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Oktoberfest

Polizei führt eigenes Delikt für das Oktoberfest ein

Das Oktoberfest ist in vielerlei Hinsicht besonders. Nun hat die Polizei für das Volksfest ein extra Delikt eingeführt.
Musiker in Tracht sitzen am 17.09.2017 in einem Bierzelt auf dem Oktoberfest in München (Bayern). Foto: Andreas Gebert/dpa
 
von DPA
Die Polizei hat auf dem Oktoberfest erstmals Langfinger unter dem neuen Namen "Schläferdiebe" dingfest gemacht. Alljährlich machen sich Diebe auf dem Volksfest an Gäste heran, die nach erheblichem Biergenuss ins Land der Träume gesunken sind. Für die besondere Form des Taschendiebstahls fand die Polizei nun den neuen griffigen Begriff.

In einem Fall fassten Taschendiebfahnder am Samstagabend einen 29-Jährigen, der auf dem berühmten Hügel hinter den Zelten einem schlafenden 30-jährigen Wiesn-Besucher das Mobiltelefon aus der Hosentasche zog. Ähnlich ein weiterer Fall: Drei 16 bis 18-jährige Diebe nahmen einem ebenfalls schlafenden Touristen das Handy weg.



Weitere Taschendiebe wurden in den Zelten teils in flagranti ertappt. Die Polizei holt alljährlich zur Wiesn besonders geschulte Fahnder aus anderen Teilen Deutschlands und aus dem Ausland, etwa aus der Schweiz, um den ebenfalls aus vielen Ländern anreisenden Dieben das Handwerk zu legen.

Am ersten Wiesn-Wochenende kamen rund 600 000 Besucher und damit rund 100 000 mehr als im Vorjahr. Festwirte, Marktkaufleute und Schausteller sehen eine "normale Wiesn" - und seien mit den Umsätzen zufrieden. Wirte-Sprecher Toni Roiderer sprach von einem "rundum gelungenen Einstand".



Die Gäste kamen mit gutem Appetit und verspeisten gleich am ersten Wochenende insgesamt elf Ochsen, zwei mehr als im Vorjahr. Zwar gab es keine Zahlen zum Bierkonsum, aber sicher flossen Hundertausende Liter durch die durstigen Kehlen.
Nach Regen vor allem am Vormittag steigerte nicht zuletzt das Ende der Schauer den Bierkonsum, da auch die Biergärten besetzt waren. Zugleich lief damit das Geschäft bei den Schaustellern und beim Straßenverkauf an. Das Sicherheitskonzept habe sich erneut bewährt, hieß es weiter. Kleine Anlaufschwierigkeiten beim Einlass zu Beginn der Wiesn seien erkannt und gelöst worden.

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