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Krankheit

Studie: Psychische Erkrankungen bei Arbeitnehmern massiv angestiegen

Einer neuen Studie zufolge fallen Arbeitnehmer im Job immer häufiger und auch länger aufgrund psychischer Erkrankungen aus. Die Zahlen sind alarmierend.
Einer neuen Studie zufolge fallen Arbeitnehmer im Job immer häufiger und auch länger aufgrund psychischer Erkrankungen aus. Die Zahlen sind alarmierend.  Foto: Arno Burgi/dpa
 
Die Krankschreibungen wegen psychischer Probleme stiegen in den vergangenen zehn Jahren um 79,3 Prozent an, teilte der AOK-Bundesverband am Donnerstag in Berlin mit. Die dadurch verursachten Ausfallzeiten am Arbeitsplatz liegen mit 25,7 Tagen je Fall doppelt so hoch wie der Durchschnitt bei allen anderen Krankheitsbildern (11,7 Tage).

Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer (53,4 Prozent) fühlt sich durch ein kritisches Lebensereignis wie schwere Erkrankungen in der Familie oder belastende Konflikte im privaten Umfeld in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Jeder Dritte (34,1 Prozent) meldet sich aufgrund eines kritischen Lebensereignisses häufiger krank.
Für ihren "Fehlzeiten-Report 2017" befragte das Wissenschaftliche Institut der AOK 2.000 Beschäftigte unter anderem zu den Auswirkungen psychischer Belastungen auf ihre Arbeitsfähigkeit. Insgesamt sei der Krankenstand 2016 im Vergleich zum Vorjahr mit 5,3 Prozent jedoch gleichgeblieben, hieß es.
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