Update vom 26.10.2022, 21.00 Uhr:  Frau stirbt nach Gewalttat in Garmisch-Partenkirchen

Gut einen Monat nach einer Gewalttat in Garmisch-Partenkirchen ist eine junge Frau an den Folgen gestorben. Wie die Polizei am Montag (28. November) mitteilte, erlag die zum Tatzeitpunkt Ende Oktober 21-Jährige am Sonntag in einem Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Wenige Stunden nach der Tat hatte die Polizei einen 28 Jahre alten Verdächtigen festgenommen, der in U-Haft sitzt - ihm wurde zunächst versuchter Mord vorgeworfen.

Zu Motiv und Tathergang machte ein Polizeisprecher am Montag keine weiteren Angaben. Die Ermittlungen der Kripo dauerten weiter an. Die schwer verletzte 21-Jährige war am Morgen des 25. Oktober in der Hofeinfahrt eines Mehrfamilienhauses gefunden und in ein Krankenhaus gebracht worden. Noch am Abend des gleichen Tages nahm die Polizei nach einer Öffentlichkeitsfahndung den Verdächtigen fest.

Update vom 26.10.2022, 21.00 Uhr:  Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Nach dem Fund einer lebensbedrohlich verletzten jungen Frau in Garmisch-Partenkirchen sitzt ein Verdächtiger in Untersuchungshaft. Ein Richter am Amtsgericht München habe am Mittwoch unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Mordes einen entsprechenden Haftbefehl erlassen, teilte die Polizei mit. Der 28-Jährige sitze inzwischen in einem Gefängnis.

Die Polizei hatte den Mann am Dienstagabend nach stundenlanger Fahndung festgenommen, nachdem ein Zeuge am Morgen in der Hofeinfahrt eines Mehrfamilienhauses die schwer verletzte 21-Jährige gefunden hatte.

Die junge Frau schwebte nach Angaben der Polizei am Mittwoch weiter in Lebensgefahr. Ihr Zustand habe sich aber stabilisiert, teilte die Polizei mit. Zu einem möglichen Motiv für die Gewalttat konnte ein Polizeisprecher zunächst nichts sagen.

Update vom 26.10.2022, 6.20 Uhr:  Mutmaßlicher Täter festgenommen

Im Fall einer lebensbedrohlich verletzten jungen Frau in Garmisch-Partenkirchen hat die Polizei am Dienstagabend einen 28 Jahre alten mutmaßlichen Täter festgenommen. Er steht unter dem Verdacht des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung, wie die Polizei mitteilte.

Ein Zeuge hatte am frühen Montagmorgen die in der Hofeinfahrt eines Mehrfamilienhauses liegende 21-Jährige bemerkt und den Rettungsdienst gerufen. Die Frau war nicht ansprechbar und war in einem lebensbedrohlichen Zustand. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Warum die Frau so übel zugerichtet wurde, steht noch nicht fest. Das Motiv der Tat bleibt bislang unklar.

Originalartikel vom 25.10.2022, 17.50 Uhr

Der Fall einer lebensbedrohlich verletzten jungen Frau in Garmisch-Partenkirchen gibt den Ermittlern Rätsel auf. Die Polizei geht nach eigenen Angaben von einem Gewaltverbrechen aus und sucht einen Tatverdächtigen.

Ein Zeuge bemerkte die in der Hofeinfahrt eines Mehrfamilienhauses liegende 21-Jährige am frühen Montagmorgen und rief den Rettungsdienst, wie die Polizei mitteilte. Die Frau sei nicht ansprechbar gewesen und habe sich in einem lebensbedrohlichen Zustand befunden. Sie sei in ein Krankenhaus gebracht worden.

Frau in lebensbedrohlichem Zustand - Zeuge beschreibt möglichen Täter

Die Kripo Garmisch-Partenkirchen und die Staatsanwaltschaft München II ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Eine Großfahndung nach einem Tatverdächtigen sei zunächst ergebnislos verlaufen, hieß es.

Einem Zeugenbericht nach soll der Tatverdächtige etwa 20 Jahre alt und 180 Zentimeter groß, sehr schlank, kurzhaarig und ein heller Hauttyp sein, dunkle Jacke und Baseballkappe getragen haben sowie mit einem silberfarbenen Fahrrad geflüchtet sein.

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