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Selbstheilendes Handy-Display? Neues Material verspricht Wunder

Bahnbrechende Innovation oder Wunschtraum? Ein Chemiker der Universität von Kalifornien will ein selbstheilendes Handy-Display erfunden haben.

Bei einem so schweren Fall würde wohl auch der neue Kunststoff an seine Grenzen stoßen
 

Blickt man in den öffentlichen Verkehrsmitteln um sich, fällt der Blick meist schon nach kurzer Zeit auf ein geschrottetes Smartphone-Display. "Spider-App", diesen Begriff hat sich die wortgewandte Jugend für den von Rissen durchzogenen Bildschirm ersonnen. Doch dieser Handy-Krankheit Nummer eins könnte bald schon das letzte Stündlein geschlagen haben. Einem neuen Material sei Dank, das fast aus einem Science-Fiction-Film der Marke "Star Trek" stammen könnte. Denn die nervigen Risse sollen damit einfach von selbst zusammenwachsen, verspricht der Chemiker Chao Wang der Seite "Business Insider".

Bis das neue Wunderwerk kommt, hilft dieses Handy-Reparaturwerkzeug

Bei seinem Wundermittel, das er mit Kollegen an der Universität von Kalifornien entwickelt hat, handelt es sich demnach um einen neuartigen Kunststoff. Dieser sei nicht nur selbstheilend, sondern auch transparent, stromleitend und dehnbar - perfekt also für die Nutzung als Touchscreen.

In nur drei Jahren soll das Material die Marktreife erlangen, ist sich der Chemiker sicher. Bei Raumtemperatur würde der Gummiartige Stoff Kratzer und Risse dann eigenständig aus dem Display zaubern. Und das Beste: weil der Kunststoff sehr billig in der Produktion ist, würden Handys mit neuem Display keine Preisexplosion nach sich ziehen.