+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080449 Eine Seilbahn am Schwanberg: Mit dieser Idee hat Rödelsees Bürgermeister Burkhard Klein für viel Aufsehen gesorgt. Bürger und Touristen sollen damit auf den 474 Meter hohen Berg gebracht und die sanierungsbedürftige Zufahrtsstraße entlastet werden. Ein toller Einfall, finden die einen – Schnapsidee, spotten die anderen.

„Das bringt mehr Tourismus“

Zum ersten Lager gehört Anne Stöcklein, die Inhaberin des Cafés auf dem Schwanberg. „Das bringt mehr Tourismus“, sagt sie. Und auch Einheimische würden ihrer Meinung nach mit einer Seilbahn öfter auf den Berg kommen. „Und sie würden an ihn denken, denn in den Gemeinden im Umland wird der Schwanberg gern mal vergessen.“

Kritischer eingestellt ist Ute Hellwig. Als Vorstandsvorsitzende ist sie für das Geistliche Zentrum Schwanberg verantwortlich und hat deshalb die Ruhe auf dem Berg im Sinn. „Wir haben jetzt schon viele Gäste und Touristen sind uns herzlich willkommen“, sagt sie. „Aber ich glaube, das würde den Rahmen sprengen.“

„Ökologisch fragwürdig“

Der Schwanberg lebe aus dem Zusammenspiel von Natur und Spiritualität, eine Seilbahn halte sie für ökologisch fragwürdig. Und auch an der Ernsthaftigkeit der Vorschlags zweifelt Hellwig. „Bürgermeister Klein plant eine Seilbahn auf Grundstücken, die ihm nicht gehören“, sagt sie. „Normalerweise baut man ja auf seinen eigenen Grundstücken.“

Keine Angst vor zu vielen Menschen auf dem Schwanberg haben dagegen die Betreiber des Friedwalds. Man würde ein solches Projekt sehr begrüßen, heißt es auf Anfrage aus der Pressestelle der FriedWald GmbH, Griesheim. Eine Seilbahn sei eine sichere, saubere Anbindung an den Friedwald auf dem Berg – zumal die Zufahrt derzeit nicht immer einfach sei.

„Über neue Wege nachdenken“

Von den Problemen bei der Zufahrt weiß auch Josef Mend, der Bürgermeister der ebenfalls an den Schwanberg grenzenden Stadt Iphofen. „Vielleicht muss man bei der Erschließung über neue Wege nachdenken. Grundsätzlich sollte man eine neue Idee nicht sofort verwerfen“, sagt er. Dennoch habe er Zweifel, ob der Vorschlag so einfach umsetzbar sei. Mend ist der Ansicht: „Da muss jetzt eine gewissenhafte Prüfung erfolgen, bei der ökologische und wirtschaftliche Gesichtspunkte abgewägt werden.“

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http://www.infranken.de/3080449
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3076758 Andreas Weiermann und sein Sohn Hannes laufen in dicke Winterjacken eingepackt an den Bäumen entlang. Es ist kalt; gerade hat es noch ein wenig geschneit. Mit einer roten Säge in der Hand sieht sich der Vater die Tannen und Fichten ganz genau an. „Der ist schon mal nicht schlecht“, murmelt er neben einem schön gewachsenen Exemplar.

Unterwegs auf der Christbaum-Plantage

Die beiden sind auf der Christbaum-Plantage der Gärtnerei Hummel in Kitzingen unterwegs. Mehrere Hundert Bäume werden dort jedes Jahr gefällt. Das Besondere: Wer möchte, kann sich sein Exemplar selbst absägen. „Das machen rund 70 Prozent unserer Kunden“, sagt Peter Hummel, Juniorchef der Gärtnerei. Der Rest hole sich einen bereits geschlagenen Baum.

Und die Deutschen lieben ihren Weihnachtsbaum – rund 29,5 Millionen Exemplare wurden im vergangenen Jahr im ganzen Land verkauft. Geschmückt mit glänzenden Kugeln, schillernden Sternen, glitzernden Zapfen und Kerzen oder leuchtenden Lichterketten landen sie als Weihnachtsdeko im Wohnzimmer und sorgen für festliche Stimmung.

Nordmanntannen sind die Verkaufsschlager

Mehrere Hundert dieser Bäume stammen von der Kitzinger Plantage. Auf zwei Hektar Fläche stehen hier Fichten und Tannen in verschiedenen Größen. „Am beliebtesten sind Nordmanntannen“, erklärt Hummel. Die meisten Menschen würden sich ihren Baum kurz vor Weihnachten holen, selbst an Heilig Abend würden noch Kunden kommen. „Da machen wir aber um 11 Uhr zu.“

Früher dran sind Andreas und Hannes Weiermann. Schon zwei Wochen vor dem Fest kümmern sie sich um ihren Baum. Ihr Wunschexemplar haben sie mittlerweile gefunden, jetzt geht es ans Absägen. Während Hannes den Baum festhält, kniet sich sein Vater auf den Boden und beginnt den Stamm zu bearbeiten. Nach wenigen, kräftigen Zügen mit der Säge ist dieser durchtrennt.

Erst ins Plastiknetz und dann ins Auto

„Der ist schön und hat genau die richtige Höhe“, sagt Andreas Weiermann zufrieden. Doch die Arbeit ist noch nicht getan: Auch für die Großmutter muss noch ein Baum gefunden werden. Als auch das erledigt ist, werden die beiden Bäume von Peter Hummel und seiner Frau Sabine im typischen Plastiknetz verpackt; dann können die Weiermanns sie im Auto abtransportieren.

Jeden Tag bis Weihnachten steht Hummel auf der Plantage bereit, an den Wochenenden wird er von seiner Frau unterstützt. Doch genug Arbeit gibt es auch außerhalb der Weihnachtszeit: „Überall dort, wo ein Baum abgesägt wurde, wird auch wieder ein neuer gepflanzt“, erklärt Hummel. Das gehe aber erst, wenn der Boden nicht mehr gefroren sei.

Nach dem Säen dauert es dann rund sieben Jahre, bis die Tannen und Fichten wieder groß genug sind, um zum Weihnachtsbaum zu werden. Sieben Jahre, bis sie geschmückt im Wohnzimmer landen, und dort zur Weihnachtszeit für festliche Stimmung sorgen.

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http://www.infranken.de/3076758
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3082412
Ein Stockwerk höher hört Moritz gerade die Lunge seines Teddybären ab. Unter der Anleitung von Jörg Vollmuth, der Arzt ist und bei der Himmelswerkstatt jedes Jahr als Plüschtierdoktor mithilft, findet Moriz schnell heraus, dass sein Teddy nur eine Virusinfektion hat. Beim nächsten Kuscheltier ist das schon etwas anderes: ein gebrochenes Bein muss unter Narkose verarztet werden.

Selbst kreativ werden die Kinder in diesem Jahr wieder bei verschiedenen handwerklichen Stationen. Beim Bayerischen Roten Kreuz können Wäscheklammern durch das Aufkleben von Gesichtern, Steinchen und Baumfiguren zum Leben erweckt werden. Weihnachtlicher Glitzer kommt beim Modehaus Schick zum Einsatz: Dort bemalen und bekleben die Kinder mit viel Liebe rote Taschen. Beim Kinderschutzbund im Adventscafé der Kaiserpfalz werden Sterne in verschiedenen Größen und Farben gebastelt und verziert. Manche bekommen durch ein Teelicht sogar noch besonderen weihnachtlichen Flair.

Weihnachtliche Gerüche können die Kinder dann beim FT-Servicepoint beim Tabakladen Hocke erschnuppern. Orangen-, Pfefferminz-, und Früchtetee-Duft waren es in diesem Jahr.

Der Weihnachtsengel von Guido Häfner kann im Gewölbe der Volksbank gedruckt werden. In diesem Jahr ist der freche Kerl grün und wie in den vergangenen Jahren ein echter Hingucker. Seit Jahren gestalten Guido und Johannes Häfner extra für die Himmelswerkstatt des Fränkischen Tags einen Engel. "Ich hab schon einen blauen und einen roten zu Hause", erzählt Emma. Die Zehnjährige war schon fünf Mal dabei. "Aber ich habe noch nie alle Stationen geschafft." In diesem Jahr hat sie es aber fest vor und muss deshalb auch schnell weiter. "Jetzt lasse ich mir noch die Locken eindrehen und dann bin ich fertig", sagt sie stolz.

Die Engelslocken werden in der Stadtbücherei im Erdgeschoss gemacht. Die Schlange ist lang, denn die Mädchen und Jungen bekommen von den vier Friseuren des Forchheimer Friseur Weber die Locken mit viel Liebe eingedreht. Und auch ein bisschen Glitzer - silber oder gold, das dürfen die Kinder selbst wählen - kommt noch aufs Haar. Und wenn die Haare eher kurz sind, dann nehmen die Friseurprofis auch mal ein Gel in die Hand und stylen die Buben ohne Locken.

Als um 17 Uhr dann Lilly Schneider als einer der Forchheimer Weihnachtsengel sieben Gewinner aus der Lostrommel zieht, ist es bereits dunkel. Die Augen der beiden Gewinnerinnen, die ihre Musical-Karten auf der Bühne abholen können, strahlen aber umso heller.

Die Gewinner: Vanessa Kraus, Emma Eismann,Lucas Norwood, Jana Friedrich, Emilia Langguth, Marwin Lorenz und Fabian Schmitt.]]>
http://www.infranken.de/3082412
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3082403 In einer bis zur Schlusssirene offenen Partie verloren die Schützlinge von Trainerin Jessie Miller diesmal nicht die Nerven, gaben den Glauben an ihre Siegchance nicht auf. Die Bamberger Trümpfe gegen die SGW: eine konsequent starke Abwehr und effektiv dosierter Einsatz von der ersten bis zur letzten Spielminute. Und doch leistete sich die DJK Brose wieder eine grandiose Schwächephase, das zweite Viertel ging mit 5:14 verloren. Mehr als sechs Minuten lang lief gar nichts, bevor Svenja Zeis ihre Freiwürfe verwandelte und Julia Förner 15 Sekunden vor der Pause einen Dreier versenkte. Höhen und Tiefen wechselten sich bei beiden Teams nicht ohne Grund ab: zu ähnlich sind die Konzepte mit ihrem besonderen Akzent auf einheimische Spielerinnen und Nachwuchsförderung, wobei der Gastgeber mit fünf Kräften, die jünger sind als 20 Jahre, noch einen gehörigen Tick "frischer" auflief. Auf ihre aggressive Verteidigung, die den Hessinnen selten leichte Körbe gestattete, konnten sich die Bambergerinnen diesmal verlassen. Probleme gab es am anderen Ende des Feldes, weil es partout nicht klappen wollten, den Ball unter den Korb zu den großen Spielerinnen zu bringen; zu eng hatte sich die Weiterstadter Abwehr in ihrer Zone positioniert. Und wenn dann die Würfe aus der Distanz nicht fallen, ist ein 5:14 wie in den zweiten zehn Minuten schnell produziert.
Das 15:5 (6. Min.) und das 21:0 (9.) belegen einen bombigen Bamberger Start, bevor die Weiterstadterinnen vom 25:14 (10.) bis zum 25:26 (16.) ins Laufen kamen. In der 28. Min. ging die DJK durch Jamiyah Bethune aus der Nahdistanz erstmals wieder mit 42:41 in Führung, die sie nervenstark nicht mehr abgab. Zweistellig wurde der Vorsprung nicht mehr, zu groß war beiderseits der Einsatz.
Der Weiterstadter Trainer Conrad Jackson erkannte, dass sein Team eine gute Siegchance gehabt habe, gratulierte aber Jessie Miller: "Sie leistet eine hervorragende Arbeit in Bamberg. Sie hat die jungen Mädchen weiterentwickelt, die im Hinspiel noch nervös und hektisch waren. Ihr Spiel ist schon viel ruhiger und kontrollierter geworden. Auch unser Programm in Weiterstadt ist für die Jugend da. Wir haben zum Beispiel die Aktion ,Each one teach one‘, bei der Spielerinnen aus der 2. Liga junge Mädchen betreuen. Das weckt viel Begeisterung. Das Wichtigste bei diesem Konzept ist Geduld, von heute auf morgen geht da gar nichts."
Jessie Miller bestätigte, dass ihr Team im Gegensatz zum 50:67 zuletzt gegen die Rhein-Main Baskets nicht auseinandergefallen sei. "Diesmal haben wir die Ruhe bewahrt, auch nach dem schwachen zweiten Viertel. Wir haben die richtigen Entscheidungen getroffen, und dann sind auch die Würfe wieder gefallen."
DJK Brose Bamberg: Landwehr (16/2 Dreier), Waldner (11), Bethune (9), Zeis (9), Förner (6/1), Schrüfer (6), Hesselbarth (3/1), van der Velde (2), Gese, Hager / SG Weiterstadt: Stiller (18/3), Kilpatrick (16/1), Krick (8/1), Gießelbach (7/1), Engeln (4), Müller (2), Schmidt (2), Feil / SR: Bleicher, Glosemeier / Zuschauer: 100]]>
http://www.infranken.de/3082403
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3081878
Die neue Ära beendet Seehofers zehnjährige Alleinherrschaft. Und nicht nur das: Sie ist der Startpunkt in einem Generationenwechsel, bei dem die Seehofers Macht schrittweise ausgerechnet auf jenen Mann übergeht, mit dem ihm seit Jahren eine innige Rivalität verbindet, und der knapp zwei Stunden später mit allergrößter Mehrheit und großen Applaus zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im nächsten Jahr gekürt wird: Markus Söder. In spätestens zwei Jahren wird sich zeigen, ob der Franke dann auch nach dem Parteivorsitz greift.

Für Seehofer ist es aber nur ein Teilabschied - als Parteichef wird er der CSU im neuen Führungstandem zunächst erhalten bleiben. 83,7 Prozent der Delegierten stimmen für seine Wiederwahl. Es ist sein schlechtestes Ergebnis und zugleich ein Beispiel für das, was in der CSU gerne als "kollektive Intelligenz" beschworen wird. Wenn es wirklich drauf ankommt, steht die Partei geschlossen zusammen.

So erwartet die Ankündigung seines Teilabschieds auch ist, im weiten Rund des Parteitags bleibt es zu Beginn von Seehofers historischer Rede überraschend ruhig. So still, dass der 68-Jährige kurzerhand gar selbst um Applaus bittet. Knapp eine Stunde später ist das nicht mehr nötig. Stehend, "Bravo, Bravo" rufend und mit anhaltendem Applaus feiern die CSU-Delegierten Seehofer für eine der schwersten Reden und Entscheidungen: "Ich weiß, das der Wandel zur Demokratie gehört. Wenn es einen selbst betrifft, ist ein wenig Wehmut dabei."

Damit kein Missverständnis aufkommt: Seehofer hat sein Opfer nicht freiwillig gebracht, es ist auch nicht jener organische Übergang der Macht, von dem er in den letzten Jahren so oft gesprochen hat. Es ist vielmehr der Endpunkt in einem langen Machtkampf, der - auch laut Söder - die CSU "ganz schön durchgeschüttelt hat". Ausgehend von der historischen Pleite bei der Bundestagswahl vor knapp drei Monaten über zahllose Rücktrittsforderungen und stetig sinkende Umfragewerte unter die 40-Prozentmarke sowie Anfeindungen bis hin zu jenem Gegenkandidaten, der am Ende zu stark war, um verhindert werden zu können: Markus Söder.

In Seehofers Rückbetrachtung klingt das Verhältnis der beiden Alphatiere etwas anders: Letztlich seien alle Streitereien und gegenseitigen Anfeindungen "nichts anderes als der Effekt einer Knallerbse. Also Kleinigkeiten, die unsere Arbeit in keiner Weise beeinträchtigt haben." Bemerkenswert für einen Zwist, der aus Sicht der ganzen Partei lange die Kraft hatte, die CSU zu zerreißen.

Doch all das soll jetzt vorbei sein. Seehofer will sich nicht mehr über Vergangenes ärgern, will nicht nachkarten. Stattdessen zeigt er sich dankbar, dafür, dass er in seiner 46-jährigen Mitgliedschaft in der CSU 37 Jahre in "herausgehobenen Ämtern" verbringen durfte, sagt er. Und er wolle der Partei nun auch was zurückgeben, "mithelfen, dass die Landtagswahl 2018 zum großen Erfolg für CSU wird". Zudem erwartet die CSU von ihm die Durchsetzung der Parteiinteressen bei den Sondierungen mit der SPD. "Ich werde nichts vereinbaren, was unseren Landtagswahlkampf erschwert oder gar beschädigt."

Wie Seehofer ist auch Söder in seiner Grundsatzrede um versöhnliche Töne bemüht. Er zollt Seehofer für seine Arbeit Respekt, spricht von Demut und Mut, von Teamleistung und Geschlossenheit. Seine Worte fallen ihm leicht, immerhin ist er am Ziel seiner Karriere angelangt. "Es ist mir eine große Ehre für die CSU zu arbeiten und dem stolzen Land Bayern zu dienen. Ich bitte um eine faire Chance." Und auch seinen vielen Kritikern in der CSU reicht er sogleich die Hand: "Es gibt keinen fränkischen, keinen oberbayerischen, keinen oberpfälzer, keinen schwäbischen oder niederbayerischen Ministerpräsidenten, es gibt nur einen bayerischen Ministerpräsidenten, der für ganz Bayern da ist. (...) Heute endet nix, heute beginnt eine neue Etappe."

Doch Söder wäre nicht Söder und wohl auch nicht an dieser Stelle, wenn er nicht auch die Abteilung Attacke bedient: Insbesondere der AfD, die als demokratisch legitimierte Partei rechts der CSU längst das Dogma von Franz Josef Strauß ins Wanken gebracht hat, sagt er wiederholt den Kampf an. Söder verspricht einen Wahlkampf, der auch allen Protestwählern wieder eine Rückkehr ins CSU-Lager ermöglicht. "Uns muss nicht bange sein vor 2018", ruft er den begeisterten Zuhörern zu. Die CSU werde um die absolute Mehrheit kämpfen, er selbst sich dafür zerreißen.

Zu keinem Zeitpunkt des zweitägigen Parteitages war die Stimmung besser, als bei Söders großer Rede. Weder Seehofer hatte es zuvor geschafft, die Masse so zu begeistern, noch Kanzlerin Angela Merkel. Dabei streichelte die CDU-Chefin, mit der die CSU mal mehr, mal weniger fremdelt, mit salbungsvollen Worten, einer Prise Humor und einem breiten Grinsen die CSU-Seele. Nach dem Weihnachtsfrieden wird sich spätestens zeigen, was all die Bekundungen wert sind - für die Union, die CSU und die Ära Söderhofer.]]>
http://www.infranken.de/3081878
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3082271
Beim Spaziergang mit der Freundin: 20-Jähriger checkt Profile anderer Frauen - und rastet aus

Im Laufe dieses Streits soll ihr Lebensgefährte dann sogar ein Messer in der Hand gehalten haben. Beamte der Polizeiinspektion Marktredwitz fanden die junge Frau in deren Wohnung zum Glück unverletzt vor.

Bei ihrem Lebensgefährten wurden anschließend ein Springmesser, ein zweiseitig geschliffenes Messer und ein Bolzenschussapparat aufgefunden und sichergestellt. Bezüglich des Vorfalls mit seiner Lebensgefährtin muss sich der 30-Jährige nun wegen eines Vergehens der Bedrohung verantworten. In Sachen der sichergestellten Waffen wurde eine Anzeige wegen eines Vergehens nach dem Waffengesetz erstattet.]]>
http://www.infranken.de/3082271
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3082269


In der Nähe befanden sich nach den Angaben der Geschädigten eine Dame und ein Herr, welche die Angelegenheit augenscheinlich nicht allzu sehr zu interessieren schien. Diese nahmen die Hunde dann wieder an sich und wurden unmittelbar danach von einem dunkleren Familien-Van abgeholt.

Die Gebissene konnte die vermeintlichen Hundehalter als Mann mittleren Alters mit Vollbart und etwas kräftigere Frau zwischen 30 und 40 Jahren beschreiben. Beide waren dunkel gekleidet. Über die Hunde konnte die Dame lediglich angeben, dass allesamt schwarzes oder dunkles Fell hatten und unterschiedlich groß waren.

Die Geschädigte begab sich im Nachgang in ärztliche Behandlung um eine Infektion auszuschließen.]]>
http://www.infranken.de/3082269
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3082268 Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Unterstützung der Bevölkerung.

Nach tödlichem Beziehungsdrama in Neuendettelsau: Ist der Täter schuldunfähig?

Nach Angaben mehrerer Zeugen sowie eigener Ermittlungserkenntnisse der Nürnberger Mordkommission schlug der Täter gegen 15:00 Uhr auf die 73-jährige Passantin ein. Unter anderem soll der Tatverdächtige das Opfer mit mehreren Tritten gegen den Kopf lebensgefährlich verletzt haben. Die Seniorin war in der Michael-Ende-Straße unterwegs nach Hause.

Mehr Bilder vom Tatort in Nürnberg
Mehrere umherstehende Passanten griffen couragiert ein und hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Die 73-Jährige wurde nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus gefahren.

Inzwischen steht die Identität des Beschuldigten fest. Es handelt sich um einen 23-jährigen Mann. Er kam nach erster ärztlicher Begutachtung in eine psychiatrische Fachklinik. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird der mutmaßliche Täter noch heute einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Die Nürnberger Mordkommission ermittelt derzeit wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.

Über die Hintergründe der Tat ist bisher nichts Näheres bekannt. Die Seniorin aus Nürnberg schwebt nach wie vor in Lebensgefahr.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet bzw. Film- oder Fotoaufnahmen des Geschehens gefertigt haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 09 11/2112-3333 in Verbindung zu setzen.Am Mittwochnachmittag kam es laut Polizei in der Michael-Ende-Straße in Nürnberg zu einem versuchten Tötungsdelikt. Eine 73-jährige Frau wurde dabei lebensgefährlich verletzt.
Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nach tödlichem Beziehungsdrama in Neuendettelsau: Ist der Täter schuldunfähig?

Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen und Angaben mehrerer Zeugen schlug ein bisher unbekannter Mann auf die Passantin massiv ein. Die Frau wurde lebensgefährlich verletzt.

Mehr Bilder vom Tatort in Nürnberg

Umherstehende Passanten griffen couragiert ein und hielten den Mann bis zum Eintreffen der verständigten Polizei fest. Er ließ sich widerstandslos festnehmen.

Die 73-Jährige wurde nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus gefahren.

Über die Hintergründe der Tat sowie der Identität des Tatverdächtigen ist bisher nichts Näheres bekannt.

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http://www.infranken.de/3082268
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3082260

Schon beim Öffnen der Fahrertüre schlug den Polizisten starker Alkoholgeruch entgegen. Der 60-Jährige im Wagen konnte auch nicht angeben, wie er ins Feld gekommen ist. Der Weitramsdorfer war mit 3 Promille erheblich alkoholisiert.]]>
http://www.infranken.de/3082260
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3082244
Trotz des ärgerlichen Punktverlustes gaben sich die Gäste versöhnlich. "Am Ende bin ich zufrieden. Wir verabschieden uns auswärts mit einem Punkt und haben eine super Runde bislang gespielt", sagte FCN-Trainer Michael Köllner. "Wir hatten den Punch zum 2:0 auf dem Fuß. So was rächt sich im Fußball dann meistens."


Ishak effizient - Salli abschlussschwach

Nach dem FC Ingolstadt beim 1:1 tat sich auch das nächste Team aus dem Freistaat auf dem Betzenberg schwer. Viele Höhepunkte gab es nicht in der intensiven Partie. Doch die Nürnberger demonstrierten zumindest vor der Pause große Effizienz. Enrico Valentini schlug einen Eckball scharf vor der FCK-Tor - und dort war wie so oft in der Saison Ishak nicht aufzuhalten. Der Schwede köpfte den Ball zur Führung und zu seinem zwölften Saisontor ein.

Weniger abschlussstark präsentierte sich Teamkollege Edgar Salli nach dem Seitenwechsel. Nach einem Ballverlust der Pfälzer spielte Ishak seinen Offensivkollegen perfekt an, doch der Kameruner kam ins Straucheln und scheiterte an Torhüter Marius Müller (55.).

Danach nahm die kampfbetonte Begegnung richtig Fahrt auf, der FCK bejubelte den überraschenden Ausgleich. Nach einer Flanke von Brandon Borrello fälschte Georg Margreitter den Ball so ab, dass das Spielgerät gegen das Bein von Schlussmann Fabian Bredlow und von dort ins Tor flog.

Insgesamt ging es bei schlechten Platzverhältnissen wenig zimperlich zur Sache, beide Mannschaften wollten den Dreier verbuchen. Nürnberg war erwartungsgemäß spielstärker und hatte Pech bei einem Pfostentreffer von Kevin Möhwald (78.). Rúrik Gíslason stand bei seinem erfolgreichen Nachschuss im Abseits.


Am Dienstag wartet Wolfsburg im Pokal

Die Franken müssen sich nach dem ärgerlichen Remis schnell wieder für das letzte Spiel des Jahres in Schwung bringen. Am Dienstag erwartet der viermalige Pokalsieger den VfL Wolfsburg im Achtelfinale. Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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http://www.infranken.de/3082244
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3082243
Trotz des ärgerlichen Punktverlustes gaben sich die Gäste versöhnlich. "Am Ende bin ich zufrieden. Wir verabschieden uns auswärts mit einem Punkt und haben eine super Runde bislang gespielt", sagte FCN-Trainer Michael Köllner. "Wir hatten den Punch zum 2:0 auf dem Fuß. So was rächt sich im Fußball dann meistens."


Ishak effizient - Salli abschlussschwach

Nach dem FC Ingolstadt beim 1:1 tat sich auch das nächste Team aus dem Freistaat auf dem Betzenberg schwer. Viele Höhepunkte gab es nicht in der intensiven Partie. Doch die Nürnberger demonstrierten zumindest vor der Pause große Effizienz. Enrico Valentini schlug einen Eckball scharf vor der FCK-Tor - und dort war wie so oft in der Saison Ishak nicht aufzuhalten. Der Schwede köpfte den Ball zur Führung und zu seinem zwölften Saisontor ein.

Weniger abschlussstark präsentierte sich Teamkollege Edgar Salli nach dem Seitenwechsel. Nach einem Ballverlust der Pfälzer spielte Ishak seinen Offensivkollegen perfekt an, doch der Kameruner kam ins Straucheln und scheiterte an Torhüter Marius Müller (55.).

Danach nahm die kampfbetonte Begegnung richtig Fahrt auf, der FCK bejubelte den überraschenden Ausgleich. Nach einer Flanke von Brandon Borrello fälschte Georg Margreitter den Ball so ab, dass das Spielgerät gegen das Bein von Schlussmann Fabian Bredlow und von dort ins Tor flog.

Insgesamt ging es bei schlechten Platzverhältnissen wenig zimperlich zur Sache, beide Mannschaften wollten den Dreier verbuchen. Nürnberg war erwartungsgemäß spielstärker und hatte Pech bei einem Pfostentreffer von Kevin Möhwald (78.). Rúrik Gíslason stand bei seinem erfolgreichen Nachschuss im Abseits.


Am Dienstag wartet Wolfsburg im Pokal

Die Franken müssen sich nach dem ärgerlichen Remis schnell wieder für das letzte Spiel des Jahres in Schwung bringen. Am Dienstag erwartet der viermalige Pokalsieger den VfL Wolfsburg im Achtelfinale.]]>
http://www.infranken.de/3082243
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3082214

Als der Jugendliche bei grüner Fußgängerampel die Straße überquerte, wurde er von einem Auto erfasst, wie die Polizei mitteilte. Der Fußgänger wurde im Hüftbereich verletzt und vorsorglich mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Der 45-jährige Autofahrer übersah den Jugendlichen beim Linksabbiegen von der Luitpoldstraße in die Bamberger Straße.]]>
http://www.infranken.de/3082214
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3082213

Mehr aus der Region: Lkw schlittert Straße bergab und kracht mit Auto in Haus

Nach einigen Metern Fahrt im Straßengraben überschlug sich das Fahrzeug und kam auf dem Dach zum Liegen. Durch Ersthelfer konnte der Fahrer aus dem Fahrzeug gerettet werden, berichtet die Polizei.

Bei der Unfallaufnahme wurde bei dem Unfallfahrer Alkoholgeruch festgestellt. Ein erster Atemalkoholtest ergab vor Ort einen Wert von 2,84 Promille. Weiterhin wurde bekannt, dass der Fahrer nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

Der Fahrer wurde bei dem Unfall lediglich leicht verletzt. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von etwa 5000 Euro. Gegen den Unfallverursacher wird nun unter anderem wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und dem Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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http://www.infranken.de/3082213
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3082211

Nach einigen Metern Fahrt im Straßengraben überschlug sich das Fahrzeug und kam auf dem Dach zum Liegen. Durch Ersthelfer konnte der Fahrer aus dem Fahrzeug gerettet werden, berichtet die Polizei.

Bei der Unfallaufnahme wurde bei dem Unfallfahrer Alkoholgeruch festgestellt. Ein erster Atemalkoholtest ergab vor Ort einen Wert von 2,84 Promille. Weiterhin wurde bekannt, dass der Fahrer nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

Der Fahrer wurde bei dem Unfall lediglich leicht verletzt. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von etwa 5000 Euro. Gegen den Unfallverursacher wird nun unter anderem wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und dem Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt.]]>
http://www.infranken.de/3082211
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3082157

KO-Zigarette in Ansbach: Mann nach nur einem Zug bewusstlos

Der Verletzte, bei dem die Atemalkoholüberprüfung mehr als 5,2 Promille erbrachte, zeigte sich auch gegenüber den Polizeibeamten sehr aggressiv und unkooperativ. Letztlich wurde die Wunde im Krankenhaus versorgt.

Nachdem der 31-Jährige mit einem Baseballschläger zuschlug, wird gegen ihn ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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http://www.infranken.de/3082157
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Der Verletzte, bei dem die Atemalkoholüberprüfung mehr als 5,2 Promille erbrachte, zeigte sich auch gegenüber den Polizeibeamten sehr aggressiv und unkooperativ. Letztlich wurde die Wunde im Krankenhaus versorgt.

Nachdem der 31-Jährige mit einem Baseballschläger zuschlug, wird gegen ihn ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.]]>
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3082145

Oberfranken: Auto fährt Fußgängerin an - Fahrer lässt Verletzte liegen
Als seine Freundin das bemerkte und ihn aufforderte dies zu unterlassen, rastete der junge Mann aus und schlug seiner Partnerin mehrfach mit der flachen Hand ins Gesicht. Er muss sich daher nun wegen eines Vergehens der Körperverletzung verantworten. Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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http://www.infranken.de/3082145
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3082143 Als seine Freundin das bemerkte und ihn aufforderte dies zu unterlassen, rastete der junge Mann aus und schlug seiner Partnerin mehrfach mit der flachen Hand ins Gesicht. Er muss sich daher nun wegen eines Vergehens der Körperverletzung verantworten.]]> http://www.infranken.de/3082143 +0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3082134 Die Dankurkunde für den "Umweltpakt Bayern" für Verdienste um die Umwelt überreichte der Landrat der Firma Holzbau Erlwein (Wiesenthau) und der Firma Friseur Weber (Forchheim).
"Der Umweltpakt Bayern ist eine Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft", erklärte Ulm. "Freiwilligkeit, Übernahme von Eigenverantwortung beim Umweltschutz sowie kooperatives Handeln zählen seit der Erstunterzeichnung 1995 zum Grundverständnis des Charakters von Zusagen und Erklärungen im Umweltpakt."
Für die Firma Erlwein nahm Bernhard Erlwein die Auszeichnung entgegen. Claudia Gottstein bekam die Urkunde für den Forchheimer Friseur Weber überreicht. Beide Unternehmen nehmen am Umweltpaket Bayern "Gemeinsam Umwelt und Wirtschaft stärken" teil.
25 Jahre beim Technischen Hilfswerk sind Jürgen Biedermann (Kirchehrenbach) und Erich Friedrich (Ebermannstadt). Biedermann ist seit April 1992 beim THW im Ortsverband Kirchehrenbach tätig und hat dort eine Vielzahl von Ausbildungsgängen sowie Einsätzen absolviert. Nach seiner Grundausbildung wurde er als Helfer in der Gerätegruppe des 2. Bergungszuges im Ortsverband Kirchehrenbach eingesetzt. Darüber hinaus war er in den Bereichen Technik, Logistik und Fuhrpark tätig. Seit 2008 ist er Bereichsausbilder Kraftfahrtwesen. Zudem ist er Schirrmeister des Ortsverbandes. Besonders hob Ulm die Arbeit Biedermanns bei den Hochwasserkatastrophen 2002 und 2013 hervor.
Erich Friedrich ist seit Januar 1992 im Technischen Hilfswerk im Ortsverband Forchheim. Nach seiner Grundausbildung war er bis Ende 2003 im Fernmeldezug eingesetzt. Seine weitreichenden Fähigkeiten setzte Friedrich unter anderem bei humanitären Hilfseinsätzen in der Ukraine unter Beweis. Seit 2004 ist er in der Fachgruppe "Wassergefahren" im Einsatz. Friedrich wurde bereits mit dem THW Helferzeichen in Gold sowie dem Einsatzzeichen Ausland 2001 und der Bundesflutmedaille der Jahre 2002 und 2013 ausgezeichnet.


Ehrenamtliche Verdienste

Für besondere Verdienste im Ehrenamt zeichnete Landrat Ulm Hildegard Rehm (Dormitz) und Max Habermann (Obertrubach) aus.
Hildegard Rehm engagiert sich seit mehr als 30 Jahren ehrenamtlich in vielfältigster Weise im kulturellen Leben ihres Heimatorts Dormitz. Über Jahrzehnte hinweg war sie als Mitbegründerin und Dolmetscherin des Freundeskreises Clairoix unentbehrliche Stütze und treibende Kraft der Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden Dormitz und Clairoix. Ein wesentliches weiteres ehrenamtliches Verdienst sind Rehms Publikationen zur Dormitzer Heimatgeschichte. Anlässlich der 850-jährigen ersten urkundlichen Erwähnung organisierte sie ehrenamtlich gemeinsam mit ihrem mittlerweile verstorbenen Ehemann Ernst Rehm die Ausstellung "850 Jahre Dormitz" und veröffentlichten eine große Jubiläumsfestschrift. Darüber hinaus hat Rehm die Geschichte und Ausstattung der Pfarrkirche Dormitz in einem kleinen Kirchenführer aufbereitet. 2015 trug Rehm die Dormitzer Haus- und Hofnamen zusammen und verfasste dazu ein Buch mit 183 Seiten. Diese Publikation ist ein wichtiger Bestandteil der Dormitzer Heimatgeschichte.
Max Habermann war in den Jahren 1996 bis 2014 Ratsmitglied in der Gemeinde Obertrubach. Hierfür wurde ihm 2015 die kommunale Dankurkunde verliehen. Sein Herzblut aber gehört dem Fußballsport. Seine Verdienste sind hierbei äußerst vielfältig. Zum einen brachte er sich in hohem Maße für seinen Heimatsportverein, den SV Wolfsberg, ein. Darüber hinaus war er maßgeblich an der Gründung der Kreisschiedsrichtergruppe Fränkische Schweiz im Jahr 1995 beteiligt, deren Leitung er als Gruppen-Schiedsrichter-Obmann seit der Gründung von 1995 bis 2006 innehatte. Seit dem Jahr 2006 ist Habermann nun Kreisvorsitzender für knapp 200 Vereine. Nicht zuletzt ist Max Habermann auch seit mehr als 35 Jahren Vorsitzender des Soldaten- und Kriegervereins Wolfsberg.
Die Dankurkunde für Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung bekamen in diesem Jahr sechs Kommunalpolitiker ausgehändigt. "Die Verleihung erfolgte, weil Sie sich um das Wohl Ihrer Heimatgemeinden, um den Landkreis Forchheim sowie um die dort lebenden Menschen in hohem Maße über mehrere Wahlperioden hinweg verdient gemacht haben", betonte der Landrat.
Werner Jaensch engagierte sich von 1982 bis 2014 als SPD-Gemeinderat in der Gemeinde Kunreuth. In den 32 Jahren im Gemeinderat hat er sich herausragend im Bauausschuss eingebracht.
Edmund Mauser hat sich kommunalpolitisch umfassend in der Gemeinde Hausen und im Landkreis Forchheim engagiert. Zwischen 1996 und 2008 war er Bürgermeister.
Gerhard Mühlhäußer ist seit 1997 in der Marktgemeinde Pretzfeld im Gemeinderat aktiv. 2002 bis 2008 war er 2. Bürgermeister.
Hans-Jürgen Nekolla ist seit 2002 Ratsmitglied in der Stadt Gräfenberg. Bevor Nekolla 2014 Bürgermeister wurde, war er von 2008 an 2. Bürgermeister. Zudem gehört er seit 1998 dem Kreistag an.
Konrad Rosenzweig ist seit 21 Jahren im Marktgemeinderat Wiesenttal. Von 2008 bis 2014 war er 2. Bürgermeister.
Reinhard Schuhmann ist seit 1978 (mit zweimaliger Unterbrechung) Ratsmitglied der Gemeinde Weißenohe. red
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http://www.infranken.de/3082134
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3082097

Hierbei wurde die Fußgängerin von einem unbekannten Auto gestreift, stürzte auf den Gehweg und zog sich eine Fraktur des linken Unterschenkels zu.

Der unbekannte Autofahrer setzte seine Fahrt jedoch unbehelligt fort, ohne sich um das Unfallopfer zu kümmern. Zeugen dieses Verkehrsunfalls, die insbesondere Angaben zu dem flüchtigen Pkw und dessen Fahrer/Fahrerin machen können, melden sich bitte bei der Polizeiinspektion Marktredwitz unter der Telefonnummer 09231/96760.]]>
http://www.infranken.de/3082097
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3082012
"Bier: Geschichte und Genuss" heißt die Neuerscheinung - liest sich flüssig - über ein durstiges Thema, das auch noch sexy ist. Die über 200, reich bebilderten Seiten sind eine leichte Lektüre - nicht nur am Winterabend. Kenntnisreich geschrieben und angereichert mit vielen Details, beherrscht der Bierexperte sein Metier aus dem Effeff.

Wenn Franken früher als Provinz gegolten hat, in Sachen Bier ist die Herzkammer der Braukultur längst als innovatives Zentrum in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Markus Raupach kann dafür selbst als Beispiel gelten. Wir haben mit dem Selfmademan, der Geschichte und Germanistik studiert hat und auch in der Werbebranche tätig gewesen ist, über sein Lieblingsthema gesprochen.

Herr Raupach, Sie sind Biersommelier. Ist das ein Beruf, von dem man leben kann?
Markus Raupach: Mittlerweile ja, aber es hat gedauert. In Deutschland kann eine Handvoll davon leben. Man muss bei der Akademie Doemens in München oder in Kulmbach bei der Genussakademie einen Kurs absolvieren, der zwei Wochen dauert und - nicht ganz billig - 3000 Euro kostet. Danach ist es ein bisschen so wie beim Führerschein: Man beherrscht die Grundkenntnisse, aber kann noch nicht fahren. Als Biersommelier braucht man vor allem viel Erfahrung. Ich verdiene mein Geld vor allem mit meinen Büchern und der Deutschen Bierakademie, die ich 2013 gegründet habe. Da bieten wir Braukurse und Bierseminare ür Otto-Normal-Biertrinker an sowie Ausbildung und Weiterbildung für die Gastronomie und Beratung für Brauereien.

Brauen Sie selber auch?
Nur ein bisschen zu Hause und dann, wenn wir unsere Bierkurse in der Akademie veranstalten.

Haben Sie ein Lieblingsbier?
Ich bin Franke, Bamberger, das heißt: Mir schmeckt dunkles Bier, Rauchbier, Rotbier - malzbetonte Biere sind meine Heimat. Ich mag aber auch ausländische Bierstile, zum Beispiel aus Belgien das Wit-Bier. Es ist vergleichbar mit unserem Weizen, ein Bier mit feinem Aroma, das traditionell mit Orangenschalen und Koriander gebraut wird und sehr gut zu Fisch passt.

Was halten Sie als - sagen wir - Mann des guten Geschmacks von Industrie- und Fernsehbieren?
Wenn es Brauereien wie Krombacher, Warsteiner oder auch Kulmbacher gelingt, den Massengeschmack zu befriedigen und mehrere Millionen Hektoliter zu verkaufen, dann ist es völlig in Ordnung. Die Braumeister machen dort einen ganz tollen Job, denn es ist sehr schwer, ein helles Lagerbier herzustellen, das immer gleich schmeckt. Ich bin der Letzte, der sagt, es wäre ein schlechtes Bier. Aber privat bevorzuge ich nicht den Einheitsgeschmack, sondern eher die hiesige Geschmacksvielfalt.

Craft-Bier ist das andere Extrem. Braucht die Welt solche Getränke mit den intensiven Hopfenaromen und den Geschmacksexplosionen?
Es gibt einen gemeinsamen Biermarkt. Die Fernsehbiere decken das größte Segment ab: 80 bis 90 Prozent. Die traditionellen, spannenden Biere wie Fränkisches, Kölsch und Alt bedienen den Rest. Für die Craft-Biere - meine Definition lautet: aromatisch möglichst weit weg vom Mainstreambier - bleibt ein halbes Prozent Marktanteil. Das wird nicht wesentlich größer werden. Aber es hilft dem rückläufigen Biermarkt insgesamt, weil es neugierig und die Sache interessant macht. Brauen und Bier ist auf einmal wieder sexy. Mit der Freundin hat man früher abends eine Flasche Wein aufgemacht, heute darf es jetzt auch ein Craft-Bier sein - und dazu Pralinen oder Käse. Mit Craft-Bier hat man die Möglichkeit, an neue Leute ranzukommen, vor allem auch Frauen anzusprechen. Craft-Bier hat es geschafft, dem Brauereisterben Einhalt zu gebieten. Wir haben in Deutschland, Bayern und Franken wieder einen Zuwachs an Braustätten. Das ist das große Verdienst des neuen Trends, ohne den immer weniger Bier getrunken würde. Also ein sehr spannendes Thema, aber mit Craft-Bier Geld verdienen kann kaum eine Brauerei.

Herr Raupach, Sie kennen sich auch in Kulmbach sehr gut aus. Was halten Sie von einem Kulmbacher Bierfest, das nicht mehr in der Stadtmitte stattfindet?
Das Brauereigelände an der Lichtenfelser Straße eignet sich hervorragend für Events wie die Motorradsternfahrt. Aber es wäre ein großer Verlust und total schade, wenn das Bierfest dauerhaft am Rand der Stadt bleiben würde. Bei der Bierwoche darf man die Historie des Festes nicht vergessen. Es ist für Kulmbach die fünfte Jahreszeit wie für Bamberg die Sandkerwa. In beiden Fällen gehören das Bier und das Flair der schönen Altstadt zusammen.

Wann kommen Sie nach Kulmbach und stellen Ihr neues Buch vor?
Der genaue Termin steht noch nicht fest, aber es wird um den Tag des Bieres, 23. April, herum sein. Es wird keine trockene Lesung im Brauereimuseum werden, sondern zwischen jedem Kapitel soll es Biere zum Verkosten, dazu Schokolade oder Käse geben. Etwas Interessantes für alle Sinne. Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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Erlangen: Kino-Premiere geplatzt: Manhattan sagt Eröffnung ab
Nachdem ein 16-jähriger Jugendlicher seine Schulden beglichen haben wollte, schlug der andere, ein 17-Jähriger, zunächst mit der Faust und anschließend noch mit einem Billardqueue zu. Der 16-Jährige wurde hierbei nur leicht verletzt.

Gegen 23.30 Uhr passte der Verletzte den 17-Jährigen dann in der Hauptstraße ab. Mehrere Mittäter hielten den 17-Jährigen fest, während andere auf ihn einschlugen und -traten. Der 17-Jährige musste mit Verdacht auf Nasenbeinbruch in die Chirurgie gebracht werden.


Polizeibeamte angegriffen

Als die Polizeibeamten an besagtem Bistro eintrafen und den Sachverhalt aufnahmen, sollten die anwesenden Personen kontrolliert werden. Ein 19-Jähriger verweigerte dabei die Herausgabe seiner Personalien und wollte sich entfernen. Ein Beamter legte seine Hand auf die Schulter des 19-Jährigen und forderte diesen auf, stehen zu bleiben. Der 19-jährige drehte sich um und schlug unvermittelt mit der Hand nach dem Beamten. Der Schlag traf aber nur die Taschenlampe des Beamten.

Der 19-Jährige hatte 1,5 Promille und wird wegen Beleidigung, versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte angezeigt. Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3082005 Nachdem ein 16-jähriger Jugendlicher seine Schulden beglichen haben wollte, schlug der andere, ein 17-Jähriger, zunächst mit der Faust und anschließend noch mit einem Billardqueue zu. Der 16-Jährige wurde hierbei nur leicht verletzt.

Gegen 23.30 Uhr passte der Verletzte den 17-Jährigen dann in der Hauptstraße ab. Mehrere Mittäter hielten den 17-Jährigen fest, während andere auf ihn einschlugen und -traten. Der 17-Jährige musste mit Verdacht auf Nasenbeinbruch in die Chirurgie gebracht werden.


Polizeibeamte angegriffen

Als die Polizeibeamten an besagtem Bistro eintrafen und den Sachverhalt aufnahmen, sollten die anwesenden Personen kontrolliert werden. Ein 19-Jähriger verweigerte dabei die Herausgabe seiner Personalien und wollte sich entfernen. Ein Beamter legte seine Hand auf die Schulter des 19-Jährigen und forderte diesen auf, stehen zu bleiben. Der 19-jährige drehte sich um und schlug unvermittelt mit der Hand nach dem Beamten. Der Schlag traf aber nur die Taschenlampe des Beamten.

Der 19-Jährige hatte 1,5 Promille und wird wegen Beleidigung, versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte angezeigt.]]>
http://www.infranken.de/3082005
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3081899
Wir schauen nach Osten, wie es auch St. Hedwig tun würde: Denn irgendwo dort hinten liegt ihre schlesische Heimat. Der markante Kirchenbau am Galgenberg, 1963 geweiht, ist sehr bewusst nach der schlesischen Heiligen benannt worden: Denn nach dem Zweiten Weltkrieg sind viele Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten - auch aus Böhmen und Mähren - nach Kulmbach gekommen. Für sie hat man eine zweite katholische Kirche in der Markgrafenstadt gebaut.


Thomas Gottschalk: "Meine spirituelle Heimat"

Schlesische Wurzeln - die Eltern kamen aus dem dem Land an der Oder - hat ebenfalls der berühmteste Ministrant Deutschlands, der hier am Galgenberg Messdiener gewesen ist: Thomas Gottschalk, dessen Elternhaus gegenüber der Kirche steht. Er erinnert sich gerne an seine Jugend: "St. Hedwig war die spirituelle Heimat meiner Teenagerzeit. Ich habe viel Zeit in dieser Kirche verbracht."]]>
http://www.infranken.de/3081899
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080501 Nürnberger Nachrichten" (NN). Der Zeitung gegenüber äußerte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, dass in diesem Zeitraum die Zahl des "temporären Unterstützungspersonals" reduziert wurde, welches im Zuge der Flüchtlingskrise zum "Bamf"nach Nürnberg kam: Die Zahl der "temporären" Stellen betrug im Januar noch 2166 - im November: 464.
Das Bundesamt könne nicht allen befristet Beschäftigten ein Dauerverhältnis bieten, da für knapp 3300 Beschäftigte nur circa 2100 Dauerstellen gegenüberstehen, sagte eine Sprecherin des Bamf gegenüber den NN. Der Personalabbau hänge zusätzlich mit den sinkenden Zahlen an Asylbewerbern zusammen.


Werden Bamf-Standorte geschlossen?


Von den Schließmaßnahmen sollen laut Angabe des Bundesamtes der Standort Münster, zwei Standorte in Baden-Württemberg und zwei Standorte in Schleswig-Holstein betroffen sein.
Es gebe "keine wochenlangen" Verhandlungen ließ die Sprecherin verlauten. Das mittelfränkische Bundesamt wollte auf Nachfrage der Zeitung keinen konkreten Verhandlungs-Zeitpunkt beziehungsweise Einzelheiten zu den jeweiligen Standorten bekannt geben.]]>
http://www.infranken.de/3080501
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3081874
"Bier: Geschichte und Genuss" heißt die Neuerscheinung - liest sich flüssig - über ein durstiges Thema, das auch noch sexy ist. Die über 200, reich bebilderten Seiten sind eine leichte Lektüre - nicht nur am Winterabend. Kenntnisreich geschrieben und angereichert mit vielen Details, beherrscht der Bierexperte sein Metier aus dem Effeff.

Wenn Franken früher als Provinz gegolten hat, in Sachen Bier ist die Herzkammer der Braukultur längst als innovatives Zentrum in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Markus Raupach kann dafür selbst als Beispiel gelten. Wir haben mit dem Selfmademan, der Geschichte und Germanistik studiert hat und auch in der Werbebranche tätig gewesen ist, über sein Lieblingsthema gesprochen.

Herr Raupach, Sie sind Biersommelier. Ist das ein Beruf, von dem man leben kann?
Markus Raupach: Mittlerweile ja, aber es hat gedauert. In Deutschland kann eine Handvoll davon leben. Man muss bei der Akademie Doemens in München oder in Kulmbach bei der Genussakademie einen Kurs absolvieren, der zwei Wochen dauert und - nicht ganz billig - 3000 Euro kostet. Danach ist es ein bisschen so wie beim Führerschein: Man beherrscht die Grundkenntnisse, aber kann noch nicht fahren. Als Biersommelier braucht man vor allem viel Erfahrung. Ich verdiene mein Geld vor allem mit meinen Büchern und der Deutschen Bierakademie, die ich 2013 gegründet habe. Da bieten wir Braukurse und Bierseminare ür Otto-Normal-Biertrinker an sowie Ausbildung und Weiterbildung für die Gastronomie und Beratung für Brauereien.

Brauen Sie selber auch?
Nur ein bisschen zu Hause und dann, wenn wir unsere Bierkurse in der Akademie veranstalten.

Haben Sie ein Lieblingsbier?
Ich bin Franke, Bamberger, das heißt: Mir schmeckt dunkles Bier, Rauchbier, Rotbier - malzbetonte Biere sind meine Heimat. Ich mag aber auch ausländische Bierstile, zum Beispiel aus Belgien das Wit-Bier. Es ist vergleichbar mit unserem Weizen, ein Bier mit feinem Aroma, das traditionell mit Orangenschalen und Koriander gebraut wird und sehr gut zu Fisch passt.

Was halten Sie als - sagen wir - Mann des guten Geschmacks von Industrie- und Fernsehbieren?
Wenn es Brauereien wie Krombacher, Warsteiner oder auch Kulmbacher gelingt, den Massengeschmack zu befriedigen und mehrere Millionen Hektoliter zu verkaufen, dann ist es völlig in Ordnung. Die Braumeister machen dort einen ganz tollen Job, denn es ist sehr schwer, ein helles Lagerbier herzustellen, das immer gleich schmeckt. Ich bin der Letzte, der sagt, es wäre ein schlechtes Bier. Aber privat bevorzuge ich nicht den Einheitsgeschmack, sondern eher die hiesige Geschmacksvielfalt.

Craft-Bier ist das andere Extrem. Braucht die Welt solche Getränke mit den intensiven Hopfenaromen und den Geschmacksexplosionen?
Es gibt einen gemeinsamen Biermarkt. Die Fernsehbiere decken das größte Segment ab: 80 bis 90 Prozent. Die traditionellen, spannenden Biere wie Fränkisches, Kölsch und Alt bedienen den Rest. Für die Craft-Biere - meine Definition lautet: aromatisch möglichst weit weg vom Mainstreambier - bleibt ein halbes Prozent Marktanteil. Das wird nicht wesentlich größer werden. Aber es hilft dem rückläufigen Biermarkt insgesamt, weil es neugierig und die Sache interessant macht. Brauen und Bier ist auf einmal wieder sexy. Mit der Freundin hat man früher abends eine Flasche Wein aufgemacht, heute darf es jetzt auch ein Craft-Bier sein - und dazu Pralinen oder Käse. Mit Craft-Bier hat man die Möglichkeit, an neue Leute ranzukommen, vor allem auch Frauen anzusprechen. Craft-Bier hat es geschafft, dem Brauereisterben Einhalt zu gebieten. Wir haben in Deutschland, Bayern und Franken wieder einen Zuwachs an Braustätten. Das ist das große Verdienst des neuen Trends, ohne den immer weniger Bier getrunken würde. Also ein sehr spannendes Thema, aber mit Craft-Bier Geld verdienen kann kaum eine Brauerei.

Herr Raupach, Sie kennen sich auch in Kulmbach sehr gut aus. Was halten Sie von einem Kulmbacher Bierfest, das nicht mehr in der Stadtmitte stattfindet?
Das Brauereigelände an der Lichtenfelser Straße eignet sich hervorragend für Events wie die Motorradsternfahrt. Aber es wäre ein großer Verlust und total schade, wenn das Bierfest dauerhaft am Rand der Stadt bleiben würde. Bei der Bierwoche darf man die Historie des Festes nicht vergessen. Es ist für Kulmbach die fünfte Jahreszeit wie für Bamberg die Sandkerwa. In beiden Fällen gehören das Bier und das Flair der schönen Altstadt zusammen.

Wann kommen Sie nach Kulmbach und stellen Ihr neues Buch vor?
Der genaue Termin steht noch nicht fest, aber es wird um den Tag des Bieres, 23. April, herum sein. Es wird keine trockene Lesung im Brauereimuseum werden, sondern zwischen jedem Kapitel soll es Biere zum Verkosten, dazu Schokolade oder Käse geben. Etwas Interessantes für alle Sinne.]]>
http://www.infranken.de/3081874
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3081809 Zweimal stand der deutsche Meister und Pokalsieger schon in Testspielen auf dem Parkett. Beide Male wurde der Kader von Trinchieri, dem aufgrund der Europameisterschaft die Nationalspieler Maodo Lo, Patrick Heckmann, Lucca Staiger, Daniel Hackett und Ali Nikolic fehlten, mit Spielern der Baunach Young Pikes ergänzt. Insbesondere das australische Talent William McDowell-White und der 23 Jahre alte Combo-Guard Chris Fowler erhielten viel Spielzeit. Bamberg besiegte mit dieser Mischung bisher den ProA-Ligisten Crailsheim Merlins mit 103:83 und zuletzt den letztjährigen Halbfinalisten der ersten österreichischen Liga, Swans Gmunden, mit 82:71. Dieses Wochenende hält für Brose Bamberg jedoch andere Kaliber bereit.
Als Tabellenfünfter der ersten griechischen Liga der Vorsaison startet das griechische Traditionsteam PAOK Thessaloniki in der kommenden Spielzeit erneut in der FIBA-Champions-League. Im vergangenen Jahr schied das Team dort in der Top-16-Runde aus. Mit Vassilis Charalampopoulos, 2016/17 noch bei Panathinaikos Athen unter Vertrag, und Owen Klassen, der in der Spielzeit 2015/16 mit 7,8 Rebounds pro Spiel für Hagen in der Bundesliga beeindruckte, stehen auch zwei den deutschen Fans nicht ganz unbekannte Spieler im Kader von Trainer Elias Papatheodorou.
Nur Insider erinnern sich dagegen noch an das Gastspiel von Kevin Dillard in der Bundesliga. Im August verpflichtet, verließ er die MHP Riesen Ludwigsburg im September 2015, ohne ein Spiel absolviert zu haben. Für PAOK geht er in seine zweite Saison und hinterließ beim jüngsten Sieg seiner Mannschaft über Kolossos Rhodos mit 14 Punkten einen starken Eindruck. Owen James Klassen kam auf 17, US-Guard Lucky Jones auf sieben Punkte. Ganz neu dabei war Flügelspieler Brandon Triche, der zuletzt für Bnei Herzliya in Israel aktiv war und in dieser Saison das US-Quartett der Griechen komplettieren soll.
Die möglichen Bamberger Gegner am Sonntag gaben sich in der Vorbereitung ebenfalls wenig Blößen. Medi besiegte zunächst den BBC Coburg mit 108:73 und - im Anschluss an ein siebentägiges Trainingslager - Ratiopharm Ulm mit 84:83. Gegen die Gießen 46ers setze sich das Team von Trainer Raul Korner mit 96:72 durch. Zuletzt besiegten die oberfränkischen Nachbarn am Mittwoch den FC Bayern München mit 99:82. Die bisher einzige Niederlage setzte es gegen AEK Athen (90:85), für die der nächste Bayreuther Gegner, Minsk, deutlich bezahlen musste. Am Ende stand ein ungefährdetes 80:54 zu Buche.
Die Frankfurt Skyliners schlugen sich mit dem jüngsten Team der Bundesliga ebenfalls achtbar: Hanau (88:70), Limburg United (91:73) und die Telekom Baskets Bonn (74:70) wurden besiegt. Nur den Antwerpen Giants gelang ein knapper 86:85-Erfolg gegen die Mannschaft von Gordon Herbert. red
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http://www.infranken.de/3081809
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3081808 Mit 13 Punkten aus den ersten acht Spielen lagen die Lichtenfelser gut im Rennen um einen gesicherten Mittelfeldplatz. Die letzten drei erfolglosen Punktspiele brachten die Korbstädter aber etwas aus dem Tritt und nur ein Heimdreier manifestiert dabei gegen den derzeit nur um einen Punkt schlechter platzierten Aufsteiger den anvisierten Mittelfeldplatz.
Die Friesener gingen zwar am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den überlegenen Tabellenführer ATSV Erlangen (1:3) leer aus, zeigten sich aber stark verbessert gegenüber der enttäuschenden Vorstellung in Frohnlach.

FC Lichtenfels -
SV Friesen

Der Hauptgrund für die Bringschuld der Lichtenfelser ist die letzte 0:2-Niederlage beim SC Feucht (2.), die zwar gegen einen Aufstiegsmitfavoriten sicherlich keine Schande ist, doch die Konkurrenz punktete zeitgleich munter weiter. Da der FCL nach einer Tätlichkeit des Feuchters Nico Wessner (45.) sogar 45 Minuten in Überzahl spielte, ehe sich die Gastgeber in der Schlussphase sogar noch zwei weitere Rote Karten abholte, war wohl auch zumindest ein Punkt beim Favoriten drin.
"Es war ein ordentliches Spiel von uns und wir waren jederzeit auf Augenhöhe mit Feucht", analysierte FCL-Trainer Christian Goller nach dem Spiel. "Feucht hat aber unsere beiden Fehler eiskalt genutzt und wir sind am starken Feuchter Torwart Andreas Sponsel gescheitert."


Schwierige Spiele

Damit wartet der FC Lichtenfels nunmehr schon seit drei Ligaspielen auf einen Dreier. Da in den verbleibenden sechs Hinrundenpartien mit dem ATSV Erlangen (1.), dem TSV Nürnberg-Buch (3.) und dem TSV Neudrossenfeld (4.) noch harte Brocken warten, dürften die Lichtenfelser gerade den vergebenen Chancen gegen den Vorletzten Baiersdorfer SV (2:2) oder der vermeidbaren Niederlage beim Zwölften SV Mitterteich (1:2) nachtrauern.
"Natürlich hängen uns diese Punktverluste noch nach", gibt auch Christian Goller offen zu, erinnert aber auch an die zurückliegenden und kräftezehrenden Wochen: "Wir hatten bislang durch die Doppelbelastung der Pokalspiele schon stolze fünf englische Wochen. Die steckt man nicht so einfach weg."
Dennoch gibt es nun im Heimspiel gegen den SV Friesen keine Ausreden. Nur ein Heimdreier zählt und genau der soll laut Goller auch folgen: "Die Urlaubszeit, die uns doch arg dezimiert hat, ist nun glücklicherweise beendet und im Derby gegen Friesen wollen wir nun unbedingt wieder drei Punkte einfahren."


Friesen verkaufte sich teuer

Verstärkt wird der Anspruch auf einen Heimsieg, wenn man auf die anhaltende Formkrise des SV Friesen blickt. Aus den letzten sieben Spielen holte der Liganeuling nur magere vier Punkte aus den Partien beim FSV Bayreuth (2:1) und in Selbitz (2:2).
Dafür verkaufte sich Friesen am vergangenen Wochenende beim 1:3 im Heimspiel als krasser Außenseiter gegen den souveränen Tabellenführer ATSV Erlangen sehr teuer und hatte sogar bis in die Schlussphase hinein eine realistische Chance auf einen Punktgewinn.
Daher dürfte auch Christian Goller, der wohl bis zum Jahresende verletzungsbedingt auf Maximilian Pfadenhauer verzichten muss, vor dem letztjährigen Meister der Bezirksliga Oberfranken Ost warnen: "Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, darüber sind wir uns im Klaren."
SV Friesen: Klier/Kirschbauer - Baier, Daumann, Haaf, Rödel, Nützel, Firnschild, Sesselmann, Scholz, M. Lindner, Queck, Zapf, Wiebach, Müller, Gehring, Münch, Civelek. berg/red
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http://www.infranken.de/3081808
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3081807


Defensive Gäste erwartet

Gegen die U23 der Bayreuther heißt es nun nachzulegen, um den Abstand nach oben weiter zu verringern. Die Mannschaft des Trainerduos Vitzthum/Zahner trifft auf eine junge Elf, die als Ziel den Klassenerhalt ausgegeben hat. Somit darf man die "Altstädter Reserve" etwas defensiver erwarten. Trainer Michael Regn wird mit einem Punkt zufrieden sein und seine Mannschaft einstellen.
Kein Geheimnis ist, dass der SV Memmelsdorf mit 20 Treffern einer der offensiv stärksten Mannschaften in der Landesliga Nordost ist. Aber mit 20 Gegentoren ist die Abwehr die Achillesferse im SVM-Team. Knapp zwei Gegentore pro Spiel sind einfach zu viel. Hier werden die Bayreuther mit Sicherheit den Hebel ansetzen. Mit schnellen Vorstößen die Abwehr zu Fehlern zwingen, wird die taktische Ausrichtung der Bayreuther sein. Somit muss die Mannschaft vom SV Memmelsdorf gerade im Mittelfeld auf ein sicheres und Passspiel achten, um nicht in einen Konter zu geraten. Auch die Gäste haben in der Defensive ihre Probleme und kassierten 25 Gegentreffer. Hier werden die Jungs aus der Schmittenau ihren Matchplan ansetzen. hg
SV Memmelsdorf: Dörnbrack, Horcher - Koch, Schwarm, Wernsdorfer, Weber, Siric, Yilmaz, Hörnes, Saal, Nikiforow, Sowinski, Schütz, Seifert, Hummel]]>
http://www.infranken.de/3081807
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3081806 Dass der FWK II zu Hause eine Macht ist, bekamen zuletzt die Spitzenteams aus Ansbach (3:1) und Aschaffenburg (2:0) deutlich zu spüren, und auch die SpVgg Bayern Hof zog mit 2:3 den Kürzeren. Lediglich im Derby gegen den Würzburger FV (1:1) und überraschend auch gegen den FC Sand (0:0) verließen die Unterfranken das heimische Grün nicht als Sieger. Die "jungen Wilden" der Bischofsstädter, die mit einem Durchschnittsalter von nur 19 Jahren den jüngsten Kader der Bayernliga stellen, begeistern mit hohem Einsatz und herausragender fußballerischer Grundausbildung ihren treuen Anhang.
Obwohl insgesamt 19 Abgänge unterschiedlicher Qualität zu beklagen waren und zudem der Trainerwechsel vom erfolgreichen Claudiu Bozesan zum erst 33-jährigen Christian Demirtas bewältigt werden musste, stehen die Kickers prima da. Der neue Coach justiert die Stellschrauben bestens, versprüht Lust auf Fußball und baut darüber hinaus auf die Unbekümmertheit seines Talentschuppens. Der ehemalige Profi und deutsche Juniorennationalspieler ist nicht zuletzt wegen seiner Vita der Star des Teams. Er kickte in allen drei deutschen Profiligen, absolvierte für den FSV Mainz 53 Bundesligaspiele und hatte in der Saison 2005/06 als rechter Verteidiger unter Trainer Jürgen Klopp seinen Stammplatz. Weitere Stationen waren der Karlsruher SC, FC Carl Zeiss Jena und der schwedische Erstligist Syrianska FC.
Als Krönung seiner aktiven Karriere bezeichnet er den Aufstieg 2016 mit den Würzburger Kickers in die 2. Liga. Danach beendete er seine aktive Laufbahn und wechselte ins FWK-Trainerteam. Derzeit ist er in Doppelfunktion tätig und neben seiner Verantwortung für die U23 als Co-Trainer bei den Profis eingebunden. In seiner Elf tummeln sich zahlreiche Toptalente. Herausragend in Zielstrebigkeit und Effektivität präsentierte sich bisher Abwehrspieler Alban Peci (19 Jahre), der mit vier Treffern die interne Torjägerliste anführt und bei allen drei Heimsiegen unter den Torschützen zu finden war. Die Offensivabteilung ist das Aushängeschild dieser äußerst spritzig agierenden Truppe. Egal, ob die Neuen Janis Häuser (20, Viktoria Aschaffenburg), Leonhard Langhans (18, 1.FC Nürnberg) oder Pascal Jeni (19) und Ioannis Kiakos (19, früher Jugend SV Memmelsdorf) von Beginn an ran dürfen, sie erfüllen alle den Auftrag ihres Chefanweisers, der immense Laufleistungen einfordert. Kopf des Teams, Mittelfeldantreiber und verlängerter Arm Demirtas ' ist der 24-jährige "Oldie" Dennis Schmitt. Er fehlte bisher keine einzige Minute auf dem Feld.
DJK-Coach Mario Bail weiß, was auf die "Gelb-Grünen" zukommt: "Wir treffen auf technisch und spielerisch hoch veranlagte Fußballer, die Ambitionen für mehr besitzen." In der vergangenen Spielzeit blieb das Don-Bosco-Team in beiden Vergleichen mit den Kickers ohne Torerfolg (0:0 in Würzburg, 0:1 daheim). Die jüngste 1:3-Niederlage gegen Gebenbach bremste den Aufschwung jäh, doch richtet Bail seinen Blick nach vorn. "Wir sind vier bis fünf Jahre reifer, wollen geschlossen gegen den Ball arbeiten und die Räume eng machen, um die Würzburger in ihrem spielerischen Wirkungskreis zu unterbrechen." Er vertraut bis auf den verletzten Henrik Schwinn dem gleichen Kader.
DJK Don Bosco Bamberg: Glos, Trunk - Esparza, Jessen, Kane, Kettler, Körner, Leicht, Ljevsic, Niersberger, Schäffler, Schmoll, Schwinn, Sengül, Spies, Strobler, Strohmer, Wunder]]>
http://www.infranken.de/3081806
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3081805 Beim Mittelaltermarkt rund um Schloss Burgpreppach wird am ersten Wochenende im Oktober das fünfte. Mittelalterfest gefeiert. Denn dann beherrschen Gaukler, Ritter, Bauern und Mägde, Feuerkünstler und Messerschleifer das Ortsbild. Rund um den Schlossweiher beherrscht ein buntes Lagerleben das Bild und der Gutshof ist mit Markttreiben, Handwerk und Musik angefüllt.
Besuchen kann man das mittelalterliche Markttreiben vom 30. September bis zum 3. Oktober (Infos und Programm unter: www.mittelaltermarkt-burgpreppach.de
Streifzug im Fackelschein: Am darauffolgenden Wochenende, 7.Oktober, geht es ab ab 18 Uhr in der Burgruine Altenstein weiter. Die Veranstaltung "Wenn die Schatten länger werden ..." bildet den Abschluss der Veranstaltungsreihe des Deutschen Burgenwinkels unter dem Titel "Erlebbare Geschichte".
Bei einem, mit Fackelschein erhelltem, Streifzug durch die Ruine, werden Geschichten aus dem "dunklem" Mittelalter erzählt. Ein gemeinsamer Umtrunk im Feuerschein schließt sich an.]]>
http://www.infranken.de/3081805
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3081158
Mehr aus der Region: Sexueller Missbrauch: Diözese Würzburg zeigt Priester an

Einem Passanten war gegen 18.00 Uhr das in der Nähe des Kulturzentrums "Shalom Europa" abgestellte Paket aufgefallen. Der Zeuge informierte sofort die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken, die unverzügliche mehrere Streifen in die Valentin-Becker-Straße schickte.


Polizei sperrt Gebiet ab, Anwohner in Sicherheit gebracht

Die erste optische Überprüfung durch die Beamten führte zu der Einschätzung, dass es sich um einen gefährlichen Gegenstand handeln könnte. Daraufhin sperrte die Polizei den Bereich im Umkreis von 100 Metern ab und forderte rund 20 Anwohner auf ihre Wohnungen zu verlassen. Die bereitgestellten Busse der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH (WVV) wurden jedoch nicht in Anspruch genommen, genauso wie die über Integrierte Leitstelle Würzburg organisierte Betreuungsmöglichkeit. Einige ältere Anwohner kamen kurzfristig in einem Seniorenwohnstift unter und wurden dort betreut. Die im Gefahrenbereich liegende Bundesstraße 19 sowie die Bahnstrecke musste ebenfalls gesperrt werden.


Spezialisten vom LKA können Entwarnung geben

Die unverzüglich verständigten Spezialisten der Technischen Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes trafen gegen 21.30 Uhr am Einsatzort ein und untersuchten das Paket. Bereits diese erste Untersuchung führte zu der Einschätzung, dass es sich wohl um ein leeres Paket handeln dürfte. Endgültige Entwarnung erbrachte die anschließende Öffnung des verdächtigen Gegenstandes.

Gleich im Anschluss konnten sämtliche Verkehrssperren aufgehoben werden und die Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren.


Wer hat das Paket abgestellt? Polizei sucht Zeugen

Noch vor Ort übernahm die Kripo Würzburg die weiteren Ermittlungen. Insbesondere soll jetzt geklärt werden, wer dieses leere Paket dort abgestellt hat. Zeugen, die verdächtige Personen vor dem Shalom Europa gesehen haben, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0931/457-1732 zu melden.]]>
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257,53 Stellen im Stellenplan

Die Zahl der Stellen beziffert Kerstin Heinisch für heuer mit 257,53. Die Zahl der städtischen Mitarbeiter ist allerdings höher. Zum Stichtag 31. Oktober gibt Kerstin Heinisch die Zahl mit 299 an. Das macht unmittelbar deutlich, dass nicht alle Mitarbeiter der Stadt in Vollzeit beschäftigt sind. Insgesamt beträgt der Anteil der Teilzeitbeschäftigten 36 Prozent. 29 Prozent sind Frauen, sieben Prozent Männer.
Bei genauerer Betrachtung sind die Zahlen aus dem Stellenplan aber mit gewisser Vorsicht zu betrachten. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um einen Plan. Und Pläne sind selten ganz verwirklicht. Soll heißen: Besetzt waren in diesem Jahr, als Stichtag gilt der 30. Juni, nur 231,5 Stellen. Das sind 26,38 weniger als im Stellenplan ausgewiesen.
Aus Sicht der städtischen Personalverwaltung ist das Jahr 2017 ein historisches: So viele "Stellenbewegungen", erklärt Heinisch, wie heuer, habe es noch nicht gegeben. 27,96 neu besetzte Stellen stehen hier zu Buche. Rechne man die Einstellungen von Aushilfen und von Auszubildenden hinzu, seien im laufenden Jahr sogar 87 Einstellungen getätigt worden.


Bereitschaft zum Jobwechsel

Auch bei den Kündigungen oder Auflösungen von Verträgen sei mit elf solchen Vorgängen 2017 "der Höchststand der bisherigen Aufzeichnungen erreicht", schreibt Kerstin Heinisch. Die Hauptamtsleiterin führt das unter anderem darauf zurück, dass die freie Wirtschaft "mit ihrer deutlich besseren Bezahlstruktur" vor allem für junge Leute attraktiver sei. Dazu komme die ganz allgemein steigende Bereitschaft zum Jobwechsel. Berufliche Stationen würden nicht "mehr als lebenslange Betätigung gesehen".
Dass es immer schwieriger wird, geeignetes Personal zu finden, merkt die Stadt besonders im Bereich der Schwimmbäder. Es bereite grundsätzlich Probleme, im Bereich Bäderfachangestellte und Rettungsschwimmer Bewerber anzulocken. Besonders schwierig sei das, wenn man die Stellen nur auf die Sommersaison beschränkt.


Suche wird immer schwieriger

Im Zusammenhang mit dem Verkauf der Eissporthalle hat sich das heuer so ergeben. Drei Stellen von Mitarbeitern, die aus diesem Bereich ausschieden, seien nur noch auf die Saison des Terrassenschwimmbads begrenzt nachbesetzt worden. Weitere Mitarbeiter der Eissporthalle seien dort noch mit der Einarbeitung der Käufer oder an anderer Stelle beschäftigt. Betriebsbedingte Kündigungen wegen des Verkaufs der Halle habe man ausgeschlossen.
Bei den Personalkosten wird nach Heinischs Angaben heuer der Haushaltsansatz von 14,4 Millionen Euro eingehalten. Für nächstes Jahr sei eine Steigerung um 308 000 Euro zu erwarten. Ein Großteil dieses Anstiegs ergebe sich aus den zu erwartenden tariflichen Erhöhungen.


Kritik an Anstieg der Kosten

Dazu kommt voraussichtlich das Gehalt eines Wirtschaftsförderers. Michael Wieden, der Wirtschaftsförderer der vergangenen Jahre, arbeitete auf einer Art Honorarbasis. 2017 blieb die Aufgabe zudem unbesetzt.
Der Anstieg der Personalkosten fand übrigens politisch im Stadtrat nicht ungeteilte Zustimmung. Die CSU-Fraktion kritisierte vor allem die Erhöhung im laufenden Jahr.


Personal in Zahlen

Von den 299 bei der Stadt beschäftigen Menschen sind 57 Prozent Männer und 43 Prozent Frauen. Der überwiegende Teil, nämlich 50 Prozent Männer und 14 Prozent Frauen arbeiten in Vollzeit. 29 Prozent Frauen und sieben Prozent Männer arbeiten Teilzeit.
Nur vier Prozent der städtischen Bediensteten sind in befristeten Arbeitsverhältnissen. Der Anteil von Menschen mit Behinderung beträgt acht Prozent. Als Durchschnittsalter aller städtischen Beschäftigten hat die Personalverwaltung 49,57 Jahre errechnet. Die Verwaltung ist mit 48,89 Jahren etwas jünger. Der Servicebetrieb mit einem Durchschnitt von 51,38 Jahren etwas älter.
Siegfried Farkas
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Junges Phänomen

Die vergangenen Jahre haben allerdings gezeigt, dass sich auch das Mittelgebirge mit Frankens höchsten Punkten nicht mehr darauf verlassen kann, dass es im Winter schneit. Der Schnee ist aber für den Wintertourismus von besonderer Bedeutung. Fehlt er, können nur noch Schneekanonen helfen. Wird es noch wärmer, sind selbst diese wirkungslos.
Sprechen Tourismusverantwortliche von Wintersport, so zielen sie in der Regel auf die Skifahrer ab. "Wintertourismus ist ein junges Phänomen. Es gibt ihn erst seit den 1920er/1930er Jahren. Und er ist besetzt mit Abfahrtski", sagt der Bamberger Werner Bätzing. Der 68-Jährige ist Experte in Sachen Alpen und war bis zum Sommer 2014 Professor für Geographie an der Universität Erlangen. Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit war die Entwicklung des ländlichen Raums. Im November 2014 erhielt er die bayerische Umweltmedaille und sitzt heute noch im Naturschutzbeirat des bayerischen Umweltministeriums.


"Fixierung auf Alpinski lösen"

Skifahren sei um 1965 herum zu einer Massenbewegung geworden, weil es damals vergleichsweise schneereiche Winter gegeben habe, sagt Bätzing.
Heute sind die Winter milder. Viele Skigebiete helfen mit Schneekanonen nach. "Die Anschaffungskosten sind hoch, und so kommt man nicht mehr raus aus dieser Schiene Alpinski", sagt Bätzing. Es sei vor allem in Franken dringend geboten, Alternativen zu finden.
Der Beginn des Wintersports lag laut Bätzing 1880 in der Schweiz. Die Engländer kamen von ihrer regnerischen Insel nach St. Moritz, um den Sonnenschein zu genießen. "Erste Winteraktivitäten waren damals Schlittenfahren, Bobfahren und Eislaufen", sagt Bätzing. "Erst als 1935 die ersten Skilifte erfunden wurden, kam das Abfahrtskifahren."


Wellness, Kultur, Kulinarik

Bätzing fordert, die Fixierung auf diese Kategorie zu lösen. Die deutschen Mittelgebirge seien zu wenig schneesicher. Nötig sei eine vollkommen andere Vorstellung von Wintertourismus. Das gelte im Übrigen auch für die Alpenregion. "Da herrscht Konkurrenz", berichtet Bätzing. Seit den 1990er Jahren habe man dort keine neuen Skigebiete mehr erschlossen. Viele seien dagegen klammheimlich verschwunden. Der Forscher schätzt, dass 60 bis 80 weggefallen sind.
Wichtig ist laut Bätzing weiterhin, dass die Leute auch im Winter "rauskommen". "Man erlebt die Natur im Winter ganz anders, weil sie da still ist", sagt der Alpenexperte. Sich in der Kälte zu bewegen, sei ein ganz besonderes Erlebnis. Nötig sei nur die entsprechende Bekleidung. Benötigt werde ein Gesamtkonzept für die kurzen Tage: Naturerlebnis gepaart mit Wellness, Kultur in jeder Form und Kulinarik in Form von Regionalangeboten. Franken sei da sehr gut aufgestellt. Gefragt sind laut Bätzing keine "Großevents". Es gehe vielmehr um Entschleunigung, es gehe darum, die Natur und die Region im Winter neu zu erleben. "Die Mittelgebirge haben den Vorteil, dass sie nah und in ein, zwei Stunden zu erreichen sind." Das sei ein ganz großes Potenzial für dezentralen Tourismus, der die Stille sucht - vor allem am Wochenende. "Ich habe das Gefühl, da liegt bei uns noch etwas brach", sagt der Alpenforscher. Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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Junges Phänomen

Die vergangenen Jahre haben allerdings gezeigt, dass sich auch das Mittelgebirge mit Frankens höchsten Punkten nicht mehr darauf verlassen kann, dass es im Winter schneit. Der Schnee ist aber für den Wintertourismus von besonderer Bedeutung. Fehlt er, können nur noch Schneekanonen helfen. Wird es noch wärmer, sind selbst diese wirkungslos.
Sprechen Tourismusverantwortliche von Wintersport, so zielen sie in der Regel auf die Skifahrer ab. "Wintertourismus ist ein junges Phänomen. Es gibt ihn erst seit den 1920er/1930er Jahren. Und er ist besetzt mit Abfahrtski", sagt der Bamberger Werner Bätzing. Der 68-Jährige ist Experte in Sachen Alpen und war bis zum Sommer 2014 Professor für Geographie an der Universität Erlangen. Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit war die Entwicklung des ländlichen Raums. Im November 2014 erhielt er die bayerische Umweltmedaille und sitzt heute noch im Naturschutzbeirat des bayerischen Umweltministeriums.


"Fixierung auf Alpinski lösen"

Skifahren sei um 1965 herum zu einer Massenbewegung geworden, weil es damals vergleichsweise schneereiche Winter gegeben habe, sagt Bätzing.
Heute sind die Winter milder. Viele Skigebiete helfen mit Schneekanonen nach. "Die Anschaffungskosten sind hoch, und so kommt man nicht mehr raus aus dieser Schiene Alpinski", sagt Bätzing. Es sei vor allem in Franken dringend geboten, Alternativen zu finden.
Der Beginn des Wintersports lag laut Bätzing 1880 in der Schweiz. Die Engländer kamen von ihrer regnerischen Insel nach St. Moritz, um den Sonnenschein zu genießen. "Erste Winteraktivitäten waren damals Schlittenfahren, Bobfahren und Eislaufen", sagt Bätzing. "Erst als 1935 die ersten Skilifte erfunden wurden, kam das Abfahrtskifahren."


Wellness, Kultur, Kulinarik

Bätzing fordert, die Fixierung auf diese Kategorie zu lösen. Die deutschen Mittelgebirge seien zu wenig schneesicher. Nötig sei eine vollkommen andere Vorstellung von Wintertourismus. Das gelte im Übrigen auch für die Alpenregion. "Da herrscht Konkurrenz", berichtet Bätzing. Seit den 1990er Jahren habe man dort keine neuen Skigebiete mehr erschlossen. Viele seien dagegen klammheimlich verschwunden. Der Forscher schätzt, dass 60 bis 80 weggefallen sind.
Wichtig ist laut Bätzing weiterhin, dass die Leute auch im Winter "rauskommen". "Man erlebt die Natur im Winter ganz anders, weil sie da still ist", sagt der Alpenexperte. Sich in der Kälte zu bewegen, sei ein ganz besonderes Erlebnis. Nötig sei nur die entsprechende Bekleidung. Benötigt werde ein Gesamtkonzept für die kurzen Tage: Naturerlebnis gepaart mit Wellness, Kultur in jeder Form und Kulinarik in Form von Regionalangeboten. Franken sei da sehr gut aufgestellt. Gefragt sind laut Bätzing keine "Großevents". Es gehe vielmehr um Entschleunigung, es gehe darum, die Natur und die Region im Winter neu zu erleben. "Die Mittelgebirge haben den Vorteil, dass sie nah und in ein, zwei Stunden zu erreichen sind." Das sei ein ganz großes Potenzial für dezentralen Tourismus, der die Stille sucht - vor allem am Wochenende. "Ich habe das Gefühl, da liegt bei uns noch etwas brach", sagt der Alpenforscher.]]>
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Herr Krumpholz, wie haben Sie von der Auszeichnung erfahren?
Wir haben die Urkunde tatsächlich per Post bekommen und waren wirklich überrascht, dass wir dabei sind - noch dazu als Sieger beim "German Brand Award" in der Kategorie "Gardening". Ich weiß nicht, wie wir in den Genuss gekommen sind. Bewerben kann man sich dafür nicht.

In dieser Design-Liste sind große Namen vertreten wie Porsche und Miele. Muss sich gut anfühlen, neben solchen Branchenprimi aufzutauchen, oder?
Das macht mich schon stolz, denn damit gehören wir zum "Council for Design". Wir kommen so in den Genuss, uns mit anderen Hochkarätern regelmäßig und auf einem sehr hohen Niveau auszutauschen.

2015 wurden Sie in die Kategorie "Marken des Jahrhunderts" aufgenommen - auch das war schon ein Ritterschlag und zugleich Bestätigung für Ihre unternehmerische Maßgabe, die da lautet: Marken machen die Märkte.
An dieser Philosophie hat sich nichts geändert. Qualität wird über den - billigen - Preis siegen, davon bin ich überzeugt. Am Ende wird das hochwertigere Produkt jeden Krieg gewinnen.
Sie distanzieren sich seit jeher stark von den Billiganbietern aus Osteuropa und Asien. Wie schwierig ist es denn, bei den Kunden mit hochwertigen, aber eben auch teureren Produkten zu punkten?
Das Umdenken hat bereits eingesetzt. Ich gebe aber zu, es gibt noch Regionen, in denen es schwierig ist, die Menschen zu überzeugen. Aber: Die Leute werden langsam schlauer.

Das heißt, Sie sehen Ihre Produkte gut gerüstet auch auf weiter expandieren Märkten mit zusätzlicher Konkurrenz?
Ja, absolut. Wir investieren 2018 viel Geld in unseren Standort. Genau genommen werden wir unsere Produktion nahezu verdoppeln. Wir suchen deshalb auch zusätzliche Mitarbeiter ab dem kommenden Jahr. Derzeit haben wir, je nach Saisonlage, zwischen 10 und 15 Beschäftigte. Wobei wir bestrebt sind, künftig nur noch mit Festangestellten zu arbeiten.

Wie einfach oder schwierig ist es, an einem etwas abgelegener Standort zu produzieren und die Waren zu vertreiben?
Wir sind seit 1799 am Guttenberger Hammer, wir machen uns da keine großen Gedanken mehr drum. Unsere Familie war schon dort, da hat die Region offiziell noch nicht einmal zu Bayern gehört. Die Unterstützung der Kommune und des Landkreises ist gut, wir sind mit unserem Firmensitz zufrieden. Qualität hat ohnehin nichts mit dem Standort zu tun. Es ist die Philosophie und es sind die Mitarbeiter, die entscheidend für den Erfolg sind.

Apropos Mitarbeiter: Welche Qualifikationen müssten die den mitbringen? Ist es komplizierte geworden, geeignete Leute zu finden?
Wir suchen Lagerarbeiter, die müssen eigentlich keine Qualifikation haben, die bilden wir selber entsprechend weiter. In der Schmiede suchen wir Lehrlinge als Metallbauer, aber gerne auch fertige Fachkräfte. Wir suchen Leute, die Freude an der Verformung von Metall haben und Teil eines großen Ganzen sein wollen. Man muss aber zugeben: Solche Kräfte sind momentan extremst schwer zu finden. In einem kleinen Unternehmen wie dem unseren kann sich keiner verstecken, da weiß der Chef abends, was jeder tagsüber geleistet hat oder eben nicht.

Sie bedienen mit ihren Waren ausschließlich den Fachhandel. Sind Ihre Werkzeuge online erhältlich?
Ja, aber auch nur bei ausgewählten Onlinehändlern. Ausweiten wollen wir das nicht. Wir haben nicht vor, Riesen wie Amazon direkt zu beliefern. Wir widersetzen uns dem Trend, dass alles zu jeder Zeit verfügbar sein muss. Wir versuchen bestmöglich, unsere Lagerkapazitäten so zu gestalten, dass möglichst alles vorrätig ist. Das ist aber nicht immer möglich.
Noch ein Wort zum Online-Handel: Wir Deutschen versuchen, das sauberste Land der Welt zu sein - ob mit dem Verbot des Verbrennungsmotors oder durch den Kampf gegen Luftverschmutzung. Das ist ein hehres Ziel, keine Frage. Aber wir beziehen gleichzeitig einen Großteil unserer Konsumgüter aus dem asiatischen Raum, wo gerade im Metallbereich Umweltschutzstandards mit Füßen getreten werden. Ich war kürzlich in China und habe mir eine Fabrik angesehen, in der Menschen Werkzeuge herstellen, die später bei unseren Discountern verkauft werden. In diesen Hallen wird kein Mitarbeiter älter als 30 aufgrund der mangelhaften Luftqualität in der Fertigung. Die Leute atmen auf gut Deutsch den puren Dreck ein - und das bis zu 15 Stunden am Tag.
Ihre Werkzeugpalette enthält so ungewöhnliche Produkte wie den Spork, eine Mischung aus Spaten und Gabel. Sind ähnliche Neuerungen zu erwarten?
Ja. Im nächsten Jahr bringen wir einen Girsch-Jäter auf den Markt, den wir zusammen mit einer Gärtnermeisterin entwickelt haben. Für kleinere Beete und Biogärtner bieten wir einen Bio-Sauzahn an. Der Sauzahn ist das älteste Gartenwerkzeug, das die menschliche Geschichte kennt: Er ist schon um das Jahr 1000 vor Christus belegt.]]>
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3081102
Ob als Deutsch-Türke, der plötzlich für den IS in Syrien kämpfen will, als junges Mädchen aus einer wohlhabenden Familie, die über Hooligans in die rechtsextreme Szene rutscht und schließlich einen Flüchtling tötet - alles reale Fälle, die insgesamt 1300 Schüler aus dem Landkreis auf der Bühne erleben konnten. Nun haben Schüler und die Verantwortlichen eine erste Bilanz gezogen.

"Es war sehr spannend und mit einfachsten Mitteln aufgeführt", sagt Matteo Dohnalek aus der 8a über das Stück. Beeindruckt waren die Lehrer und andere geladene Gäste über die Reaktion der Schüler. "Nach zehn Minuten war es mucksmäuschenstill", erinnert sich Michael Bergner von der Kripo Coburg. Ein eher ungewöhnliches Verhalten für so junge Zuschauer. "Ich fand es gut umgesetzt. Wir haben danach noch wochenlang über das Stück gesprochen", sagt die Zehntklässlerin Özge Bikmaz.


Frühzeitig handeln

Gesprochen wurde auch in Workshops vor und nach der Aufführung. Für Bergner sind solche präventiven Projekte wichtig, wenn es um das Verhindern einer radikalen Laufbahn geht. "Wenn jemand schon am Abdriften ist, wird es schwieriger", sagt er.

Doch wie erkennt man dieses "Abdriften"? Es kann mit verändertem Verhalten beginnen, einer neuen Frisur oder anderen Klamotten, erklärt er weiter. "Natürlich gibt es noch einige, die mit Bomberjacke oder Irokesen-Schnitt herumlaufen. Bei den meisten ist das aber nicht mehr so offensichtlich." Deshalb verlegt sich der Fokus der Kriminalbeamten immer mehr auf das Internet. Einschlägige Bilder oder Videos werden geteilt, ohne sich groß Gedanken darüber zu machen "Über die sozialen Netzwerke erreicht man so viele", sagt Bergner.

Der Wandel vom normalen Jugendlichen hin zum Islamisten, Rechts- oder Linksextremen ist schleichend. Viele seien zunächst orientierungslos, suchten nach Halt in einer neuen Gruppe, "der Einstieg verläuft in relativ kleinen Schritten", erklärt der Kripo-Beamte. Er empfiehlt in solchen Fällen, die Augen offen zu halten und auf Auffälligkeiten hinzuweisen. "Das hat nichts mit Denunziantentum zu tun. Man hat halt Bauchschmerzen", beruhigt er.


Wann wird's brenzlig?

Veränderungen ihrer Schüler sind auch für Lehrer oft eine Gratwanderung. Ist ein Mädchen, das plötzlich ihre Religiosität entdeckt und Kopftuch trägt, schon gefährdet, musste sich etwa schon Dorit Findeisen fragen. Die Lehrer nahmen schon bevor das Theaterstück aufgeführt wurde an speziellen Workshops teil und besprachen das Thema später im Unterricht. "Wir haben vor allem über Grundbegriffe gesprochen. Dafür war eine Stunde etwas knapp. Man stößt da organisatorisch an seine Grenzen, aber wir dürfen da nicht aufhören", sagt sie. Ein wenig Sorgen machten sich die Lehrer am Arnold-Gymnasium im Vorfeld um die Flüchtlingskinder an ihrer Schule. Schließlich hatten sie einen Teil der gezeigten Geschichten selbst miterlebt. "Für manche war das auch ein Türöffner. Teilweise haben die dann etwas ausführlicher von ihren Erlebnissen erzählt", sagt Schulleiterin Ursula Kick-Bernklau.]]>
http://www.infranken.de/3081102
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3081101
Bürgermeister Klaus Homann (CSU) freut sich mächtig, eine auch noch einträgliche Verwendung für das seit etwa drei Jahren leerstehende Schulhaus gefunden zu haben. "Wir kriegen eine ganz schöne Miete", sagte Homann.

Er habe die alte Grundschule auf regionaler Ebene für diverse Nutzungen angeboten, seitdem das knappe Dutzend Röbersdorfer Grundschüler der Julius-von-Soden-Schule Sassanfahrt zugeschlagen worden war. Vorher musste man gut 60 Kinder nach Röbersdorf "karren", um den Schulbetrieb in vier Klassen aufrecht zu erhalten: eine kostspielige Schulorganisation, die auf Dauer nicht zu rechtfertigen war und der Schulleitung in Vertretungsfällen Probleme bereitete.

Gut für die Marktgemeinde Hirschaid, dass sich neuerdings der "Operative Ergänzungs-Dienst" (OED) des Polizeipräsidiums Oberfranken entschieden hat, die Schule auf die Dauer von fünf Jahren für Übungszwecke anzumieten. Homann hofft, dass die häufige Präsenz der Polizeikräfte dazu beitragen möge, den gelegentlich am Gebäude auftretenden Vandalismus einzudämmen. Weiterhin dürften drei Ortsvereine einen Teil des Schulkomplexes nutzen. Die bisher in einem der ehemaligen Schulräume untergebrachte Kleiderkammer für Asylbewerber will der Bürgermeister in einen Container verlegen, der beim Feuerwehrgerätehaus abgestellt werden soll.

Das polizeiliche Training wird sich hauptsächlich zwischen 8 und 15 Uhr erstrecken, war vom stellvertretenden Leiter des OED Bamberg, Polizeihauptkommissar Roland Grasser, zu erfahren.
Die Röbersdorfer hätten nicht zu befürchten, dass die Polizei jeweils mit Blaulicht und Martinshorn zum Ort des Geschehens braust. Und es sei auch nicht beabsichtigt, außerhalb des Gebäudes den Einsatz zu proben: Man will potenziellen Gesetzesbrechern keinen Anschauungsunterricht für polizeiliches Vorgehen erteilen.

Zuletzt nutzte der OED Bamberg die ehemalige Brauerei Maisel an der Moosstraße für diese Einsatzübungen. Aber dort kennen inzwischen alle Polizeibeamten aus der Region jeden Winkel, so dass die Verantwortlichen gern die Gelegenheit nutzten, über einen längeren Zeitraum hinweg eine ehemalige Schule als Übungsraum anzumieten.

PHK Grasser erklärt, dass jede Polizeibeamtin und jeder Polizeibeamte jährlich an vier solchen Übungsmodulen teilnehmen müsse. Zur Unterrichtung stünden sechs polizeiliche Einsatztrainer zur Verfügung, die dann auch in die Rolle von "Störern" schlüpfen. Die Trainingsszenarien würden vom Polizeipräsidium vorgegeben; sie nähmen Bezug auf die jeweilige Gefahrenlage. Da gehe es zum Beispiel um das Eindringen in Wohnungen und die Festnahme von Tatverdächtigen, darunter auch Terroristen.

In unguter Erinnerung an Straftaten in Schulen sei der OED Bamberg "richtig froh", so Grasser, nun in einem wirklichen Schulhaus trainieren zu können.

Die Trainingsmodule schließen theoretische Unterweisung und Erste Hilfe ein, die Polizeibeamte nach einem Einsatz durchaus auch leisten müssen. Die polizeiliche Selbstverteidigung wird jedoch nicht in Röbersdorf trainiert, sondern weiterhin im Polizeikomplex an der Schildstraße in Bamberg. Nicht geplant ist, dass die Polizei mit ihren Sondereinsatzkommandos zur Röbersdorfer Schule anrückt. Allerdings werden die Polizeikräfte beim Training in dem Gebäude ihre neue "ballistische Schutzausstattung" tragen, die Bayerns Innenminister Herrmann den "normalen" Polizeibeamten zugestanden hat.]]>
http://www.infranken.de/3081101
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3081042 Sicher werden sich einige Kicker in den Vordergrund tricksen wollen und zeigen, was sie mit der Futsal-Kugel so alles auf engstem Raum anstellen können.

Die türkischen Spieler werden dabei eine besondere Rolle einnehmen, denn naturgemäß können sie besonders gut auf dem Parkett kicken. Da wäre zum Beispiel Aykut Civelek - der überragende Spieler der Vorrunde letzte Woche in Burgkunstadt. In Diensten der Sonnefelder sorgte er für die besonderen Momente. Hinzu kommt, dass Civelek erstmals seit seiner Fußball-Reise (u.a. A-Junioren Bundesliga; 2. türkische Liga; Regionalliga Greuther Fürth) heimkommt, und da auf Torejagd geht, wo er einst angefangen hat.


Als "Dreikäsehoch" in der Halle

Heim in die Bayerische Puppenstadt - also dorthin, wo er unter den Fittichen seines Vaters Ali Civelek (früher u. a. in der Landesliga für den FC Bad Rodach am Ball) das ABC gelernt hat. Als "Dreikäsehoch" kickte er mit seinem älteren Bruder Ali und seinem jüngeren Cankut (jetzt SV Friesen) auf dem grünen Parkett in der Frankenhalle.

Und schon damals war dem aufmerksamen Beobachter klar, dass aus dem "Zauberer" Civelek mal ein ganz Großer werden kann. Dafür hat es bisher zwar nicht gereicht, doch die Entwicklung des Edeltechnikers muss - zumindest wenn es nach den Vorstellungen seines ehrgeizigen Vaters geht - in Sonnefeld ja noch lange nicht zu Ende sein.


Prestigeduell Nummer 1

Apropos älterer Bruder: Der kickt inzwischen für den aufstrebenden SV Türkgücü Neustadt. Nach seiner vielversprechenden Landesliga-Zeit beim TSV Mönchröden - als er mit 17 Jahren den ehemaligen Zweitliga-Torwart Ralf Scherbaum (FC Kickers Würzburg) bei einem Elfmeter mit einem frechen Chipball in die Mitte ins Leere springe ließ, und anschließend ein Angebot zum Probetraining dankend ablehnte - wurde es ruhig um Ali Civelek (Foto oben). Unter seinem neuen Spielertrainer Sinan Bulat will er am Sonntag aber sicher seinem "Kleinen" zeigen, dass er noch lange nichts verlernt hat. Das direkte Aufeinandertreffen zwischen "Geheimfavorit" SV Türkgücü Neustadt, dessen Spieler die Frankenhalle nach regelmäßigen Trainingseinheiten natürlich aus dem Effeff kennen, und dem Turnierfavorit TSV Sonnefeld steigt kurz vor 17 Uhr. Dann könnte es im vorletzten Gruppenspiel bereits um die Tickets nach Kronach gehen.

Die besten fünf Mannschaften qualifizieren sich nämlich für die gemeinsame Endrunde am 7. Januar in Kronach. Dort könnten die Civeleks dann übrigens auf ihren Jüngsten, den Dritten im Bunde, treffen. Cankut muss mit dem SV Friesen im Teilkreis Kronach die Vor- und Zwischenrunden-Hürden nehmen.


Prestigeduell Nummer 2

Um 15.49 Uhr sieht der Turnierplan ein weiteres Spiel mit reichlich Emotionspotenzial vor. Dann nämlich treffen die Kicker der "Mönche" auf die Vestekicker. Mönchröden gegen Coburg also. Die "FCC-Filiale" gegen das Original. Oder: Knoch, Stammberger, Köhn, Ehrlich, Puff & Co. contra Guhling, Schiebel, Sener und Schmidt. Natürlich werden sich diese technisch versierten Burschen ein Duell auf Augenhöhe liefern, in dem die Zuschauer Futsal vom Feinsten sehen sollten. Und alles andere als die Doppel-Quali der beiden Bezirksligisten wäre überraschend.


Wen schickt Kurth ins Rennen?

Das "Starensemble" vom SC Sylvia Ebersdorf sollte allerdings in dieser Gruppe nicht unterschätzt werden. Die Frage wird sein, wen kann Ex-Regionalliga-Coach Dieter Kurth auf die Platte schicken? Geben sich die Schellers, Dalkes und Engelmanns (früher u. a. mit Holger Badstuber bei den Junioren des FC Bayern München in einem Team) überhaupt die Ehre?

Doch ganz egal mit welchem Personal die zehn Teams am Sonntag in Neustadt auftreten, die Zuschauer können sich auf ein gutes Niveau freuen, denn außer den starken Futsal-Kickern des VfL Frohnlach sind fast alle Guten aus der Region am Start. Das gab es in Neustadt schon lange nicht mehr. Bleibt also die Hoffnung, dass es möglichst häufig in den (zu) kleinen Futsal-Toren kracht.

KREISMEISTERSCHAFT
ENDRUNDE AM SONNTAG

GRUPPE 1
13 Uhr: Mönchröden - Burgkunstadt 13.13: TSV Heldritt - FC Coburg
13.52: SC Ebersdorf - Mönchröden
14.05: Burgkunstadt - TSV Heldritt
14.44: FC Coburg - SC Ebersdorf
14.57: TSV Mönchröden - SV Heldritt 15.36: SC Ebersdorf - Burgkunstadt
15.49: FC Coburg - Mönchröden
16.28: TSV Heldritt - SC Ebersdorf
16.41: FC Burgkunstadt - FC Coburg

GRUPPE 2
13.26: Anadol. Coburg - Marktzeuln

13.39: Türkgücü Neustadt - Locals
14.18: TSV Sonnefeld - FC Anadol.
14.31: TSV Marktzeuln - Türkgücü
15.10: Coburg Locals - Sonnefeld
15.23: Anadoluspor - SV Türkgücü
16.02: TSV Sonnefeld - Marktzeuln
16.15: Coburg Locals - Anadoluspor
16.54: SV Türkgücü - TSV Sonnefeld

17.07: Marktzeuln - Coburg Locals

HALBFINALE
17.15: Sieger Gr. A - Zweiter Gr. B
17.40: Sieger Gr. B - Zweiter Gr. A

SPIEL UM PLATZ 5
18 Uhr: Dritter Gr. 1 - Dritter Gr. 2

SPIEL UM PLATZ 3
18.20: Verlierer HF 1 - Verlierer HF 2

ENDSPIEL
ca. 18.40: Sieger HF 1 - Sieger HF 2 Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3081038
Mösel trainiert den "kleinen" BSV in seiner dritten Saison, in den beiden Spielzeiten zuvor allerdings in der Kreisklasse 1. "Die Liga ist nicht schlechter als die KK1. Richtung Erlangen lösen die Mannschaften alles etwas spielerischer, in der KK2 geht es ein bisschen rustikaler zu", sagt der Trainer. Dass sein Team aus den ersten 16 Partien ungeschlagen hervorging, macht Mösel nicht am Ligawechsel, sondern an der personellen Entwicklung bei den Krenkickern fest.

"In meinem ersten Jahr mussten wir ein Spiel absagen, weil wir zu wenig Leute waren, im zweiten Jahr haben wir alle Partien ausgetragen und jetzt sind wir bis zur Winterpause ungeschlagen. Wir haben einen breiteren und besseren Kader, nicht zuletzt, weil ein guter Schlag aus der Jugend gekommen ist", bilanziert der 39-Jährige, der mit seinen 18 Jungs unabhängig von der Ersten trainieren und auf ein eingespieltes Team bauen kann.

Trotz aller Überlegenheit und spielerischer Klasse ist es aber ungewöhnlich, eine derartige Serie hinzulegen. Mösel hat folgende Erklärung: "Wir sind gut reingekommen. In Kleinsendelbach haben wir knapp mit 2:1 gewonnen und danach den ASV Höchstadt mit 1:0 besiegt, der mit einem 6:0-Sieg im Rücken zu uns kam." Mit aufgetanktem Selbstvertrauen habe sich der BSV II in einen Lauf gespielt, so dass der Übungsleiter sogar teilweise auf die Euphoriebremse treten musste. Nicht nur mit Blick auf zwölf Siege in Folge macht Mösel seinen Schützlingen ein Kompliment: Das haben sie solide, sauber und seriös runtergespielt."

Die einzigen Punktverluste gab es innerhalb von sechs Tagen bei Absteiger Eggolsheim und gegen den Spitzenreiter. "Eggolsheim ist eine gute Mannschaft und im Spitzenspiel kann man unentschieden spielen", sagt Mösel. Danach fuhr der Tabellenzweite zwar wieder zwei Dreier ein, dennoch habe Mösel einen kleinen Bruch gespürt. "Dass es hinten raus schwierig wird, war mir klar. Einige Jungs, die es bei der Ersten versuchen wollten, haben schon Mitte Juni bei deren Vorbereitung mitgemacht." Zusammen mit dem Auftakt der Zweiten summierte sich das sommerliche Schwitzen auf acht Wochen.

Dass seine Mannschaft trotz der außerordentlich guten Ausbeute nicht konkurrenzlos an der Tabellenspitze steht, ärgere Mösel nicht: "Das gehört dazu. Ich glaube sogar, dass Ebermannstadt und Langensendelbach besser sind als wir. Unser erfahrenster Mann ist Michael Messingschlager mit 24 Jahren. Die Konkurrenten haben ganz andere Spieler drin oder zaubern vielleicht in der Winterpause Neuzugänge her." Der 39-Jährige weist daraufhin, dass Ebs gegen "L.A." und Baiersdorf zu Hause antreten darf und sagt: "Die Saison ist noch lang. Eine Meisterschaft wurde noch nie vor der Winterpause entschieden.

Ohnehin sei Mösel in Baiersdorf bereits mit den kleinen Dingen zufrieden. Ihn freue die Entwicklung seiner Schützlinge - auch charakterlich: "Auf den Dörfern ist es ja - wenn auch nicht mehr so wie früher - üblich, nach Auswärtsspielen im Sportheim des Gastgebers einzukehren. Für eine Stadtmannschaft und Reserve wie uns nicht. Daher bin ich froh, dass wir das hinbekommen haben."
Um im Frühjahr an die bisherige Leistung anzuknüpfen, dürfe seinen Jungs die gute Hinrunde nicht zu Kopf steigen, das Verletzungspech - auch bei der Ersten - müsse sich in Grenzen halten.

Änderungen im Kader gebe es bislang nicht. "Marc Weiler ist ja schon unter der Saison dazugestoßen", erinnert Mösel. Lukas Isbert werde nach seinem Kreuzbandriss wohl zunächst in der Reserve auflaufen und Jonas Pittel sei nach langer Verletzung eine Art Neuzugang. "Wenn es am Ende zwei Mannschaften gibt, die besser sind als wir, dann ist es halt so", sagt Mösel gelassen.]]>
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3081036
Die Störungsnummer der Stadtwerke Forchheim hatte die Forchheimer Bürger drauf hingewiesen, dass das Problem bekannt sei. Die Störung der Wasserversorgung betraf das ganze Stadtgebiet.

Die Stadtwerke betonten, dass Sie daran arbeiten, das Problem zu beheben.

Gegen 19 Uhr war der Vorfall dann auch unter Kontrolle und das Wasser lief wieder. Grund für die Störung der Wasserversorgung war ein Leck an einer Hauptleitung in der Steinbühlstraße.]]>
http://www.infranken.de/3081036
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3081034
"Ich habe Sport und Studium bislang gut unter einen Hut bekommen. Im Januar mache ich meinen Bachelor, hänge anschließend den Master dran. Damit bin ich bis Winter 2020 beschäftigt. Was danach kommt, ist nicht absehbar", sagt der Athlet des RMSV Concordia Kirchehrenbach: "Ich richte den Blick daher gar nicht so weit in die Zukunft. Für mich zählt das kommende Jahr."


Neu: Weltcup-Serie und EM

2018 ist der Terminkalender sehr eng getaktet. Mit der vierteiligen Weltcup-Serie, unter anderem in Hongkong, Tschechien und den Niederlanden, sowie der erstmals stattfindenden Europameisterschaft, sind neue Veranstaltungen hinzugekommen. "Ich stehe diesen Neuerungen grundsätzlich positiv gegenüber und freue mich darauf, besonders auf Hongkong. In Asien zu starten, ist außergewöhnlich. Dadurch ist der Kalender aber noch voller geworden, dazu kommen viel höhere Ausgaben. Ich muss schauen, wie ich das irgendwie bewerkstelligen kann."

Reich wird man mit dem Kunstradsport nicht, Siegprämien sind nicht vorgesehen, das gilt auch für einen Weltmeister. Und weil er in der Weltcup-Serie für seinen Verein startet und nicht für die Nationalmannschaft, muss er hier die Ausgaben selbst finanzieren. "Flug-, Fahrt- und Übernachtungskosten steigen deutlich, leider ist es weiter schwer, Sponsoren zu finden", sagt Kohl. Daran haben auch die zwei WM-Titel wenig geändert. Geldgeber würden sich eher auf Mannschaftssportarten konzentrieren, da tragen gleich mehrere Akteure den Sponsor auf der Brust. Einzelsportler hätten es immer schwer, in einer medial wenig beachteten Sportart ohne nennenswerte TV-Präsenz erst recht. Finanzielle Unterstützung komme aus der unmittelbaren Umgebung. Von Menschen, die ihn fördern möchten, der werbliche Effekt ist da nebensächlich. "Dafür bin ich ausgesprochen dankbar", sagt Kohl: "Dennoch bin ich weiterhin auf der Suche, um meinen Sport irgendwie finanzieren zu können. Unter dem Strich bleibt ein Minus."

Für den WM-Triumph im österreichischen Dornbirn bekam er einen Laib Käse geschenkt, der 6,5-Kilo-Brocken machte sich gut neben den 100 Weinflaschen, die er zuvor für seinen Sieg beim Großen Weinpreis in Mainz erhalten hatte. "Das war eine nette Geste, ich habe mich darüber gefreut", sagt der Student: "Nur finanzieren kann ich damit nichts." Gefreut haben sich über Käse und Wein auch seine Vereinskollegen, mit denen er den Titel gefeiert hat. Der Käse ist verputzt, vom Wein sind noch ein paar Flaschen übrig.


Verschiebung im Kalender

Die Saison im Hallenradsport hatte sich bislang immer auf die WM im November ausgerichtet, weil aber die erste Weltcup-Station in Prag schon im Februar stattfindet und die EM im April in Wiesbaden folgt, verschiebt sich auch die Ausrichtung über das gesamte Jahr. "Ich bin im Frühling immer auf einem sehr hohen Niveau gewesen und glaube, dass es keine große Umstellung sein wird", sagt Kohl.

Um bei der WM im November im belgischen Lüttich starten zu dürfen, muss er sich vorab über die German-Masters-Serie qualifizieren. Das sollte kein allzu großes Hindernis darstellen: Kohl hat 2017 jeden seiner Wettkämpfe gewonnen und den WM-Titel mit großem Vorsprung nach Franken geholt.

Schon bald befindet sich der 21-Jährige wieder im Training. Große Veränderungen an der Kür wird es nicht geben, Kohl ist schon nah an der Grenze des Leistbaren. Die Seitvorhebehalte hat er dieses Jahr in sein Programm integriert und somit alle im Reglement aufgeführten Übungen im Repertoire. Luft nach oben ist noch bei den Übungen mit Erweiterungen, etwa dem Drehsprung. Im WM-Finale hat er diesen kurzentschlossen von zwei- auf vierfach erweitert, das gab Bonuspunkte. Bis auf zehnfach kann der Drehsprung ausgebaut werden. Ob das allerdings sinnvoll ist? "Es bringt zwar mehr Punkte, birgt aber das größere Risiko eines Sturzes. Da gilt es abzuwägen", sagt Kohl.

Von einer erneuten Titelverteidigung möchte er aktuell noch nicht sprechen, trotzdem wird er als der Gejagte in die Saison starten, die Augen richten sich auf den zweifachen Weltmeister. "Natürlich rutscht man in eine Favoritenrolle hinein”, sagt er: "Als amtierender Weltmeister ist der Druck größer, auch die Erwartungshaltung von außen. Das muss mir aber egal sein. Meine Erwartung an mich ist, eine super Kür zu fahren."


Termine im neuen Jahr

10. Feb.: Weltcup in Prag. 15. April: "Oberfränkische" in Hallstadt. 21. April: EM-Quali in Wendlingen. 1./2. Juni: EM in Wiesbaden. 30. Juni: Weltcup in Heerlen (NED). 21. Juli: "Bayerische" in Obernau. 12. August: Weltcup in Hongkong. 18. August: Pfungemer Pokal (SUI). 25. August: Ems Cup in Hohenems (AUT). 1. Sept.: 1. Swiss Austria Masters. 8. Sept.: 1. German Masters in Wendlingen (WM-Quali). 15. September: 2. Swiss Austria Masters. 22. September: 2. German Masters (WM-Quali, Ort noch offen). 6. Oktober: 3. German Masters (WM-Quali) in Märkisch Buchholz. 13. Oktober: 3. Swiss Austria Masters. 19./20. Oktober: Deutsche Meisterschaft, Ort offen. 10. Nov.: Drei-Nationen-Cup, Ort offen. 17. Nov.: Weltcup in Erlenbach bei Heilbronn. 23. bis 25. November: WM in Belgien]]>
http://www.infranken.de/3081034
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3081033 Michael Kuhn vom zuständigen Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) war aus Würzburg angereist, um die frohe Botschaft mit eigenen Worten zu verkünden. Der Förderanteil des ALE betrage 60 Prozent der relevanten Kosten für die Dorferneuerung in Völkersleier. Die Gesamtsumme der Baukosten wurde mit rund 550 000 Euro angegeben. Ursprünglich lag der Kostenentwurf bei etwa 700 000 Euro. Kuhn machte Hoffnung auf die zusätzliche Fördererhöhung von einigen Projekten bei dieser Dorferneuerung.


Kaum Änderungen

Viel habe sich gegenüber der bereits im Sommer vorgestellten Planung nicht geändert, sagte Landschaftsplaner Valtin Dietz. Das ehemalige Bankgebäude der R+V werde komplett abgerissen, die benachbarte Lagerscheune nur zum Teil. Sie soll als unbeheizter Kaltbau den Gästen von Festen und Feiern Zuflucht vor Unwetter bieten. Dietz nannte Maibaumaufstellung, Dorffeste und Feuerwehrübungen als mögliche Funktionen für den neuen Dorfplatz.
Völlig neu ist die geplante Treppe, die parallel zum steilen Weg an der Kirchenmauer zum mittleren Eingang des Feuerwehrhauses führen soll. Bürgermeister Jürgen Karle: "Besonders bei Glatteis ist dieser Weg gefährlich."


Spielgerät für Kindergarten

Grünes Licht gab es für die Anschaffung eines Spielgerätes für den Kindergarten Schwärzelbach. Bei der Abstimmung für den gemeindlichen Zuschuss in Höhe von 13 300 Euro enthielt sich Karle, denn er nimmt als Bürgermeister auch das Amt als Vorsitzender des Trägervereins St. Andreas wahr. Bei dem Spielgerät handelt es sich um ein massives Kletterkombigerät im Neuwert von über 16 000 Euro. Abgelehnt wurde mit 4:10 Stimmen eine neue Bushaltestelle zwischen Schwärzelbach und Neuwirtshaus an der Staatsstraße 2302. Der Fußweg bis zur Dorfmitte sei Grundschülern zumutbar, auch wenn rund 300 Meter dieser Strecke unbeleuchtet seien, so Karle. Er bleibe aber mit der KOB in Verbindung für eine einfache Lösung ohne den baulichen Aufwand einer großen Bushaltestelle.
Weiterhin konstant bleiben im kommenden Jahr die Realsteuer-Hebesätze für den Gemeindebereich Wartmannsroth. Das heißt Satz A beträgt 320 Prozent, B 320 Prozent und Gewerbe 380 Prozent. An einer 24 500 Euro teuren Maßnahme des Wegebaues der Jagdgenossenschaft Dittlofsroda beteiligt sich die Gemeinde mit 5000 Euro, so der einhellige Beschluss. Für den zu Beginn des Haushaltsjahres 2017 noch nicht anstehenden Anteils für Personalkosten im Bereich der offenen Ganztagsschule sollen die 5500 Euro als außerplanmäßige Ausgabe im Haushalt gebucht werden.
Einigkeit herrschte unter den Räten für den Beitritt der Gemeinde zur Arbeitsgemeinschaft Elektromobilität im Landkreis Bad Kissingen. Dem Förderantrag des Caritasverbandes Bad Kissingen wollten die Räte entsprechen, doch war der Haushaltstopf heuer schmaler. So gab es mit 450 Euro die knappe Hälfte der üblichen Zuwendung. Beim Bezug des elektrischen Stroms entschieden sich die Räte für die Sorte "Ökostrom ohne Neuanlagen".]]>
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3081032
Doch CSB-Stadtrat Christian Müller lehnt diese Einladung dankend ab, wie er am Freitag Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) schriftlich mitteilte. Christian Müller begründet seine Entscheidung sehr ausführlich. So erzählt er, dass er sich - unabhängig von den Planungen der Stadt - bereits frühzeitig Tickets für sich und seinen 13 Jahre alten Sohn für die erste ICE-Fahrt nach Berlin gekauft hatte. "Wir wollten diese historische Fahrt miterleben", erklärt Christian Müller. Nachdem aber die Bahn für diese Fahrt einen Zug eingesetzt hat, der "offensichtlich technisch unzulänglich" war, sei dieses Erlebnis leider nicht möglich gewesen.

"Mein privates Ticket habe ich zurückgegeben, ich gehe von einer Fahrpreiserstattung durch die Deutsche Bahn aus", so Christian Müller. Und weiter schreibt er: "Dieses gewollte Erlebnis der Teilnahme an einer solchen Premierenfahrt ist nicht mehr nachholbar." Deshalb sei er als Person an der von der Bahn angekündigten Fahrt für den Stadtrat nicht interessiert.


Weitergabe an Bedürftige

Die von der Bahn ausgesprochene Einladung sei eine Geste, die ihn freue. "Ich als Person nehme die Entschuldigung auch an", so Christian Müller. Dennoch wolle er den Platz, der für ihn in dem besagten ICE vorgesehen ist, einem "bedürftigen Menschen aus der Stadt Coburg" überlassen; und zwar jemanden, wie es Müller umschreibt, "der auch gerne einmal eine ICE-Fahrt über die Neubaustrecke genießen möchte, dem es aber leider aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich ist, eine Fahrtkarte zu erwerben". Das Sozialreferat könne hier "sicherlich geeignete Personen" benennen. Er hoffe sehr, so Müller, dass auch die Bahn mit diesem Vorschlag einverstanden ist.]]>
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3081029
Zur gleichen Zeit lief ein 18-Jähriger auf dem Mittelstreifen der Bundesstraße auswärts in Richtung Euerbach. Der Autofahrer erkannte den Fußgänger erst so spät, dass er zwar durch eine Ausweichbewegung einen Frontalzusammenstoß vermeiden konnte. Dennoch erfasste das Auto den jungen Mann. Er zog sich hierbei eine Beinfraktur und weitere Verletzungen zu.

Nach einer Erstbehandlung durch den Notarzt ist der Verletzte vom Rettungsdienst in ein Schweinfurter Krankenhaus abtransportiert worden. Während der Autofahrer bei einem Alkoholtest komplett nüchtern war, pustete der angefahrene Fußgänger 1,34 Promille in ein Testgerät.]]>
http://www.infranken.de/3081029
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3081007
Im September war es, als die Narrhalla ein Motto für die kommende Session suchte. Die Wahl fiel auf: "Alles Theater!" Und das war durchaus gewagt. Zwar nahm die Diskussion um eine Interimsspielstätte (ISS) fürs Landestheater auch damals schon einen "massiven Raum" in der öffentlichen Diskussion ein, wie sich Narrhalla-Präsident Thomas Eck erinnert. Aber damals galt noch der Zeitplan, dass der Coburger Stadtrat im November - nach einigem Hin und Her - endlich Fakten schafft zur ISS. Ob dann "Alles Theater!" auch noch im Januar "zieht", wenn die närrische Session mit der großen Prunksitzung ihren ersten Höhepunkt erreicht?

Tja, aber dann wurde das Thema ISS in den Dezember geschoben. Und plötzlich wurde als Gegenvorschlag zu einem Umbau der Angerhalle auch noch die alte Idee eines Zelts herausgekramt, und ganz kurz vor dem vermeintlichen Toresschluss feierte auch noch die "Globe"-Idee ihre wundersame Wiederaufstehung. Ergebnis: Der Stadtrat konnte sich auch im Dezember noch für keine Variante entscheiden. Vielmehr soll nun erst in der Sitzung am 25. Januar eine Entscheidung fallen - fünf Tage nach der Prunksitzung der Narrhalla.

Thomas Eck muss schmunzeln, wenn er auf das nunmehr so perfekt passende Motto angesprochen wird. Gleichzeitig räumt er aber ein: "Eigentlich ist es zum Teil traurig, wie die Diskussion verläuft. Wie soll man da überhaupt noch Witze darüber machen?!" Aber, und da dürfen sich die Gäste am 20. Januar freuen: Dem Narrhalla-Team wird bestimmt etwas dazu einfallen!

Ob sich die Narrhalla auch etwas einfallen lassen muss, wie sie am 20. Januar die Gäste im Kongresshaus bewirtet, steht hingegen noch nicht fest. Denn noch immer ist kein neuer Pächter gefunden, nachdem sich der bisherige zum 31. Dezember verabschiedet. "Wir sind derzeit täglich in Gesprächen", versichert Rolf Krebs von der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (Wifög), die Eigentümerin des Kongresshauses ist. "Es wird eng, aber unser Bestreben ist es nach wie vor, eine Lösung ab dem 1. Januar zu haben", sagt Rolf Krebs.

Wie diese Lösung konkret aussehen könnte, dazu will sich Rolf Krebs zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht äußern. Aber es kann natürlich spekuliert werden. Vielleicht steigt ja ein Caterer ein, der sich schwerpunktmäßig um die Veranstaltungen im Kongresshaus kümmert und das dazugehörige Restaurant Rosengarten nur bei Bedarf öffnet. Zur Erinnerung: Der jetzt scheidende Wirt hatte zuletzt beklagt, dass es oft schwierig sei, den Restaurantbetrieb und die Kongresshaus-Bewirtung unter einen Hut zu bekommen.

Allen voran Thomas Eck ist natürlich gespannt, wie und wann es eine Lösung gibt. Mit dem Hinweis, dass es sich um "keinen Scherz" handele, stellt er die Frage: "Oder müssen wir uns am 20. Januar unser Bier vielleicht selber zapfen?!"

Definitiv noch kein Bier wird im Januar übrigens im Coburger Ratskeller fließen. Für die Pacht, die ebenfalls zum 1. Januar neu ausgeschrieben worden ist, gibt es zwar mehrere Bewerber, darunter auch den einen oder anderen bekannten Gastronom. Doch die Sanierung des Lokals wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. "Unter anderem wird ja die gesamte Technik erneuert", gibt Ute Pflaum von der städtischen Liegenschaftsverwaltung zu bedenken. Ob es noch im ersten Quartal mit der Wiedereröffnung klappt? Ute Pflaum sagt: "Wir sind ehrgeizig. Es soll so schnell wie möglich klappen."

Nun, wir wollen jetzt natürlich kein Schreckensszenario malen. Aber nur mal angenommen, der im Erdgeschoss des Rathauses gelegene Ratskeller wird im April wieder eröffnet - und der zwei Stockwerke höher tagende Stadtrat hat sich bis dahin noch immer nicht zu einer Entscheidung in Sachen ISS durchringen können; welches Motto dann wohl die Narrhalla für 2018/2019 wählt? Vielleicht "Nicht's ist unmöglich - in Coburg"? Ach, wir wünschen für die Suche: Viel Spaß!]]>
http://www.infranken.de/3081007
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080988 Vor dem Festakt, der musikalisch von Thomas "Smiley" Schönfelder, Werner Pfannerer, Tassilo Pesold und Jojo Schmid umrahmt wurde, erinnerte der Bürgermeister unter anderem an Georg Schaeffler und Käthe Dassler, die in diesem Jahr hundert Jahre alt geworden wären. Mit diesen beiden Personen, die stellvertretend für den besonderen Standort Herzogenaurach stehen, leitete das Stadtoberhaupt über zum Festakt.
Der Beschäftigungsgrad in der Stadt sei im Jahr 2017 nochmals erheblich angestiegen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze sei mit 22 600 so hoch wie nie, auch dank der Unternehmen Proleit, Saatzucht Breun und Vipa.
In seiner Laudatio wies der Bürgermeister darauf hin, dass Geehrten durch zwei rote Fäden verbunden sind. Der Erste: Die Europäische Metropolregion Nürnberg, in der Herzogenaurach ein Leuchtturm ist, hat vor einem Jahr eine Kampagne "Platz für ..." gestartet, um zu zeigen, dass die Region offen ist für "Alleskönner", "Denksportler", "Eisenmänner" und "Pioniere". Und die zu Ehrenden seien Pioniere auf ihrem Gebiet. "Sie haben in den Jahrzehnten ihrer unternehmerischen Tätigkeit - und tun es immer noch - auch Pionierarbeit geleistet und damit erfolgreich für ihr Unternehmen und ihre Mitarbeiter gewirkt, eng damit verbunden, aber indirekt auch stets für die Stadt Herzogenaurach", so Hacker.
Der zweite rote Faden sei das Bier. So ist Josef Breun ein international anerkannter Saatgutspezialisten, auch für Braugerste, und mit Proleit sowie Vipa sorgen Soft- und Hardwarespezialisten der Prozessleittechnik dafür, dass das Bier auch den Weg in die Flasche findet. "Es ist nicht nur wahrscheinlich, sondern sicher, dass Bier mit Braugerste aus Steinbach, gesteuert von Software und Hardware aus Herzogenaurach, in unzählige Flaschen fließt", ist sich Hacker sicher.


Verleihung der Ehrennadel

Josef Breun wurde am 9. Januar 1939 in Kosbach geboren, dort führte die Familie eine Zuchtstation als Pachtbetrieb. Das Unternehmen Saatzucht Breun kann inzwischen auf eine 111-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Ulrich Breun übernahm 1928 den väterlichen Betrieb und führte diesen bis 1977 weiter. In dieser Zeit machte das Unternehmen zwei Standortwechsel. Nach Stationen in Kosbach, wo Josef Breun geboren wurde, und Neuses entstand 1953 der heutige Betrieb in Steinbach bei Herzogenaurach.
Bereits 1964 trat Josef Breun nach seinem Studium zum Diplom-Ingenieur Agrar (FH) in den elterlichen Betrieb ein. Unter der Führung von Josef Breun wurde das Unternehmen ein hoch innovatives und global agierendes mittelständisches Unternehmen, ohne seine festen Wurzeln in Herzogenaurach, in Steinbach, aufzugeben. Er sicherte damit die Erfolgsgeschichte der Firma, die heute unter Leitung seines Sohnes Martin in der Blüte ihres Erfolgs steht. Neben seiner Verpflichtungen für den eigenen Betrieb übernahm Josef Breun zahlreiche Ämter in Vereinigungen und Ausschüssen der Saatzucht und der Getreideerzeugung. Dafür und für seine besonderen Verdienste um die bayerische Landwirtschaft wurde er 1999 mit der Staatsmedaille in Silber öffentlich vom bayerischen Landwirtschaftsminister gewürdigt.
Neben seiner frühen Arbeit als Unternehmer war Josef Breun auch noch sechs Jahre lang Mitglied des Stadtrats von Herzogenaurach, von 1972 bis 1978, und dabei Mitglied des Werkausschusses und des Rechnungsprüfungsausschusses.
Mit Manfred Czepl und Wolfgang Ebster wurden die Vorstände der im 1986 gegründeten Gesellschaft für technologieorientierte Prozessleit- und Steuerungssoftware mbH, heute Proleit AG und Proleit Group geehrt. Die beiden gründeten ihre Firma als Zwei-Mann-Betrieb in einer Wohnung in Erlangen, zogen 1992 nach Herzogenaurach um und bauten 1997 an der Einsteinstraße ein eigenes Firmengebäude. Durch die Führung der Beiden wuchs die Firma in über 30 Jahren zu einem großen mittelständischen Unternehmen mit heute über 400 Mitarbeitern weltweit. Proleit ist in der Brauereibranche sogar Weltmarktführer und ebenso in vielen weiteren Branchen, unter anderem im Bereich der Nahrungsmittel (Großbäckereien), Getränke, Pharmazie tätig.

Wolfgang Seel gründete bereits 1985 die Firma Vipa GmbH in Erlangen als Systemhaus für Automatisierungstechnik. Vipa ist heute in über 60 Ländern weltweit vertreten, ein weiterer erfolgreicher Global Player aus Herzogenaurach, wohin das Unternehmen im Jahr 2000 umgezogen ist. Bereits 2009 wurde der Erweiterungsbau eröffnet. Mittlerweile arbeiten fast 300 Mitarbeiter für das Unternehmen, das seit 2012 zur Yaskawa-Gruppe gehört. Im Jahr 1999 gründete Wolfgang Seel darüber hinaus das Tochterunternehmen profichip GmbH, das, vereinfacht gesagt, die Chip-Hardware für Vipa hausintern entwickelt.


Verleihung der Bürgermedaille


Bärbel Gundermann lebt in Weisendorf und war 20 Jahre Lehrerin für Englisch und Sport am Gymnasium Herzogenaurach. Ein ganz besonderes persönliches Anliegen war ihr dabei der Wahlunterricht "Medienkunde". Anlässlich des 1000-jährigen Stadtjubiläums im Jahr 2002 war sie der Meinung, dass die produzierten Beiträge dauerhaft festgehalten werden sollten. Das war die Geburtsstunde des lokalen Fernsehsenders Herzo TV, dessen Aufbau maßgeblich von Bärbel Gundermann geprägt wurde und wird. Gundermann ist nach wie vor überaus aktiv und als Programmdirektorin die Zugmaschine von Herzo TV.

Michael Baltz übernahm 2007 den Vorsitz des Seniorenbeirats von "Gründungsvater" Hans Münck. Von der ersten Sekunde seiner ehrenamtlichen Tätigkeit an konnte Michael Baltz die erfolgreiche Aufbauarbeit über weitere neun Jahre hinweg überaus erfolgreich fortsetzen. Michael Baltz war maßgeblich an zahlreichen Projekten während seiner drei Amtsperioden im Seniorenbeirat beteiligt, unter anderem der Weihnachtspäckchen-Aktion. Baltz vertrat die Interessen der Altersgruppe 60plus konsequent gegenüber Stadtverwaltung und Stadtrat, ohne auch nur einmal überbordend fordernd zu wirken. Diplomatie und Feingefühl ebneten ihm den Weg. Er engagiert sich, soweit es die Gesundheit zulässt, im Seniorenbeirat und nach wie vor für die Belange älterer Menschen in Herzogenaurach.

Gerd Müller kam 1977 aus beruflichen Gründen nach Herzogenaurach. Bereits seit 2002 unterstützte Gerd Müller die Tafel in Herzogenaurach in verschiedenen Funktionen. Er war als Fahrer, im Ausgabeteam und immer überall wo es nötig war, tätig. In den Jahren von 2011 bis 2016 war er dann Hauptansprechpartner und Organisator, was bei einer Aktivengruppe von etwa 30 Helfern der Leitung eines kleinen Betriebs gleichkommt. In seine aktive Zeit fiel auch der Umzug der Tafel von der Eichelmühlgasse in die generalsanierten Räume in der Kantstraße. Seine Leidenschaft für die Sache und seine Einstellung gab er jedoch nicht nur an seine Nachfolgerin Gaby Richter weiter, sondern letztendlich war er als Person auch ein wesentlicher Grund für sie, diese ehrenvolle Aufgabe zu übernehmen.]]>
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Furchterregende Verkleidung


Eine Formation, die es in der Region in dieser Form nur noch in Trebgast gibt. Zehn unverheiratete junge Männer, die den ganzen Tag lärmend und schreiend durch den Ort laufen. Trotz ihrer teilweise furchterregenden Verkleidung und ihres Krawalls sind sie in jedem Haus willkommen, werden hier mit einem Glühwein, dort mit einem Schnaps und wieder woanders mit einer Brotzeit versorgt.
Und überall bekommen sie Spenden, die am Ende wohltätigen Zwecken zugutekommen.

Die Route ist seit Jahren festgelegt. Vom Schulhaus geht es in obere Dorf bis zur Brauerei, zurück über die Kulmbacher in die Lindauer Straße (mit Abzweig Gartenstraße), über den Weiherweg zum Sommeracker, Hangstraße und Bühl, weiter zum Baugebiet "In der Flur", und über die Berliner Straße wieder zur Ortsmitte.

Natürlich kann die Gruppe nicht jede Straße besuchen. Beispielsweise können die Bewohner der Bayreuther Straße die Gelegenheit wahrnehmen, die "Strohberta" gegen Mittag auf dem Marktplatz zu treffen.


Wette am Stammtisch


Aber bleiben wir bei den Stammtischlern. Einer von ihnen, Peter Oehmig, erinnert sich, ab 1976 selbst viermal im Kostüm der "Strohberta" mitgemacht zu haben. Sein Gegenüber konfrontiert ihn nach kurzer Überlegung mit der Aussage: "Du warst sogar fünfmal die ,Strohberta'." Trotz längerer hitziger Debatte: Eine Klärung direkt vor Ort war unmöglich.

Einzige logische Folge: Eine Wette. Einsatz: Ein Kasten Bier. Für Peter Oehmig war das der Anlass, sich mit dem Phänomen "Strohberta" näher zu beschäftigen. Er sammelte Daten, befragte Zeitgenossen, von denen er wusste, dass sie irgendwann bei der Gruppe aktiv waren, und vor allem ältere Bürger.

Viele Informationen erhielt er von Emil Götz und Karl Bauer: Nach deren Aussagen ist der Brauch wohl bereits in der Zeit entstanden, als Neujahr noch mit dem Weihnachtsfest zusammenfiel. Bekannt ist ein Fall, dass die Burschen einmal kurz vor dem Ersten Weltkrieg wegen ihres Umzugs angezeigt und bestraft wurden. Am nächsten Heiligabend ging die "Berta" aber wieder im Dorf "rum".


Holzbildhauer half


Überliefert ist auch, dass während der Nazizeit der Umzug verboten war. Ab Weihnachten 1945 wurde der Brauch wieder aufgenommen und bis heute aufrechterhalten. Eine - für Peter Oehmig negative - Folge seiner Recherchen: Den Kasten Bier hat er verloren. Aber er kam zu dem Schluss, die auf losen Zetteln gewonnenen und gesammelten Informationen Jahr für Jahr auf Büttenpapier im DIN- A3-Format festzuhalten.

Beim Holzbildhauer Norbert Potzel in Lindau ließ er die passende Aufbewahrung für eine Chronik anfertigen: Eine entsprechend große geschlossene Kassette aus Lindenholz. Den Deckel schmücken, kunstvoll geschnitzt, ein Trebgaster Straßenbild mit der Kirche und die zehn Figuren.
Im Dezember 2002 stellte Peter Oehmig die Chronik der Öffentlichkeit vor.

Mit dem Jahr 1917 beginnt die erste Seite der Chronik. Seither ist sie jedes Jahr um ein neues Blatt gewachsen. Das bedeutet, diese Holzkassette beinhaltet derzeit "100 Jahre Strohberta-Geschichte".
Maßgeblichen Anteil daran hat Ute Blobner. Sie kümmert sich darum, dass die Aufzeichnungen mit den jeweiligen Namen der jährlich wechselnden Darsteller und mit dem entsprechenden Bildmaterial komplettiert werden.


Dokument der Zeitgeschichte


Im Zeitalter der Digitalisierung ist diese Art der Aufzeichnung vielleicht überholt. Aber es ist ein Dokument der Zeitgeschichte, das in dieser Form unbedingt erhalten, fortgeführt, und damit auch nachfolgenden Generationen erhalten werden muss. Dieser Meinung ist auch der Chef der einheimischen Brauerei. Der "Bräu", in der Region Vorreiter, als es darum ging, die ersten Bio-Biere zu produzieren, ist offen für alles, wenn es um Traditionen geht. So war es eigentlich logisch, dass ihm gerade jetzt die Idee zu einem "Strohberta-Bier" kam.

Hans Wernlein beschreibt sein neuestes Produkt so: Ein dunkles Bier mit 4,9 Prozent Alkohol, aus naturbelassenen Rohstoffen, mit Öko-Gerstenmalz und Öko-Hopfen, unfiltriert, kupferrot, etwas malziger, nicht übertrieben hopfig, leichte Fruchtigkeit im Nachgang. Das Besondere daran: An jeder Flasche hängt ein Tütchen mit Utensilien der "Strohberta", nämlich Stroh und Linsen. Außerdem ein Anhänger, in dem der Brauch in wenigen Sätzen erklärt wird.]]>
http://www.infranken.de/3080950
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080947 Als bisherigen Höhepunkt der inklusiven Zusammenarbeit präsentierten 29 Kinder am Kitzinger Weihnachtsmarkt in der evangelischen Stadtkirche ihr Weihnachtsmusical „Freude – Freude“.

Die Klasse 4 A der Grundschule Kitzingen-Siedlung hatte mit ihrer befreundeten Klasse M 2 einmal wöchentlich in der Sankt-Martin-Schule Kitzingen geprobt. Die Begeisterung fürs Singen und Musizieren teilen die Klassen der Lehrerinnen Anja Bank und Shelly Preu schon seit mehreren Jahren auch bei gemeinsamen Auftritten, ist der Mitteilung an die Presse zu entnehmen.

Heuer sollte es etwas Neues werden. Förderschullehrerin Shelly Preu, die auch im Bachchor singt sowie über Jahre hinweg einen Kinderchor leitete, übernahm die musikalische Leitung, studierte die Lieder ein und kümmerte sich um ein kleines Orchester. Grundschullehrerin Anja Bank die in Kitzingen seit Jahrzehnten musikalisch aktiv ist, unterstützte sie bei der Auswahl der Solisten, der Einstudierung der Solostrophen und der Sprechtexte sowie der Herstellung der Kostüme und der Pressearbeit.

Manfred Markert, Geschäftsführer der Lebenshilfe Kitzingen, wünschte sich schon im letzten Jahr, dass der inklusive Chor die – am Weihnachtsmarkt blau illuminierte – Kirche mit Musik fülle. Auch Claudia Biebl vom Stadtmarketingverein sowie die Geistlichkeit der evangelischen Stadtkirche unterstützten dieses Vorhaben. So stand Maria und Josef, den Hirten, Engeln und allen anderen Musikanten nichts mehr im Weg. Selbst heftiger Schneefall an diesem Nachmittag hielt die Besucher nicht ab, in die Stadtkirche zu strömen.

Mit herzerwärmendem Gesang, kurzen Texten, einem einfachen Bühnenbild und instrumentaler Begleitung ließ sich das Publikum begeistern, als die Kinder beider Schulen Soli sangen und ihre Rollentexte sprachen. Mit einführenden und abschließenden Worten von Pfarrer Uwe Bernd Ahrens sowie von Manfred Markert wurden alle aufgerufen, den Gedanken der Inklusion zu leben. Tosender Applaus belohnte die Musiker für ihren Aufwand.

In der Zugabe, dem Titellied „Freude-Freude“, schmetterten alle: „Jesus, der Heiland der Welt ist da. Klatscht in die Hände, singt Halleluja.“ Die Schulleiter Heike Schneller-Schneider und Norbert Zinsmeister dankten den Akteuren mit Blumen und Präsenten, die Zuhörer mit einer Spende für einen gemeinsamen Schullandheimaufenthalt der Kinder.

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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080945


Regionalliga Südost, Frauen

TSV Sonthofen II - N. H. Young Volleys

Die Statistik spricht klar für die Gastgeberinnen aus dem Allgäu. Die Zweitliga-Reserve der AllgäuStrom Volleys holte im bisherigen Saisonverlauf acht Siege aus neun Partien. Auch das Satzverhältnis von 25:8 verdeutlicht die Qualität in den Reihen des Spitzenreiters.

Volleys-Trainer Marc d'Andrea hat großen Respekt vor den Allgäuerinnen: "Sie besitzen für die Liga eine extrem überlegene Zuspielerin und verfügen über eine sehr hohe Mitte sowie eine Außenangreiferin, die ein Spiel im Alleingang entscheiden kann." Zur starken TSV-Mannschaft gehören zudem bestens ausgebildete Nachwuchsspielerinnen und Akteure mit Zweitligaerfahrung. Zur Stärke der Gegnerinnen kommt für die Young Volleys noch eine weitere Schwierigkeit hinzu: die lange Anreise. Etwa 400 Kilometer und mindestens vier Stunden Anfahrtszeit sind es bis nach Süd-Bayern.

"Wenn wir hier was holen wollen, müssen wir in allen Elementen eine Topleistung abrufen. Und das nicht nur phasenweise, sondern über ein ganzes Spiel hinweg", sagt Volleys-Vorsitzender Carsten Böhm. "Dass dies nach dieser Anreise nicht einfach ist, haben unsere bisherigen Auftritte im Allgäu gezeigt: Wir haben jedes Mal deutlich verloren." Die Mannschaft aus Neudrossenfeld und Hollfeld will den Allgäuerinnen dennoch möglichst auf Augenhöhe begegnen.

Mut macht das Gastspiel beim TV Dingolfing in der Vorsaison: Auch hier trafen die Young Volleys auf einen vermeintlich übermächtigen Gegner in einer bundesligatauglichen Halle - und zogen daraus eine große Motivation. Vollkommen überraschend entführte die Spielgemeinschaft aus Neudrossenfeld und Hollfeld damals dort einen Punkt.

Auch die Trainingswochen seit dem zurückliegenden Spiel (3:1-Sieg beim TV Erlangen am 3. Dezember) sind nach Aussagen Böhms sehr gut verlaufen. Das Volleys-Team habe in dieser Phase konzentriert gearbeitet, diverse taktische Varianten einstudiert und gehe bestens vorbereitet in das letzte Spiel des Jahres. Nach der Weihnachtspause erwarten die Young Volleys dann am 13. Januar den viertplatzierten SV Esting in der eigenen Halle.

N.H. Young Volleys: Kristina Böhm, Fanny Gnade, Sophia Höreth, Hannah Lauterbach, Sophie Mayer, Johanna Meisel, Lisa Meisel, Meike Schirmer, Nicole Steeger, Leonie Stöcker, Sandra Ullrich, Elke Wolf. cb
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080944


Bundesliga

Riesen Ludwigsburg - Medi Bayreuth
Es ist nicht nur da Reboundexperten unter sich s Verfolgerduell, sondern - statistisch gesehen - auch das Duell der besten Rebound-Mannschaften der Liga. Die Riesen sammeln pro Partie durchschnittlich 39,1 Rebounds ein, die Bayreuther 37,5. Zudem stellt Medi mit im Schnitt 85,67 Punkten die treffsicherste Offensivabteilung der Liga, Ludwigsburg liegt mit 85,10 Punkten knapp dahinter.

Doch zuletzt bot das Medi-Team beim 90:85-Sieg in der Champions League gegen Rosa Radom eine durchwachsene Leistung. Vor allem die hohe Fehlerquote ärgerte Bayreuths Trainer Raoul Korner. "Ich hoffe, wir lernen schnell draus, denn unser nächstes Spiel ist gegen ein Team, das von den Fehlern des Gegners lebt", sagt der Coach. "Wenn wir das nicht besser umsetzen, wird es ein langer Abend in Ludwigsburg. Die Spieler müssen das verstehen, ich hoffe, ich habe das deutlich ausgedrückt. Ansonsten wird Ludwigsburg das für uns übernehmen."

Viel wird im Bayreuther Spiel auch auf Assem Marei ankommen, der gegen Radom ein starkes Comeback feierte. Gegen die aggressiven Ludwigsburger Rebounder wir er wohl eine Schlüsselrolle einnehmen.

Erfolgreichster Werfer bei Ludwigsburg ist Jung-Nationalcenter Johannes Thiemann mit 11,3 Punkten. Routinier Adam Waleskowski sichert sich die meisten Rebounds (5,8), dicht gefolgt vom ehemaligen Gießener Dewayne Evans (5,5). Rückkehrer Kerron Johnson zieht die Fäden im Spielaufbau (4,1 Assists), eine zentrale Rolle kommt zudem US-Allrounder Thomas Walkup zu.]]>
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Bezirksoberliga, Frauen

TV Gefrees - TV Marktleugast

Die Gefreeserinnen spielen eine souveräne Saison. In ihren acht Spielen verließen sie sieben Mal als Sieger das Feld. Nur der HC Bamberg trotzte dem Spitzenreiter beim 18:18 einen Punkt ab. Im ersten Saisonspiel mussten die Marktleugasterinnen in eigener Halle bereits die Stärke des TVG anerkennen. Gefrees gewann mit 27:19 gegen einen ersatzgeschwächten TVM, der vor allem in der Schlussphase nicht mehr dagegenhalten konnte.

Im Rückspiel steht der komplette Kader zur Verfügung. "Wenn wir unsere Leistung abrufen, können wir Gefrees sicher ärgern", sagt TVM-Spielertrainerin Sandra Dietrich. "Aber ein Sieg wird sehr schwer." Schließlich habe der TVG drei starke tschechische Spielerinnen in seinen Reihen, vor allem Vera Hermankova müsse unter Kontrolle gebracht werden. Dietrich fordert von ihrem jungen Team eine konzentrierte Defensivleistung. Nur so könne das Tempospiel der Gastgeber unterbunden werden. "Aber wir können befreit aufspielen. Der Gegner muss gewinnen, nicht wir", sagt Dietrich.

Zudem hofft sie, dass die mehrwöchige Spielpause ihre Mannschaft nicht aus dem Tritt gebracht hat. Denn davor war der TVM in starker Form, gewann die zurückliegenden beiden Partien und kämpfte sich auf den vierten Tabellenplatz nach vorne.]]>
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Verantwortlich dafür sind drei Männer, die sich in ihrem letzten Wort vor dem Landgericht für ihre Tat entschuldigten. Das bewahrte sie allerdings nicht vor langen Haftstrafen, die Reznik am Freitag verkündete: Die Große Strafkammer verurteilte die Männer wegen schweren Raubs, den die litauischen Staatsbürger im Februar dieses Jahres begangen hatten. Sie erbeuteten dabei Uhren im Wert von über 370 000 Euro.


Überfall mit CO2-Pistole

Die 23 bis 27 Jahre alten Männer räumten die Tat zwar ein, sind aber keine unbeschriebenen Blätter: Zwei von ihnen hängen noch andere Verfahren an, auch dem umfassend geständigen Mandanten des Bamberger Anwalts Thomas Drehsen bescheinigte das Gericht eine hohe Rückfallgeschwindigkeit. S. war bereits in Litauen und in Frankreich in Haft. Allerdings ermöglichte dieser mit seinen Aussagen auch weitere Ermittlungen, nachdem er unmittelbar nach der Tat geschnappt worden war.

Auch dank der Ausführungen von S. konnte die Große Strafkammer den Überfall rekonstruieren. Demnach war der heute 27-Jährige zusammen mit einem weiteren Angeklagten, dem 23-jährigen O., mit einem Kleinbus von Litauen nach Deutschland gefahren worden. Bereits da soll die Rede von geplanten Diebstählen gewesen sein.

Am Tag vor dem Überfall in Bamberg wurden die Männer dann vom dritten Angeklagten D. mit dem Auto am Bahnhof in Offenbach abgeholt und in ein Hotel gebracht. Der 27-jährige D. soll die beiden Männer und einen weiteren Mittäter M., der noch nicht geschnappt ist, in die Pläne eingeweiht haben.
Am nächsten Morgen, es war der 10. Februar, fuhren sie dann nach Bamberg. D. händigte den anderen Männern Rucksäcke aus, in denen je ein Pfefferspray und ein Hammer waren, in einem Fall eine CO2-Pistole, die aber nicht richtig geladen war.

Mit Schal und Mütze vermummt gingen drei der Männer los. Der angeklagte D. wartete in einiger Entfernung im Auto, um später das Diebesgut entgegenzunehmen. Seine Komplizen stürmten um 10.10 Uhr in das Juweliergeschäft am Grünen Markt. Dabei hatten die Räuber Glück, dass die Tür zu den Schaufenstern gerade geöffnet war, weil eine Mitarbeiterin Ware einsortieren wollte. O. bedrohte die Mitarbeiterinnen mit der Waffe. Die anderen packten Uhren der Marke Rolex und Breitling ein. Dann flüchteten die Täter auf bereitgestellten Fahrrädern.


Zu betrunken für die Flucht

"Die Kammer ist zur Überzeugung gelangt, dass das ganze Delikt als Bandenraub zu ahnden ist", sagte Richter Reznik. So soll die Planung hoch professionell gewesen sein. Nur die Ausführung sprach nicht für Professionalität: Der 27-jährige S. war so betrunken, dass er vom Fahrrad fiel und sich eine klaffende Kopfwunde zuzog. Die Polizei nahm ihn fest. In seinem Rucksack fand die Polizei einen großen Teil der Beute im Wert von gut 100 000 Euro.

Die Richter waren davon überzeugt, dass sie nur die "Fußsoldaten" vor sich hatten: "Die Kammer hat keine Zweifel daran, dass die Hintermänner der Tat in Litauen sitzen", befand Reznik. So soll ein "Boss" im Hintergrund auch noch telefonisch Anweisungen gegeben haben, die Angeklagten dagegen nur zur unteren Ebene der Bande gehören. Dennoch nahmen die Räuber auf die Mitarbeiterinnen des Juweliers keine Rücksicht. Die Angestellten schilderten vor Gericht, dass sie durch den Eindruck des Überfalls immer noch psychisch beeinträchtigt sind.


Mehrmals auffällig geworden

Nun müssen die Täter lange ins Gefängnis: Das Gericht verurteilte S. zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren, wobei sein umfassendes Geständnis und damit verbundene mögliche Repressalien durch Hintermänner in seinem Heimatland berücksichtigt wurden. O. muss sieben Jahre und sechs Monate hinter Gitter, ihn erwartet wohl noch ein weiteres Verfahren in Deutschland. Der Fahrer und mögliche Mitorganisator des Überfalls, D., muss ebenso für die Tat in Bamberg für siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis. Da er zwischenzeitlich in Aachen wegen eines ähnlichen Delikts verurteilt worden war, bildete das Landgericht aber eine Gesamtstrafe von neun Jahren. Auch ihm droht wohl noch ein anderes Verfahren.

Weiterhin ordnete das Gericht an, einen Betrag von gut 275 000 Euro als Wert der Taterträge einzuziehen. Ein Großteil der hochpreisigen Uhren mit diesem Gegenwert ist weiterhin verschwunden. Die Verurteilten müssen außerdem die Kosten des Verfahrens in Bamberg tragen, sollte das Urteil rechtskräftig werden.]]>
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080935
Am Freitag verlasen die Richter der Ersten Großen Strafkammer die Chatverläufe und die Kommunikation aus den beschlagnahmten Mobiltelefonen des Pärchens, das sich wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vor dem Landgericht Coburg verantworten musste. Aus rund 300 Seiten von den Ermittlern ausgewerteten Dialogen und Sprachnachrichten, die mit der neuen Technik, die noch ihre Tücken hatte, ebenfalls angehört wurden, konnten die Richter aus dem Vollen schöpfen.

Ob "der Typ mit 500 kommt gleich (...), dass du Bescheid weißt" oder "mein Kollege braucht jetzt auf einmal nichts mehr, der ist gestern selber rübergefahren", tauschte sich das Pärchen über mögliche Drogengeschäfte in Deutschland und Tschechien aus.

Eine Polizeibeamtin aus Coburg, die die Telefone der beiden ausgewertet hatte, erklärte: "Mit beiden Handys wurden Rauschgiftgeschäfte durchgeführt." Sie berichtete, dass das Pärchen konkrete Absprachen bezüglich Zeit und Ort verschlüsselt habe. Aus "Crystal" wurde so "Crysi" oder "Krissi". Für die Ermittler sei allerdings nicht ersichtlich, ob die Drogengeschäfte tatsächlich stattgefunden hätten, erklärte sie zudem.


Festnahme in der Vogtlandbahn

Am 5. Februar dieses Jahres klickten in einem Abteil der Vogtlandbahn, die zwischen Cheb und Marktredwitz verkehrt, die Handschellen. Fahnder entdeckten in der Jacke der jungen Frau Bargeld und knapp 60 Gramm Crystal Speed, das zum Eigenbedarf und laut Staatsanwaltschaft zumindest zur Hälfte zum Weiterverkauf im Coburger Raum bestimmt war. Weitere Nachforschungen ergaben, dass das Pärchen wohl auch eine Woche zuvor in Tschechien mindestens 40 Gramm Speed mit einem sehr hohen Wirkstoffgehalt gekauft haben soll.

Beide Drogengeschäfte gab das Pärchen zu. Über die Verkäufer und Abnehmer der Drogen sowie die Menge, die die beiden für ihren Eigenbedarf benötigten, machten die junge Frau, die eine Lehre als Einzelhandelskauffrau absolviert, und ihr Lebensgefährte, der zuletzt als Kurier- und Staplerfahrer arbeitete, allerdings keine Angaben. Beide Angeklagten gaben an, hochgradig abhängig zu sein und täglich rund ein Gramm der Droge konsumiert zu haben. Der Mann ist dreimal vorbestraft, darunter wegen Diebstahls, Nötigung und dem unerlaubten Besitz von Betäubungsmitteln.


Positive Sozialprognose

Da die junge Frau zur Tatzeit erst 17 Jahre alt war, gilt für sie das Jugendstrafrecht. Eine Sachbearbeiterin von der Jugendgerichtshilfe gab ihre Empfehlung ab: Die junge Frau habe die Einsicht und den Willen, aufzuhören. Ihr Zustand sei stabil, Drogentests bei der Polizei seien negativ ausgefallen. "Ich gehe von einer positiven Sozialprognose aus", erklärte sie. Dennoch empfahl sie eine dreimonatige Betreuung und Begleitung durch ihre Behörde, um die junge Frau, die zurzeit von einer Suchtberatungsstelle betreut werde, weiter zu stabilisieren.


"Klassische Beschaffungskriminalität"

In seinem Plädoyer wertete Staatsanwalt Michael Koch das Verhältnis des Pärchens als Geschäftsbeziehung. Der erwachsene, lebenserfahrene 37-Jährige sei wohl die treibende Kraft gewesen, meinte er, aber auch die Angeklagte habe trotz ihres deutlich jüngeren Alters "eine tragende Rolle" bei den Geschäften gespielt. Für den gebürtigen Forchheimer hielt Koch vier Jahre und sechs Monate für tat- und schuldangemessen. Zudem forderte er dessen Unterbringung in einer Entziehungsanstalt. "Das war klassische Beschaffungskriminalität", sagte der Staatsanwalt. "Es besteht die Gefahr, dass, wenn die Sucht nicht behandelt wird, weitere Straftaten begangen werden".

Die Richter sprachen beide Angeklagte wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Tateinheit mit unerlaubtem Handeltreiben schuldig. Der Coburger muss für vier Jahre ins Gefängnis und in eine therapeutische Entziehungsanstalt. Die junge Frau kam mit einem blauen Auge davon: Sie wurde zu zwei Jahren Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt.]]>
http://www.infranken.de/3080935
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080932
Kreisheimatpfleger Christian Blenk, der lange im Kirchenvorstand war, hielt eine halbstündige Laudatio zum Leben und Wirken von Ewald Thoma. 1939 in München geboren, zog Thoma 1944 mit seiner Familie nach Franken um. Nach einem Ingenieur- und Psychologiestudium war sein weiterer Lebensweg mit dem Eintritt in das Priesterseminar am 1. Mai 1965 bereits festgelegt.


Bei der Dorfkontrolle gleich aufgefallen

Nach einigen anderen Stationen wurde Thoma mit Wirkung zum 15. September 1983 die Pfarrei Dankenfeld-Kirchaich übertragen. Bereits vor Dienstantritt wollte er seine Pfarrgemeinde kennenlernen und besuchte mit seiner Mutter die Orte Dankenfeld und Kirchaich. Den scharfen Augen der Dorfkontrolle entging dieser Besuch natürlich nicht ,und so wurde sich ungefähr so erzählt: "Der neu Pforra wohr in der Kerng und hat sich alles andere a ogeguggt, und a Fraa woor a dabei, des wor bestimmt sei Muddr."

Mit seiner sympathischen Art begeisterte der junge attraktive Pfarrer damals seine Gemeinde. Kontaktfreudig und stets freundlich ging er auf die Leute zu, um ungezwungen Kontakt aufzunehmen. Nach Thomas Einführung änderte sich einiges im Pfarrleben, und Neues wurde eingeführt. So gab es neben Bußgottesdiensten auch eine Auferstehungsfeier am Ostermorgen vor Sonnanaufgang und den äußerst seltenen Brauch der Feuerreden bei den Johannisfeuern. Beim Kinderfasching in Dankenfeld und Büttenreden in Kirchaich zeigte der immer gut gelaunte Pfarrer seinen Humor.


Viele Bauvorhaben betreut

Unter Pfarrer Thoma wurden auch viele Bautätigkeiten verwirklicht. So stand beispielsweise 2008/2009 die Renovierung der Kirche in Dankenfeld an , zwischen 2000 und 2008 die Innen- und Außenrenovierung der alten Kirche in Kirchaich durchgeführt, aber auch ein Kindergarten mit Tagesstätte neu gebaut.

Die Jugendarbeit lag dem Geistlichen schon immer sehr am Herzen. So fand 1985 das erste Zeltlager der Pfarrei statt, an dem 48 Kinder teilnahmen. Als Zeltlagerleiter musste sich Thoma auch als Organisator, Schiedsrichter, Koch und "Krankenschwester" bewähren, wenn es galt, kleinere Blessuren zu verarzten.Die Belohnung für die manchmal doch recht stressigen Tage, war die Freude und Begeisterung der Kinder. Ein besonderes Erziehungsziel wurde den Jugendlichen auch vermittelt: "Es gibt auch ein Leben ohne Fernsehen."

Aber auch in der Erwachsenenbildung machte sich der Pfarrer stark. Ebenso führte er die Seniorennachmittage ein, und viele Pilgerfahrten standen auf dem Programm. Nach einem Besuch im Senegal wurde 2000 die Schulpatenschaft gegründet, um den Kindern dort eine Schulbildung zu ermöglichen. Thoma rührte kräftig die Werbetrommel, während seine Haushälterin Cilli Kager fleißig die in französischer Sprache lautende Korrespondenz übersetzte. So konnten mittlerweile fast 1000 Kinder zur Schule gehen, während die Namen Pfarrer Thoma und Cilli Kager ein fester Begriff in der Diözese Thies im Senegal ist.


Mit 76 Jahren in den (Un)Ruhestand

32 Jahre wirkte Pfarrer Thoma in Oberaurach. Mit 76 Jahren ging er in den Ruhestand, aber steht selbst als Ruhestandspfarrer immer noch im Mittelpunkt der Gemeinde. Mit seinen Ratschlägen und Empfehlungen zeigt er wie man christlichen Wertvorstellungen sein Leben gestalten kann und ist immer spontan zur Stelle, wenn man ihn braucht.

Sichtlich gerührt dankte Pfarrer Ewald Thoma dem Gemeinderat für die große Ehre, und seinem langen Wegesgefährten Christian Blenk für die Beleuchtung seine Lebens. Zahlreiche Mitglieder der Pfarrgemeinde, die die Ehrung als Zuschauer verfolgten, sowie Ehrenbürger Siegmund Kerker und der gesamte Gemeinderäte gaben zum Schluss minutenlang stehenden Beifall.]]>
http://www.infranken.de/3080932
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080931
Neben Landesgesundheitsministerin Melanie Huml sind dies die Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär, die EU-Parlamentarier Angelika Niebler und Manfred Weber sowie Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl. Die Neuwahl steht turnusmäßig auf dem Programm.

Die bisherige stellvertretende Parteivorsitzende Barbara Stamm will als einzige Amtsinhaberin nicht mehr kandidieren, ihr Posten geht damit voraussichtlich an Bär. Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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Neben Landesgesundheitsministerin Melanie Huml sind dies die Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär, die EU-Parlamentarier Angelika Niebler und Manfred Weber sowie Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl. Die Neuwahl steht turnusmäßig auf dem Programm.

Die bisherige stellvertretende Parteivorsitzende Barbara Stamm will als einzige Amtsinhaberin nicht mehr kandidieren, ihr Posten geht damit voraussichtlich an Bär. Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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Bayern dagegen sei dank der CSU und der Tüchtigkeit der Bevölkerung quasi ein Hort des Glücks. "Bayern blüht, Bayern boomt. Bayern ist das Paradies, das können wir uneingeschränkt sagen." Vollmundige Worte eines Noch-Ministerpräsidenten, die er allerdings mit Zahlen zu untermauern wusste. Der 13. Haushalt ohne Neuverschuldung sei verabschiedet worden, 5,6 Milliarden Euro Schulden habe man zurückgezahlt, 9,5 Milliarden Euro bringe man für den kommunalen Finanzausgleich auf, im Land herrsche Vollbeschäftigung, unter den Bundesländern sei man unangefochten die Nummer Eins. Eine beeindruckende Bilanz.

Seehofer zog gerade mit Blick auf die Flüchtlingspolitik einen klaren Trennungsstrich gegen rechte Populisten. Natürlich wolle man eine Begrenzung der Zuwanderungspolitik, ganz einfach deshalb, damit die notwendige Integration der Menschen auch gelinge. Die CSU sei weltoffen, vertrete aber auch nationale Interessen und die Interessen der hier lebenden Bevölkerung. Deswegen müsse man sich aber noch lange nicht als Rechtsradikaler diffamieren lassen. Seehofer bekam im Verlauf seiner Rede zunehmenden Beifall von den Delegierten. Die dankten dem Redner am Ende gar mit stehenden Ovationen. Vor Seehofers Wiederwahl mit immerhin 83,73 Prozent der Delegiertenstimmen hatte Markus Söder die Partei zur Geschlossenheit aufgerufen, und damit für ein gutes Ergebnis geworben. Das Signal erhöhe die Wahlchancen für die Zukunft. Am Ende des Parteitags standen Seehofer und Söder gemeinsam auf der Bühne, von den Delegierten minutenlang umjubelt.


Markus Söder gibt sich angriffslustig


Der Ton war gleich ein anderer. Bei der Vorstellungsrede von Markus Söder ging's im Vergleich zu Seehofers eher bedächtigem Vortrag schon mehr zur Sache. Der Neue gab sich kämpferischer, suchte Aufbruchstimmung zu verbreiten. Die Delegierten wollten motiviert werden und sie ließen sich motivieren. Söder versprach seine ganze Kraft und Leidenschaft für das Land einzusetzen. Das Ganze immer mit Blick auf die Landtagswahl 2018. Und er erntete dafür natürlich jubelnden Applaus. Das Stimmungsbarometer in der Nürnberger Messehalle stieg spürbar. Söder versteht es einfach blendend mit Emotionen zu spielen. Er gab seinen Parteifreunden das, was sie derzeit am nötigsten brauchen - Mut und Zuversicht. "Bayern ist wie ein großer Baum. Den hat die CSU gepflanzt. Wir wollen ihn weiter pflegen - und das am allerliebsten allein." Und: "Uns muss nicht bange sein vor 2018." Das sind Sätze, mit denen Söder dem politischen Gegner schon mal signalisieren will, dass die Union in Bayern immer noch in der Kategorie absoluter Mehrheiten denkt und von ihrem Machtanspruch keinen Zentimeter abrückt. Und die eigenen Anhänger jubeln. Entsprechend wird der Redner gefeiert. Nie war die Stimmung an den beiden Parteitagen bei der CSU besser als während des Söder-Auftritts.
Kein Wunder, dass bei der folgenden offenen Abstimmung die Delegierten sich mit übergroßer Mehrheit für Markus Söder als Kandidaten für das Ministerpräsidentenamt entscheiden. Drei, vier Gegenstimmen gab's, das war's. Und Markus Söder? Er reitet bereits die ersten Attacken gegen die AfD. Verspricht einen Wahlkampf, der die Protestwähler wieder ins CSU-Lager zurückholt. Verspricht, sich für dieses Wahlziel zu zerreißen. Und genau das ist es, was das Parteivolk hören wollte.


Kommentar: Spannende Zeiten

Man muss Wähler wie Delegierte zu begeistern wissen. Das ist die Voraussetzung für Erfolg, und Markus Söder weiß das. Sein Auftritt in Nürnberg wirkte auf die Delegierten wie eine Frischzellenkur. Und der neue starke Mann der CSU ließ von Anfang an keinen Zweifel daran aufkommen, wer in Zukunft in der Partei die Richtung vorgibt. Für die CSU lag und liegt ihr politischer Schwerpunkt immer noch in München, mit Berlin als bundespolitischer Außenstelle. Für eine Landespartei wie die CSU normal. Mit dem Berliner Nebenkriegsschauplatz darf sich jetzt erst einmal Horst Seehofer herumschlagen. Und keiner weiß, wie lange er das tun darf. Die derzeitige Konstellation einer Doppelspitze, sie scheint nur auf Zeit angelegt. Sie soll der CSU-Basis Kontinuität und zugleich Innovationsbereitschaft signalisieren. Und sie soll vor allen Dingen für Ruhe und Geschlossenheit in den eigenen Reihen sorgen. Was auch mehr dem ausgeprägten Harmoniebedürfnis der CSU-Basis entspricht. Einer Basis, die nicht über eine so ausgeprägte Streitkultur verfügt, wie sie der SPD eigen ist. Leicht wird's weder für Seehofer noch für Söder. In Berlin ist die Koalitionsfrage völlig offen und in München gibt's mit der AfD, der FDP und den Freien Wählern viel konservative Konkurrenz für die CSU. Spannende Zeiten.

Wahlen
Der Parteichef und seine Stellvertreter

So entschieden die Delegierten auf dem Nürnberger CSU-Parteitag die Wahl des Vorsitzenden und seiner fünf Stellvertreter (innen):
Parteivorsitzender
Horst Seehofer 83,7 Prozent

1. stv.Parteivorsitzender
Kurt Gribl 90,4 Prozent

2. stv.Parteivorsitzende
Melanie Huml 87,6 Prozent

3. stv. Parteivorsitzender
Manfred Weber 84,6 Prozent

4. stv.Parteivorsitzende
Angela Niebler (80,5 Prozent)

5. stv. Parteivorsitzende
Dorothee Bär (79,2 Prozent) Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080908 Nach unserer Zählung gibt es in Franken 54 Skigebiete mit zusammen 63,8 Kilometer Pistenlänge.


Frankens Skigebiete in einer interaktiven Karte


Verglichen mit dem Alpenraum, wo allein das größte Skigebiet - "Les Portes du Soleil" in Frankreich - auf rund 600 Kilometer Pisten kommt, wirken die Strecken in Franken natürlich bescheiden. Aber immerhin.
Frankens Abfahrtsstrecken liegen hauptsächlich im Fichtelgebirge, in der Rhön und im Frankenwald. Aber selbst im Steigerwald oder in der Fränkischen Schweiz finden sich vereinzelt Möglichkeiten, die Bretter anzuschnallen - wenn, ja wenn Schnee liegt.
Und das ist das Problem. Ein Problem, das größer wird: Durch den Klimawandel gibt es mildere Winter. Es schneit weniger, und der Schnee bleibt seltener liegen.


Kleine Bänder in der Landschaft

Um vom Wetter etwas unabhängiger zu werden, setzt man auf Schneekanonen - auch in Franken. An der Ochsenkopf-Nordpiste zum Beispiel sind es 33 stationäre und acht mobile Beschneiungsanlagen.
Ein Umweltfrevel? Nicht unbedingt, meint der Bamberger Werner Bätzing, Alpenforscher und emeritierter Professor für Kulturgeographie. Schneekanonen kämen in Franken auf limitierter Fläche zum Einsatz. Ökologisch sei der Schaden dadurch nicht so groß. Einzig der Düngeeffekt, der "Allerweltsarten" fördere und die Magerrasenarten verschwinden lasse, gebe Anlass zur Kritik. "Aber das sind bei den Skipisten in Franken immer nur kleine Bänder in der Landschaft", sagt Bätzing. Verkürzt werde auf diesen Abschnitten zwar auch die Vegetationsdauer. Das sieht Bätzing aber nicht als Problem. "Bis zu 1000 Meter Höhe spielt diese Verkürzung kaum eine Rolle."
Es komme auf die richtige Präparierung der Skipisten an. Durch Skifahrer dürften keine mechanischen Beeinträchtigungen entstehen. Die Höhe der Schneedecke müsse ausreichend sein. "Sehen Sie sich die Pisten im Sommer an", sagt Bätzing. "Da sehen Sie, ob im Winter gut gearbeitet wurde."
Für diese "Bänder" in der Landschaft würden keine großen Wassermengen benötigt. Fatal wäre es aus Bätzings Sicht allerdings, wenn die fränkischen Skigebiete eine künstliche Beschneiung ausdehnen würden. Je wärmer es werde, desto teurer werde der Einsatz von Schneekanonen.
Auf den fünf längsten Pisten in Franken - Kreuzberg und Arnsberg in der Rhön, der Ochsenkopf im Fichtelgebirge sowie Ludwigsstadt und Tettau-Wildberg im Frankenwald - lohne sich eine Schneekanone. Darunter kaum.
1024 Meter hoch ist der Ochsenkopf. Nur der gegenüberliegende Schneeberg - mit 1051 Metern Frankens höchster Punkt - bringt es auf mehr, aber dort gibt es keinen Skilift. "Ohne Schneekanonen wären wir längst im Dornröschenschlaf", sagt Andreas Schreyer, Betriebsleiter der beiden Ochsenkopfseilbahnen.
In den Alpen hat man für den Wintersport deutlich in die Natur eingegriffen. "Bis in die Gipfelregion wird beschneit. Unheimlich viele Speicherteiche in großer Höhe sind entstanden", berichtet Bätzing. Schneekanonen brauchen laut Bätzing riesige Mengen Wasser. Das sorge für Engpässe in der Wasserversorgung und beim Abwasser. "Das Wasser für den Winter wird im Sommer schon gespeichert, da fehlt es dann als Fließwasser in den Bächen." Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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Verglichen mit dem Alpenraum, wo allein das größte Skigebiet - "Les Portes du Soleil" in Frankreich - auf rund 600 Kilometer Pisten kommt, wirken die Strecken in Franken natürlich bescheiden. Aber immerhin.
Frankens Abfahrtsstrecken liegen hauptsächlich im Fichtelgebirge, in der Rhön und im Frankenwald. Aber selbst im Steigerwald oder in der Fränkischen Schweiz finden sich vereinzelt Möglichkeiten, die Bretter anzuschnallen - wenn, ja wenn Schnee liegt.
Und das ist das Problem. Ein Problem, das größer wird: Durch den Klimawandel gibt es mildere Winter. Es schneit weniger, und der Schnee bleibt seltener liegen.


Kleine Bänder in der Landschaft

Um vom Wetter etwas unabhängiger zu werden, setzt man auf Schneekanonen - auch in Franken. An der Ochsenkopf-Nordpiste zum Beispiel sind es 33 stationäre und acht mobile Beschneiungsanlagen.
Ein Umweltfrevel? Nicht unbedingt, meint der Bamberger Werner Bätzing, Alpenforscher und emeritierter Professor für Kulturgeographie. Schneekanonen kämen in Franken auf limitierter Fläche zum Einsatz. Ökologisch sei der Schaden dadurch nicht so groß. Einzig der Düngeeffekt, der "Allerweltsarten" fördere und die Magerrasenarten verschwinden lasse, gebe Anlass zur Kritik. "Aber das sind bei den Skipisten in Franken immer nur kleine Bänder in der Landschaft", sagt Bätzing. Verkürzt werde auf diesen Abschnitten zwar auch die Vegetationsdauer. Das sieht Bätzing aber nicht als Problem. "Bis zu 1000 Meter Höhe spielt diese Verkürzung kaum eine Rolle."
Es komme auf die richtige Präparierung der Skipisten an. Durch Skifahrer dürften keine mechanischen Beeinträchtigungen entstehen. Die Höhe der Schneedecke müsse ausreichend sein. "Sehen Sie sich die Pisten im Sommer an", sagt Bätzing. "Da sehen Sie, ob im Winter gut gearbeitet wurde."
Für diese "Bänder" in der Landschaft würden keine großen Wassermengen benötigt. Fatal wäre es aus Bätzings Sicht allerdings, wenn die fränkischen Skigebiete eine künstliche Beschneiung ausdehnen würden. Je wärmer es werde, desto teurer werde der Einsatz von Schneekanonen.
Auf den fünf längsten Pisten in Franken - Kreuzberg und Arnsberg in der Rhön, der Ochsenkopf im Fichtelgebirge sowie Ludwigsstadt und Tettau-Wildberg im Frankenwald - lohne sich eine Schneekanone. Darunter kaum.
1024 Meter hoch ist der Ochsenkopf. Nur der gegenüberliegende Schneeberg - mit 1051 Metern Frankens höchster Punkt - bringt es auf mehr, aber dort gibt es keinen Skilift. "Ohne Schneekanonen wären wir längst im Dornröschenschlaf", sagt Andreas Schreyer, Betriebsleiter der beiden Ochsenkopfseilbahnen.
In den Alpen hat man für den Wintersport deutlich in die Natur eingegriffen. "Bis in die Gipfelregion wird beschneit. Unheimlich viele Speicherteiche in großer Höhe sind entstanden", berichtet Bätzing. Schneekanonen brauchen laut Bätzing riesige Mengen Wasser. Das sorge für Engpässe in der Wasserversorgung und beim Abwasser. "Das Wasser für den Winter wird im Sommer schon gespeichert, da fehlt es dann als Fließwasser in den Bächen." Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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Verglichen mit dem Alpenraum, wo allein das größte Skigebiet - "Les Portes du Soleil" in Frankreich - auf rund 600 Kilometer Pisten kommt, wirken die Strecken in Franken natürlich bescheiden. Aber immerhin.
Frankens Abfahrtsstrecken liegen hauptsächlich im Fichtelgebirge, in der Rhön und im Frankenwald. Aber selbst im Steigerwald oder in der Fränkischen Schweiz finden sich vereinzelt Möglichkeiten, die Bretter anzuschnallen - wenn, ja wenn Schnee liegt.
Und das ist das Problem. Ein Problem, das größer wird: Durch den Klimawandel gibt es mildere Winter. Es schneit weniger, und der Schnee bleibt seltener liegen.


Kleine Bänder in der Landschaft

Um vom Wetter etwas unabhängiger zu werden, setzt man auf Schneekanonen - auch in Franken. An der Ochsenkopf-Nordpiste zum Beispiel sind es 33 stationäre und acht mobile Beschneiungsanlagen.
Ein Umweltfrevel? Nicht unbedingt, meint der Bamberger Werner Bätzing, Alpenforscher und emeritierter Professor für Kulturgeographie. Schneekanonen kämen in Franken auf limitierter Fläche zum Einsatz. Ökologisch sei der Schaden dadurch nicht so groß. Einzig der Düngeeffekt, der "Allerweltsarten" fördere und die Magerrasenarten verschwinden lasse, gebe Anlass zur Kritik. "Aber das sind bei den Skipisten in Franken immer nur kleine Bänder in der Landschaft", sagt Bätzing. Verkürzt werde auf diesen Abschnitten zwar auch die Vegetationsdauer. Das sieht Bätzing aber nicht als Problem. "Bis zu 1000 Meter Höhe spielt diese Verkürzung kaum eine Rolle."
Es komme auf die richtige Präparierung der Skipisten an. Durch Skifahrer dürften keine mechanischen Beeinträchtigungen entstehen. Die Höhe der Schneedecke müsse ausreichend sein. "Sehen Sie sich die Pisten im Sommer an", sagt Bätzing. "Da sehen Sie, ob im Winter gut gearbeitet wurde."
Für diese "Bänder" in der Landschaft würden keine großen Wassermengen benötigt. Fatal wäre es aus Bätzings Sicht allerdings, wenn die fränkischen Skigebiete eine künstliche Beschneiung ausdehnen würden. Je wärmer es werde, desto teurer werde der Einsatz von Schneekanonen.
Auf den fünf längsten Pisten in Franken - Kreuzberg und Arnsberg in der Rhön, der Ochsenkopf im Fichtelgebirge sowie Ludwigsstadt und Tettau-Wildberg im Frankenwald - lohne sich eine Schneekanone. Darunter kaum.
1024 Meter hoch ist der Ochsenkopf. Nur der gegenüberliegende Schneeberg - mit 1051 Metern Frankens höchster Punkt - bringt es auf mehr, aber dort gibt es keinen Skilift. "Ohne Schneekanonen wären wir längst im Dornröschenschlaf", sagt Andreas Schreyer, Betriebsleiter der beiden Ochsenkopfseilbahnen.
In den Alpen hat man für den Wintersport deutlich in die Natur eingegriffen. "Bis in die Gipfelregion wird beschneit. Unheimlich viele Speicherteiche in großer Höhe sind entstanden", berichtet Bätzing. Schneekanonen brauchen laut Bätzing riesige Mengen Wasser. Das sorge für Engpässe in der Wasserversorgung und beim Abwasser. "Das Wasser für den Winter wird im Sommer schon gespeichert, da fehlt es dann als Fließwasser in den Bächen." Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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Und das ist das Problem. Ein Problem, das größer wird: Durch den Klimawandel gibt es mildere Winter. Es schneit weniger, und der Schnee bleibt seltener liegen.


Kleine Bänder in der Landschaft

Um vom Wetter etwas unabhängiger zu werden, setzt man auf Schneekanonen - auch in Franken. An der Ochsenkopf-Nordpiste zum Beispiel sind es 33 stationäre und acht mobile Beschneiungsanlagen.
Ein Umweltfrevel? Nicht unbedingt, meint der Bamberger Werner Bätzing, Alpenforscher und emeritierter Professor für Kulturgeographie. Schneekanonen kämen in Franken auf limitierter Fläche zum Einsatz. Ökologisch sei der Schaden dadurch nicht so groß. Einzig der Düngeeffekt, der "Allerweltsarten" fördere und die Magerrasenarten verschwinden lasse, gebe Anlass zur Kritik. "Aber das sind bei den Skipisten in Franken immer nur kleine Bänder in der Landschaft", sagt Bätzing. Verkürzt werde auf diesen Abschnitten zwar auch die Vegetationsdauer. Das sieht Bätzing aber nicht als Problem. "Bis zu 1000 Meter Höhe spielt diese Verkürzung kaum eine Rolle."
Es komme auf die richtige Präparierung der Skipisten an. Durch Skifahrer dürften keine mechanischen Beeinträchtigungen entstehen. Die Höhe der Schneedecke müsse ausreichend sein. "Sehen Sie sich die Pisten im Sommer an", sagt Bätzing. "Da sehen Sie, ob im Winter gut gearbeitet wurde."
Für diese "Bänder" in der Landschaft würden keine großen Wassermengen benötigt. Fatal wäre es aus Bätzings Sicht allerdings, wenn die fränkischen Skigebiete eine künstliche Beschneiung ausdehnen würden. Je wärmer es werde, desto teurer werde der Einsatz von Schneekanonen.
Auf den fünf längsten Pisten in Franken - Kreuzberg und Arnsberg in der Rhön, der Ochsenkopf im Fichtelgebirge sowie Ludwigsstadt und Tettau-Wildberg im Frankenwald - lohne sich eine Schneekanone. Darunter kaum.
1024 Meter hoch ist der Ochsenkopf. Nur der gegenüberliegende Schneeberg - mit 1051 Metern Frankens höchster Punkt - bringt es auf mehr, aber dort gibt es keinen Skilift. "Ohne Schneekanonen wären wir längst im Dornröschenschlaf", sagt Andreas Schreyer, Betriebsleiter der beiden Ochsenkopfseilbahnen.
In den Alpen hat man für den Wintersport deutlich in die Natur eingegriffen. "Bis in die Gipfelregion wird beschneit. Unheimlich viele Speicherteiche in großer Höhe sind entstanden", berichtet Bätzing. Schneekanonen brauchen laut Bätzing riesige Mengen Wasser. Das sorge für Engpässe in der Wasserversorgung und beim Abwasser. "Das Wasser für den Winter wird im Sommer schon gespeichert, da fehlt es dann als Fließwasser in den Bächen." Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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http://www.infranken.de/3080905
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080904 Nach unserer Zählung gibt es in Franken 54 Skigebiete mit zusammen 63,8 Kilometer Pistenlänge.


Frankens Skigebiete in einer interaktiven Karte


Verglichen mit dem Alpenraum, wo allein das größte Skigebiet - "Les Portes du Soleil" in Frankreich - auf rund 600 Kilometer Pisten kommt, wirken die Strecken in Franken natürlich bescheiden. Aber immerhin.
Frankens Abfahrtsstrecken liegen hauptsächlich im Fichtelgebirge, in der Rhön und im Frankenwald. Aber selbst im Steigerwald oder in der Fränkischen Schweiz finden sich vereinzelt Möglichkeiten, die Bretter anzuschnallen - wenn, ja wenn Schnee liegt.
Und das ist das Problem. Ein Problem, das größer wird: Durch den Klimawandel gibt es mildere Winter. Es schneit weniger, und der Schnee bleibt seltener liegen.


Kleine Bänder in der Landschaft

Um vom Wetter etwas unabhängiger zu werden, setzt man auf Schneekanonen - auch in Franken. An der Ochsenkopf-Nordpiste zum Beispiel sind es 33 stationäre und acht mobile Beschneiungsanlagen.
Ein Umweltfrevel? Nicht unbedingt, meint der Bamberger Werner Bätzing, Alpenforscher und emeritierter Professor für Kulturgeographie. Schneekanonen kämen in Franken auf limitierter Fläche zum Einsatz. Ökologisch sei der Schaden dadurch nicht so groß. Einzig der Düngeeffekt, der "Allerweltsarten" fördere und die Magerrasenarten verschwinden lasse, gebe Anlass zur Kritik. "Aber das sind bei den Skipisten in Franken immer nur kleine Bänder in der Landschaft", sagt Bätzing. Verkürzt werde auf diesen Abschnitten zwar auch die Vegetationsdauer. Das sieht Bätzing aber nicht als Problem. "Bis zu 1000 Meter Höhe spielt diese Verkürzung kaum eine Rolle."
Es komme auf die richtige Präparierung der Skipisten an. Durch Skifahrer dürften keine mechanischen Beeinträchtigungen entstehen. Die Höhe der Schneedecke müsse ausreichend sein. "Sehen Sie sich die Pisten im Sommer an", sagt Bätzing. "Da sehen Sie, ob im Winter gut gearbeitet wurde."
Für diese "Bänder" in der Landschaft würden keine großen Wassermengen benötigt. Fatal wäre es aus Bätzings Sicht allerdings, wenn die fränkischen Skigebiete eine künstliche Beschneiung ausdehnen würden. Je wärmer es werde, desto teurer werde der Einsatz von Schneekanonen.
Auf den fünf längsten Pisten in Franken - Kreuzberg und Arnsberg in der Rhön, der Ochsenkopf im Fichtelgebirge sowie Ludwigsstadt und Tettau-Wildberg im Frankenwald - lohne sich eine Schneekanone. Darunter kaum.
1024 Meter hoch ist der Ochsenkopf. Nur der gegenüberliegende Schneeberg - mit 1051 Metern Frankens höchster Punkt - bringt es auf mehr, aber dort gibt es keinen Skilift. "Ohne Schneekanonen wären wir längst im Dornröschenschlaf", sagt Andreas Schreyer, Betriebsleiter der beiden Ochsenkopfseilbahnen.
In den Alpen hat man für den Wintersport deutlich in die Natur eingegriffen. "Bis in die Gipfelregion wird beschneit. Unheimlich viele Speicherteiche in großer Höhe sind entstanden", berichtet Bätzing. Schneekanonen brauchen laut Bätzing riesige Mengen Wasser. Das sorge für Engpässe in der Wasserversorgung und beim Abwasser. "Das Wasser für den Winter wird im Sommer schon gespeichert, da fehlt es dann als Fließwasser in den Bächen." Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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Verglichen mit dem Alpenraum, wo allein das größte Skigebiet - "Les Portes du Soleil" in Frankreich - auf rund 600 Kilometer Pisten kommt, wirken die Strecken in Franken natürlich bescheiden. Aber immerhin.
Frankens Abfahrtsstrecken liegen hauptsächlich im Fichtelgebirge, in der Rhön und im Frankenwald. Aber selbst im Steigerwald oder in der Fränkischen Schweiz finden sich vereinzelt Möglichkeiten, die Bretter anzuschnallen - wenn, ja wenn Schnee liegt.
Und das ist das Problem. Ein Problem, das größer wird: Durch den Klimawandel gibt es mildere Winter. Es schneit weniger, und der Schnee bleibt seltener liegen.


Kleine Bänder in der Landschaft

Um vom Wetter etwas unabhängiger zu werden, setzt man auf Schneekanonen - auch in Franken. An der Ochsenkopf-Nordpiste zum Beispiel sind es 33 stationäre und acht mobile Beschneiungsanlagen.
Ein Umweltfrevel? Nicht unbedingt, meint der Bamberger Werner Bätzing, Alpenforscher und emeritierter Professor für Kulturgeographie. Schneekanonen kämen in Franken auf limitierter Fläche zum Einsatz. Ökologisch sei der Schaden dadurch nicht so groß. Einzig der Düngeeffekt, der "Allerweltsarten" fördere und die Magerrasenarten verschwinden lasse, gebe Anlass zur Kritik. "Aber das sind bei den Skipisten in Franken immer nur kleine Bänder in der Landschaft", sagt Bätzing. Verkürzt werde auf diesen Abschnitten zwar auch die Vegetationsdauer. Das sieht Bätzing aber nicht als Problem. "Bis zu 1000 Meter Höhe spielt diese Verkürzung kaum eine Rolle."
Es komme auf die richtige Präparierung der Skipisten an. Durch Skifahrer dürften keine mechanischen Beeinträchtigungen entstehen. Die Höhe der Schneedecke müsse ausreichend sein. "Sehen Sie sich die Pisten im Sommer an", sagt Bätzing. "Da sehen Sie, ob im Winter gut gearbeitet wurde."
Für diese "Bänder" in der Landschaft würden keine großen Wassermengen benötigt. Fatal wäre es aus Bätzings Sicht allerdings, wenn die fränkischen Skigebiete eine künstliche Beschneiung ausdehnen würden. Je wärmer es werde, desto teurer werde der Einsatz von Schneekanonen.
Auf den fünf längsten Pisten in Franken - Kreuzberg und Arnsberg in der Rhön, der Ochsenkopf im Fichtelgebirge sowie Ludwigsstadt und Tettau-Wildberg im Frankenwald - lohne sich eine Schneekanone. Darunter kaum.
1024 Meter hoch ist der Ochsenkopf. Nur der gegenüberliegende Schneeberg - mit 1051 Metern Frankens höchster Punkt - bringt es auf mehr, aber dort gibt es keinen Skilift. "Ohne Schneekanonen wären wir längst im Dornröschenschlaf", sagt Andreas Schreyer, Betriebsleiter der beiden Ochsenkopfseilbahnen.
In den Alpen hat man für den Wintersport deutlich in die Natur eingegriffen. "Bis in die Gipfelregion wird beschneit. Unheimlich viele Speicherteiche in großer Höhe sind entstanden", berichtet Bätzing. Schneekanonen brauchen laut Bätzing riesige Mengen Wasser. Das sorge für Engpässe in der Wasserversorgung und beim Abwasser. "Das Wasser für den Winter wird im Sommer schon gespeichert, da fehlt es dann als Fließwasser in den Bächen." Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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Verglichen mit dem Alpenraum, wo allein das größte Skigebiet - "Les Portes du Soleil" in Frankreich - auf rund 600 Kilometer Pisten kommt, wirken die Strecken in Franken natürlich bescheiden. Aber immerhin.
Frankens Abfahrtsstrecken liegen hauptsächlich im Fichtelgebirge, in der Rhön und im Frankenwald. Aber selbst im Steigerwald oder in der Fränkischen Schweiz finden sich vereinzelt Möglichkeiten, die Bretter anzuschnallen - wenn, ja wenn Schnee liegt.
Und das ist das Problem. Ein Problem, das größer wird: Durch den Klimawandel gibt es mildere Winter. Es schneit weniger, und der Schnee bleibt seltener liegen.


Kleine Bänder in der Landschaft

Um vom Wetter etwas unabhängiger zu werden, setzt man auf Schneekanonen - auch in Franken. An der Ochsenkopf-Nordpiste zum Beispiel sind es 33 stationäre und acht mobile Beschneiungsanlagen.
Ein Umweltfrevel? Nicht unbedingt, meint der Bamberger Werner Bätzing, Alpenforscher und emeritierter Professor für Kulturgeographie. Schneekanonen kämen in Franken auf limitierter Fläche zum Einsatz. Ökologisch sei der Schaden dadurch nicht so groß. Einzig der Düngeeffekt, der "Allerweltsarten" fördere und die Magerrasenarten verschwinden lasse, gebe Anlass zur Kritik. "Aber das sind bei den Skipisten in Franken immer nur kleine Bänder in der Landschaft", sagt Bätzing. Verkürzt werde auf diesen Abschnitten zwar auch die Vegetationsdauer. Das sieht Bätzing aber nicht als Problem. "Bis zu 1000 Meter Höhe spielt diese Verkürzung kaum eine Rolle."
Es komme auf die richtige Präparierung der Skipisten an. Durch Skifahrer dürften keine mechanischen Beeinträchtigungen entstehen. Die Höhe der Schneedecke müsse ausreichend sein. "Sehen Sie sich die Pisten im Sommer an", sagt Bätzing. "Da sehen Sie, ob im Winter gut gearbeitet wurde."
Für diese "Bänder" in der Landschaft würden keine großen Wassermengen benötigt. Fatal wäre es aus Bätzings Sicht allerdings, wenn die fränkischen Skigebiete eine künstliche Beschneiung ausdehnen würden. Je wärmer es werde, desto teurer werde der Einsatz von Schneekanonen.
Auf den fünf längsten Pisten in Franken - Kreuzberg und Arnsberg in der Rhön, der Ochsenkopf im Fichtelgebirge sowie Ludwigsstadt und Tettau-Wildberg im Frankenwald - lohne sich eine Schneekanone. Darunter kaum.
1024 Meter hoch ist der Ochsenkopf. Nur der gegenüberliegende Schneeberg - mit 1051 Metern Frankens höchster Punkt - bringt es auf mehr, aber dort gibt es keinen Skilift. "Ohne Schneekanonen wären wir längst im Dornröschenschlaf", sagt Andreas Schreyer, Betriebsleiter der beiden Ochsenkopfseilbahnen.
In den Alpen hat man für den Wintersport deutlich in die Natur eingegriffen. "Bis in die Gipfelregion wird beschneit. Unheimlich viele Speicherteiche in großer Höhe sind entstanden", berichtet Bätzing. Schneekanonen brauchen laut Bätzing riesige Mengen Wasser. Das sorge für Engpässe in der Wasserversorgung und beim Abwasser. "Das Wasser für den Winter wird im Sommer schon gespeichert, da fehlt es dann als Fließwasser in den Bächen." Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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Verglichen mit dem Alpenraum, wo allein das größte Skigebiet - "Les Portes du Soleil" in Frankreich - auf rund 600 Kilometer Pisten kommt, wirken die Strecken in Franken natürlich bescheiden. Aber immerhin.
Frankens Abfahrtsstrecken liegen hauptsächlich im Fichtelgebirge, in der Rhön und im Frankenwald. Aber selbst im Steigerwald oder in der Fränkischen Schweiz finden sich vereinzelt Möglichkeiten, die Bretter anzuschnallen - wenn, ja wenn Schnee liegt.
Und das ist das Problem. Ein Problem, das größer wird: Durch den Klimawandel gibt es mildere Winter. Es schneit weniger, und der Schnee bleibt seltener liegen.


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Um vom Wetter etwas unabhängiger zu werden, setzt man auf Schneekanonen - auch in Franken. An der Ochsenkopf-Nordpiste zum Beispiel sind es 33 stationäre und acht mobile Beschneiungsanlagen.
Ein Umweltfrevel? Nicht unbedingt, meint der Bamberger Werner Bätzing, Alpenforscher und emeritierter Professor für Kulturgeographie. Schneekanonen kämen in Franken auf limitierter Fläche zum Einsatz. Ökologisch sei der Schaden dadurch nicht so groß. Einzig der Düngeeffekt, der "Allerweltsarten" fördere und die Magerrasenarten verschwinden lasse, gebe Anlass zur Kritik. "Aber das sind bei den Skipisten in Franken immer nur kleine Bänder in der Landschaft", sagt Bätzing. Verkürzt werde auf diesen Abschnitten zwar auch die Vegetationsdauer. Das sieht Bätzing aber nicht als Problem. "Bis zu 1000 Meter Höhe spielt diese Verkürzung kaum eine Rolle."
Es komme auf die richtige Präparierung der Skipisten an. Durch Skifahrer dürften keine mechanischen Beeinträchtigungen entstehen. Die Höhe der Schneedecke müsse ausreichend sein. "Sehen Sie sich die Pisten im Sommer an", sagt Bätzing. "Da sehen Sie, ob im Winter gut gearbeitet wurde."
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1024 Meter hoch ist der Ochsenkopf. Nur der gegenüberliegende Schneeberg - mit 1051 Metern Frankens höchster Punkt - bringt es auf mehr, aber dort gibt es keinen Skilift. "Ohne Schneekanonen wären wir längst im Dornröschenschlaf", sagt Andreas Schreyer, Betriebsleiter der beiden Ochsenkopfseilbahnen.
In den Alpen hat man für den Wintersport deutlich in die Natur eingegriffen. "Bis in die Gipfelregion wird beschneit. Unheimlich viele Speicherteiche in großer Höhe sind entstanden", berichtet Bätzing. Schneekanonen brauchen laut Bätzing riesige Mengen Wasser. Das sorge für Engpässe in der Wasserversorgung und beim Abwasser. "Das Wasser für den Winter wird im Sommer schon gespeichert, da fehlt es dann als Fließwasser in den Bächen." Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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http://www.infranken.de/3080901
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080900 Zum Weihnachtskonzert lud die Musikschule Dettelbach/Schwarzach ins Historischen Rathauses Dettelbach ein. Die Beiträge zeigten die volle Bandbreite, die die Musikschule an Unterrichtsfächern zu bieten hat, wird mitgeteilt. Und auch mit dem zahlreichen Besuch ist die Schule zufrieden, ist der Meldung zu entnehmen.

Auch die jüngsten Musikschüler aus der Gruppe „Musikwichtel“, die ab einem Alter von 18 Monaten besucht werden kann, waren auf der Bühne. Zusammen mit den etwas älteren „Musikzwergen“ und den Kindern der Früherziehung trugen sie ein Lied mit Instrumenten und einen Tanz vor.

Außerdem gab es Beiträge von neu oder erst kürzlich etablierten Fächern zu hören. Sophie Schmitt spielte ein Weihnachtslied im Duett mit ihrer Lehrerin Nicole Schömig auf der Querflöte. Judith Bursch, die im September den Geigenunterricht begonnen hat, trug zwei russische Volkslieder vor. Die Schüler des Gesangunterrichts zeigten im Quartett ihr Können. Unterstützt von ihren Lehrern erfreuten sie das Publikum mit althergebrachten Weihnachtsliedern, zeigten sich aber auch moderner mit einem zeitgenössischen Arrangement von „Rudolph, the red-nosed Reindeer“.

Zwei der fortgeschrittenen Schüler trugen ebenfalls ihre Stücke vor, die sie auch für ihre Prüfungen in der Schule vorbereitet hatten, Lily Wild am Klavier und Benedikt Förster am Saxofon.

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http://www.infranken.de/3080900
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080883
"Nicht alle von uns waren für Fußball geschaffen", erläutert Triantafillos wohlwollend, weshalb sie sich für eine Sportart entschieden, in der es nahezu für jeden Figurtypen eine Position gibt. Über weitere Freunde und Bekannte im Alter von 18 bis 38 Jahren war schnell eine ausreichende Zahl an Spielern zusammen, um sich für den Ligabetrieb zu melden. Am 19. Oktober traten die "Gechers" dem American-Football-Verband Bayern bei, rund 30 Spielerpässe sind beantragt. "In der Aufbauliga werden wir ab Mai voraussichtlich gegen Coburg, Schweinfurt, Neustadt an der Aisch und Nürnberg antreten", erklärt Triantafillos.

Um den Platzhirschen Paroli bieten zu können, arbeiten die Hemhofener seit Monaten an Kondition und Taktik. "Wir wollen den Winter durchtrainieren", sagt der 27-Jährige. Neben zwei Einheiten in der Halle wagen sich die TSVler nach wie vor ein Mal pro Woche auf den Rasen bzw. Schnee des Schulsportplatzes. Inzwischen haben die "Gechers" zwei Testspiele absolviert, wenn auch in der weniger körperlichen Variante Flag-Football, bei der man anstatt den Gegner zu tackeln, dessen Tuch aus dem Hosenbund ziehen muss, um einen Versuch zu unterbinden.


"Lieber die Männervariante"

"Es waren hilfreiche Erfahrungen und gute Gelegenheiten, um Neulingen den Sport schmackhaft zu machen. Aber jetzt konzentrieren wir uns auf die Männervariante", sagt Triantafillos mit einem Schmunzeln über die Duelle mit den U19-Teams der Erlangen Sharks und der Bamberg Phantoms. Während die meisten Football-Mannschaften ihren Gegnern schon mit dem Namen Respekt einflößen wollen, kommen die Hemhofener als fränkische Hähne daher. "Das Logo symbolisiert, dass wir aus einem kleinen Dorf kommen und daher immer Außenseiter sind. Aber wir stehen dazu und halten immer zusammen", sagt der Abteilungsleiter, der im neuen Team am liebsten defensiver Linebacker sein will.

"Aber das entscheidet der Trainer", sagt der 27-Jährige mit Blick auf Thomas Sinner, der einst die Erlangen Sharks gründete. Im Amateurbereich müsse jeder zwei Positionen ausfüllen können, am besten eine offensive und eine defensive. Welche Elf Sinner im Frühling aufs Feld schickt, ist noch lange nicht entschieden, zumal die "Gechers" noch offen für weitere Neulinge sind. Interessierte können sich bei Triantafillos unter 0176 / 82392800 melden.]]>
http://www.infranken.de/3080883
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080868
Im Oktober wurde das Projekt im Bad Staffelsteiner Stadtrat vorgestellt, am Freitag haben Vertreter der Telekom und Bürgermeister Jürgen Kohmann (CSU) über Details und Konditionen des Projekts gesprochen. Drei Varianten stehen im Mittelpunkt, wie Markus Jodl, Pressesprecher der Telekom, mitteilt:
1. Bürger, die in der Vorvermarktungsphase bis zum 28. Februar einen Glasfasertarif bei der Telekom buchen, erhalten den FTTH-Anschluss ohne Zusatzkosten.
2. Wenn ein Hausbesitzer keinen Glasfaseranschluss bucht, erhält er einen Glasfaserabschlusspunkt in den Keller gelegt. Auf Wunsch kann er in der Ausbauphase auch eine Verkabelung vom Keller in die einzelnen Wohnungen, beispielsweise bei Mietshäusern beauftragen. Diese Inhouse-Verkabelung kostet einmalig 800 Euro.
3. Oder aber der Hausbesitzer entscheidet sich zu einem späteren Zeitpunkt für eine Inhouse-Verkabelung. Dies kann er mit einer externen Firma durchführen oder die Telekom beauftragen. Die Leistung wird nach Aufwand abgerechnet.

Im Rathaus ist die Freude über das Pilotprojekt groß: "Es ist eine Chance für Bad Staffelstein und die Bürger", sagt Bürgermeister Kohmann. In zwei Informationsveranstaltungen, wahrscheinlich eine im Januar und eine im Februar, will die Stadt die Bürger über das Projekt aufklären. "Ich spüre, dass Informationsbedarf besteht", sagt Kohmann. Ziel sei es, möglichst alle Bürger in das Projekt einzubinden, damit durch die Ausbauphase mit dem zeitsparenden Trenching-Verfahren (siehe Infobox unten) nur einmalig Beeinträchtigungen entstehen. Eine Förderung bekomme die Stadt nicht, weil der Versorgungsgrad dafür zu hoch ist. Das Projekt sei deshalb sehr wichtig.

Die Telekom möchte viele Bürger von dem Pilotprojekt überzeugen: Neben Plakaten, Postwurfsendung und einem Telekom-Info-Truck am Rathaus sind seit dieser Woche Vertriebsmitarbeiter in der Stadt unterwegs. Sie beraten Bürger direkt an der Haustür. Die Kundenberater legitimieren sich mit einem Ausweis und einem Autorisierungsschreiben.

"Es besteht Beratungsbedarf, dem wir entgegensteuern möchten. Die Bürger brauchen mehr Informationen und Hintergründe", berichtet Marion Thüngen, Regionalmanagerin der Telekom Deutschland. Sie war in dieser Woche selbst in der Stadt unterwegs. "Wir wollen es den Staffelsteinern so einfach wie möglich machen, sich für einen Glasfaseranschluss zu entscheiden und beraten deshalb auch zu Hause", sagt sie.


Prüfen, ob sich der Ausbau lohnt

Mit der Vorvermarktungsphase bis zum 28. Februar will die Telekom prüfen, ob sich ein Glasfaserausbau überhaupt für das Unternehmen lohnt, oder ob die Leute diesen gar nicht ausreizen. "Wir möchten herausfinden, wie das Projekt angenommen wird und wie sehr sich die Leute dafür interessieren", sagt Thüngen. Sieben bis acht Millionen Euro würde die Telekom in das Projekt investieren, wie die Regionalmanagerin erklärt.

Bisher wurden die Telefon- und Internetsignale auf dem letzten Stück zwischen dem Verteilerkasten auf der Straße und dem Wohnungsanschluss auf einer Kupfer-Leitung übertragen. In Zukunft sollen Daten den Weg in die Wohnungen auf einer neu verlegten Glasfaser-Leitung zurücklegen. Daten werden so viel schneller gesendet und empfangen. "Es werden noch etliche Produkte auf den Markt kommen, die noch mehr Datenvolumen brauchen", erklärt Thüngen.

Projekt Glasfasernetz
Trenching-Verfahren Beim Trenching-Verfahren (engl. trench = Graben) fräsen Spezialmaschinen einen rund zehn Zentimeter breiten Graben in den Asphalt. Große Baustellen können dadurch verhindert werden, die Zufahrt zu den Grundstücken bleibt frei.

Infos Mehr Informationen über den Glasfaserausbau in Bad Staffelstein gibt es unter www.telekom.de/bad-staffelstein. fr
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http://www.infranken.de/3080868
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080865 "Vererbbarkeit" ist ein Wort, das Volker Habermaß gerne verwendet. "Es gibt so viel Schrott", stellt er fest. Da ist es doch nur folgerichtig, anzunehmen, dass es mehr Menschen gibt, denen es geht wie ihm. Leute, genauer gesagt Männer, die langlebige Produkte suchen. "Wir wollen Konsum verantwortungsvoller machen", sagt Habermaß. Das Sortiment von Heldbergs will Kunden helfen, die sich lieber mit schönen Dingen umgeben als mit Schrott.
"Jeder hat doch so ein Lieblingsstück, vielleicht vom Opa, etwas, das eine Geschichte erzählt. Wenn Dinge eine Geschichte erzählen, dann werden sie uns wichtig", erklärt der Heldbergs-Gründer. Seine Kollegin Melanie Ner fügt hinzu: "Mit diesen Werten gehen wir in die Produktentwicklung." Sie gehen damit auch in die Werbung. Männlich und urig, wertig und umrahmt von Natur, so werden die Produkte in Szene gesetzt. Dabei will das Heldbergs-Team alles, nur nicht blenden. Was mit so hohem Wertanspruch in Szene gesetzt wird, möchte Männer begeistern, aber auf gar keinen Fall enttäuschen.


Hoher Anspruch

"Wir haben richtig gutes Zeug, so einfach ist das, aber leicht machen wir es uns nicht", verspricht Volker Habermaß im Prospekt. In der Praxis heißt das, eine Idee, eine Vorstellung von einem Produkt haben und dann danach suchen. Gibt es das, was dem Firmenanspruch gerecht werden würde, nicht, heißt das nicht aufgeben, sondern nach jemandem suchen, der es herstellen kann. So wie die handgeschmiedete Axt, die zum Sortiment gehört - oder den Rucksack. Für den dauerte es lange, ehe er nach den Vorstellungen an Material und Qualität von Volker Habermaß hergestellt werden konnte. Jetzt gibt es ihn seit kurzem. Er ist nicht billig. Aber er soll auch nach eifrigem Gebrauch noch an den Enkel vererbt werden können, und daran gemessen ist er zumindest preiswert. Und er hat die Chance, einmal einer dieser Gegenstände zu werden, die Geschichten erzählen. Geschichten von Touren, von Abenteuern und unvergessenen Erlebnissen, die in Schrammen und Gebrauchsspuren ins Material geschrieben wurden. So wie bei der Werkzeugkiste aus Holz. "Wenn ich meine Kiste bei Messen dabei habe, wollen die Kunden immer die, nicht die neue", sagt Volker Habermaß. Dabei zeigt seine schon deutliche Spuren jahrelanger Benutzung, ist mit Aufklebern übersät und irgendwann wurden aus irgendeinem Grund Nietnägel hineingeklopft. Aber die Kiste gibt der Heldbergs-Chef nicht her. "Da muss schon jeder selbst dafür sorgen, dass seine mal so aussieht", sagt er und grinst.
Volker Habermaß ist weit gereist. Er lebte lange in Japan. Dabei lernte er wertige Dinge zu schätzen - und zu finden. "Es gibt so viele kleine Hersteller, von denen keiner was weiß", schwärmt er. Leute, meint er, die noch in echter Handwerkskunst Waren herstellen mit dem Anspruch, bei jedem Stück ihr Bestes zu geben, alles so gut zu machen wie es irgend geht. "Wir suchen in der ganzen Welt nach solchen Sachen", sagt Habermaß. Melanie Ner sieht da schon die erste Geschichte, die ein Produkt erzählen kann und soll. "Wo kommt etwas her, wie wurde es hergestellt und von wem", all das wollen die Heldbergs-Leute ihren Kunden erzählen. Alle weiteren Geschichten müssen sie schon selbst dazu erleben und sie zu Geschichten der Sachen machen, die sie dann eines Tages, dem Sohn oder Enkel weitergeben - eine schöne Firmenphilosophie.


Eigene Entwicklungen

Wenn aber die Idee, die Vorstellung von einem Produkt, scheinbar ins Leere läuft, weil es das Gewünschte so einfach nicht gibt? "Dann entwickeln wir das selbst", sagt Melanie Ner. So entstand ein Boul-Spiel aus Holz, das in Bad Rodach gemacht wird. "Heute sind die Kugeln aus Metall. Aber ganz früher sollen sie mal aus Holz gewesen sein", erklärt Volker Habermaß. Die Holzkugeln liegen schön in der Hand. Sie laden geradezu ein, sich mit Freunden an einem sonnigen Nachmittag, im Schatten großer Bäume, mit einem Glas Wein... Naja, ein Hauch von Frankreich eben.
Wenn Volker Habermaß von schönen Dingen spricht, meint er Dinge, die Männern gefallen könnten. Das sind nicht unbedingt Sachen, die Mann wirklich braucht - wie etwa eine Taschensonnenuhr - die er aber sofort haben möchte, wenn er sie in die Hand nimmt, wie eben eine Taschensonnenuhr. Wertige, handgefertigte Messer, Taschen oder Notizbücher in Leder oder alles, was der Mann braucht, wenn er in der Natur einen richtig guten Kaffee kochen möchte, solche Sachen schaffen es ins Sortiment von Heldbergs.


Produkte als Botschafter

Die Botschaft von Heldbergs und seinen Produkten "richtig rüberzubringen", das sei noch immer eine Herausforderung, sagt Melanie Ner. Die besten Botschafter des Unternehmens sind allerdings die Produkte selbst. Je mehr davon in Männerhände gelangen, desto mehr wecken sie Interesse. Wer wissen will, was es bei Heldbergs gibt, findet Infos zu Unternehmen und Produkten unter www.heldbergs.com im Internet.]]>
http://www.infranken.de/3080865
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080864
Nicht alle, aber die große Mehrheit der Versammlungsteilnehmer sah dies nach der Vorstellung der Trassen durch Bürgermeister Hanngörg Zimmermann (BMG) ebenso. Erste Planungen zu einer Südumgehung reichen zurück bis ins Jahr 1974.

Der damalige Hollfelder Architekt Franz Neuner kam schon vor über 40 Jahren zu dem Schluss, dass mit einer Umgehungsstraße alle Verkehrsprobleme in Gößweinstein beseitigt wären. Neuner plante damals sogar einen Tunnel mit Tiefgarage unter der Basilika oder eine Schrägbahn von Behringersmühle aus in den Hauptort.


Der siebte Ausbauplan

Inzwischen gibt es schon den siebten Ausbauplan des Staatlichen Bauamts mit einer eigentlich nur noch einzige möglichen Variante: vom Trafohäuschen in Richtung Leutzdorf und von dort eine neue Staatsstraßenverbindung auf die Etzdorfer Straße und über den so genannten "Finsterweg" zur Staatsstraße zwischen Gößweinstein und Pottenstein.

Baut man diese Trasse, müsste sich der Markt finanziell nicht beteiligen. Gößweinstein steht mit der Südumgehung zwar in der Dringlichkeitsliste der Staatsregierung, jedoch erst für 2020 bis 2025.

Klar wurde während der Versammlung, dass eine Umgehung aber auch nur dann kommt, wenn die Gößweinsteiner dahinterstehen und sie mit Nachdruck fordern. Argumente für eine Umgehung sind die hohe Verkehrsbelastung, die zu einer schlechten Aufenthaltsqualität führt, der Schwerlastverkehr, illegales Parken, die Bushaltestelle am Marktplatz, die Leerstände und die zu schmalen Gehsteige.

Wie Bauernschmidt erklärte, lägen die Vorteile für eine Umgehung auf der Hand. Die Staatsstraße könnte zur Gemeindestraße abgestuft werden, was nicht nur zur Verkehrsberuhigung führt. Mit Fördermitteln der Städtebauförderung könnten anschließend die Gehsteige abgesenkt und barrierefrei werden. So könnte ein Fußgängerbereich mit Neugestaltung des Marktplatzes unter Einbeziehung des Rathauses, falls dieses ins Pfarrhaus kommt, entstehen. Wenn möglich, wieder mit einem Brunnen am Marktplatz, wie einst.

Profitieren davon würde nach Meinung der SPD vor allem die Gastronomie mit Außenbewirtung. Man erhofft sich aber auch neue Investoren, die dann Leerstände wie die Gasthäuser "Rose" und "Sonne", die ehemalige Basilikaapotheke oder die Bäckerei am Markt wiederbeleben sollen. "Ein Ort wird nicht durch Autos entdeckt", meinte Haselmeier.

Auch die Arbeitsgemeinschaft (Arge) "Tourismus und Wirtschaft" forderte bereits 2010, den Schwerlastverkehr aus dem Ort zu verbannen und das Halten von Bussen vor der Basilika zu verbieten. Irrig sei die Meinung mancher Geschäftsleute, der Ort würde nach dem Bau einer Umgehungsstraße aussterben, sagte Haselmeier.

Wie Kränzlein erklärte, soll diese erste Veranstaltung zur Südumgehung zu einem Stimmungsbild der Gößweinsteiner führen. Die SPD wolle die Bürger für diese Idee gewinnen.

Da der Markt kürzlich die Erstellung eines integrierten Stadtentwicklungskonzepts beauftragt habe, wolle man laut Kränzlein, dass die Bürger in dieses Projekt einbezogen werden. Hermine Haas fragte, ob bei einer Ortsumgehung größere Parkplätze an den Ortseingängen vorgesehen sind. "Aus unserer Sicht sind keine zusätzlichen Flächen für Parkplätze nötig", antwortete Vogel.


Gegenstimme

Für den früheren Marktrat Reinhard Brendel braucht es nicht unbedingt eine Südumgehung, habe man mit der B 470 doch schon die Nordvariante, die zudem die billigste aller Lösungen sei. Brendel sah die Staatsstraße, die durch Gößweinstein führt, von Mautflüchtlingen missbraucht. "Kann man denn nicht schon in Pottenstein und Ebermannstadt ein Schild aufstellen, dass Gößweinstein für Fahrzeuge über fünf Tonnen gesperrt ist?", fragte Brendel. Außerdem hielt er die Querung vom Trafohäuschen in Richtung Leutzdorf zum Finsterweg für die "größte Sünde". Denn damit durchschneide man eine einzigartige Heckenlandschaft. Brendel schlug vor, von der Leutzdorfer Doline aus eine Verbindung zum Finsterweg zu bauen.

Vogel befand, dass die Bundesstraße nicht als Umgehung genutzt werde. Kommt die Umgehung, werde die Ruhe in Gößweinstein erschreckend sein, befand Brendel daraufhin. Denn nach seiner Meinung ziehe es dann niemanden mehr nach Gößweinstein.

Dies sah Kränzlein anders. Denn mit Burg und Basilika habe man einzigartige Attraktionen im Ort. "Wer diesen Strich in die Landschaft gemacht hat, war noch nie in Gößweinstein", zeigte sich auch Friedrich Leicht skeptisch zur staatlich favorisierten Trasse. "Gößweinstein ist ein sehr attraktiver Ort, der noch attraktiver wird, wenn er verkehrsberuhigt ist", gab Haselmeier Kränzlein recht. Denn Gößweinstein unterscheide sich von vielen anderen Orten durch sein attraktives historisches Zentrum.

Bei der Statistik des Staatsministeriums, die Zimmermann vorstellte, sind nach Meinung von Rainer Polster (FWG) schon Fahrzeuge über 2,5 Tonnen Schwertransporter. Diese Aussage will Kränzlein überprüfen lassen. "Es ist eine Sauerei den Finsterweg, zu beschränken, obwohl dafür Geld ausgegeben wurde", befand Kaspar Neubauer.

Norbert Schreiber betonte, dass es eine Umgehung schon vor 20 Jahren geben müsste. "Denn wegen des Smogs fahren alle schnell durch, weil es im Ort stinkt", so Schreiber. "Dass man meinen Fiat Ducato als Schwerlastverkehr bezeichnet, ist lächerlich", merkte Gärtnermeister Manfred Wiedow an. Er fand es unerhört, dass man am Vortag im Gemeinderat die Trasse durch das Kirchengrundstück im Baugebiet Bauersleite "beerdigt" habe.

"Der Gemeinderat hat dem Seniorenheim zugestimmt und eine Viertelsunde später stößt man die Betroffenen vor den Kopf, indem man ihnen eine Staatsstraße vor die Haustür baut", wies Kränzlein Wiedows Einwand zurück.

Walter Bogner trat mit Nachdruck für die Umgehung ein. "Dass dann weniger Kunden und Gäste kommen, sind veraltete Ansichten", meinte Bogner. Konrad Schrüfer (FWG) ist ein Zweifler der Umgehung. Dass Leute im Ort dann noch ein Geschäft aufmachten, könne man vergessen. Schrüfer will lieber den Finsterweg ordentlich ausbauen. Dies aber zahle dann Gößweinstein und nicht der Staat, konterte Leicht.

Werner Fischer betrachtete das ganze als Tourist. Vor eineinhalb Jahren ist der Hesse nach Moschendorf gezogen, zuvor kam er 30 Jahre lang als Gast nach Gößweinstein. "Gäbe es keinen Durchgangsverkehr mehr, würden auch mehr Touristen nach Gößweinstein kommen", ist Fischer überzeugt. Norbert Grün bezweifelte dies jedoch. "Nur mit pessimistischer Grundeinstellung werden wir in Gößweinstein nichts bewegen. Wir brauchen Visionen", schloss Kränzlein die Diskussion, die in zwei Monaten fortgesetzt werden soll.]]>
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080862
Die in der 3. Bezirksliga ganz oben stehenden Adelsdorfer Frauen gaben sich gegen Schlusslicht Obermichelbach auch ohne ihr erstes Paarkreuz keine Blöße und legten in Heroldsberg nach. Die zweite Mannschaft der Männer musste sich dem verlustpunktfreien Tabellenführer der 1. Kreisliga, TTC Höchstadt, erwartungsgemäß klar geschlagen geben.


Männer, 1. Bezirksliga: SC Adelsdorf - TSV Ansbach III 3:9

Aus den Doppeln ging der SCA erstmals mit einem Rückstand hervor. Ondrejicka/Porsch verloren zum ersten Mal in dieser Saison, sie unterlagen Gröger/C. Klingler mit 2:3. Die ebenfalls bis dato ungeschlagenen Zöbelein/Nagel mussten trotz hoher Führung und Matchbällen im fünften Satz eine Niederlage gegen Seifert/M. Klingler in Kauf nehmen. Auch Krumbeck/Feulner mussten sich Rajabi/Koch geschlagen geben (0:3).


Ondrejica kämpft sich rein

Der Adelsdorfer Spitzenspieler Igor Ondrejicka gewann gegen Max Klingler trotz Startschwierigkeiten mit 3:1. Simon Porsch musste der Ansbacher Nummer Eins, Marcel Seifert, nach drei engen Durchgängen zum Sieg gratulieren. Jürgen Zöbelein behielt gegen Janosch Rajabi die Nerven (3:2), Markus Nagel fand gegen den Materialspezialisten Friedrich Gröger kein Durchkommen (0:3). Im hinteren Paarkreuz verloren sowohl Volker Krumbeck gegen Claus Klingler als auch Feulner gegen Uwe Koch mit 0:3.

Ondrejicka zeigte in seinem zweiten Einzel gegen Seifert abermals seine Klasse (3:0). Porsch zog in einem engen Duell gegen Belagspieler Max Klingler mit 1:3 den Kürzeren. Im letzten Einzel der Partie wehrte sich Zöbelein nach Kräften, hatte aber mit 2:3 gegen den starken Gröger das Nachsehen. Am kommenden Samstag (19 Uhr) muss Adelsdorf im Abstiegsduell beim punktgleichen TSV Lauf zu alter Stärke zurückfinden, um den Sieg einzufahren.


Frauen, 3. Bezirksliga Nord: SC Adelsdorf - SC Obermichelbach 8:2

Ohne Gudrun Donner und Sabine Dehling traten die Gastgeberinnen trotzdem selbstbewusst auf. Dem 3:0-Doppelsieg von Fiedler/Paczulla folgte eine ebenso klare Niederlage von Müller/Porsch. Nach dem ersten Einzel hatten die Gäste ihr Pulver aber schon verschossen, denn dem 2:3 von Sabine Fiedler folgten nur noch Adelsdorfer Siege. Die Spitzenspielerin kämpfte sich nach 0:2-Satzrückstand mit zwei 12:10-Erfolgen in den entscheidenden Durchgang, hatte dort aber mit demselben Ergebnis das Nachsehen.

Die gut aufgelegt Kerstin Paczulla glich erst aus (3:0) und behielt in ihrem zweiten Einzel die Nerven (3:2). Claudia Porsch steigerte sich bei ihren beiden 3:0-Siegen von Satz zu Satz. Ersatzfrau Waltraud Müller machte das Fehlen der Adelsdorfer Spitzenspielerinnen klar vergessen (3:0 und 3:0) und auch Fiedler revanchierte sich bei ihrem zweiten Einsatz und blieb ohne Satzverlust. spo


TuSpo Heroldsberg - SC Adelsdorf 3:8

Fast genauso deutlich siegte der Primus bei Kellerkind Heroldsberg. Die ins Team zurückgekehrte Donner gewann mit Heike Schmid das zweite Doppel 3:1, zuvor waren Porsch und Müller nach knappem ersten Satz klar unterlegen. Da Schmid (0:3) und Müller (2:3) ihr erstes Einzel verloren, legte TuSpo erneut jeweils vor, Donner (3:2) und Porsch (3:0) glichen aus. Dann war es mit der Spannung bald vorbei, denn Donner (3:0 und 3:0), Schmid (3:2), Porsch (3:0) und Müller (3:2) gestatteten den Gastgebern keinen einzigen Punkt mehr. rup


Männer, 1. Kreisliga: TTC Höchstadt - SC Adelsdorf II 9:2

Alle Doppel gingen an den unangefochtenen Tabellenführer. Während sich Klaus/Müller gegen Bräun/Stickroth schadlos hielten, gaben Flutschka/Thomä gegen Schleicher/Feulner einen Durchgang ab. Hackenberg/Harrer mussten gegen Porsch/Riedl sogar über die volle Distanz. Wolfgang Klaus erhöhte gegen Tizian Schleicher ungefährdet auf 4:0, Norbert Bräun fuhr nach fünf Sätzen gegen Stefan Müller den ersten Punkt für die Reserve ein.

Den zweiten Ehrenzähler steuerte Dieter Feulner beim 3:1 gegen Markus Thomä bei. Harald Flutschka (3:1 gegen Jannis Porsch), Rainer Hackenberg (3:2 gegen Jörg Riedl) und Matthias Harrer (3:1 gegen Konrad Stickroth) sorgten für die Vorentscheidung. Klaus musste in seinem zweiten Einzel gegen Bräun in den Entscheidungssatz, in dem er dank eines 17:15 auf 8:2 stellte. Den Schlusspunkt setzte Müller gegen Schleicher (3:0). rup
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080861 Pläne, die Straße auszubauen, die mit 1500 Fahrzeugen am Tag eine eher mittelmäßig belastete Kreisstraße ist, gab es schon 2003, wie stellvertretender Landrat Christian Gunsenheimer (FW) bei der Freigabe erklärte. Die Gemeinde Weitramsdorf zeigte sich damals aber nicht begeistert. Doch die Straße wurde von Jahr zu Jahr schlechter, nicht zuletzt, weil täglich auch rund 100 Lkw diese Route nutzen. Daher landete sie 2015 wieder im Investitionsprogramm des Landkreises. Im Oktober 2016 starteten die Bauarbeiten.
Damit begann die Belastung für die Anlieger. Diese wurde noch erhöht durch Autofahrer, die sich mit der Totalsperrung dieser Verbindung zwischen der Staatsstraße 2205 bei Wiesenfeld und der Staatsstraße 2202 und weiter zur Bundesstraße 303 nicht abfinden wollten. Sie suchten nach Wegen, die Sperrung durch Wald und Wohngebiet zu umgehen und wurden vielfach zum Ärgernis. Wie sich die Bauzeit für die Weidacher anfühlte, schilderte Anke Schäfer als Anliegerin an der Baustelle. Paketzusteller, die es irgendwann aufgaben, zu den Empfängern ihrer Sendungen vorzudringen, Postboten, deren Zustelldienst zum Hürdenlauf wurde, waren eine Seite. Die Schwierigkeit für die Anlieger, beispielsweise ihre Mülltonne dort hin zu schaffen, wo sie das Müllfahrzeug erreichen konnte, waren eine andere Seite. Was ihr allerdings für immer in Erinnerung bleiben werde, sagte Anke Schäfer: "Das war die große Hilfsbereitschaft der Arbeiter."


Gründe für die Bauzeit

Dass es schnell gehen würde, mit dem Bau der CO 4, das hatten die Planer auch gar nicht erwartet, für die Ulrich Kühnel vom zuständigen Planungsbüro einiges erklärte. Es ging nicht nur darum, 640 Meter Straße auf neuer Breite von sieben Metern auszubauen. Es wurden auch Wasser-, Gas- und Stromleitungen neu verlegt und der Kanal erneuert. "Was sich unter der Erde abspielt, das sieht keiner und man wundert sich, warum sich nichts tut", stellte er fest.
Doch in Wirklichkeit tat sich etwas für die 900 000 Euro, die die Straße kostete und einen weiteren Betrag in etwa gleicher Höhe, der für die Infrastruktur im Boden unter der Fahrbahn ausgegeben werden musste. Denn jetzt ist die CO 4 fertig, bei 90 Prozent Förderung und - weil Kreisstraße - ohne, dass Kosten auf die Anlieger hätten umgelegt werden müssen.]]>
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080859
"Wir hätten so gerne heute mit Ihnen gefeiert und auf das Fortbestehen des Manhattan angestoßen. Unsere Hoffnung ist, im Lauf der kommenden Woche loszulegen und den Betrieb in diesem wunderschönen Kino aufzunehmen", heißt es in der Mitteilung weiter. Nach dem Betreiberwechsel liefen in und am Kino große Umbauarbeiten.

Zwar habe ein Gutachter mit einer Unbedenklichkeitserklärung grünes Licht gegeben, sagt Wolfram Weber auf Anfrage von inFranken.de. Man habe auch die erforderlichen Unterlagen an die Bauaufsicht der Stadt Erlangen übergeben. Aber die Erklärung des Gutachters sei der Behörde wohl nicht genug gewesen. "Ich will niemandem einen Vorwurf machen. Jeder macht seinen Job", sagt Weber, dem es leid tue, dass man es nicht geschafft hat.


Kritikpunkt Brandschutz

Man habe bis zur letzten Minute daran gearbeitet, um etwa eine beanstandete Dämmung mit Styropor in einem Fluchtweg noch durch unbrennbares Material auszutauschen. Doch der Zeitplan war wohl zu knapp gewesen, um am Freitag noch das Okay der Bauaufsicht zu bekommen, so Weber.

Eingeladene Gäste von außerhalb, etwa von Verleihern und anderen Kinos habe man per E-Mail informieren können. Hunderte über das Internet gebuchte Karten habe man noch problemlos stornieren können. Nun wolle man bis nächste Woche alle erforderlichen Auflagen erfüllen, sagt Weber. "Wir haben den Donnerstag im Auge."

Erst zu Beginn des Jahres gab es beim Manhattan einen Betreiberwechsel. Die früheren Betreiber Elisa Coburger und Peter Zwingmann hatten Ende 2016 angekündigt hatten, das Kino nicht mehr weiter führen zu können.

Weber, der "Kino König", Betreiber des Nürnberger Cinecitta, kündigte im Zuge eines Mieterwechsels an, aus dem Programmkino ein Luxus-Lichtspielhaus zu machen.

Für gestern war die Eröffnung unter anderem mit dem neuen "Star Wars"-Film geplant. Die drei renovierten Säle haben 54, 51 und 25 Sitzplätze.

Der Kinosaal 2 wurde um 1,50 Meter tiefer gelegt, um das Bild auf der ganzen Wand zu ermöglichen. Die Gesamtinvestitionen in den Kinoumbau betrugen nach Angaben des Betreibers etwa eine Million Euro.]]>
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080858
Souveräner Spitzenreiter ist die weiterhin ungeschlagene Mannschaft des SK Klingenberg, gegen die auch die jungen Talente der SpVgg Stetten nichts entgegenzusetzen hatten. Auf Rang 2 sprang der TSV Rottendorf durch einen Erfolg in Bad Neustadt/Saale.


Regionalliga Nordwest

SF Sailauf -
Kronacher SK 3,5:4,5
Der Kronacher Schachklub musste beim Aufsteiger aus dem Aschaffenburger Land sein ganzes Können in die Waagschale werfen, um die lange Heimreise mit zwei Punkten im Gepäck antreten zu können. Nach dem Unentschieden von Andreas Murmann gegen den Sailaufer Routinier Norbert Aßmann, brachte Nico Herpich den KSK in Front, indem er das optimistische Bauernopfer seines Kontrahenten Christian Fäth kaltblütig widerlegte. Weitere Entscheidungen sollten dann erst nach der Zeitkontrolle fallen.

Am Spitzenbrett kämpfte Tobias Becker gegen Alexander Zentgraf lange Zeit um Vorteil, willigte dann aber in ausgeglichener Stellung ins Remis ein. Fabian Hörmann besaß gegen Andreas Grod aktives Figurenspiel, das ihm mit den schwarzen Steinen ein Unentschieden sicherte. Als Edgar Stauch die Angriffschancen seines jugendlichen Gegenübers Magnus Junker unterschätzte und sich geschlagen geben musste, war der Wettkampf wieder völlig offen.

Tobias Pfadenhauer spielte zunächst kompromisslos auf Angriff, nahm dann in zweischneidiger Stellung aber das Remisangebot von Robin Hasenstab an. Zur richtigen Zeit gelang KSK-Routinier Walter Lechleitner eine "unsterbliche" Partie.

Zunächst verlor er nach einem Fingerfehler eine Figur, konnte aber in der Folge durch forsches Angriffsschach das materielle Gleichgewicht wieder herstellen.

Im Endspiel rechnete er dann einige Züge weiter als sein Gegner Klaus Oster und brachte mit seinem Sieg den KSK wieder in Führung. KSK-Jugendtrainer Alex Becker wehrte alle Angriffsversuche von Gebhard Elbert ab und sicherte nach über fünf Stunden mit seinem Remis durch Dauerschach den Sieg.

Ergebnisse: Alexander Zentgraf - Tobias Becker remis; Andreas Grod - Fabian Hörmann remis; Magnus Junker - Edgar Stauch 1:0; Gebhard Elbert - Alexander Becker remis;
Norbert Aßmann - Andreas Murmann remis; Klaus Oster - Walter Lechleitner 0:1; Robin Hasenstab - Tobias Pfadenhauer remis; Christian Fäth - Nico Herpich 0:1.
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080857 Nach unserer Zählung gibt es in Franken 54 Skigebiete mit zusammen 63,8 Kilometer Pistenlänge.


Frankens Skigebiete in einer interaktiven Karte


Verglichen mit dem Alpenraum, wo allein das größte Skigebiet - "Les Portes du Soleil" in Frankreich - auf rund 600 Kilometer Pisten kommt, wirken die Strecken in Franken natürlich bescheiden. Aber immerhin.
Frankens Abfahrtsstrecken liegen hauptsächlich im Fichtelgebirge, in der Rhön und im Frankenwald. Aber selbst im Steigerwald oder in der Fränkischen Schweiz finden sich vereinzelt Möglichkeiten, die Bretter anzuschnallen - wenn, ja wenn Schnee liegt.
Und das ist das Problem. Ein Problem, das größer wird: Durch den Klimawandel gibt es mildere Winter. Es schneit weniger, und der Schnee bleibt seltener liegen.


Kleine Bänder in der Landschaft

Um vom Wetter etwas unabhängiger zu werden, setzt man auf Schneekanonen - auch in Franken. An der Ochsenkopf-Nordpiste zum Beispiel sind es 33 stationäre und acht mobile Beschneiungsanlagen.
Ein Umweltfrevel? Nicht unbedingt, meint der Bamberger Werner Bätzing, Alpenforscher und emeritierter Professor für Kulturgeographie. Schneekanonen kämen in Franken auf limitierter Fläche zum Einsatz. Ökologisch sei der Schaden dadurch nicht so groß. Einzig der Düngeeffekt, der "Allerweltsarten" fördere und die Magerrasenarten verschwinden lasse, gebe Anlass zur Kritik. "Aber das sind bei den Skipisten in Franken immer nur kleine Bänder in der Landschaft", sagt Bätzing. Verkürzt werde auf diesen Abschnitten zwar auch die Vegetationsdauer. Das sieht Bätzing aber nicht als Problem. "Bis zu 1000 Meter Höhe spielt diese Verkürzung kaum eine Rolle."
Es komme auf die richtige Präparierung der Skipisten an. Durch Skifahrer dürften keine mechanischen Beeinträchtigungen entstehen. Die Höhe der Schneedecke müsse ausreichend sein. "Sehen Sie sich die Pisten im Sommer an", sagt Bätzing. "Da sehen Sie, ob im Winter gut gearbeitet wurde."
Für diese "Bänder" in der Landschaft würden keine großen Wassermengen benötigt. Fatal wäre es aus Bätzings Sicht allerdings, wenn die fränkischen Skigebiete eine künstliche Beschneiung ausdehnen würden. Je wärmer es werde, desto teurer werde der Einsatz von Schneekanonen.
Auf den fünf längsten Pisten in Franken - Kreuzberg und Arnsberg in der Rhön, der Ochsenkopf im Fichtelgebirge sowie Ludwigsstadt und Tettau-Wildberg im Frankenwald - lohne sich eine Schneekanone. Darunter kaum.
1024 Meter hoch ist der Ochsenkopf. Nur der gegenüberliegende Schneeberg - mit 1051 Metern Frankens höchster Punkt - bringt es auf mehr, aber dort gibt es keinen Skilift. "Ohne Schneekanonen wären wir längst im Dornröschenschlaf", sagt Andreas Schreyer, Betriebsleiter der beiden Ochsenkopfseilbahnen.
In den Alpen hat man für den Wintersport deutlich in die Natur eingegriffen. "Bis in die Gipfelregion wird beschneit. Unheimlich viele Speicherteiche in großer Höhe sind entstanden", berichtet Bätzing. Schneekanonen brauchen laut Bätzing riesige Mengen Wasser. Das sorge für Engpässe in der Wasserversorgung und beim Abwasser. "Das Wasser für den Winter wird im Sommer schon gespeichert, da fehlt es dann als Fließwasser in den Bächen."]]>
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Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss des neuen Gebäudes sollen pflegebedürftige Menschen tagsüber betreut werden. "Die Idee ist es, Angehörige zu entlasten und uns um die Pflegebedürftigen von morgens bis nachmittags zu kümmern und sie zu beschäftigen", so Messingschläger. Im dritten Stockwerk der Einrichtung entstehen zudem drei Wohnungen.


Westlich der Diakonie-Villa

Das künftige Tagespflege-Haus wird westlich der Diakonie-Villa und dem Jörg-Creutzer-Pflege- und Altenheim errichtet. Mit dem Auto fährt man über die Mayer-Franken-Straße auf das Areal. Die fast quadratische Grundfläche soll rund 35,5 Quadratmeter groß werden. Der überdachte Haupteingang wird auf der Ostseite sein, in Richtung der bestehenden Zufahrt zum Seniorenzentrum.

An der Süd- und an der Westseite des Tagepflege-Hauses sind überdachte Terrassen geplant. Die Stadträte des Forchheimer Bauausschusses genehmigten am Donnerstag den Bauantrag. Das Gebäude befindet sich fast komplett innerhalb der Baugrenzen, die in einem Bebauungsplan von 2016 festgesetzt wurden. Darin waren bereits soziale Einrichtungen und Wohnungen für den Bauplatz vorgesehen. Lediglich die geplanten Terrassen und das Eingangsdach ragen über die festgesetzten Grenzen hinweg.


Terrassen erhöhen Wohnqualität

"Die Befreiung kann durchaus gewährt werden, weil die Terrassen als zusätzliche Freifläche für die Bewohner bereit stehen und den Nutzungswert wesentlich verstärken", erklärte Stefan Schelter, der Leiter des Forchheimer Bauordnungsamts. Die großzügigen 23 Quadratmeter großen Terrassen würden den Aufenthalt in der Tagespflege deutlich verbessern, ohne das gesamte Erscheinungsbild zu beeinträchtigen.

Nur einer der neun geplanten Parkplätze an der Ostseite wird nicht gebaut werden, weil er unter einem Baum entstünde. Dieser Stellplatz wäre unter der Baumkrone und das sei nicht vorgesehen. Da ansonsten genügend Parkplätze geplant seien, schlägt Schelter vor, Stellplatz Nummer 9 nicht zu gewähren. Das Gremium schloss sich dem an. Wann der Neubau in Angriff genommen werden soll, könne momentan noch nicht sagen, erläutert Messingschlager.


Aus dem Bauausschuss: Diskussion über Bau im Kellerwald

Für eine kurze Diskussion unter den Ausschuss-Mitgliedern sorgte der Bauantrag für ein Mehrfamilienhaus mit Carport im Kellerwald. Das Grundstück grenzt östlich an das Gelände des ehemaligen "Gottla-Kellers". "Ich bitte darum, alle Sorge zu tragen, dass dem Keller nichts passiert", meinte Franz Streit. Der Baugenehmigung wurde extra ein Hinweis hinzugefügt, dass nur über die angrenzende öffentliche Straße auf das Grundstück gefahren werden darf. Es ginge darum, das Baudenkmal der Kelleranlagen im Bürgerwald zu schützen. Der Bau wurde in einem Vorbescheid bereits genehmigt.

"Ich wundere ich mich, warum jetzt wieder so viele Bedenken bestehen", entgegnete Sebastian Körber (FDP): "Ich bin dagegen, dass wir Vorkehrungen treffen, wo jemand seine Einfahrten zu regeln hat. Das ist nicht unsere Aufgabe." Martina Hebendanz (CSU) fand die Bedenken wichtig, vor allem hinsichtlich der schweren Baufahrzeuge. Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) schloss sich an und erklärte, dass sicher gestellt werden müsse, dass die Kellerfelsengänge durch die Bauarbeiten nicht zerstört werden.


Kein vierstöckiger Bau in der Wallstraße

In der Wallstraße 18 in Forchheim besteht eine Baulücke. Der Eigentümer hat nun angefragt, ob er dort ein dreigeschossiges Haus zuzüglich Penthaus bauen kann. Diesen Vorschlag lehnte der Bauausschuss einstimmig ab. Begründung: Das geplante Wohn- und Geschäftshaus sei ein Stockwerk zu groß, links und rechts stehen zweigeschossige Häuser mit Satteldach. "Das Bauordnungsamt ist der Meinung, das passt hier nicht rein", so Stefan Schelter. Bereits 2012 bestand eine Baugenehmigung für ein Haus mit nu drei Geschossen, das aber noch nicht gebaut wurde.


Linde in Burk wird gefällt

Eine marode Linde, die auf einem Privatgrundstück in der Burker Straße 32 steht, muss gefällt werden. Der Besitzer hat beim Gartenamt nachgefragt, ob der kranke Baum weggemacht werden kann. Ein privat beauftragter Gutachter stellte fest, dass die 400 Jahre alte Linde unverzüglich gefällt werden muss, bestätigte am Freitag Britta Kurth, die Pressesprecherin der Stadt. Am Tag zuvor wollten die Stadträte des Bauausschusses die Fällung stoppen und den Baumbesitzer finanziell unterstützen, die Linde zu erhalten. Bei der Stadtratssitzung am kommenden Mittwoch wird der Baum-Gutachter seine Entscheidung erklären, so Kurth.]]>
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080853
Mit diesem Zeichen der Solidartät und der Verbundenheit schließt sich der Landkreis Kulmbach der Initiative von Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann aus Partnerbezirkes Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf an.


Verbundenheit übermittelt


In einem Schreiben hat Landrat Klaus Peter Söllner Naumann die Verbundenheit und Solidarität des Landkreises Kulmbach und seiner Bürgerinnen und Bürger mit den Opfern, den Verletzten und deren Angehörigen übermittelt.

Gleichzeitig betont auch er, dass es von besonderer Bedeutung ist, am Jahrestag des Anschlags ein Zeichen zu setzen: "Die Erinnerung an das Leid und den Schmerz, den dieser barbarische Akt verursacht hat, darf nicht verblassen! Der Terror darf auch nicht dazu führen, dass wir uns ihm beugen. Wir dürfen uns von unserer Angst nicht lähmen lassen, sondern müssen mit Nachdruck für unsere Werte und unsere freie Lebensweise einstehen. Wenn wir unsere Feste nicht mehr feiern und unsere Traditionen nicht mehr pflegen, haben diese Extremisten ihr Ziel erreicht", schreibt Söllner.


Um 20.02 geht es los


Als Ausdruck der Verbundenheit werden am 19. Dezember 2017, zum Zeitpunkt des Anschlages vor einem Jahr um 20.02 Uhr, die Glocken der Kirchen in der Stadt Kulmbach und den Städten, Märkten und Gemeinden des Landkreises läuten und zum Gedenken aufrufen. Für die spontane Bereitschaft zur Unterstützung gilt der besondere Dank von Landrat Klaus Peter Söllner den Dekanen Hans Roppelt für die katholischen Kirche und Dekanin Martina Beck und Dekan Thomas Kretschmar für die evangelisch-lutherische Kirche im Landkreis.

Sie werden darüber hinaus auch in den Gottesdiensten zum Gedenken aufrufen und die Betroffenen in ihre Gebete und Fürbitten einschließen.]]>
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Handy-Tipp: Top-Smartphone Huawei P8 Lite 2017 günstig bei Amazon bestellen


Streaks: Facebook bedient sich bei Snapchat

Den gelben Blitz des Messengers gibt es schon seit Längerem bei Snapchat. Dort ist er eine orangefarbene Flamme. Diese nennt sich "Streak" und erscheint nur dann, wenn man mindestens zwei Tage in Folge mit einem anderen Teilnehmer gechatted hat. Facebook fand das Feature offenbar so gut, dass es die Streaks kurzerhand vom Konkurrenten Snapchat gemopst hat - ähnlich wie Face-Filter, Kamera-Filter, Stories etc.


Gelber Blitz stößt bei Messenger-Nutzern auf Kritik

Begleitet werden die Streaks immer von einer Zahl, die die Anzahl an Interaktionen im Chat darstellt. Ebenfalls gesichtet wurde eine Sanduhr neben dem Blitz, deren Bedeutung aber noch nicht ganz geklärt ist. Möglicherweise handelt es sich um Hinweis auf die ablaufende Zeit, die man noch hat, um den Streak fortzusetzen.

Das Feature stößt unter den Nutzern nicht auf uneingeschränkte Gegenliebe: Der offensichtliche Versuch Facebooks, die Messenger-User zu mehr "Engagement" zu drängen, wird im Internet kontrovers diskutiert.


Messerstecher verurteilt: Facebook-Streit um Matherätsel eskalierte auf der Straße
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080847
Sie hat an der Akademie für Design und Kunst in der Ukraine Bildende Kunst studiert und die Techniken der Malerei, des Zeichnens und die klassischen Gesetze der Komposition erlernt.
Außerdem beschäftigte sie sich viel mit alten Gemälden in musealen Sammlungen. Danach studierte sie in Deutschland an der Fachhochschule Erfurt im Fachbereich Konservierung und Restaurierung Wandmalerei und Architekturfassung. Beide Studien schloss sie mit dem Titel Master of Arts ab.

Nach ihrem Studium war sie einige Zeit freiberuflich tätig. Nun arbeitet sie als Restauratorin. Sie kümmert sich um Denkmäler, deren Erhaltung und Weitergabe an die nachfolgenden Generationen ihr besonders am Herzen liegen. 2017 wurde sie in den Bundesverband der bildenden Künstlerinnen und Künstler (BBK) aufgenommen. Sie nimmt derzeit an einer Winterausstellung der Verbandsmitglieder in der BBK-Galerie in Würzburg teil. Ihre Arbeiten sind im Weinhaus Schaffner noch bis Ende Januar zu sehen.

Die Ausstellungen im Februar/März sowie im April/Mai 2018 werden dann Perry Alka aus Haßfurt (Fotografie) sowie Hannes Betz aus Westheim (Objektkunst und Malerei) gewidmet sein.]]>
http://www.infranken.de/3080847
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080846 Am 13. Oktober 2018 findet die Triathlon-Weltmeisterschaft der World Triathlon Corporation (WTC) statt, die die Rennserie Ironman veranstaltet. Auf Hawaii treffen sich dann die besten "Eisenmänner", um nach 3,8 km Schwimmen in der Kailua Bay im Pazifik, 180 km Radfahren durch die heißen Lava-Felder von Big Island und einem Marathon (42,195 km) über den heißen Asphalt ihren Weltmeister zu küren. Der Mythos Hawaii ist ungebrochen, auch für Andreas Dreitz. Der Michelauer, der an Silvester seinen 29. Geburtstag feiert, hat Großes vor und will mittelfristig in die Fußstapfen seiner Landsleute treten.
Die Siegerliste von Hawaii ist mit deutschen Assen gespickt: Thomas Hellriegel (1997), Normann Stadler (2004/06), Faris Al-Sultan (2005), Sebastian Kienle (2014), Jan Frodeno (2015/16) und Patrick Lange in diesem Jahr.


Ambitionierte Ziele

"Mein ambitioniertes Minimalziel 2018 auf Hawaii ist ein Platz unter den Top Ten. Im Bereich der besten Fünf würde ich mich gerne bewegen wollen. Das ist mein Ziel und wäre ein Riesenerfolg." Das Vorhaben von Andreas Dreitz klingt ein wenig überheblich, schließlich hat er erst einen Ironman über die klassische Distanz bestritten. Am 22. September ging Dreitz in Italien beim Ironman Emilia Romagna an den Start und gewann seine Premiere über diese Strecke. Dass das auch bei der WM auf Hawaii gelingt, davon geht der Michelauer selbst nicht aus. "Es wäre vermessen, zu glauben, ich komme da mit einem bestrittenen Ironman dahin und will gewinnen oder das Podium machen." Dreitz kennt die Historie des weltbekannten Rennens. "Die besten Hawaii-Premieren gab es von Jan Frodeno und Patrick Lange mit jeweils einem dritten Platz. Das ist ein Rennen, bei dem man Erfahrung braucht, die Insel auch kennen muss, wie da was reagiert."
Doch Dreitz ist in seiner Art, seinem Training und der Vorbereitung - ob Material oder Körper - akribisch. Deshalb war er in diesem Jahr bereits vor Ort und hat das Rennen miterlebt. "Nächstes Jahr will ich nicht als Tourist dort hin", lautet seine Kampfansage.


Erstes Duell mit Hellriegel 2009

Als Dreitz vor zehn Jahren mit dem Triathlon begann, war er noch bei kleineren Rennen und auf der Olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen) unterwegs. 2009 beim Rothsee-Triathlon traf er auf die deutsche "Eisenmann"-Ikone Thomas Hellriegel. Nur ein Jahr später schoss er bei der gleichen Veranstaltung am ersten deutschen Hawaii-Sieger mit seinem Rad vorbei. Danach ging es mit seiner Karriere steil bergauf. Dreitz blieb aber bodenständig, baute seine Karriere Schritt für Schritt auf.
Seit vier Jahren startet der Michelauer mit einer Profilizenz. "Wenn ich ein, zwei Jahre später begonnen hätte, wüsste ich nicht, ob ich es so weit geschafft hätte, denn die Konkurrenz auf der Mitteldistanz ist inzwischen riesig. Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um den Einstieg zu schaffen, wenn man keine Zeit wegen des Studiums, kein Geld und keine Erfahrung hat, und du drei Sportarten trainieren sollst."
Über den halben Ironman geht es für ihn nun Richtung Langdistanz. "Dabei geht es um das Haushalten der Energie, möglichst gleichmäßig durchzukommen. Das ist im Durchschnitt nur unwesentlich langsamer, aber genau das macht den Unterschied aus. Beim Radfahren ist man nur einen Kilometer pro Stunde langsamer, das sieht man von außen kaum. Beim Laufen ist der Unterschied größer, etwa 30 Sekunden pro Kilometer", sagt der Analytiker Dreitz. "Die Halbdistanz ist aber nach wie vor die Distanz, die mir am meisten Spaß macht, weil man Spitzen setzen muss und eben auch schnell sein kann."
Die Anzahl an Halbdistanz-Rennen ist in den vergangenen Jahren explodiert. Damit ging auch die Medienaufmerksamkeit und damit die Möglichkeit, Sponsoren zu gewinnen, einher. Ein wichtiger Aspekt für einen sich selbst vermarktenden Profi. Für einen Top-Ten-Platz gibt es auch bei den Halbdistanz-Rennen ein Preisgeld. Aus wirtschaftlicher Sicht wären also viele Starts auf der halben Distanz lukrativ. "Wenn man kurzfristig denkt, ist das so, denn für einen Ironman kann man zwei bis drei Halbdistanz-Rennen auf Toplevel bestreiten", sagt Dreitz, der aber seinen Durchbruch - sportlich wie medial - in Deutschland plant und deshalb auf die lange Strecke wechseln will. "Bei den großen Rennen kann man in die breite Öffentlichkeit kommen. Das sind aber auch nur ein paar Veranstaltungen wie Roth, Frankfurt, Hawaii und Olympia", weiß der Michelauer.


Planung für 2018 noch offen

Bis in knapp zehn Monaten der Startschuss auf Hawaii fällt, fließt noch viel Wasser den Main hinunter. Die Planungen für 2018 stehen noch nicht. Dabei ist Dreitz aber sehr frei, da er für die 70.3-WM in Südafrika, die Challenge-Championship in Samorin (Slowakei) und den Ironman auf Hawaii so gut wie sicher qualifiziert ist. Einen Langdistanz-Wettbewerb im deutschsprachigen Raum will der Oberfranke vor Hawaii noch bestreiten. "Die Tendenz geht zu Roth, wo auch Freunde, Familie und Bekannte vor Ort sein können ", verrät der 28-Jährige. "Meine Heimat ist Oberfranken, auch wenn ich über die Hälfte des Jahres unterwegs bin. Erst vergangene Woche war ich am Ochsenkopf Skilanglaufen - einfach herrlich."
Bis die nächste Wettkampf-saison beginnt, stehen noch Analysen auf dem Programm. Im Vergleich zu 2016 war 2017 eher durchwachsen. Hatte Dreitz 2016 ein überragendes Jahr mit fünf Siegen und zwei zweiten Plätzen hinter dem Kanadier Lionel Sanders, der im Oktober auf Hawaii Zweiter geworden ist, bekam der Michelauer heuer die Härte des Leistungssports zu spüren. "2017 habe ich einige Lektionen erteilt bekommen. Mir wurde bewusst, dass man sich den Erfolg erarbeiten muss", sagt Dreitz, "es läuft nicht alles rund, sei es im Vorfeld oder im Wettkampf. Bei der Materialabstimmung kommt es auf Kleinigkeiten an, um ein Set-Up zu bekommen, auf das man sich zu 100 Prozent verlassen kann. Dieses Set-Up habe ich erst im September gefunden. Das heißt, die körperlichen Voraussetzungen in Verbindung mit dem Material waren optimal. Ich hatte ja ein neues Rad mit Scheibenbremsen und ein anderes Pedalsystem, das in den Trainings sehr, sehr positive Ergebnisse geliefert hat, aber im Wettkampf leider nicht funktioniert hat."
So sprang bei der 70.3-WM ein achter Platz trotz schwacher Tagesform und starker Konkurrenz heraus. "Beim Ironman Italien war ich dann top vorbereitet. Rückblickend waren die Langdistanz und die 70.3-WM die großen Ziele in diesem Jahr, da konnte ich performen, bei anderen Rennen nicht, also lieber so als andersrum", analysiert er das vergangene Jahr und fügt an: "Es wäre falsch, wenn ich sagen würde, ich wäre komplett zufrieden mit dieser Saison. Es gilt, aus den Fehlern zu lernen."
Derzeit arbeitet der Profi in Schweinfurt im Trainingszentrum "next level" an seinem Laufstil. Der Schwerpunkt liegt auf der Armarbeit, dem Fersenhub und -aufsatz. Auf dem Laufband werden Kleinigkeiten verbessert, die vielleicht am Ende über Sieg oder Platz entscheiden.
Doch was motiviert einen jungen Mann, sich solchen Strapazen auszusetzen? Vor acht Jahren hatte Dreitz noch angegeben, dass das Finisher-Büfett nach jedem Wettkampf Motivation genug sei. Inzwischen verdient der 28-Jährige seinen Lebensunterhalt mit seinem Sport und weiß um das Privileg, sich dank Sponsoren rein auf den Sport konzentrieren zu können und entsprechend Trainingslager zu planen. "Das genieße ich schon. Wir sind frei, was die Trainings- und Wettkampfgestaltung angeht, vor allem im Vergleich zu anderen Sportarten. Andererseits müssen wir uns um alles selbst kümmern."
So ist der Franke noch auf der Suche nach einem Sponsor aus der Region, der sein Logo auf seinem Trikot sehen will. "Um meine lokale Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen", betont er. "Für viele ist Triathlon noch nicht so greifbar, keine Halle oder Stadion, wo man ein Plakat aufhängt, sondern ein Athlet, der in der Welt herumreist, der aber auch in die Firmen kommt, um für die eigenen Mitarbeiter etwas rüberbringt", beschreibt er den Nutzen für beide Seiten.


Strategie wie beim Schach

Dreitz plant seine Karriere wie seine Rennen - wie beim Schach, das er beim SK Michelau vor 13 Jahren ausübte. "Vorausschauend eine Strategie entwickeln. Beim Schach sind es die nächsten Züge, beim Triathlon immer die Ziellinie. Das macht mir Spaß", kann er noch heute Parallelen zum königlichen Spiel ziehen.
"In Roth oder Hawaii mal gewinen", hat Dreitz sein Ziel formuliert. "Hawaii ist der Triathlon schlechthin. Deshalb muss man langfristig darüber nachdenken, einmal ein ganzes Jahr auf dieses Rennen auszurichten. So weit bin ich - noch - nicht. Es gibt noch Nebenziele."]]>
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Er zieht nun die Option, die er bereits im Vorfeld als letztes Mittel bezeichnet hatte, sofern die zuständigen politischen Gremien seiner Anti-Fusions-Argumentation nicht folgen und stattdessen für den Zusammenschluss stimmen würden: Ein Bürgerbegehren. Damit will der 72-Jährige die Rückabwicklung der Sparkassenfusion erreichen.

Seitens des Landkreises Haßberge kommt dafür kein Verständnis auf. "Die Argumente von Herrn Gottwald entbehren jeglicher Grundlage", erklärt Landrat Wilhelm Schneider auf Anfrage von infranken.de. "Das Fusionsvorhaben wurde vom Sparkassenverband Bayern begleitet, unter anderem durch die Erstellung eines Gutachtens." Zudem sei die Vereinigung der Sparkasse Ostunterfranken mit der Sparkasse Schweinfurt "mittlerweile auch von der Regierung von Unterfranken rechtsaufsichtlich genehmigt" worden. Auch Peter Schleich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Ostunterfranken und ab Januar stellvertretender Vorstandsvorsitzender der neu entstehenden Sparkasse, widerspricht den Ausführungen Gottwalds.

Rainer Gottwald war am 7. November erstmals im Landkreis Haßberge in Erscheinung getreten, an jenem Dienstagabend hielt er einen Vortrag im Ratssaal Knetzgau, den die Gemeinde ausrichtete. Ziel: Eine Diskussion über die Notwendigkeit der geplanten Sparkassenfusion sollte entfacht werden. Das gelang. Regionale Medien berichteten mehrfach über das Thema, auch weil Gottwald im Nachgang nicht locker ließ und größte Anstrengungen unternahm, die Debatte ins öffentliche Bewusstsein zu tragen (unter anderem schaltete er auch zur Vorbereitung eines Bürgerbegehrens bezahlte Anzeigen in verschiedenen Zeitungen). Im Konsens behauptet er, dass die Sparkasse Ostunterfranken durch die Fusion schlecht wegkomme, da sie wirtschaftlich besser dastehe als die Sparkasse Schweinfurt. Letztere brauche die Fusion, die Sparkasse Ostunterfranken dagegen nicht, sie verkaufe sich "unter Wert".

Nun schreibt Gottwald in seiner aktuellen Begründung des Bürgerbegehrens: "Die beiden Träger (Landkreis Haßberge, Stadt Königsberg, die Red.) haben es unterlassen, ein entsprechendes Wertgutachten für die Sparkasse Ostunterfranken einzuholen." Damit liege ein Verstoß gegen die Gemeindeordnung vor. "Überschlägige Rechnungen" lassen Gottwald annehmen, "dass den beiden Trägern ein Schaden in Höhe von rund fünf Millionen Euro entstanden ist", der ausgeglichen werden müsse. Der Einfluss der bisherigen Träger auf die neue große Sparkasse werde zudem stark reduziert. "Beschlüsse des neuen Verwaltungsrats werden mit Mehrheit beschlossen, so dass im Zweifel die Interessen des Landkreises Haßberge nicht berücksichtigt werden", erklärt der 72-jährige pensionierte Betriebswirt. " Der Landkreis Haßberge ordnet sich damit den Interessen von Stadt und Landkreis Schweinfurt unter, da es kein Vetorecht einer Minderheit gibt."

Landrat Schneider hält dagegen: "Von einer Machteinschränkung kann in keinster Weise eine Rede sein." Durch die Fusion erfolge eine Bündelung der Kräfte im Interesse "aller Trägerkommunen". Wichtig bei der Fusion sei dem Landkreis Haßberge vor allem gewesen, "als gleichberechtigter Partner an der Gestaltung der neuen Sparkasse mitwirken zu können". Sparkassenvorstand Schleich geht zudem auf die Behauptung ein, den kommunalen Trägern sei finanzieller Schaden entstanden: "Im Fusionsverfahren wurde das Anteilsverhältnis der Kommunen und Landkreise am Vereinigungsinstitut in einem für alle bayerischen Sparkassen einheitlich festgelegten Verfahren durch den gesetzlichen Abschlussprüfer der Sparkassen ermittelt." Dieses "Verhältnis aus der externen Anteilsbewertung" sei "1:1 im Fusionsvertrag übernommen und in der Trägersatzung dauerhaft verbindlich festgelegt und im Übrigen auch von der Aufsichtsbehörde genehmigt" worden. Schleich schlussfolgert: "Das bedeutet, dass die kommunalen Trägermitglieder Haßberge und Königsberg durch die Fusion keinen Wertverlust erlitten haben." Von, wie Gottwald es formulierte, "Verschenken von kommunalem Eigentum", einem "Schaden" oder einem "erforderlichen Wertausgleich" könne damit "von vornherein keine Rede sein".

Rainer Gottwald, der als Initiator des Bürgerbegehrens im Kreis Haßberge auftritt, erhofft sich nun ein "Feedback von Bürgern" und geht davon aus, dass es "nach den Weihnachtsferien mit der Unterschriftensammlung" los geht. Er wolle dann erneut in den Landkreis Haßberge reisen und die Bürger aufklären, er plane Veranstaltungen in Haßfurt, Königsberg, Ebern, Eltmann, Hofheim, Zeil und Knetzgau, um dann mit einer Unterschriftensammlung für das Bürgerbegehren zu beginnen. "Vielleicht ist der eine oder andere bereit, als Mitverantwortlicher aufzutreten", hofft Gottwald.

Weitere Artikel zum Thema:

http://www.infranken.de/regional/artikel_fuer_gemeinden/gottwald-hat-ministerium-eingeschaltet;art154303,3023395

http://www.infranken.de/regional/artikel_fuer_gemeinden/kreistag-sagt-ja-zur-fusion;art154303,3014768

http://www.infranken.de/regional/hassberge/kreistag-gab-einstimmiges-votum-auch-koenigsberg-stimmt-zu;art217,3022193]]>
http://www.infranken.de/3080845
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080843 Sicher werden sich einige Kicker in den Vordergrund tricksen wollen und zeigen, was sie mit der Futsal-Kugel so alles auf engstem Raum anstellen können.

Die türkischen Spieler werden dabei eine besondere Rolle einnehmen, denn naturgemäß können sie besonders gut auf dem Parkett kicken. Da wäre zum Beispiel Aykut Civelek - der überragende Spieler der Vorrunde letzte Woche in Burgkunstadt. In Diensten der Sonnefelder sorgte er für die besonderen Momente. Hinzu kommt, dass Civelek erstmals seit seiner Fußball-Reise (u.a. A-Junioren Bundesliga; 2. türkische Liga; Regionalliga Greuther Fürth) heimkommt, und da auf Torejagd geht, wo er einst angefangen hat.


Als "Dreikäsehoch" in der Halle

Heim in die Bayerische Puppenstadt - also dorthin, wo er unter den Fittichen seines Vaters Ali Civelek (früher u. a. in der Landesliga für den FC Bad Rodach am Ball) das ABC gelernt hat. Als "Dreikäsehoch" kickte er mit seinem älteren Bruder Ali und seinem jüngeren Cankut (jetzt SV Friesen) auf dem grünen Parkett in der Frankenhalle.

Und schon damals war dem aufmerksamen Beobachter klar, dass aus dem "Zauberer" Civelek mal ein ganz Großer werden kann. Dafür hat es bisher zwar nicht gereicht, doch die Entwicklung des Edeltechnikers muss - zumindest wenn es nach den Vorstellungen seines ehrgeizigen Vaters geht - in Sonnefeld ja noch lange nicht zu Ende sein.


Prestigeduell Nummer 1

Apropos älterer Bruder: Der kickt inzwischen für den aufstrebenden SV Türkgücü Neustadt. Nach seiner vielversprechenden Landesliga-Zeit beim TSV Mönchröden - als er mit 17 Jahren den ehemaligen Zweitliga-Torwart Ralf Scherbaum (FC Kickers Würzburg) bei einem Elfmeter mit einem frechen Chipball in die Mitte ins Leere springe ließ, und anschließend ein Angebot zum Probetraining dankend ablehnte - wurde es ruhig um Ali Civelek (Foto oben). Unter seinem neuen Spielertrainer Sinan Bulat will er am Sonntag aber sicher seinem "Kleinen" zeigen, dass er noch lange nichts verlernt hat. Das direkte Aufeinandertreffen zwischen "Geheimfavorit" SV Türkgücü Neustadt, dessen Spieler die Frankenhalle nach regelmäßigen Trainingseinheiten natürlich aus dem Effeff kennen, und dem Turnierfavorit TSV Sonnefeld steigt kurz vor 17 Uhr. Dann könnte es im vorletzten Gruppenspiel bereits um die Tickets nach Kronach gehen.

Die besten fünf Mannschaften qualifizieren sich nämlich für die gemeinsame Endrunde am 7. Januar in Kronach. Dort könnten die Civeleks dann übrigens auf ihren Jüngsten, den Dritten im Bunde, treffen. Cankut muss mit dem SV Friesen im Teilkreis Kronach die Vor- und Zwischenrunden-Hürden nehmen.


Prestigeduell Nummer 2

Um 15.49 Uhr sieht der Turnierplan ein weiteres Spiel mit reichlich Emotionspotenzial vor. Dann nämlich treffen die Kicker der "Mönche" auf die Vestekicker. Mönchröden gegen Coburg also. Die "FCC-Filiale" gegen das Original. Oder: Knoch, Stammberger, Köhn, Ehrlich, Puff & Co. contra Guhling, Schiebel, Sener und Schmidt. Natürlich werden sich diese technisch versierten Burschen ein Duell auf Augenhöhe liefern, in dem die Zuschauer Futsal vom Feinsten sehen sollten. Und alles andere als die Doppel-Quali der beiden Bezirksligisten wäre überraschend.


Wen schickt Kurth ins Rennen?

Das "Starensemble" vom SC Sylvia Ebersdorf sollte allerdings in dieser Gruppe nicht unterschätzt werden. Die Frage wird sein, wen kann Ex-Regionalliga-Coach Dieter Kurth auf die Platte schicken? Geben sich die Schellers, Dalkes und Engelmanns (früher u. a. mit Holger Badstuber bei den Junioren des FC Bayern München in einem Team) überhaupt die Ehre?

Doch ganz egal mit welchem Personal die zehn Teams am Sonntag in Neustadt auftreten, die Zuschauer können sich auf ein gutes Niveau freuen, denn außer den starken Futsal-Kickern des VfL Frohnlach sind fast alle Guten aus der Region am Start. Das gab es in Neustadt schon lange nicht mehr. Bleibt also die Hoffnung, dass es möglichst häufig in den (zu) kleinen Futsal-Toren kracht.

KREISMEISTERSCHAFT
ENDRUNDE AM SONNTAG

GRUPPE 1
13 Uhr: Mönchröden - Burgkunstadt 13.13: TSV Heldritt - FC Coburg
13.52: SC Ebersdorf - Mönchröden
14.05: Burgkunstadt - TSV Heldritt
14.44: FC Coburg - SC Ebersdorf
14.57: TSV Mönchröden - SV Heldritt 15.36: SC Ebersdorf - Burgkunstadt
15.49: FC Coburg - Mönchröden
16.28: TSV Heldritt - SC Ebersdorf
16.41: FC Burgkunstadt - FC Coburg

GRUPPE 2
13.26: Anadol. Coburg - Marktzeuln

13.39: Türkgücü Neustadt - Locals
14.18: TSV Sonnefeld - FC Anadol.
14.31: TSV Marktzeuln - Türkgücü
15.10: Coburg Locals - Sonnefeld
15.23: Anadoluspor - SV Türkgücü
16.02: TSV Sonnefeld - Marktzeuln
16.15: Coburg Locals - Anadoluspor
16.54: SV Türkgücü - TSV Sonnefeld

17.07: Marktzeuln - Coburg Locals

HALBFINALE
17.15: Sieger Gr. A - Zweiter Gr. B
17.40: Sieger Gr. B - Zweiter Gr. A

SPIEL UM PLATZ 5
18 Uhr: Dritter Gr. 1 - Dritter Gr. 2

SPIEL UM PLATZ 3
18.20: Verlierer HF 1 - Verlierer HF 2

ENDSPIEL
ca. 18.40: Sieger HF 1 - Sieger HF 2]]>
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080842
Co-Trainer mit neuer Taktik

"Wir haben unsere Verteidigung angepasst. Unsere Guards haben großartig unter dem Korb gekämpft, unsere Großen sensationell gegen ihre jeweiligen Gegenspieler gefightet. Wir konnten sie in der entscheidenden Phase mehrmals in Folge stoppen", konstatierte Trainer Andrea Trinchieri. Die Idee für die taktische Maßnahme, konsequent nach einem Block den Gegenspieler zu wechseln, hatten seine Assistenten an der Seitenlinie, erzählte der Italiener und sprach seinem Trainerstab dafür ein großes Lob aus.

War der Tabellenzweite zuvor immer wieder mit seinen insgesamt elf Dreiern in der Lage, das Aufbäumen der Brose-Jungs zu unterdrücken, blieb die Offensive in der entscheidenden Phase eine stumpfe Waffe. Dem Starensemble aus Piräus, das die Partie ab dem zweiten Viertel dominierte, gelangen im letzten Viertel nur noch sieben und in den entscheidenden sechs Minuten lediglich drei Punkte.

Trinchieri sprach von einer Nervenschlacht, in der Augustine Rubit mit seinem Dreier zur 65:62-Führung "das Spiel komplett auf den Kopf gestellt hat. Das Momentum war plötzlich bei uns." Und auch dieser Wurf entsprang einer taktischen Glanzleistung: Den Center hatte die ansonsten starke Defensive der Griechen überhaupt nicht auf der Rechnung, so dass der Zwei-Meter-Mann völlig unbedrängt abdrücken konnte.

Wiedersehen mit Karsten Tadda

Beim Auswärtsspiel am Sonntag (15 Uhr) in Oldenburg muss Brose weiter auf die Langzeitverletzten Elias Harris, Bryce Taylor und Luka Mitrovic verzichten, kann aber Neuzugang Dejan Musli, der in der Euroleague erst ab Januar spielberechtigt ist, einsetzen. Der gastgebende Vizemeister verlor in der Bundesliga vier der letzten fünf Spiele und entließ mit Bryon Allen seinen Topwerfer. Aber auch ohne ihn gelang dem Ex-Bamberger Karsten Tadda und seinen Mitstreitern am Mittwoch in der Champions League im sibirischen Krasnojarsk dank einer starken Abwehr ein deutlicher 79:53-Erfolg.

Augustine Rubit: Der Schlüssel zum Sieg war unsere unglaubliche Verteidigung

Andrea Trinchieri (Brose-Trainer): "Es war ein extrem schweres Spiel gegen eine sehr gute Verteidigung. Wir haben gelitten, aber meine Spieler fanden den richtigen Weg. Sie haben an sich selbst geglaubt, extra Energie freigesetzt und das Spiel gewonnen. Ein weiterer unglaublicher Sieg!"

Augustine Rubit (Bambergs Center): "Das war ein irres Gefühl, als ich den Dreier zur Führung getroffen hatte. Wir haben uns im letzten Viertel gegen ein starkes Team die Chance auf den Sieg erarbeitet. Der Schlüssel zum Erfolg war unsere unglaublich gute Verteidigung. Wir haben sowohl außerhalb als auch in der Zone einen tollen Job gemacht. Auch wenn wir zurückliegen, geben wir nie auf und kämpfen bis zur letzten Sekunde. Das ist das Markenzeichen dieser Mannschaft."

Janis Strelnieks (Ex-Bamberger): "Am Ende sind wir mit der Verteidigung der Bamberger nicht zurecht gekommen. Wir wussten nicht, wie wir mit der Switch-Defense umgehen sollten. Das war ganz schlecht und hat uns den Sieg gekostet. Aber gut, das müssen wir lernen - und die Saison ist noch lange nicht zu Ende. Ich weiß aus der Vergangenheit, dass die Brose Arena für Olympiakos ein heißes Pflaster ist. Das war ein richtig gutes Gefühl, als ich hierher zurückkam. Ich hatte in Bamberg drei großartige Jahre. Mein Dank gilt den Fans, die mich so großartig empfangen haben."

Brian Roberts (Ex-Bamberger): "Im Schlussviertel haben wir einfach nicht mehr so abgeschlossen, wie das nötig gewesen wäre, um den Sieg zu sichern. Die Bamberger haben daraus Kapital geschlagen, ihre Angriffe gut durchgespielt - wir nicht. Das ist die Erklärung für diese Niederlage. Insgesamt war das aber ein tolles Gefühl, in diese Arena zurückzukehren, die Fans zu hören, die Atmosphäre aufzusaugen. Schließlich habe ich viele tolle Erinnerungen an Freak City, auch wenn ich jetzt etliche Jahre nicht hier war."

Rolf Beyer (Brose-Geschäftsführer): "Man schimpft ja über die Spieler und stellt sich die Frage: Was macht da Ricky Hickman, dessen Wurfauswahl nicht gepasst hat? Oder Daniel Hackett, der am Anfang überhaupt nicht ins Spiel gekommen ist. Aber der Unterschied zu den letzten zwei Jahren ist, das sind Veteranen, die in Europa schon alles erlebt haben. Sie bleiben auch in kritischen Situationen einfach ruhig und sparen sich ihre mentale und physische Energie für die entscheidenden Situationen auf. Das ist der Charakter dieses Teams. Das funktioniert nicht immer. Letztes Jahr haben wir so viele knappe Spiele verloren, weil uns vielleicht ein bisschen diese Erfahrung gefehlt hat. Wir trafen in den entscheidenden Momenten einfach nicht die richtige Entscheidung - das läuft in dieser Saison anders: Wir bleiben ruhiger und kämpfen trotzdem - die Mannschaft hat ja wirklich Charakter gezeigt."

Daniel Hackett (Brose-Aufbauspieler): "Der Schlüssel zum Sieg war ganz eindeutig unsere Verteidigung. So ein Team bei 65 Punkten zu halten, ist stark. Ein großes Lob geht an unseren Trainerstab, der uns eine großartige Taktik mitgegeben hat. Als wir in Rückstand geraten sind, kämpften wir und sind immer wieder zurückgekommen. Das war einfach eine spezielle Nacht. Am Anfang war ich übermotiviert gegen mein Ex-Team. Der erste Teil der Partie lief nicht gut für mich. Die Emotionen waren zu stark, aber Trainer und Mitspieler haben mich aufgemuntert und gesagt, ich soll einfach relaxter an die Sache herangehen. Dafür möchte ich mich bedanken, das hat mir sehr geholfen. Und als wir uns dann herankämpften, haben uns die Fans getragen. Das war wie in einem Lift. "]]>
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"Tage, die die Welt veränderten" - Seit mehreren Jahren sind Präsentationen zu diesem schier unerschöpflichen Thema im Lehrplan der neunten Jahrgangsstufe verankert, erklärte Direktor Uwe Schönfeld. Ziel des Projekts sei es, Schlüsselkompetenzen im Bereich des eigenverantwortlichen Lernens sowie im Bezug auf die Zusammenarbeit mit anderen zu schulen. Vorgeschrieben sei es, dass die Präsentationen vor einem Auditorium erfolgen müssen. Nachdem dies zunächst intern vor den achten Klassen erfolgte, stellt man diese nun seit 2014 der Öffentlichkeit vor. Eingeladen waren Eltern und Angehörige sowie politische Vertreter aus dem Einzugsgebiet der Schule.

Seit Anfang Oktober beschäftigen sich die Schüler mit oftmals selbst gewählten Themen, für die sie die inhaltliche Vorbereitung und geplante Präsentationstechnik eigenständig erarbeiten mussten. Die diesjährige Projektarbeit der neunten Klassen geht der Frage nach, was unsere Welt tatsächlich verbessert hat. Die Hauptorganisation hatte Studienrätin Sabine Köstner inne.


Hunger in einer Welt des Überflusses

Susanna, Tanja, Fabienne und Laura informierten in ihrer Präsentation über die verschiedenen Arten, Zustände und Folgen von Hunger, die am meisten betroffenen Länder und Personen, den Welthunger-Index sowie Lebensmittelverschwendung. "Uns hat das Thema sehr mitgenommen. Wenn Eltern zusehen müssen, wie ihre Kinder verhungern, macht uns das sehr traurig. Jedes Kind sollte die Möglichkeit für eine gute Zukunft haben", bekundeten sie.

Ein entscheidender Faktor beim Thema Hunger sei die ungleiche Verteilung. Die weltweite wirtschaftliche Ordnung in unserer globalisierten Welt sei ein Grund dafür, dass der Hunger zum großen Teil durch den Menschen selbst verursacht werde. Dabei könnten weltweit genügend Lebensmittel produziert werden, um die gesamte Weltbevölkerung zu ernähren.

Besonders von Hunger betroffen sind Afrika und Asien. Kleinkinder sind innerhalb der Bevölkerung besonders stark vom Hungertod oder von langfristigen gesundheitlichen Schäden bedroht. "795 Millionen Menschen leiden unter Hunger. Von den 7,5 Milliarden Menschen auf der Welt muss jeder neunte täglich hungrig schlafen gehen. An Hunger sterben mehr Mensch als an Tuberkulose, Malaria und Aids zusammen", zeigten sie sich erschüttert.

Anderseits lebten wir in einer Wegwerfgesellschaft. In Deutschland lande jedes achte Produkt in der Tonne - 82 Kilo pro Person, jedes Jahr! "Es gibt viele Menschen, die sich über unseren "Müll" freuen würden", zeigten sie sich sicher und appellierten: "Wir können den Hunger nicht beenden, aber mit unserem Verhalten und mit Spenden dafür sorgen, dass es zumindest einigen Menschen besser geht."

Neben ihrer aussagekräftigen Präsentation zeigte die Schülergruppe auch einen kleinen Film. Dabei hatten sie Passanten in Kronach zum Thema befragt. Eine sehr gute Bewertung dürfte ihnen sicher sein. So sahen es jedenfalls die aufmerksamen Gäste, die nicht mit Applaus sparten.

Dies gilt natürlich auch für die anderen 17 Präsentationen, die mit erheblichem Zeitaufwand erarbeitet worden waren. Neben der Bewertung erhalten die Neuntklässler ein Zertifikat. Die jeweils rund 20-minütigen Präsentationen fanden in den jeweiligen Klassenzimmern statt. Während der Umbauphase konnten sich die Gäste an einem Imbiss und Getränken stärken, die der Elternbereit vorbereitet hatte.


Die Projektthemen

Klasse 9 a: Regenerative Energiequellen?; Tabuthemen in der Literatur - Gerhart Hauptmann und der Naturalismus; Erschließung von Ressourcen zur Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung mit Land, Essen und Obdach; Die Europäische Union und der Brexit; Herabsetzung der Strafmündigkeit bei Kindern und Jugendlichen - Löst das die Probleme der Jugendkriminalität?.

9 b: Hunger - das Schlüsselproblem der Menschheit?; Die Rolle der Kirche im Widerstand während des Nationalsozialismus; Entwicklung des Teilchenmodells von Demokrit bis Schrödinger; Das Elektroauto - Idee für eine bessere Welt?; Erinnerungskultur: Die Stolpersteine in Kronach; "Operndorf Afrika" - Kunst mitten im Leben: Hintergrund, Konzept und Projekte des Operndorfs in Burkina Faso.

9 c: Sozialversicherung - Entstehung, Entwicklung, Prinzipien; Widerstand im Dritten Reich (anhand dreier ausgewählter Beispiele); 3-D-Druck - grenzenlos?; Geschichte der Glühlampe bis heute; Der Dieselmotor; Rock- und Popmusik - z. B. Stevie Wonder, Paul Mc Cartney, Michael Jackson, John Lennon; Zwischen Öko-Brot und Seelenheil - Die Sekte "Universelles Leben" in Franken.]]>
http://www.infranken.de/3080841
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080819 Ratgeber", sondern als Zuhörer und Wegbegleiter zugewandt hat.

Raphael Quandt macht einen Wandel in der Seelsorge generell aus. Es gelte, die Menschen, gerade junge Menschen zu ermutigen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Auf sie zuzugehen und nicht zu warten, bis jemand im Leidensdruck beim Pfarrer auftaucht. Quandt weiß, dass er von den
Studierenden nicht als Teil der Uni oder der Familie wahrgenommen wurde, sondern vielmehr als ein "geschütztes Angebot, das Vertraulichkeit zusichert".

Die Bandbreite dessen, womit der Pfarrer konfrontiert wurde, ist groß. Trauerfälle in der Familie oder im Freundeskreis etwa belasten. Wie der Leistungsdruck an der Uni schon im eng getakteten Bachelorstudium oder der alltägliche Kleinkrieg in der WG. Oder die Helikoptereltern, die ihre längst
volljährigen Sprösslinge nach wie vor überbehüten. Vor allem ungelöste Fragen der Lebensplanung beschäftigen Studierende: "Tue ich das Richtige? Habe ich die für mich geeigneten Studienfächer gewählt? Wie soll es weitergehen?", hat Pfarrer Quandt oft zu hören bekommen.

Er beschreibt die esg als einen Ort der Ruhe mitten im Alltag. Zum Entspannen und Auftanken, zum Reden und Schweigen, Beten und Spaß haben. Für jedes Semester gibt es ein facettenreiches Veranstaltungsprogramm. Gut besucht werden die Universitäts-Gottesdienste an den Samstagabenden in der St. Elisabeth-Kirche. Die ökumenischen Kontakte zur Katholischen
Hochschulgemeinde (KHG) finden in gemeinsamen Studienfahrten ins europäische Ausland ihre Vertiefung, und multireligiöse Feiern nicht zuletzt im benachbarten "Zelt der Religionen" eine Horizonterweiterung.

Eine solche strebt nun Raphael Quandt an: Er wechselt zum Januar 2018 ins Landeskirchenamt nach München in das Ökumenereferat und übernimmt dort die Leitung der Abteilung "Ökumene Mittelosteuropa": "Die neue Stelle reizt mich und ist keine Entscheidung gegen die wunderbare Arbeit in Bamberg!", begründet er diesen Schritt. In besonders schöner Erinnerung werde ihm auch die Zeit in der Erlösergemeinde bleiben, der er als Hochschulseelsorger zugeordnet war. Gottesdienste und Andachten, Taufen, Seniorennachmittage, Gemeindefeste und vieles mehr standen auf seiner Agenda.

"Die Hochschulseelsorge ist eine der schönsten Pfarrstellen in unserer Landeskirche an der Schnittstelle von Gesellschaft, Universität und Gemeinde", blickt Raphael Quandt zurück. Anderweitige Erfahrungswerte hat der gebürtige Wuppertaler schließlich schon gut gesammelt: In Pfaffenhofen aufgewachsen, hat er nach dem Abitur seinen Zivildienst in einer kirchlichen
Senioreneinrichtung geleistet, dort den Berufswunsch Pfarrer erspürt und in Neuendettelsau, Montevideo (Uruguay), Leipzig und Erlangen Theologie studiert. Nach dem Vikariat in Nürnberg übernahm er in Santiago de Chile seine erste Pfarrstelle und wirkte zudem dort als Uni-Dozent. "Von Chile aus habe ich mich nach Bamberg beworben", erzählt Quandt. Und nun macht er sich wieder zu einem Stellenwechsel auf - und sucht noch für sich und seine Ehefrau eine Wohnung in München.

Am Sonntag, 17. Dezember, wird um 19 Uhr im Rahmen des ökumenischen Uni-Gottesdienstes in der Erlösergemeinde Quandts Abschied von Bamberg gefeiert. Anschließend ist bei einem Glühweinempfang Zeit für Gespräch und Austausch.]]>
http://www.infranken.de/3080819
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080810 Gibt es die Nudelbuchstaben für die Buchstabennudelsuppe nur auf Deutsch? Oder ist längst auch eine Ausgabe mit kyrillischen oder arabischen Schriftzeichen auf dem Markt?
Gibt es in den Suppenpäckchen für die Generation Smartphone auch ein @? Gibt es Kommas? Oder sind die verzichtbar, weil ohnehin immer weniger Menschen die korrekte Kommasetzung beherrschen?
Gibt es für die Essser und Esser*innen, die gendergerecht tafeln wollen, den so genannten Gender-Star? Oder muss man sich den erst aus der Tüte mit den Sternchennudeln herauspulen?
Und schließlich: Warum ist noch kein findiger Geschäftsmann auf die Idee gekommen, Sonder-Ausgaben herauszubringen? Zum Beispiel eine Harry-Potter-Edition. In eine fünfeinhalb-Kilo-Packung sollten die Buchstaben aller sieben Bände hineinpassen. Oder eine Ausgabe "Shades of Grey"? Da müsste dann freilich der Warnhinweis draufstehen, dass die Suppe für Menschen unter 18 Jahren nicht geeignet ist.
Für alle Fälle melde ich schon mal alle Rechte an. Mein Honorar? Eine Familienpackung Zahlennudeln für Zahlennudelsuppe. ,Katrin Geyer
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http://www.infranken.de/3080810
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080809 Sevgi heißt übersetzt Liebe. Und tatsächlich: Die Liebe ist Peter Kunkel geblieben. Aber sonst? Den Mann aus dem Fotoalbum, den zupackenden, braun gebrannten Kfz-Mechaniker, den gibt es nicht mehr. Jetzt ist da ein Rollstuhlfahrer, der zu viel Zeit zum Grübeln hat und zu wenig Geld für ein sorgenfreies Leben. Ein Mann, der nachts in einem Bett schläft, das ihm seine Frau Sevgi aus Holzpaletten und einer geschenkten Matratze selbst gebaut hat. Ein 54-jähriger Multiple-Sklerose-Patient, Pflegegrad 3, der Angst vor der Zukunft hat.

Die Fenster des hübschen Bruchsteinhauses in der Wiesentheider Erweinstraße sind mit Wedeln und kleinen, silbernen Kugeln geschmückt. Von außen ahnt niemand, dass hinter den Zweigen und dem Glas zwei Menschen leben, die schon mehrfach am Verzweifeln waren. Wie es so weit kommen konnte? Die gelernte Schneiderin Sevgi und ihr Mann, ein gebürtiger Gerolzhöfer, verstehen es selbst nicht. Sie hatten ein gutes Leben, die Türkin und der Franke, die seit 23 Jahren ein Paar sind.

Kennen gelernt haben sich die beiden in Sevgis Heimat. Sie heirateten, zogen nach Deutschland und wohnten viele Jahre lang in einem schmucken Haus in Volkach. „Vor 17 Jahren habe ich Augenprobleme bekommen – damit hat alles angefangen. Nach allerhand Untersuchungen haben die Ärzte MS diagnostiziert“, erzählt Peter Kunkel. „Anfangs hat mir die Krankheit gar nicht so viel ausgemacht. Ich habe trotzdem gearbeitet, in verschiedenen Berufen, zum Beispiel im Sicherheitsdienst der US-Army in Kitzingen.“ Doch die Autoimmunkrankheit ist tückisch. MS hat viele Gesichter und ist nicht heilbar. „Letztes Jahr konnte ich plötzlich gar nicht mehr laufen und brauchte einen Rollstuhl.“

Das war nicht das einzige Unglück. Eine zugesagte Wohnung, bei deren rollstuhlgerechter Renovierung Sevgi geholfen hatte, stand dann doch nicht zur Verfügung – Eigenbedarf hieß es. „Was schief gehen konnte, ging schief.“ Die Kunkels beschlossen, ihr Hab und Gut in einer Scheune in Haidt unterzustellen und zusammen die türkischen Verwandten zu besuchen. Im Herbst 2015 fuhren die beiden mit dem Auto in Sevgis Heimat Anatolien.

Ein halbes Jahr verbrachten sie dort, dann lief das Visum ab. Die Rückkehr nach Deutschland war schwieriger als gedacht. Zunächst wohnten die beiden bei Freunden, „aber denen wollten wir natürlich auch nicht zur Last fallen“. Als sich partout keine rollstuhlgerechte Wohnung fand, hauste das Paar einige Wochen in einem Gartenhäuschen am Volkacher Main, ohne Heizung, fließendes Wasser und Strom. Im Herbst 2016 übernahm das Jobcenter den Umzug in die Wiesentheider Erweinstraße. Im Oktober konnten die Kunkels hier einziehen.

Beim Umzug lernten sie Volker Lang kennen, den Geschäftsführer der Dienstleistungsfirma SDA GmbH Kitzingen, die das Mobiliar der Kunkels von Haidt nach Wiesentheid brachte. Lang sah gleich, dass die Wohnung nicht barrierefrei war. Doch die Kunkels, die neben der Erwerbsminderungsrente aktuell Arbeitslosengeld II und Pflegegeld beziehen, richteten sich so gut es ging in Wiesentheid ein. Allerdings war schon die Eingangstreppe für Peter Kunkel eine Herausforderung. Auch innen konnte und kann er sich mit seinem Rolli nicht frei bewegen.

Die Schlafzimmertür ist zu eng zum Durchfahren, also nächtigt der 54-Jährige im Wohnzimmer, auf einem Bett, das Sevgi gebaut hat: aus Paletten und einer Matratze, auf die sich der MS-Patient mit Hilfe seiner Frau hinaufwuchtet. „Mein linkes Bein ist inzwischen so gut wie tot“, sagt Peter Kunkel. „Im rechten hab‘ ich aber noch ein bisschen Kraft.“

Damit ihr Mann zumindest vom Wohnzimmer in die Küche und ins Bad rollen kann, hat Sevgi ihm eigenhändig aus Holz und Teppichresten kleine Rampen über die Türschwellen gebaut. Statt Türblättern gibt es in der ganzen Wohnung nur Vorhänge – für Türen ist kaum Platz, außerdem könnte Peter Kunkel sie nur schwer öffnen.

Peter Kunkel ist kein Jammerlappen, auch wenn ihm die Psyche dann und wann natürlich zu schaffen macht. Ruhig und freundlich sitzt er in seinem Rollstuhl, streichelt abwechselnd Kater Zeus und Hündchen Cookie. Wenn man ihn fragt, was ihn am meisten bewegt, sagt er leise: „Dass ich meine Frau so belaste.“ Sevgi, die ihren Mann pflegt und deshalb nicht zur Arbeit gehen kann, nickt. Sie kennt ihn und sein Dilemma genau. Es ist auch ihres. Das Umherwuchten ihres Mannes hat ihr einen Bandscheibenvorfall eingebracht. „Manchmal haben wir beide totale Angst vor der Zukunft. Wie soll das alles weitergehen?“

„Nie hätte ich das gedacht“

Die gemietete Wohnung in Wiesentheid behindertengerecht umzubauen, wäre mit einem enormen finanziellen Aufwand verbunden. „Das kann man nicht verlangen.“ Die Kunkels hoffen deshalb, eine ebenerdige, rollstuhlgerechte Wohnung zu finden, „irgendwo im Raum Wiesentheid, Volkach, Gerolzhofen“. Sevgi Kunkel meint: „Wenn mein Mann selbstständig rein und raus könnte, wäre das schon viel wert.“ Und ebenso sehr wünschen sie sich ein behindertengerechtes Auto, in das Peter Kunkel leicht einsteigen kann und das eine Laderampe für sein E-Mobil besitzt. „Dafür würden wir gern unseren Landrover hergeben.“

Warum müssen die Kunkels überhaupt für eine geeignete Wohnung und ein ebensolches Auto kämpfen? Ist es in Deutschland nicht selbstverständlich, dass Kranken geholfen wird – insbesondere, wo Peter Kunkel nicht nur MS hat, sondern mittlerweile auch Herzprobleme und Prostatakrebs? Der 54-Jährige winkt ab. „Nie hätte ich gedacht, dass es als Behinderter so schwer ist in Deutschland.“ Mehr will er dazu nicht sagen.

Vor etwa vier Wochen hat er 120 Briefe an Institutionen und Unternehmen in der Region verschickt, um auf seinen Fall aufmerksam zu machen. Gemeldet hat sich daraufhin genau ein Mensch: Volker Lang. „Ich finde, zu unserem Job gehört es auch, das Leid bei uns zu sehen“, sagt der Geschäftsführer des gemeinnützigen Aplawia e.V. Kitzingen und dessen Schwesterunternehmen, der SDA GmbH. „Ich kann leider kein ganzes Auto bezahlen. Aber statt Weihnachtspräsenten für die SDA-Kunden gibt es heuer 500 Euro für Familie Kunkel – als Startkapital für ein behindertengerechtes Auto.“

Das Geld hat Lang bereits eingezahlt – auf ein Konto, das die Deutsche Multiple-Sklerose-Gesellschaft eigens zum Zweck der Fahrzeugbeschaffung für Familie Kunkel eingerichtet hat.

Spenden-Konto: Deutsche MS Gesellschaft, Landesverband Bayern, HypoVereinsbank München, IBAN DE92 7002 0270 5803 7510 82, BIC HYVEDEMMXXX, Verwendungszweck „Auto Kunkel“. Spendenquittungen möglich.

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http://www.infranken.de/3080809
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080808 Mittwoch ist ihr Lieblingstag. Denn mittwochs kommt Sammy. Sammy ist ein kohlschwarzer Labrador-Rüde mit großen, dunklen Knopfaugen, die treuherziger in die Welt blicken als Heintje zu seinen besten Zeiten. „Wie er schaut“, sagt Irene H. verzückt, während sie sich in ihrem Rollstuhl so weit wie möglich nach vorne beugt, um das weiche Fell hinter den Hundeohren streicheln zu können. „Der Sammy ist so ein Lieber!“ Schnell bekommt der kontaktfreudige Hund ein Stückchen Karotte zugesteckt, das er zufrieden verschlingt.

Irene H. lebt im Altenbetreuungszentrum (ABZ) Iphofen. Im Lauf ihres Lebens hatte sie mehrere Hunde. Angst vor Sammy war ihr deshalb von Anfang an fremd. Aber auch diejenigen, die dem Hund zunächst mit Skepsis begegneten, sind längst große Fans. Günther M. zum Beispiel. Der Rollstuhlfahrer aus Mainbernheimer berichtet: „Meine Angst war ganz schnell weg. Der passt schön auf, wenn er sich seine Leckerli aus meiner Hand nimmt.“

Seit vier Jahren besucht das aufmerksame Tier, das Heike Krückel aus dem Casteller Ortsteil Greuth gehört, einmal pro Woche die ABZ-Senioren, und zwar zusammen mit Heikes Schwiegermutter, der Iphöferin Inge Krückel. Die rüstigen Bewohner kommen im Aufenthaltsraum zusammen, die bettlägerigen werden in ihren Zimmern aufgesucht, wenn sie das möchten. Heike Krückel arbeitet im ABZ: „Irgendwann hat Helen mich gefragt, ob Sammy nicht mal mitkommen möchte. Das nötige Gesundheitszeugnis hat er. Also hab‘ ich zugesagt.“ Helen von Hoyningen-Huene ist Ergotherapeutin und leitet die Beschäftigungsstunden, die jeden Mittwoch stattfinden. Sie sagt: „Der Hund ist ein echter Wohlfühlfaktor. Man sieht, wie die Menschen strahlen, wenn Sammy in der Nähe ist.“

Tatsächlich ist die Stimmung in der Runde gut. Die Senioren, die teils im Rollstuhl sitzen, haben einen Kreis gebildet. In dessen Mitte steht eine Wasserschale für Sammy, aus der er gerade laut schlürfend trinkt und dabei allerlei Spritzer auf dem Boden verteilt. Die Senioren lachen. Helen von Hoyningen-Huene drückt ihnen Karottenstücke in die Hand, was nicht lange unbemerkt bleibt. Schon ist Sammy zur Stelle. Vor Hedwig H. bleibt er stehen. „Gib Pfote, Sammy“, sagt die ältere Dame lächelnd. Der Hund folgt – und ein knackiges Leckerle wechselt den Besitzer. „Du bist der Beste, des wiss‘ mer scho“, sagt Hedwig H., während sie Sammy den Hals krault. „Wir haben früher auch einen Hund gehabt“, berichtet sie den Mitbewohnern. „Und einmal haben wir auch ein Eichhörnchen gehabt. Das war verwaist und wir haben es mit der Flasche aufgezogen.“ Als es groß und stark genug war, um in der Freiheit überleben zu können, ließen die Heilands das Küchenfenster offen, so dass das quirlige Tierchen mit der Zeit wieder verwilderte. Als Hedwig H. fertig erzählt hat, gibt Sammy kurz Laut. Alle lachen. Der Hund blickt auffordernd auf ihre Hände. „Der weiß genau, dass sie noch ein Stück gelbe Rübe hat“, wirft Nachbarin Berta B. ein. Die 97-Jährige ist die älteste ABZ-Bewohnerin. Auch sie steuert tierische Erlebnisse von früher bei. Ihre Familie hielt Ziegen. „Wenn junge Mütter nicht stillen konnten, sind sie zu uns gekommen.“ Ziegenmilch war damals der beste Ersatz für Muttermilch, den man bekommen konnte. Milchpulver gab es noch nicht. „Außerdem haben wir aus der Ziegenmilch Butter und Käsekuchen gemacht – große Bleche voll. Die haben wir immer gern gegessen. Ich weiß noch, wie wir bei den Großeltern in Hohenfeld waren. Die hatten keine Ziegen, sondern Kühe. Den Käsekuchen aus Kuhmilch habe ich damals bald nicht runtergebracht.“ Berta B. schüttelt sich. Die ABZ-Mitbewohner grinsen und nicken. „Ja, wie mer?s halt gewohnt is…“

Die „tierische Stunde“ im ABZ vergeht schnell. Viel zu schnell für Theres R., Betty W. und Karl V., bei denen Sammy noch ein paar Karöttchen abstaubt. „Er ist sehr gut erzogen“, findet Theres R., die ihn erst belohnt, nachdem er ihr formvollendet die Pfote gegeben hat. Inge Krückel nickt. „Meine Schwiegertochter Heike hat ihm beigebracht, sich klar an Regeln zu halten.“

Heike Krückel selbst sagt: „Sammy ist ein reinrassiger Labrador aus einer Zucht, die auch Blindenhunde ausbildet. Er ist ein ganz ruhiger, zuverlässiger Geselle.“ Helen von Hoyningen-Huene kann das nur bestätigen. In den vier Jahren, in denen der Labrador regelmäßig zu Gast ist, hat sie „nur Positives“ mit ihm erlebt. „Mir fällt auf, dass auch Menschen, die sonst apathisch herumsitzen, plötzlich aktiv mitmachen, wenn der Hund da ist.“ Betreuungsassistentin Laura Lechner nickt: „Die Schläfrigen wachen dann richtig auf.“ Selbst Leute, die sonst nicht viel reden, beteiligen sich am Gespräch. „Der Hund ist eine Kommunikationsmethode“, sagt Helen von Hoyningen-Huene. „In seiner Gegenwart erzählen die Menschen von ihrem früheren Leben. Das ist wertvolle Biografie-Arbeit. Und das Streicheln des Fells ist zugleich ein beruhigender Körperkontakt, für beide Seiten.“

Warum haben dann nicht alle Seniorenheime generell einen Hund? „Weil man immer einen Verantwortlichen für das Tier braucht. Das Personal bei uns arbeitet in Schichten und könnte den Hund deshalb nicht geregelt versorgen. Aber zumindest haben wir ein paar Katzen“, erklärt Helen von Hoyningen-Huene. Und Sammy kommt ja zuverlässig jede Woche zu Besuch. Am Mittwoch, dem Lieblingstag der meisten Bewohner.

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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080784
Landrat Michael Busch dankte auch im Namen von Oberbürgermeister Norbert Tessmer dem scheidenden Schulamtsdirektor Löffler für das unermüdliche Engagement im Schulamt. Löffler beende nun eine Laufbahn, die vier Jahrzehnte lang seinen Lebensinhalt ausgemacht habe. Löffler habe dies mit Sachverstand, Fingerspitzengefühl und Geduld ausgeübt. Berechenbarkeit, Vertrauen, Offenheit und Hilfsbereitschaft zeichnen Buschs Worten zufolge den scheidenden Schulamtsdirektor aus.


Busch: Eine Neubesetzung dürfte nicht so lange dauern

Sich der Bildung junger Menschen zu widmen, sagte Busch, sei eine schöne und dankbare Aufgabe, aber auch eine große Verantwortung, zumal Löffler einige Zeit als Einzelkämpfer im Schulamt tätig gewesen sei. Busch richtete in diesem Zusammenhang kritische Worte an die Regierungspräsidentin der Regierung von Oberfranken, Heidrun Piwernetz. Es sei nicht zu ertragen, so das Landkreisoberhaupt, dass Wiederbesetzungen von Stellen so lange dauerten. "Eine mittelfristige Personalplanung wäre auch in diesem Bereich sehr anzuraten", betonte er. Der Landkreis Coburg habe sich die Entwicklung der Schulen sehr genau angeschaut, damit gute Bildungsvoraussetzungen gewährleistet werden. Deshalb sei am Landratsamt eine Stabsstelle "Bildung, Soziales und Kultur" eingerichtet worden. "Mit dem Ziel zu zeigen, dass Bildung bei uns groß geschrieben wird", so Busch.

Der Landrat ging in seiner Rede auch auf den technologischen Wandel und die damit verbundenen Herausforderungen für den Berufs des Lehrers ein. "Dies wird uns künftig mehr beschäftigen, als die Frage, ob wir die eine oder andere Schule schließen müssen oder nicht."Lehrpläne werden sich Buschs Worten nach rasant ändern in den kommenden Jahren. "Also lassen Sie uns mehr in die Inhalte investieren als in die Bürokratie."

Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz nannte die Schulaufsicht einen wichtigen Akteur im Bildungssystem. Sie dankte Löffler für den tatkräftigen Einsatz als Lehrer, Schulleiter, Schulrat, Schulamtsdirektor und fachlicher Leiter. Löfflers Werdegang begann im Jahr 1975 als Lehramtsanwärter an der Volksschule Windheim, es folgten mehrere Stationen, bevor er im Jahr 2002 an der Volksschule in Küps Schulleiter wurde. Er brachte laut Piwernetz die gebundene Ganztagsschule voran und setzte sich dafür ein, dass im M-Zug ganztägig unterrichtet werde. Im Jahr 2008 kam Löffler nach Hof und seit dem Jahr 2013 an die staatlichen Schulämter für den Landkreis und die Stadt Coburg. Im Jahr 2014 wurde er zum Schulamtsdirektor berufen.

Werner Löffler dankte sichtlich gerührt: "Als ich im Jahr 1975 meine Lehrerlaufbahn begann, hätte ich es nicht für möglich gehalten, das ich einmal so verabschiedet werde." Während seiner Schulzeit habe es gute und weniger gute Phasen gegeben, aber: "Keine dieser Erfahrungen möchte ich missen. Ich bin dankbar für jede Begegnung."


Über Umwegen ins Schulamt

Neue Schulrätin und stellvertretende fachliche Leiterin ist Stefanie Mayr-Leidnecker. Die Pädagogin arbeitete als Schulleiterin an der Grundschule Burg-Mainroth und zuletzt beim staatlichen Schulamt im Landkreis Forchheim als Schulrätin. Der neue Schulrat Ulrich Barth kam über Umwege zum Lehrerberuf. Er war zunächst leitender Angestellter in der Industrie und kam von Nürnberg nach Oberfanken und schließlich an das staatliche Schulamt. Das neue Team im Schulamt komplettiert Uwe Dörfer, der krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte.

Gottes Segen sprach Dekan Andreas Kleefeld, es gratulierten Gisela Jahreiß und Susanne Gebhardt im Namen dies Personalrates, Schulpsychologin Helga Geheeb überbrachte Glückwünsche mit einer Interpretation des Liedes "Griechischer Wein" und die Lehrerband spielte. Auch die Schüler der Grundschule Ebersdorf und der Chor der Pestalozzi-Schule Coburg umrahmten die Feier mit Liedern.]]>
http://www.infranken.de/3080784
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080689 Stellvertretende Schulleiterin Simone Röth hieß die neue Schulleiterin herzlich willkommen und verglich die Schule mit einem Bienenstock, in dem es "ein ziemliches Gewusel" gebe und einem beim Hinschauen angst und bange werden könnte. Bei den Bienen sei aber alles strukturiert und durchdacht, und ebenso stimme das Bild der fleißigen Biene. Die wichtigste Aufgabe komme aber der "Bienenkönigin" zu: "Du bist unsere Bienenkönigin, und mit Ruhe und Feingefühl lenkst Du schon seit Wochen diese Schule."
Diese Kinder sorgten auch für die musikalische Umrahmung der Feier: der Chor der Klasse 4a mit einem Liedbeitrag, Amelie Geiling und Ted Wipke auf dem E-Piano mit Solo-Einlagen.
Schulamtsdirektorin Schmidt betonte, dass man die Grundschule Kirchlauter zwar eher als eine kleine Grundschule bezeichnen könne. Doch dieses Prädikat solle keinesfalls die geleistete Arbeit mit und für die Kinder schmälern. "An dieser Schule kennt man sich, keiner der Schüler wird übersehen und jeder der Beteiligten hat die Möglichkeit, sich einzubringen", erläuterte Schmidt.


Enge Zusammenarbeit

Wesentlich werde die Qualität einer Schule durch das gemeinsame, verantwortliche Streben und Bemühungen nach Bildung und Erziehung bestimmt. Geforderte pädagogische Inhalte seien qualitativ hochwertig nur durch eng abgestimmte Zusammenarbeit und permanente Absprachen zwischen Kollegium und Schulleitung auf der einen sowie Eltern und Lehrerschaft auf der anderen Seite möglich. "In diesem konzertanten Spiel hat die Schulleitung den Dirigentenstab inne, also die Schlüsselfunktion", meinte die Schulamtsdirektorin und führte ein Zitat von Papst Benedikt an: "Für alle am Lern- und Erziehungsprozess Beteiligten ist nicht die einmalige Sonderleistung gefragt, sondern die tagtägliche Bewährung."
Der Schulverbandsvorsitzende, Bürgermeister Karl-Heinz Kandler, sprach der Grundschule einen hohen Stellenwert in der Gemeinde zu. Der neuen Schulleiterin gehe ein ausgezeichneter pädagogischer Ruf voraus. "Deshalb dürfen wir uns glücklich schätzen, dass ihr beruflicher Werdegang sie an unsere Schule geführt hat", sagte Kandler. Für ihre verantwortungsvolle Arbeit wünschte er der neuen Schulleiterin viel Freude und Erfolg.
Diesen Worten schloss sich die Breitbrunner Bürgermeisterin Gertrud Bühl an. Sie meinte, Bildung sei das Entzünden von Flammen, was auch dem Schulmotto "Mit Freude lernen" entspreche. Auch sie bot eine fruchtbare Zusammenarbeit an.
Der Personalratsvorsitzende, Matthias Weinberger, verglich die Arbeit einer Schulleiterin mit der eines Gärtners, der verschiedene Pflanzen zu pflegen habe. Jede müsse aber die ihrer Art angemessene Pflege erhalten. Das sei in der Schule mit den Schülern nicht anders.


"Buschtrommeln gehen schnell"

Elternbeiratsvorsitzender Norbert Reinwand meinte, die Anspannung bei den Eltern sei zu Beginn des Schuljahres sehr groß gewesen. "Mittlerweile hört man nur Positives - bei uns gehen die Buschtrommeln sehr schnell, und die Schulkinder haben Sie schon ins Herz geschlossen." Ebenso könne er positive Meldungen aus dem Elternbeirat bestätigen. So überreichte er der neuen Rektorin zum Neubeginn eine Schultüte mit Produkten aus den "Heiligen Ländern".
Auch Brigitta Werner zeigte sich namens des Kollegiums beeindruckt von der menschlichen und angenehmen Art der neuen Schulleiterin. Man habe sie schon in den ersten Wochen als eine sehr tatkräftige und kompetente Schulleiterin erlebt. "Dabei arbeitest Du lang und hart, kümmerst Dich um Deine Schule, die Kinder, Eltern und das gesamte Team. Wir freuen uns riesig darüber, dass Du da bist."
Rektorin Claudia Gigglberger gab ihrer Freude Ausdruck, "bereits am Anfang so viel Glück zu haben und so gute Mitstreiter an meiner Schule vorzufinden". Sie stellte sie auch gleich in den Mittelpunkt, jeden mit einem Zahnrad ausgestattet, und am Schluss sollten alle Zahnräder ineinandergreifen. Dazu zählten die Bürgermeister, die Vertreter der Kirche, die Schüler, Eltern, die Verwaltungsangestellte und die Palette ging bis zum Lehrerkollegium und den Reinigungskräften.
Die neue Schulleiterin nannte aber auch ihre Ziele für eine gute Schule und erachtete genau diese gute und effiziente Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen allen Beteiligten für besonders wichtig.]]>
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Mit "Eye of the Falcon" von Ed Huckeby gelang gleich der erste große Wurf. Diese kreative neue Komposition präsentierte eine faszinierende Kombination aus dramatischen Harmonien und synkopierten Melodielinien, die sie erstaunlich einprägsam, aber doch anders und einzigartig macht. Von der schwungvollen Eröffnung, durch die lebhaften melodischen und langsamen lyrischen Abschnitte, bis zum mächtigen Abschluss, war es eine bombastische Interpretation, die bezauberte. Was nur Oberstufen-Orchester spielen können, ist der schwungvolle und mitreißende Marsch "Kaiserin Sissi" von Timo Dellweg. Timo Dellweg komponierte und arrangierte bereits zahlreiche Polkas, Walzer und Märsche. Eines seiner erfolgreichsten Stücke ist zweifelsohne der "Kaiserin-Sissi-Marsch", zu Ehren der berühmten österreichischen Kaiserin Elisabeth (1837-1898). Dieser schwungvolle Konzertmarsch entstand zum fünfjährigen Jubiläum der Kapelle "Die Egerländer Rebellen" und eroberte in kürzester Zeit die Blasmusik-Welt. Er erinnert an den berühmten "Florentiner Marsch" von Julius Fucík. Seit 1999 ist Timo Dellweg Flügelhornist bei "Michael Klostermann und seinen Musikanten". Zwei Zugaben, der Eisenstädter Marsch und natürlich Lilli Marleen" rundeten den spannenden Konzertabend ab. Besonders stolz war man bei JMK auf das Posaunentrio Jonas Greubel, Lukas Ehrenberg und Paul Metz, die amtierende Landesmeister bei "Jugend musiziert" sind, und sich kürzlich außerdem für den Landesentscheid des Bayerischen Musikbundes qualifiziert hatten. Mit einem kurzen Auftritt konnten sie ihr Können zeigen.

Eine besondere Ehrung wurde Milena Koch und Anna-Sophia Karch zuteil. Da sie beim Elternkonzert in der Welt unterwegs waren, nutzte Stadtmusikdirektor Bernd Hammer gemeinsam mit OB Kay Blankenburg die Gelegenheit, sie im Rahmen diese Konzertes nachträglich mit dem Ehrenkrug des Jugendmusikkorps der Stadt Bad Kissingen zu verabschieden.]]>
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Rudolf Konietschke und Gabriele Klicha am längsten dabei

Die hochkarätigste Ehrung erhielt für 50-jährige Mitgliedschaft Gabriele Klicha, die ab 1969 an der Teilhauptschule Maßbach und ab 1984 an der Grundschule Poppenlauer unterrichtete. Bei Schülern und Eltern genoss sie wegen ihrer ruhigen und umsichtigen Lehrerpersönlichkeit großes Ansehen. Sie befindet sich jetzt schon über zehn Jahre im Ruhestand. Rudolf Konietschke, der viele Jahre an der Mittelschule Münnerstadt lehrte, konnte nicht anwesend sein. Er gehört dem BLLV 55 Jahre an. Seine Ehrung wird persönlich nachgeholt.

Seit 1977 - 40 Jahre - im BLLV sind: Klaus Hart (langjähriger Lehrer an der Volksschule Thundorf, heute pensioniert; nicht anwesend), Rektorin Grete Heilinger (zuletzt Schulleiterin an der Grundschule Thundorf/ Rothhausen; im Kreisverband Schriftführerin), FOL Annemarie Lerchl-Friedrich (ab 1977 an Grund- und Haupt- beziehungsweise Mittelschule Münnerstadt eingesetzt, heute pensioniert; im ULLV engagiert als Sozialreferentin), Dagmar Mayer-Balling (seit 1986 an der Hauptschule beziehungsweise Mittelschule Münnerstadt als Klassenlehrerin tätig; Schulvertrauenskollegin des KV Münnerstadt) und StR Rudolf Ritz (seit 1980 an der Grund- und Teilhauptschule, späteren Mittelschule Maßbach eingesetzt, jetzt im Ruhestand).

Im Jahr 1992 traten dem Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) Annabell Fleischmann aus Münnerstadt, die an der Mittelschule Maßbach unterrichtet, Ursula Kehl (nicht anwesend) und Rektorin Ulrike Freifrau von und zu der Tann, die seit 2013 Schulleiterin an der Mittelschule Münnerstadt ist, bei. Rektor Wittmann bedankte sich bei den Jubilaren für 25-jährige Verbandstreue mit Urkunde und Präsent.


Ereignisse aus 1992, 1977 und 1967

Die Ehrungen garnierte Rektor Wolfgang Wittmann unterhaltsam mit Ereignissen der Zeitgeschichte aus den Eintrittsjahren 1992, 1977 und 1967. Dabei ließ er die Kollegen auch immer wieder raten, beispielsweise: Wer war Fußballmeister? Wer war Bundeskanzler? Was waren die beliebtesten Mädchen und Knabenvornamen?

Nach dem Ehrungsmarathon gab Vorsitzender Wittmann eine Vorausschau auf die geplanten Veranstaltungen im Jahre 2018. Die erste ist das beliebte Kesselfleischessen am Montag, 29. Januar. Dann erhalten alle Mitglieder auch ein gedrucktes Programmheft.]]>
http://www.infranken.de/3080677
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080676 Aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung teilte Bürgermeister Fischer die Vergabe folgender Aufträge mit: Die Sanierung (Anstrich und Kittfugen) der Außenfenster innen am Deutschen Korbmuseum an die Firma Schmuck, Bamberg für 19 300 Euro. Die Gemeinde beteiligt sich mit 15 000 Euro an der Sanierung des Spielplatzes für die Regelgruppe des Katholische Kindergartens "Maria Goretti" im Gemeindeteil Neuensee.


St. Josef darf sich freuen

Auch der katholische Kindergarten St. Josef in Schwürbitz darf sich über eine Kostenbeteiligung zur Spielplatzsanierung in Höhe von 75 000 Euro freuen. Für die Breitbandversorgung von Restgebieten der Gemeindeteile Lettenreuth, Michelau, Neuensee und Schwürbitz erteilte der Gemeinderat einen Auftrag in Höhe von 232 000 Euro an die Telekom. Der Ausbau mit schnellem Internet im Bereich Oberreuth ging an die SÜC/Dacor für rund 60 000 Euro.


Schaden im Betonbereich

Eigentlich sollte die Sanierung der Mühlbachbrücke schon im November abgeschlossen sein. Wie Bürgermeister Helmut Fischer (CSU) mitteilte haben Kernbohrungen einen erheblichen Schaden im Betonbereich zutage befördert, der vorher nicht erkennbar waren. "Das ist ärgerlich und bedauerlich."
Wie sich herausstellte wurden beim Bau der Brücke die Regenablaufrinnen an den Gehwegen falsch gesetzt. Was die Arbeiten erheblich verzögerte, da neu ausgeschrieben werden musste. Hinzu kam der Wintereinbruch,weshalb die Arbeiten erst im Frühjahr wieder aufgenommen werden können. Bis dahin wird ein Provisorium zumindest den Fußgängern und Radfahrern ein Überqueren der Brücke möglich machen. Die Gemeinde rechnet mit Mehrkosten von rund 20 000 Euro.
Wie Bürgermeister Fischer weiter mitteilte hat der Bauwerber aus Schwürbitz seinen Bauantrag auf Errichtung von Pkw-Stellplätzen zurückgenommen.]]>
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080674
Am unteren Teil der Etlaswinder Straße Richtung Kleinsendelbach gibt es bereits eine Geschwindigkeitsreduzierung. Die Gemeinde Kleinsendelbach unterstützte den Antrag erneut und wird ihn wieder unterstützen. Immer wieder werden in dem genannten Bereich Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Es sei durchaus auch vorgekommen, dass mit 70 durch den Ort gerauscht werde. Grundsätzlich würde schneller gefahren werden, allerdings mit einer Überschreitung im geringen Maße bei 17 Prozent.


Energetisch saniert

Das Rathaus wird derzeit energetisch saniert. Geplant war, den Putz abzuklopfen und neu anzubringen. Jedoch würden dadurch die Steine im Fachwerk zu stark beschädigt werden. Mit Holzplatten und Kupferblech solle der Giebel nun verkleidet werden, was auch nachhaltig Ruhe verschaffen würde. Das Gerüst steht bereits. Damit die Bürgermeisterin Gertrud Werner (UWK) den Auftrag gleich vergeben könne, wurden die Gemeinderäte per Mail informiert und um Zustimmung gebeten. Der notwendige Beschluss dazu sollte in der Sitzung nachgeholt werden. Auf die Rundmail hatten sich acht Gemeinderäte positiv ausgesprochen, zwei Gemeinderäte hatten sich nicht gemeldet und drei stimmten dagegen. Dementsprechend ist auch der Beschluss in der Sitzung mit 8:5 fünf Stimmen behandelt worden.

16.000 Euro Rest aus zwei Darlehen sind bis März nächsten Jahres zu begleichen. Auf diese Darlehen werden jedoch die noch höheren Zinsen bezahlt. Da die Gemeinde das Geld für die Tilgung hat, entschied man, die Summe gleich zu bezahlen.

Als neuer Seniorenbeauftragter wurde Alfred Wölfel benannt, der Ehemann der bisherigen Seniorenbeauftragten Verena Wölfel.]]>
http://www.infranken.de/3080674
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080673 Der neue Bezirksvorsitzende ist der Leichtathletik seit mehr als 40 Jahren verbunden. Hecht, von Beruf Informatiker, war in seiner aktiven Zeit auf den Mittelstrecken zu Hause, später wechselte er zum Triathlon. Seit zehn Jahren steht Hecht dem Kreis Bamberg/Forchheim, jetzt Kreis 1 Oberfranken Süd vor, mehr als acht Jahre leitete Hecht als Vorsitzender die Geschicke der LG Forchheim. In seinem Heimatverein VfB Forchheim gehört er als Abteilungsleiter der erweiterten Vorstandschaft an. Hechts 20-jähriger Sohn Moritz ist Oberfrankens bester Sprinter auf der Kurz- und Langdistanz.

Ansonsten gab es bei den Neuwahlen, von Jochen Schweitzer, Präsident des süddeutschen Leichtathletik-Verbandes und Vorsitzender Bezirk Oberbayern, souverän geleitet, nur geringfügige Veränderungen. Jugendwart der U20 Jürgen Grießhammer (LGF/TSV Großwendern) wechselt auf den Posten des Sport- und Wettkampfwarts, Nachfolger Grießhammers ist Joachim Buck (LG Forchheim). Der vormalige Bezirksvorsitzende Frank Terassa stellte sich als Kampfrichterwart zur Verfügung - diese Stelle war bislang unbesetzt. Am längsten in Diensten des Bezirks sind Alfred Kotissek (37 Jahre), jetzt Schatzmeister, und Wilhelm Sörgel, seit 1982 Pressewart/Schriftführer.
Der BLV Oberfranken hat auch wieder einen Jugendsprecher. Samuel Düsel, 18, (LG Bamberg) wird diese Tätigkeit übernehmen.

Frank Terassa, scheidender Bezirksvorsitzender, betonte, dass 12 Jahre an der Spitze des Bezirks eine lange Zeit mit interessanten Erfahrungen sei, inklusive Reibereien und dennoch konstruktiver Zusammenarbeit. Die Kinderleichtathletik könne eine Chance sein, die man besser nutzen müsse. "Wir müssen die Jugend zurückbringen", sagte Terassa. Am Ende seiner kurzen Ansprache bedankte sich Terassa für 12 Jahre kooperatives Teamwork und wünschte seinem Nachfolger Rüdiger Hecht für die nächsten vier Jahre viel Erfolg.

Jugendwart der U20 Jürgen Grießhammer trat dafür ein, die Jugendlichen wieder gezielter zu fördern. Bedauerlich sei, dass die Bezirksstützpunkte kaum genutzt werden. An die Vereine appellierte der Jugendwart, Talente zu den Stützpunkten zu schicken - dort könne disziplinspezifisch und gezielt trainiert werden.

Auch die Jugendwartinnen U16, U14 Ilse Dörfler (Bamberg) und Marianne Ende-Malzer (Forchheim) sahen rückblickend den Saisonverlauf eher zwiespältig. Wirkliche Talente seien die Ausnahme. Für die Trainingsstützpunkte fehlten Interessenten - die Maßnahme verlief im Sand. Dennoch wollen die Jugendwartinnen am Angebot "Stützpunkt" festhalten.

Beim Vergleichswettkampf der sieben bayerischen Bezirke der M/W14 in Hösbach trat Oberfranken nicht in Bestbesetzung an. Im Gesamtergebnis landete der Bezirk auf Rang 6.
Lehrwart Thomas Neubert (Hof) verwies auf die beiden Fortbildungs-Lehrgänge in diesem Jahr in Hof und kündigte für 2018 in Oberfranken einen neuen Ausbildungsabschnitt für künftige Leichtathletik-Trainer an. wsö
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080670
Das Kind stürzte vom Fahrrad auf den Boden. Zunächst stieg der Unfallverursacher aus. Nachdem die ebenfalls vor Ort anwesende 10-jährige Schwester des kleinen Jungen den Mann gebeten hat, sie und ihren Bruder nach Hause zu fahren, stieg der Mann unvermittelt in sein Fahrzeug, fuhr davon und ließ die beiden Kinder zurück.

Ermittlungen der Polizei Coburg führten zur Ermittlung des Unfallverursachers. Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen unerlaubten Entfernen vom Unfallort.

Der Junge wurde aufgrund der beim Unfall erlittenen Verletzungen ambulant im Krankenhaus behandelt.]]>
http://www.infranken.de/3080670
+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080665


Passanten als Bittsteller

"Die Bank ist im August von einem Lieferfahrzeug zusammengefahren worden", erzählt Manuela Katzenberger, Inhaberin des in der Gasse gelegenen Teehauses. Wegen der Reparaturarbeiten wurde sie entfernt, seitdem ist der Platz, an dem sie stand, verwaist. Der Bedarf sei allerdings da. "Es gibt immer wieder Leute, die sich zwischendurch gern hinsetzen würden", sagt sie. Weil es keine Alternativen gebe, seien Passanten gezwungen, sich auf Fensterläden, Blumenkästen oder beispielsweise auf die Außenbestuhlung des Teehauses zu setzen. Die Inhaber schicken die Leute zwar nicht weg, froh sind sie über den Zustand aber nicht. "Manche fragen zumindest, ob sie sich hinsetzen dürfen", berichtet Sabine Geis, Inhaberin eines Fußpflegegeschäftes.

Wie Katzenberger berichtet, ist die Mehrheit der Anwohner und Geschäftsleute mit dem Status quo nicht glücklich. Es wurde eine Unterschriftenaktion gestartet, die immerhin rund 250 Unterstützer fand. Zudem besuchte man zwei Mal die Bürgersprechstunde bei Oberbürgermeister Kay Blankenburg (SPD), um zu erreichen, dass wieder eine Bank aufgestellt wird. Bislang ohne Erfolg. "Von den Bürgersprechstunden haben wir uns mehr erwartet", sagt Katzenberger. Sie kritisiert, dass die Stadt das Thema nicht ernst nehme und die Anlieger monatelang vertröste.

Die Verwaltung sieht das anders. Sitzgelegenheiten seien wichtig und innerhalb der Stadt gebe es daran auch keinen Mangel. "Es ist schwer, die Wünsche aller zu erfüllen. Die Bank kam auch weg, weil es eine Beschwerde gab. Die Anlieger der Spargasse sind sich nicht einig", gibt Rathaussprecher Thomas Hack Auskunft. Er verweist auf die Gegebenheiten vor Ort, die es schwer machen würden, einen geeigneten, neuen Standort zu finden. Grundsätzlich zeigt sich die Stadt aber kompromissbereit: "Wenn es eine einvernehmliche Lösung gäbe, wären wir bereit, wieder eine Bank aufzustellen", bietet Hack an.

"Dass die Bank wegen einer Beschwerde entfernt wurde, finde ich unmöglich", ärgert sich Einzelhändler Erich Pfrang. Aus seiner und aus Katzenbergers Sicht gebe es genügend Spielraum für einen Kompromiss. Am Teehaus sei ausreichend Platz vorhanden, schlagen sie vor.

Bei dem - auf den ersten Blick nebensächlichem - Disput um die Bank handelt es sich offenbar um das berühmte Tüpfelchen auf dem I. Unter der Oberfläche brodelt einiges an Unzufriedenheit. Die Spargasse werde grundsätzlich stiefmütterlich behandelt, klagen die Geschäftsleute. Sie verweisen beispielsweise auf die eingeschlafenen Bemühungen der städtischen Wirtschaftsförderung, die Spargasse als Themengasse aufzuhübschen.

Das Rathaus weist die Kritik zurück. Die Spargasse sei früheren Wirtschaftsförderern - seit dem Abschied von Michael Wieden vor einem Jahr ist die Stelle unbesetzt - immer ein Anliegen gewesen. "Es gab immer wieder Bemühungen seitens der Stadt, die Gasse attraktiver und stärker frequentiert zu gestalten", betont Hack.]]>
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+0000 <![CDATA[]]> http://www.infranken.de/3080663
Beim Wühlen in alten Papierbergen war der geschäftsleitende Beamte Michael Pfundt auf einen Schatz gestoßen, aus dem sich ableiten ließ, dass Wolfgang Rast heuer sein 50. Dienstjubiläum hat. "Es ist mir eine große Ehre, heute etwas Seltenes durchführen zu dürfen", sagte Landrat Ulm, "einen Bürgermeister zu ehren, der gleichzeitig sein 50. Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst hat, kommt nicht oft vor." Rast war 50 Jahre für die Öffentlichkeit da, kenne die Gemeinde in- und auswendig und das 50. Dienstjubiläum als Bürgermeister zu feiern, sei einer der beruflichen Meilensteine.

In Augsburg begann er seine Ausbildung im öffentlichen Dienst 1967. Damals war Rast 13 Jahre alt. "Das geht heute nicht mehr. Das wäre Kinderarbeit", sagte der Bürgermeister dazu. 1973 wechselte Wolfgang Rast nach Igensdorf, wurde dort zunächst in das Beamtenverhältnis auf Probe berufen und zum Verwaltungsassistenten zur Anstellung. 1974 wurde Wolfgang Rast zum Verwaltungsassistenten ernannt, dann zum Verwaltungssekretär und 1977 zum Verwaltungsobersekretär. Zum Verwaltungshauptsekretär wurde Rast 1981 ernannt und in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit berufen. Die Ernennung zum Amtsinspektor erfolgte 1989. Ein Jahr später konnte Wolfgang Rast sein 25-jähriges Dienstjubiläum feiern.

2001 wurde er der geschäftsleitende Beamte des Marktes Igensdorf, ein Jahr darauf durfte er sich Verwaltungsinspektor im gehobenen Dienst nennen und 2004 Verwaltungsoberinspektor. Mit der Ernennung zum Verwaltungsamtmann 2008 hatte er alles im öffentlichen Dienst erreicht und krönte 2008 seine Karriere mit dem "schönsten Amt in Bayern", wie Landrat Ulm sagte, mit dem Bürgermeisteramt der Marktgemeinde Igensdorf.

Das 50. Dienstjubiläum war im Rathaus geheim gehalten worden. Neben Michael Pfundt wussten nur wenige davon. Die Urkunde unterschrieben Rasts Stellvertreter, der Zweite Bürgermeister Johann Engelhard (IU), und Dritter Bürgermeister Hans-Jürgen Röhrer (SPD). Engelhard brachte mit einer Anekdote vom Vorstellungsgesprächs von Wolfgang Rast bei Altbürgermeister Erwin Zeiß die Gemeinderäte zum Schmunzeln.]]>
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