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Mikrochips sollen Nashörner vor Wilderern schützen

Bedrohte Nashörner können nach Einschätzung von Umweltschützern mit Hilfe von Mikrochips vor Wilderern gerettet werden. Darauf weist die Naturschutzorganisation WWF Deutschland anlässlich des Tages des Artenschutzes an diesem Montag (3. März) hin.
Nashörner in einem Nationalpark in der Nähe von Johannesburg in Südafrika. Foto: Alex Hofford
 

Die Chips werden den Angaben zufolge in einem Projekt in Kenia in die Hörner der Kolosse eingepflanzt. Die Spur der begehrten Hörner ließe sich so verfolgen und damit die Täter einfacher überführen, erläuterte der WWF. Zudem könnten höhere Strafen vor Gericht verhängt werden, wenn sich die Schuld eindeutig nachweisen lasse. Insgesamt sollten mehr als 1000 Tiere in dem Land mit der Technik ausgestattet werden. Horn gilt in manchen Ländern als vermeintliches Allheilmittel oder Statussymbol.

Die Nashorn-Wilderei steigt laut WWF dramatisch an. In Afrika lebten derzeit etwa 25 500 Nashörner, die meisten in Südafrika. In Kenia existierten noch knapp 400 Breitmaul- und rund 630 Spitzmaulnashörner.