Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Asyl

Seehofer sichert Pfarrern Unterstützung beim Thema Kirchenasyl zu

Am Freitag beklagte sich Seehofer über Schwierigkeiten bei der Abschiebung . Am Samstag sicherte er Pfarrern seine Unterstützung beim Thema Kirchenasyl zu.
Das von der Stadt Kempten (Allgäu) zur Verfügung gestellte Foto zeigt Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer am 12.08.2017 bei einer Rede auf der Allgäuer Festwoche in Kempten (Bayern). Am Freitag beklagte sich Seehofer über Schwierigkeiten bei der Abschiebung . Am Samstag sicherte er in Kempten Pfarrern seine Unterstützung beim Thema Kirchenasyl zu. Foto: Andreas Ellinger/Stadt Kempten (Allgäu)/dpa
 
von DPA
Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat den beiden großen Kirchen in Bayern Unterstützung beim Kirchenasyl zugesichert. "Ich habe immer darauf hingewiesen, dass für uns in Bayern an erster Stelle die Humanität steht", sagte er am Samstag in einer Rede auf der Allgäuer Festwoche in Kempten. "Da hatten und haben sie auch immer die Unterstützung der bayerischen Staatsregierung", sicherte er evangelischen und katholischen Kirchenvertretern zu.
Etwas überraschend kommt Seehofers Aussage deshalb, weil er erst am Freitag deutlich gemacht hatte, wie schwierig die Abschiebung nicht anerkannter Asylbewerber ist - und wie unzufrieden er mit dieser Situation ist.

In Bayern hatten zuletzt mehrere Staatsanwaltschaften wegen Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt Ermittlungen gegen Pfarrer aufgenommen, die Flüchtlingen Kirchenasyl gewährten.
Laut Seehofer ist die Zahl der Flüchtlinge in Bayern nicht so hoch, dass "radikale Schritte" wie die Ermittlungen gegen Pfarrer gerechtfertigt wären. Seehofer kündigte an, Bayerns Haltung mit den anderen Bundesländern abzustimmen. "Ich lege Wert darauf, dass wir das in Bayern nicht anders machen, als es 15 andere Bundesländer auch tun", sagte er.
Newsletter kostenlos abonnieren