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Andrea Berg: Ablenkung ist in Krisenzeiten wichtig

Die Schlagersängerin hat darüber nachgedacht, ob sie in Zeiten von Terror überhaupt noch als Unterhalterin auftreten wollte. IHre Antwort: Ja, denn sich zu Hause einzuschließen, bedeute ein Verlust von Lebendigkeit.
Andrea Berg hat über ihre Rolle nachgedacht.
 

Die Schlagersängerin Andrea Berg (51) misst ihrer Funktion als Unterhalterin gerade in schwierigen Zeiten viel Bedeutung bei.

«Ich finde, es ist meine Aufgabe, die Leute zu unterhalten - gerade in Zeiten, in denen wir uns Sorgen machen ob der Zukunft, die auf uns zukommt», sagte die Sängerin («Du hast mich tausendmal belogen») der Deutschen-Presse-Agentur.

Lange habe sie überlegt, ob sie in Terrorzeiten noch Konzerte veranstalten könne und was sie einer Mutter erklären sollte, wenn deren Tochter etwas auf ihrem Konzert zustoße. «Ich denke aber: Wenn wir uns zuhause einschließen und die Rollos runterlassen, kann uns zwar so schnell nichts mehr passieren, aber vielleicht ist das auch schon das Ende der Lebendigkeit.»

Berg feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum. Sie zählt neben Helene Fischer zu den größten Schlagerstars.