Wuppertal
Säuglingsleiche

Totes Baby im Wald: 16-jährige Mutter meldet sich bei Polizei

Drei Wochen nach dem Fund eines toten Babys in einem Waldgebiet in Wuppertal hat sich die junge Mutter gemeldet. Sie hatte den Säugling unbemerkt entbunden.
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Ein Kranz liegt am 24.11.2017 auf der Grabstelle eines toten Babys in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen). Drei Wochen nach dem Fund eines toten Babys in einem Waldgebiet in Wuppertal hat sich die junge Mutter gemeldet.  Foto: Claudia Otte/dpa
Ein Kranz liegt am 24.11.2017 auf der Grabstelle eines toten Babys in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen). Drei Wochen nach dem Fund eines toten Babys in einem Waldgebiet in Wuppertal hat sich die junge Mutter gemeldet. Foto: Claudia Otte/dpa
Bei der Mutter handele es sich um eine 16-Jährige aus Wuppertal, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit. "Sie hatte Anfang Oktober von Dritten unbemerkt das Baby entbunden und anschließend an der späteren Fundstelle vergraben", erklärten die Ermittler.

Die genauen Umstände der Geburt seien noch ungeklärt. Die Jugendliche befinde sich derzeit bei den Erziehungsberechtigten.


Hat das Kind bei der Geburt gelebt?

Nach Angaben der Ermittler hatte die 16-Jährige die Berichte über den toten Säugling verfolgt und sich einer Vertrauensperson offenbart. Dann ging die Jugendliche zur Kriminalpolizei. Dort wird noch ermittelt, ob das Kind nach der Geburt gelebt hat und ob es Mitwisser oder Helfer gab. Die Ermittler hatten keine Anzeichen äußerer Gewalteinwirkung an dem toten Mädchen entdeckt. Eine Spaziergängerin hatte die in einem Eimer liegende kleine Leiche entdeckt.

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