Dax startet schwächer in neue Woche

Für die deutschen Börsen geht es zum Wochenbeginn nach unten. Anleger blicken nervös auf das Treffen der Opec-Länder und das erste TV-Duell zwischen Trump und Clinton in den USA.
Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (Dax). Foto: Fredrik von Erichsen
 

Der Dax ist deutlich unter die Räder gekommen. Experten verwiesen auf eine Verkaufswelle nach der starken Vorwoche, die Nervosität der Anleger vor dem TV-Duell der US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Hillary Clinton sowie schwindende Erwartungen an ein Treffen der Opec-Staaten in Algier.

Dagegen konnte auch ein starkes Ifo-Geschäftsklima nichts ausrichten. Um die Mittagszeit stand der deutsche Leitindex 1,64 Prozent tiefer bei 10 453,10 Punkten. Damit knüpfte er an seine leichten Verluste vom Freitag an.

In der vergangenen Woche hatte der Dax unter dem Strich dennoch ein Plus von knapp dreieinhalb Prozent geschafft - dank der Entscheidungen der Währungshüter in den USA und Japan für eine weiter lockere Geldpolitik, welche Aktien gegenüber festverzinslichen Wertpapieren begünstigt.

Der MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen verlor am Montag 0,82 Prozent auf 21 373,60 Punkte, der Technologiewerte-Index TecDax gab um 1,02 Prozent auf 1783,83 Zähler nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 1,75 Prozent auf 2979,27 Punkte zurück.