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Forscher entdecken bislang unbekannten Schmetterling

Wissenschaftler des Chemnitzer Naturkundemuseums haben eine neue Schmetterlingsart entdeckt. «Hilmars Steinspanner» - so die Übersetzung des lateinischen Namens Gnophopsodos hilmari - wurde das Insekt zu Ehren des Chemnitzer Künstlers Hilmar Messenbrink getauft, wie die Stadt Chemnitz mitteilte.
Das Tier wurde von Chemnitzer Biologen des Naturkundemuseums entdeckt. Benannt wurde der Gnophopsodos hilmari nach dem Chemnitzer Künstler Hilmar Messenbrink. Foto: Museum für Naturkunde/Stadt Chemnitz/dpa
 

«Eine neue Tierart zu entdecken ist immer eine Sternstunde in der Wissenschaft», sagte Forscher Sven Erlacher. Der an Gesteinen lebende und farblich entsprechend angepasste Schmetterling sei im zentralasiatischen Sammlungsmaterial des Museums gefunden worden. Verwandte Arten gäbe es auch in Deutschland.

Neue Arten zu entdecken und ihnen einen weltweit einzigartigen Namen zu geben, sei ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt, hieß es. «Man kann nur schützen, was man kennt», meint Erlacher. «Dennoch tickt die Uhr und es werden viele tausend Arten ausgerottet sein, bevor wir in der Lage sind, sie zu entdecken.»