Nach dem massiven Quoten-Einbruch in der zweiten Folge ziehen Sat.1 und ProSieben die Notbremse bei der "Millionärswahl". Die Eventshow wird vorzeitig beendet, wie ein Sprecher der Sendergruppe dem Branchendienst "DWDL" bestätigte. Die Wahl soll dem Bericht zufolge in nur zwei weiteren Sendungen im Spätprogramm von ProSieben abgewickelt werden.

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Am kommenden Samstagabend sollen ab 22:15 Uhr die restlichen 35 Kandidaten vorgestellt werden - im Schnelldurchlauf und ohne Show, lediglich die vorproduzierten Einspieler werden gezeigt. Bis zum Sonntag um 18 Uhr darf dann abgestimmt werden. Am Samstag, den 25. Januar, folgt dann das vorgezogene Live-Finale mit der Wahl des Siegers, wieder auf dem späten Sendeplatz um 22:15 Uhr.

Die ohnehin mit schwachen Quoten gestartete Show hatte "Meedia" zufolge mit ihrer zweiten Ausgabe am Freitag nochmal massiv an Zuschauern verloren: Das Gesamtpublikum war von 1,9 Millionen auf 980.000 abgestürzt. In der ersten Folge sorgte eine Schwachstelle des Voting-Systems für Aufregung: Die Altrocker Gift hievten durch taktische Stimmvergabe den zunächst abgeschlagenen Breakdancer Benedikt Mordstein anstelle des Publikumsfavoriten Ralf Zanders noch auf den ersten Platz. Die umgehend erfolgte Nachbesserung bei der Abstimmung konnte die "Millionärswahl" jedoch auch nicht retten.