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Umfrage

Plötzlich Millionär - das würden die Deutschen mit dem Geld machen

Angenommen, Sie bekommen auf einen Schlag eine Million Euro. Was würden Sie damit tun? Hier die Ergebnisse einer aktuellen Befragung.
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Die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zeigen: die Deutschen sind spendabel und fleißig. Symbolfoto: Robert Schlesinger/dpa
Die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zeigen: die Deutschen sind spendabel und fleißig. Symbolfoto: Robert Schlesinger/dpa

 


In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von sparwelt.de wurden knapp 1000 Deutsche ab 14 Jahren gefragt, was sie mit einer Million Euro anstellen würden:
Zunächst sind sich Frauen und Männer einig: Fiele ihnen plötzlich eine Million Euro in den Schoß, würden sie sich am ehesten eine Weltreise oder hochwertige Kleidung leisten. Erst danach würden Männer ihr Geld für teure Autos ausgeben. Bei Frauen landen Ferrari, Porsche und Co. lediglich auf Platz sechs. Stattdessen wünschen sich 28 Prozent der Frauen Personal, das sich um den Haushalt kümmert.

 

 

 


Die Mehrheit legt das Geld lieber an

Sicherheit vor Luxus: Die Mehrzahl (58 Prozent) der Befragten gaben an, das Geld zu sparen oder anzulegen. Unter den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 69 Prozent. In dieser Altersgruppe gaben außerdem 60 Prozent an, mit dem Geld ein Haus oder eine Eigentumswohnung kaufen zu wollen. Wenn man die Ergebnisse aller Befragten betrachtet, ist ein Auto nicht das ultimative Objekt der Begierde: Nur 30 Prozent der Befragten gaben an, sich mit dem Geld ein Auto gönnen zu wollen. Damit liegt der fahrbare Untersatz bei allen Befragten erst auf Platz sieben.

 

 

 

 


Spenden kommt vor Shoppen

Mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) würde das Geld für einen guten Zweck spenden. Je älter die Befragten, desto spendabler: Bei den über 50-Jährigen sind es 60 Prozent, bei den 14- bis 29-Jährigen immerhin noch 48 Prozent. Interessant ist auch der Geschlechterunterschied: 64 Prozent der Frauen, aber nur 49 Prozent der Männer gaben an, das Geld zu spenden.

 

 

 

 


Kein "Reiseweltmeister"

Überraschend ist auch, dass bei den vermeintlichen Reiseweltmeistern, wie die Deutschen oft bezeichnet werden, eine große Reise erst an vierter Stelle steht. Hätten die über 60-Jährigen eine Million Euro zur Verfügung, würden nur 43 Prozent eine Reise unternehmen, anders als die unternehmungslustigeren 14- bis 29-Jährigen, von denen 51 Prozent mit dem Geld die Welt erkunden würden.

 

 

 

 


Fleißiges Deutschland: zwar weniger arbeiten, aber nicht ganz aufhören

Die Aussicht auf eine Million Euro ist für die Deutschen anscheinend nicht Grund genug, den Job zu kündigen. Nur sechs Prozent aller Befragten würden aufhören zu arbeiten. Weniger zu arbeiten können sich jedoch zumindest 19 Prozent vorstellen. "Die Umfrage zeigt deutlich, dass das Sparen und die Arbeit für die Deutschen selbstverständlich sind, selbst wenn sie über viel Geld verfügen", sagt Dr. Tim Seewöster, Geschäftsführer von Sparwelt.de, dem Auftraggeber der Befragung.

 

 

 

 

 

 

 


Über die Umfrage

forsa hat im Auftrag des Verbraucherportals Sparwelt.de vom 28. bis 29. September 2017 995 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren befragt. Eine Mehrfachnennung war möglich.

 

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