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Weltuntergang

Verschwörungstheorie: Am Samstag soll die Welt untergehen

Verschwörungstheoretiker behaupten, dass am Samstag die Welt untergehen soll. Der Planet Nibiru soll auf der Erde einschlagen.
DIe US-Raumfahrtbehörde Nasa bezeichnet die verrückte Vorhersage als "Nonsense".  Foto: DLR/ESA/dpa
 
Und mal wieder soll die Welt untergehen: Verschwörungstheoretiker sagen voraus, dass am Samstag die Welt untergehen soll. An diesem Tag, dem 23. September 2017, soll sich der Planet Nibiru, auch Planet X genannt, in die Erbe bohren und alles zerstören.


Nibiru gibt es nicht

Die selbst ernannten Experten deuteten alte Schriften, Naturkatastrophen und Himmelszeichen wie die Sonnenfinsternis und sagen vorher, dass der Planet X am Samstag den Weltuntergang verursachen wird. Der Haken an der Theorie ist, dass Nibiru bereits im Jahr 2013 die Welt zerstören sollte. Zudem gibt es diesen Planeten schlichtweg nicht - die US-Raumfahrtbehörde Nasa bezeichnet die verrückte Vorhersage als "Nonsense". Wenn der geheimnisvolle Planet X wirklich existieren würde und der Erde so nah sein sollte, müsste er mit bloßem Auge erkennbar sein, betonte die Nasa.

Die Verschwörungstheoretiker wiederum behaupten, die Nasa würde die Ankunft des Planeten vor der Menschheit verheimlichen. Kornfeldmuster in Großbritannien sollen die bevorstehende Zerstörung bestätigen. Der Autor des Buches "Ankunft von Planet X 2017" und führender Vertreter der Theorie ist David Meade. Er erklärte, dass am 23. September die Sonnenfinsternis in den USA genau 33 Tage zurückliegt und Jesus 33 Jahre alt geworden ist. Deswegen sei klar, dass dieser Tag der letzte der Menschheit sein wird.


Astronomie und Religion

Weitere zahlreiche Berechnungen und Deutungen bezieht Meade in seine Begründung ein. Grundsätzlich verbindet er astronomische Erkenntnisse mit Informationen aus der Bibel und kommt so auf das Datum im September. Doch Bibelforscher, Nasa und zahlreiche wirkliche Experten widersprechen Meades verrückter Vorhersage. Anscheinend müssen wir uns doch keine Sorgen um unser Leben machen - und können am Sonntag wählen gehen als auch das Frankenderby schauen.

Dass Verschwörungstheorien nicht neu sind, beweist die Erinnerung an das Jahr 2012: Damals war die Verschwörungstheorie der Mayas in aller Munde. Es gab nicht wenige Menschen, die an das Ende des Maya-Kalenders am 21. Dezember 2012 glaubten und das angekündigte Weltuntergangsszenario fürchteten. Sogar ein Blockbuster mit dem Titel "2012" wurde zum Kinohit, der den Untergang szenierte.
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