Berlin
Ernährung

Umstrittener Stoff Acrylamid: Neue EU-Vorgaben für Pommes, Chips und Co.

Mit neuen Vorgaben für Pommes, Chips und Kekse will die EU Acrylamid in Lebensmitteln reduzieren. Der Stoff steht im Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen.
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Experten der EU-Länder  wollen mit neuen Vorgaben für Pommes-Buden und andere Restaurants,  Verbraucher besser vor dem krebsverdächtigen Stoff Acrylamid geschützt werden sollen. Foto: Anja Mia Neumann/dpa
Experten der EU-Länder wollen mit neuen Vorgaben für Pommes-Buden und andere Restaurants, Verbraucher besser vor dem krebsverdächtigen Stoff Acrylamid geschützt werden sollen. Foto: Anja Mia Neumann/dpa

Die EU-Kommission macht Ernst mit neuen Vorgaben für die Herstellung von Pommes frites, Chips, Keksen und ähnlichen Nahrungsmitteln. Eine Kommissionssprecherin bestätigte einen Bericht der Funke Mediengruppe (Mittwoch).

Demnach gelten von Frühjahr 2018 an vor allem für Lebensmittelhersteller Auflagen, die den Gehalt an dem umstrittenen Acrylamid in gerösteten, gebackenen und frittierten Produkten reduzieren sollen. Aber auch für Backstuben oder Imbissbuden sind neue Vorgaben vorgesehen. Die entsprechende, europaweit geltende Verordnung habe die EU-Kommission am Montag endgültig angenommen, nachdem eine Einspruchsfrist abgelaufen war.

Acrylamid entsteht beim Rösten, Backen, Braten oder Frittieren vor allem bei besonders stärkehaltigen Lebensmitteln wie Kartoffeln und Mehl sowie Kaffee.
 


In Tierversuchen wurde ein erhöhtes Krebsrisiko durch den Stoff nachgewiesen. Ziel der neuen EU-Regeln ist es, beim Garen möglichst wenig Acrylamid entstehen zu lassen.

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