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Unglück

Lawine überrollt deutsche Ski-Fahrer in Südtirol: Mutter und Kind sterben nach Bergung

In Südtirol ist eine Gruppe von Skifahrern von einer Lawine verschüttet worden. Das Wetter macht die Bergung vor Ort problematisch.
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In Südtirol sind mehrere Skifahrer aus Deutschland verunglückt. Foto: Symbolbild/pixabay.com/Simon
In Südtirol sind mehrere Skifahrer aus Deutschland verunglückt. Foto: Symbolbild/pixabay.com/Simon
Eine Lawine hat in Südtirol Wintersportler aus Deutschland verschüttet und ein Kind und dessen Mutter getötet. Das Mädchen - geboren im Jahr 2006 - sei zwar am Mittwoch im Vinschgau aus der Lawine gerettet worden, habe aber nicht überlebt, sagte ein Sprecher der Polizei in Bozen der Deutschen Presse-Agentur. Die Mutter, Jahrgang 1972, sei nach den lebensgefährlichen Verletzungen schließlich auch gestorben. Zuvor war sie in ein Krankenhaus der Region gekommen. Mutter und Tochter stammen aus Ludwigsburg in Baden-Württemberg.

Die beiden waren mit einer Gruppe von neun Tourengehern aus Deutschland abseits der Piste unterwegs, als sich das Schneebrett im Skigebiet Schöneben-Haideralm löste.
Die restlichen sieben Sportler seien nicht von der Lawine in mehr als 2000 Metern Höhe verschüttet worden, so der Polizeisprecher. Woher in Deutschland die Betroffenen kamen, konnte er nicht sagen. Laut Südtiroler Medien hatten die Sportler, die Mitglieder eines Skiclubs waren, das Schneebrett selbst ausgelöst.


Abseits der Piste unterwegs

Schlechte Sichtverhältnisse und starker Wind erschwerten die Rettung, Hubschrauber konnten im Schneegestöber zunächst nicht fliegen. Die Aktion lief auch nach Einbruch der Dunkelheit weiter.
In den letzten Tagen hatte es in den italienischen Alpen viel geschneit. Auch am Mittwoch war Neuschnee gefallen. In der ganzen Südtiroler Region herrschte "erhebliche" Lawinengefahr der Stufe drei von fünf.
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