Atemlos" sei dem aber schon ziemlich nahegekommen. Lieber vergleiche sie ihre Lieder aber mit Fotos: "Ich schreibe wirklich das auf, was ich in dem jeweiligen Moment gespürt habe. In zwei bis drei Jahren kann auch schon wieder alles ganz anders sein."

Auch mit dem Begriff "perfekt" könne sie sich nicht wirklich anfreunden: "Von diesem Wort würde ich mich gerne lösen. Musik muss nicht perfekt, sondern echt sein." Für viele ihrer Fans ist "Atemlos" ein absolutes Muss bei jedem ihrer Konzerte, zu Hause höre sie ihre eigenen jedoch Lieder eher selten an.

Auch für ihre spärliche Präsenz auf Social Media hat Helene Fischer eine ehrliche Erklärung: "Das behandle ich leider sehr stiefmütterlich", gab die 38-Jährige im Interview mit der NZZ offen zu. Sie habe einfach wenig Spaß daran, auf Instagram Fotos und private Einblicke zu teilen. "Andere halten mich vermutlich für verrückt, dass ich das nicht nutze. (…) Meine Plattenfirma schlägt auch oft die Hände über dem Kopf zusammen." Sie sei sich aber durchaus bewusst, dass ihre Fans jeden ihrer Post feiern und herbeisehnen. Sie überlege daher, "dem Ganzen einen anderen Twist" zu geben. Privates zu veröffentlichen, sei für sie aber weiterhin ein No-Go.

Um sich von den vielen Gerüchten und Spekulationen rund um ihr Privatleben nicht allzu sehr beeinflussen zu lassen, heiße ihre Devise oft: Augen zu und durch. Doch das funktioniere nicht immer. "Hier und da ärgert mich das schon. (…) Gegen die krassesten Märchen gehen wir auch immer wieder mal mit unseren Anwälten vor, um unseren Standpunkt klarzumachen." Der viele Medienrummel raube ihrem Leben aber auch ein Stück Unbeschwertheit. Oftmals plage sie das Gefühl, "überall beobachtet zu werden".

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Doch für ihre Fans gab die Schlagerkönigin im Interview noch eine Überraschung preis: Ihre Weihnachtsshow musste zwar aufgrund der Corona-Pandemie zuletzt dreimal platzen, sie rechne aber mit einem Comeback. "Die Absagen waren kein Adieu."

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