München
Schlägerei

Vor CL-Partie: Massenschlägerei zwischen Fußball-Anhängern in München

Rund 60 gewaltbereite Fußball-Anhänger sind am Münchner Hauptbahnhof aufeinander losgegangen. Hintergrund war wohl die Champions-League-Partie am Dienstag.
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Rund 60 gewaltbereite Fußball-Anhänger sind am Münchner Hauptbahnhof aufeinander losgegangen. Symbolfoto: Roland Holschneider/dpa
Rund 60 gewaltbereite Fußball-Anhänger sind am Münchner Hauptbahnhof aufeinander losgegangen. Symbolfoto: Roland Holschneider/dpa
Zu einer Auseinandersetzung zwischen über 60 Personen ist es am Vorabend des Champions League-Spiels zwischen dem FC Bayern und Paris Saint Germain gegen 21.40 Uhr im Bereich des Münchner Hauptbahnhofes gekommen.


Einsatzkräfte der Polizei stellten fest, dass es sich um Anhänger von zwei rivalisierenden Fußballmannschaften handelte und dass das Geschehen einen Zusammenhang mit dem Spiel der Champions League am Dienstagabend hatte. Laut Informationen der "Bild" handelte es sich bei den Kontrahenten um 30 Ultras von Paris auf der einen sowie 20 Anhänger der Bayern-Gruppierung "Schickeria" unterstützt von zehn Ultras von Girondins Bordeaux auf der anderen Seite.

Einige der Personen waren laut Polizei vermummt. Die beiden Gruppen konnten von den Polizeibeamten getrennt werden. Dabei mussten auch Schlagstöcke eingesetzt werden. Danach flüchteten die Beteiligten in verschiedene Richtungen.

Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die etwa 30 Anhänger der Gastmannschaft in der Nähe angehalten werden. Unter ihnen befand sich ein Fan mit einer Kopfplatzwunde. Diese wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die restlichen Personen wurden überprüft und vor Ort wieder entlassen.

Am Sendlinger-Tor-Platz wurden drei Fans der Heimmannschaft angetroffen, die alle vermummt waren und sogenannte Schutzbewaffnungen mit sich führten. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass sie bei der Auseinandersetzung am Hauptbahnhof beteiligt waren. Sie wurden zur Polizeiinspektion gebracht, dort wegen Körperverletzungsdelikten angezeigt und danach in Gewahrsam genommen.
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